10. Februar 2010
Nachdem die Schneeschmelze in Berlin einfach nicht eintreten will, es im Gegenteil heute schon wieder geschneit hat, wäge ich die Schuhfrage neu ab. Denn die UGG-Boots werden trotz hundertfacher Imprägnierung zu schnell nass (nicht feucht) und die Timberlands lasse ich mir wie schon vor 13 Jahren nur zur Cargohose angehen – nicht zur Röhrenjeans. Nun denke ich in größeren Relationen und stelle die Moonbootsfrage – für 360 Grad Bodenhaftung und -35 Grad Tauglichkeit. Bene! Italienisches Schuhwerk soll ja noch keinem geschadet haben. Über die Farbwahl könnte man an dieser Stelle streiten, aber ich will Quietschgelb für mein sonniges Gemüt und in memoriam meines neongelben Skianzugs, in dem ich vor zwei Jahrzehnten Schweizer Pisten ohne Rücksicht auf Verluste herunterflitze. Schuh heil!
Quelle: Edellight
9. Februar 2010


Credits: www.laposte.fr
Eben schnell eine nette Mail oder SMS in der Straßenbahn via Smart Phone zu schicken ist nützlich und passt in diese untriebige Zeit. Das Briefeschreiben ist dagegen die höhere Kunst. Ich selbst versende gerne handgeschriebene Lettern auf feinem Papier oder Kitsch- wahlweise Kunst-Postkarten (ich notiere mir meine Termine aber auch im kleinen Moleskine und nicht in iCal). Nur die Briefmarkenfrage macht immer wieder ein ästhetisches Gesamtkonzept zunichte. (…)
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4. Februar 2010
Credits: Styleist
Ein “Scrunchie” ist einer dieser dicken Samt- oder Satindrapierten Haargummirelikte aus den Achtzigern und etwa so überflüssig wie Pickel, eine batteriebetriebene Mascara oder fettfreier Jogurt. Freunde von US-amerikanischen Girlism erinnern sich: Carrie Bradshaw diffamierte das flauschige Stück einst als Attribut der unmodischen, ewiggestrigen Provinzlerin. (…)
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