Credits: Haus der Kunst
Ein Besuch im “Haus der Kunst” lohnt sich in den kommenden Wochen nicht nur wegen der Ausstellung “Future Beauty” über japanische Mode (dazu hier bald ein Rückblick), die noch bis 19. Juni zu sehen ist. Seit vergangener Woche wird dort auch die Videokunst-Sammlung von Ingvild Goetz im Luftschutzkeller des kolossal-klassizistischen Ex-Nazigebäudes gezeigt, darunter Werke von u.a. David Claerbout, Willie Doherty, Harun Farocki und Omer Fast.
Die Sammlung bezieht fest die Kellerräume, allerdings in einem halbjährlichen, thematischen Wechsel. Die erste Ausstellung mit dem Namen “Aschemünder” reflektiert die historische Örtlichkeit, indem insbesondere Videoinstallationen im Kontext von Krieg und Gewalt zu sehen sind – jeweils in einem Einzelraum, abgeschottet von der (friedlichen) Wirklichkeit. Jedoch mit Bildern, die sich nicht so einfach ignorieren lassen wie das Coverbild der Tageszeitung. Kunst, die (sich) eben bewegt.
“Aschemünder”
Sammlung Goetz im Haus der Kunst
9. April bis 4. September 2011