Alle Artikel mit dem Tag ‘Thesis’

Warum Obama? Erzählt meine Masterarbeit.

29. Mai 2009

# I wrote my master thesis about the success factors of Barack Obama in the US-election 2008.

Hier die einleitenden Worte:

„(…) this campaign can’t only be about me. It must be about us – it must be about what we can do together. This campaign must be the occasion, the vehicle, of your hopes, and your dreams. It will take your time, your energy, and your advice – to push us forward when we’re doing right, and to let us know when we’re not. This campaign has to be about reclaiming the meaning of citizenship, restoring ou ur sense of common purpose, and realizing that few obstacles can withstand the power of millions of voices calling for change.” (Obamas Announcement Speech vom 10. Februar 2007)

Als Barack Obama am 10. Februar 2007 an einem kalten, aber sonnigen Wintertag seine Kandidatur für den Präsidentschaftswahlkampf 2008 am Alten Kapitol in Springfield (Illinois) ankündigte, entfachte er nicht zufällig Assoziationen mit Abraham Lincoln. Lincoln hatte an ebenjener Stelle vor fast 150 Jahren als Abgeordneter des Repräsen-tantenhauses seine bekannte „A House Divided”-Rede für die Einheit der Vereinigten Staaten von Amerika und gegen die Sklaverei gehalten. Mit der Wahl dieser symbol-trächtigen Stelle als Ort der Ankündigungsrede präsentierte sich Obama bewusst in der Nachfolge des ersten republikanischen Präsidenten, der das Land durch die Sezession und den Bürgerkrieg geführt hat – zurück zur nationalen Einheit. Auch er will die Politik der USA neu justieren, in erster Linie im Inneren, aber auch als Mitspieler und nicht als Dirigent eines multilateralen Mächtekonzerts. Das offenbarte der junge, farbige Senator von Illinois in seiner idealistischen „Announcement-Speech” ein Jahr vor den Vorwahlen. …  weiterlesen

Obamas Online-Kampagne

24. April 2009

obamawebWenn www.barackobama.com das beliebteste Reiseziel der politisch interessierten Internet-User ist, dann ist MyBO der Marktplatz dessen. Auf der als Social Community ausgerichteten Partner-Website trifft man (neue) Bekannte, es wird diskutiert und geworben – innerhalb der Mitglieder, aber auch zwischen Kampagne und Mitgliedern. Denn Obama und sein Team kommunizierten zum einen mit Hilfe der Online-Plattform mit den Usern, indem diese zum Beispiel Kommentare auf Obamas Blog hinterlassen konnten. Auf der anderen Seite mobilisierte und organisierte die Internetkampagne die Unterstützer in freiwilligen Helfergruppen, die Wahlkampf in den Innenstädten oder an den Haustüren Amerikas machten – mit dem Ziel unentschiedene Wähler von Obama zu überzeugen.

Einer von ihnen ist der 37-jährige Webdesigner Mario Champion. Er verbrachte seine Wochenenden vor der Wahl damit, Barack Obama in seiner Nachbarschaft im Süden Austins in Texas – seines Zeichens „Bush-Land“ – zu promoten: „One of 10 captains in precinct 461, Champion knocked on the doors of 60 adresses ladled out from the Obama campaign‘s online precinct-captain training tool, a web application that manages volunteer canvassers and tracks their efforts. Once Champion and the other precinct captains returned from their ‘block walks’, they entered the results of their expeditions back into the database, logging which households had Obama boosters, who’s caucusing, and who’s willing to volunteer.“ Champion ist nur einer von fast einer Million Mitglieder von www.mybarackobama.com. Sie alle sind die Träger eines gigantischen Grassroot Campaignings, das …   weiterlesen