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	<title>Julia Stelzner &#187; Umwelt</title>
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	<description>Stilvorlagen aus Mode, Kunst, Gesellschaft, Politik und Kulinarik</description>
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		<title>Kein Koyote und auch kein Kaninchen.</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 16:10:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ästhetik]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
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		<description><![CDATA[Die letzten beiden Januar-Monate in Berlin waren entweder eisig oder verschneit. Das Thermometer sank zuweilen auf -19 Grad. Und das]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-11334" title="Fjällräven Nuuk Parka" src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2011-12-19-um-17.15.36.png" alt="" width="270" height="270" />Die letzten beiden Januar-Monate in Berlin waren entweder eisig oder verschneit. Das Thermometer sank zuweilen auf -19 Grad. Und das tagelang. Ein eleganter Wollmantel taugt da freilich nichts; solche Sperenzchen kann man sich vielleicht zur Fashion Week erlauben; nach 3 Gläsern Champagner intus. Ebenso hält mein oller H&amp;M-Parka in Olivgrün, der sich seit dem 2. Semester &#8211; und das ist lange her &#8211; in meinem Kleiderschrank befindet, wenig warm in solchen Tagen. Da muss was Ordentliches her, dachte ich mir also jüngst. Mit 30 kann man sich auch mal eine gute Jacke leisten (es ist ja nicht so, dass ich mir nicht erst mit selber Begründung wahnsinnig teure Schuhe gekauft hätte, und als ob die Snowboard-Jacken früher ein Schnäppchen gewesen wären). Also begab ich mich auf die Suche nach <em>der Winterjacke</em>, die stadttauglich ist, aber auch bei Touren in der Natur funktioniert. Eine kurze, gesteppte Variante schloss ich aus, ist zwar rap-ig, aber sieht zu sehr danach aus, als hätte ich mir eine Luftmatratze umgebunden. Blieb, mal wieder, nur der Parka. Und der hat ja bekanntlich ein Fell-umrandete Kapuze. Und die ist leider fast immer, ich habe wirklich viel gesichtet, echt. Ist natürlich Preispolitik. So verwenden viele Labels wie <em>Woolrich</em>, <em>Moncler</em>, <em>Peuterey u.a.</em> Koyotenfell am Kragen, die Herkunft nicht immer geklärt. Andere legen Marderhundfell oder Kaninchenfell an. Es stand als inakzeptabel fest, dass <a href="http://www.peta.de/web/chinapelz.1732.html" target="_blank" rel="nofollow">einem Tier das Fell über die Ohren gezogen wird</a>, damit ich mir das umlegen kann. Die Zeiten sind jawohl vorbei! Doch habe ich gerade noch, auf dem Weg zum Lunch in Mitte-Mitte, mindestens 24 Drittel-Koyoten auf Halshöhe gezählt. Ebenso ausgeschlossen ist die <a href="http://www.youtube.com/watch?v=pNmJ2jflh20" target="_blank" rel="nofollow">Lebendrupfung von Gänsen</a> für die beliebten Daunen. Doch ein Blick auf die Websites der Hersteller verrät nicht immer viel über die Herkunft des tierischen Materials. So war die Suche nach der vertretbaren Winterjacke keine Leichte (Anmerkung: auch einige der aufgeführten Preise waren alles andere als gerechtfertigt). Es vergingen Stunden an Online-Recherche und Kopfschütteln, bis mich meine schwedische Freundin auf das Label <a href="http://www.fjallraven.se/" target="_blank" rel="nofollow">Fjällräven</a> brachte. Und siehe da, die Funktionalität wird ausgiebig beschrieben, es gibt keine echten Pelz am Kragen. Dafür Daunen, die nicht aus Lebendrupfung stammen. Grund genug, mal das Unternehmen zu befragen.*</p>
