Interessante Einblicke hinter die Kulissen meines Lieblingsmädchenmagazins, für das ich auch als freie Autorin arbeite. Mahret hat das getan, was ich schon immer machen wollte: Sie war für “Two for Fashion” in der BLONDE Redaktion und hat sich mit Agi und Annika über die Entstehung des Heftes und allerlei Interna unterhalten.
Sehr schönes Video, tolle Mädels!

Meet the BLONDEs
11. Januar 2010BLONDE Sleep Issue
26. November 2009

Macht müde Mädchen munter: In regnerischen Novembertagen kommt die neue BLONDE Sleep Issue ganz aufgeweckt daher und lockt unter anderem mit einer von mir verfassten Story über Fashion Revivals, die man natürlich auch auch ganz entspannt im Bett lesen kann. Hier eine kleine Leseprobe – den Rest und viele andere unterhaltsame Beiträge gibt es beim Zeitschriftenhändler des Vertrauens:
Today: Back in the days
Ein Ausflug zu unseren Lieblingslabels konnte dieses Jahr schon mal zum Flashback zurück in einen vergangen geglaubten juvenilen Mode-Leichtsinn führen. Denn wer von uns fühlte sich nicht beim Anblick der grobkarierten Flanellhemden bei Urban Outfitters oder den knöchelhohen Sneakers in Weiß oder Multicolor an glorreiche Jugendfotos erinnert? American Apparel ging sogar soweit, die breiten Samt- und Satin-Haargummis auszugraben, die früher dem hohen Pferdeschwanz (auch die „Palme“ genannt) die nötige Standfestigkeit verliehen und heute noch in jedem wohlsortierten Kaufhaus der Dame mittleren Alters zur Verfügung stehen. Und mittendrin ein paar Animalprints – wahlweise in Leoparden oder Zebra-Optik. Well-comeback Nineties! (…)
Notbeatmung oder Nostalgie?
Die generelle Schnelllebigkeit unserer Gesellschaft und das limitierte Geschichts-bewusstsein der Jugend sind nach Meinung von Adelheid Rasche, Modehistorikerin und Leiterin der Berliner Sammlung „Modebild – Lipperheidesche Kostümbibliothek“, zwei wichtige Gründe für den Stechschritt in der Mode. So darf die Tatsache nicht vernachlässigt werden, dass ständig neue Modegenerationen heranwachsen, bei denen der alternative Indie-Look nicht wie bei uns Grunge-Gefühle weckt und für die Leggings mehr Non plus ultra-Beinkleidung denn Sportswear sind. Ihnen eröffnet die Modeindustrie bisher unbekanntes Terrain und erschließt sich dadurch neue Kundschaft.
Letztendlich spricht ein Mode-Comeback aber vor allem diejenigen an, denen die Trends von heute bekannt vorkommen – von früher. Die kulturellen Rückbezüge sind laut Rasche „extrem wichtige Identifikationsfaktoren, die dem Betrachter das Verstehen und das Akzeptieren des Neuen erleichtern und ermöglichen.“
QVEST 38
10. September 2009
Die neue QVEST ist seit heute raus. Kaufen und neben anderen famosen Stories, die Beiträge “50 Jahre Fashion” und zum neuen Chanel-Nagellack aus meiner Feder lesen. Sowie die Fotostrecke “Andrégyn” von Stefan Milev gucken, mein Vormieter in der Wohnung von Andi Kuonath in der East 64th – zwei 1A Fotografen, wie ich meine.
Goodiebag in blue
17. Juli 2009
Jessi von Beiersdorf Online Relations schickte ein dickes Goodie-Paket an die Herren von yoocon für deren Arbeit die letzte Woche, die da war: ein Image-Film und Designs für die WAP-Website der AG. Und packte für mich, wenig beteiligt an den Projekten, zwischen all die Nivea MEN-Produkte die neueste Pflegeserie für Damen ein. Ich bleib sauber – im Brand Look. # Jessi from Beiersdorf Online Relations sent a surprise package with plenty of Nivea products (a drugs company) because the yoocon guys have done a good job – an image film and some mobile designs. Without doing anything for this she put the newest Nivea beauty stuff for women inside. Thank you! So I will stay clean and radiant while wearing the brand look (which happened by chance).
Headline-Analogien
16. Juni 2009
Die neuen Anzeigen für eine Ausbildung bei den Stadtwerken Düsseldorf sind mir sofort aufgefallen – weil ich mich seit einer Betextung einer (fiktiven) Ausbildungskampagne Anfang 2008 für das Thema interessiere, das kein Leichtes ist, sondern vielmehr ein Spagat zwischen der Nullbock-Plattitüde der Jugendlichen und der Seriosität des Arbeitgebers.
Doch nicht nur deshalb wurden bei mir Erinnerungen an vergangene Arbeit wach (die übrigens auch den 3. Platz der GWA Junior Agency belegte). Sondern auch, weil mir die Tonalität nicht ganz unbekannt vorkam. Schließlich werben beide mit einer starken Abstrahierung des eigentlich unspektakulären Jobprofils, auch wenn man hier mit Imperativsätzen wirbt und da mit Fragesätzen. Deshalb mag ich auch die neue Kampagne der Stadtwerke nicht weniger. (…)
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