<p><strong>Interview mit Thomas Gröger, Vertriebsleiter Fjällräven Deutschland, zu den Tier- und Umweltschutzbemühungen von Fjällräven.</strong><br />
<strong><br />
Viele Winterjacken haben echtes Fell am Kragen. Fjällräven nicht. Warum?</strong><br />
Wir sind eine Outdoor-Marke und wir stellen Bekleidung für Leute her, die gerne draußen in der Natur unterwegs sind. Dazu zählen wir uns im Übrigen auch selbst. Und genau deshalb sehen wir uns in einer Verantwortung gegenüber unserem „Spielplatz“. Es ist für uns einfach nicht denkbar, einem Tier das Fell über die Ohren zu ziehen. Der Kunstpelz aus Acryl funktioniert nicht ganz so gut wie ein natürlicher Pelz (er vereist leichter), aber nicht so viel schlechter, dass es den Tod eines Tieres rechtfertigen würde.</p>
<p><strong>Um Daunen zu gewinnen, werden Gänse oft lebend gerupft. Woher bezieht Fjällräven seine Daunen?</strong><br />
Von Lebendrupf distanzieren wir uns ganz klar und ausdrücklich. Daune aus Lebendrupf zu verwenden widerspricht klar unserem Grundsatz, Verantwortung für unsere Umwelt zu übernehmen. Fjällräven verarbeitet daher ausschließlich Daune von totgerupften Tieren, die zu Nahrungszwecken geschlachtet wurden. Um das zu kontrollieren, unternehmen wir massive Anstrengungen und arbeiten mit nur einem einzigen Daunenlieferanten zusammen. Unser Lieferant wiederum bezieht die Daune ausschließlich von vertraglich gebundenen Farmen und Schlachtbetrieben.</p>
<p><strong>Unternimmt Fjällräven ansonsten weitere Tierschutzbemühungen?</strong><br />
Ja, ganz allgemein, weil das unserer Grundhaltung entspricht und im Falle des Polarfuchses ganz speziell, weil er sozusagen unser „Wappentier“ darstellt. Dafür rief Fjällräven Anfang der 90er Jahre gemeinsam mit der Universität Stockholm das Projekt „Save the Arctic Fox“ ins Leben. Unsere finanzielle Unterstützung soll den Fortbestand dieser bedrohten Tierart sichern und jeder, der einen Kånken-Rucksack aus der „Save the Arctic Fox“-Edition kauft, trägt ebenfalls dazu bei.<br />
<strong><br />
Und wie ist das mit dem Umweltschutz? Die Jacken sind teilweise mit Polyester gefüttert, das aus Erdöl hergestellt wird.</strong><br />
Umweltschutz liegt uns, genau wie Tierschutz, sehr am Herzen. Darum gehen wir das Thema so an, dass wir möglichst langlebige Produkte herstellen: Müllvermeidung heißt das Schlüsselwort in Sachen Umweltschutz. Danach erst folgen Verringerung und schließlich das Recycling. Wir arbeiten zum Beispiel bei einigen Jacken und Rucksäcken mit EcoCircle Polyester (= bereits recyceltes PES, das erneut wieder recycelt werden kann). Wir setzen auch Organic Cotton ein (zertifiziert nach GOTS). Wichtiger ist aber ein ganzheitlicher Ansatz: Wir haben damit begonnen für unser ganzes Unternehmen einen Eco Audit durchzuführen. Dieser bezieht sich nicht auf das einzelne Produkt, sondern auf das große Ganze. Bei diesen sorgen wir bereits für eine vollständige Klimakompensation der CO2-Emissionen.<br />
<strong><br />
Viele kaufen sich jedes Jahr eine neue Winterjacke. Welche Produkte bzw. Designs setzt Fjällräven dem Trend zur Vergänglichkeit entgegen? </strong></p>
<p>Dem treten wir mit drei Eigenschaften unserer Produkte entgegen: Langlebigkeit, Langlebigkeit, Langlebigkeit. Wir setzen auf Kontinuität, auf Unaufgeregtheit und auf die Gewissheit, dass unsere Produkte einfach robust sind. Eine Fjällräven-Jacke muss nicht nach einem Winter erneuert werden – auch nicht nach zwei oder drei – und der Fjällräven-Kunde will sie auch gar nicht erneuern. Viele unserer Produkte bekommen mit dem Gebrauch eine gewisse Patina und gewinnen dabei an Charakter – ohne dabei an Funktion zu verlieren. Die Modewelt beschreibt das als „Used Look“. Wir nennen das „Qualität“.</p>
<p>* <a href="http://www.fjallraven.de/produkte/jacken/nuuk-parka" target="_blank" rel="nofollow">Eine Jacke</a> wurde außerdem bestellt. Der Freund fragte beim ersten Anprobieren zuhause zwar, auf welche Polarexpedition ich nun wolle. Und ja, die Ärmel sind ein bißchen weit, auch in S, was den Parka etwas grob wirken lässt. Die Geschlechterfrage bleibt offen. Soll jetzt aber auch egal sein. Warm soll es sein.</p>
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		<title>En VOGUE: Das Öldesaster</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 08:55:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ästhetik]]></category>
		<category><![CDATA[Editorial]]></category>
		<category><![CDATA[Steven Meisel]]></category>
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		<category><![CDATA[VOGUE]]></category>

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Credits: Refinery29
Die italienische VOGUE bat den Hoffotografen Steven Meisel und das in diesen Monaten viel gesehene Altmodel Kristen McMenamy zu]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Bild-115.png" alt="" title="Meisel Vogue Oil 1" width="520" height="350" class="aligncenter size-full wp-image-8316" /><br />
<img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Bild-411.png" alt="" title="Meisel Vogue Oil 2" width="520" height="350" class="aligncenter size-full wp-image-8317" /><em>Credits: Refinery29</em></p>
<p>Die italienische VOGUE bat den Hoffotografen Steven Meisel und das in diesen Monaten viel gesehene Altmodel Kristen McMenamy zu einer modischen Interpretation der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko. In diesem Sinne räkelt sich das Model, gekleidet in viel Federzeug und glatt schimmerndem Leder sowie Gesicht und Haare ölverschmiert, auf schwarzem Stein und in verschmutztem Wasser zur Nachempfindung des Umweltunglücks. Wenn Mode Kunst ist und Kunst die Aufgabe hat, sich mit zeitgenössischen Ereignissen auseinander zu setzen, kann man dann in diesem Fall von einer gelungenen Fotostrecke sprechen? Ich überlege noch. Zum Kaufen regt der Klamotten regt sie dieses Mal gewiss nicht an. <span id="more-8320"></span></p>
<p><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Bild-216.png" alt="" title="Meisel Vogue Oil 3" width="520" height="350" class="aligncenter size-full wp-image-8318" /><br />
<img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Bild-315.png" alt="" title="Meisel Vogue Oil 4" width="520" height="350" class="aligncenter size-full wp-image-8319" /></p>
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		<title>Filmtipp: 20.15 Uhr &#8220;Unsere Erde&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Mar 2010 16:11:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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Heute auf Pro7. Ich leg mir dann schon mal die Taschentücher zurecht. 
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			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/5T5ZRhgLtD0&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/5T5ZRhgLtD0&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="520" height="285"></embed></object></p>
<p>Heute auf Pro7. Ich leg mir dann schon mal die Taschentücher zurecht. </p>
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		<title>Fail-hagen?</title>
		<link>http://www.juliastelzner.de/blog/politik/fail-hagen/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 13:43:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Klimakonferenz Kopenhagen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Nur noch die Staats- und Regierungschefs können das drohende Scheitern des Weltklimagipfels verhindern. Die bisherigen Verhandlungen der dänischen Konferenzleitung und]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Nur noch die Staats- und Regierungschefs können das drohende Scheitern des Weltklimagipfels verhindern. Die bisherigen Verhandlungen der dänischen Konferenzleitung und unter den Delegierten aus 192 Ländern brachten so gut wie keine Fortschritte. Mehr als 100 Punkte gelten noch als strittig. Die Dänen gaben am Donnerstag den Versuch auf, eine neue Verhandlungsgrundlage für die Staat- und Regierungschefs zu erarbeiten. (&#8230;) Als wahrscheinlich gilt, dass die etwa 120 erwarteten Staats- und Regierungschefs nur noch über eine Schlusserklärung verhandeln, die keinerlei verbindliche Ziele für eine Reduzierung des Treibhausgasausstoßes enthält. <a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/2009-12/klimagipfel-daenemark" target="_blank" rel="nofollow">www.zeit.de</a> </p></blockquote>
<p>Ungewiss, ob (Online-)Petitionen in diesem Moment noch die Verhandlungen beeinflussen können. Ein Kanal, Missgunst mit der mangelnden Entschlussfreudigkeit der Delegierten auszudrücken, sind sie allemal. Wenn nicht heute, dann hoffentlich für morgen. Vor allem, wenn 13 Millionen andere das bereits getan haben. </p>
<p>Zum Unterschreiben bitte hier entlang: <a href="http://www.avaaz.org/de/save_copenhagen_germany/98.php?CLICK_TF_TRACK" target="_blank" rel="nofollow"><strong>http://www.avaaz.org/de/save_copenhagen_germany/98.php?CLICK_TF_TRAC</strong>K</a></p>
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		<title>Milk</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Mar 2009 21:45:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulinarik]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Text]]></category>
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		<description><![CDATA[Eine der letzten Neuheiten der Nahrungsindustrie ist die &#8220;Frisch-Milch &#8211; extra lange frisch&#8221;. Hinter dieser Dopplung des Attributes &#8220;frisch&#8221; steckt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-262 alignleft" title="milk2" src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/milk2.jpg" alt="milk2" width="168" height="224" />Eine der letzten Neuheiten der Nahrungsindustrie ist die &#8220;Frisch-Milch &#8211; extra lange frisch&#8221;. Hinter dieser Dopplung des Attributes &#8220;frisch&#8221; steckt allerdings ganz und gar das Gegenteil: bei 127 Grad abgekochte Milch, die den Kenner an den abgekochten Geschmack von H-Milch erinnert. Im Vergleich: Echte Frischmilch wird bei 72 Grad abgekocht, H-Milch bei ungefähr der doppelten Temperatur, 135 bis 140 Grad. Welcher also liegt die die sogenannte ESL-Milch, „extended shelf life“-Milch, näher? Eindeutig der letzteren. Manch einen mag das nicht stören, trinkt er sowieso nur H-Milch oder nicht mehr als einen Schluck in den Kaffee für den pelzigen Geschmack auf der Zunge danach. Fakt ist aber: Es liegt ein klarer Fall von Betrug vor. Denn wo Frischmilch draufsteht, sollte auch nichts als frische Milch drin sein. Ganz egal, ob die nur 5 Tage haltbar ist. So ist das eben. Und wer einen Liter Milch auf die 21 verzehrbaren Tage verteilt trinkt, das sind rein rechnerisch 48 ml täglich, der kann sie sich &#8211; seien wir mal ehrlich &#8211; doch gleich sparen. Sparen müssen aber auch jene, die sich einen Einkauf nur bei Aldi, Lidl und Co. leisten können, was aber nicht heißt, dass sie ansonsten Einbußen in Sachen Ernährung hinnehmen wollen. Müssen sie aber, denn die Discounter haben nur noch ESL-Milch in ihren Regalen &#8211; ob der Verbraucher das so will oder nicht. Bleibt zu hoffen, dass er das nicht will, das Nachfrageverhalten ändert, auch wenn das 20 Cent mehr kosten sollte, und der Anbieter reagieren muss. Damit der volle Vitamingehalt der Milch gesichert ist. Und das sollte als einziges Kriterium bei einem funktionellen Nahrungsmittel im Vordergrund stehen. Wer wie ich sichergehen will, greift zu Frischmilch aus dem Bioladen. Die kostet zwar 90 Cent, ist aber jeden Tropfen wert &#8211; für einen selbst, den Bauer, den Molker und die Kuh.</p>
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