

Lange gesucht, endlich gefunden: meine kleine Bude in Berlin. So Rosa wie bei Inès ist da höchstens das Schlafzimmer. Der Rest ist fast erwachsen, würde ich meinen.
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Nachtrag: the way I live
1. März 2010Pretty in Pink: Inès de la Fressange
28. Februar 2010
Nennt mich ruhig Mädchen, infantiles Geschöpf! Disqualifiziert mich als farbenblind oder debil. Aber das Pariser Büro von Ex-Model, Lagerfeld-Muse und Vivier-Trägerin Inès de la Fressange gibt meinen Wohn(t)räumen Form und Farbe. Es sind die kleinen, kurios komponierten Stilleben, die meiner gedanklichen Konfusion Struktur gewähren. Und es ist die Farbe Rosa, die mich so sanft einlullt wie eine vorgewärmte Cashmere-Decke. Ines, bei dir fühl ich mich gleich wie zuhause. weiterlesen
Prima Ballerina: Die neue Sommermode
19. Februar 2010

Sieht aus wie ein Ballerinabild von Degas im farblichen Update der 70 Jahre, ist aber die neue Sommermode via Wärmebildkamera. Fotografiert vom SZ-Magazin an einer Tänzerin des bayrischen Staatsballetts.
Missing: Utensilo von Vitra
17. Februar 2010
Eine Anschaffung, die mit den neuen Räumlichkeiten und dem ersten Gehaltsscheck auch jenseits meiner kühnsten Träume Gestalt annehmen wird, ist das Uten.Silo von Vitra – ein Design-Kabinettstück von Dorothee Becker (1969), das “form follows function” in Exzellenz erfüllt und meinem Ordnungstrieb gerecht werden wird. Denn wo kann ich schöner Stifte, Feuerzeug, Rubellose, Fruchtriegel, Pfandbons und Vitamintabletten und was ich sonst noch alles abendlich aus meiner überfüllten Handtasche fische, verstauen als in einem stilbildenden Setzkasten für Erwachsene, bei dem Überraschungseierfiguren keine Chance haben?
Einziger Ausweg: Moonboots?
10. Februar 2010
Nachdem die Schneeschmelze in Berlin einfach nicht eintreten will, es im Gegenteil heute schon wieder geschneit hat, wäge ich die Schuhfrage neu ab. Denn die UGG-Boots werden trotz hundertfacher Imprägnierung zu schnell nass (nicht feucht) und die Timberlands lasse ich mir wie schon vor 13 Jahren nur zur Cargohose angehen – nicht zur Röhrenjeans. Nun denke ich in größeren Relationen und stelle die Moonbootsfrage – für 360 Grad Bodenhaftung und -35 Grad Tauglichkeit. Bene! Italienisches Schuhwerk soll ja noch keinem geschadet haben. Über die Farbwahl könnte man an dieser Stelle streiten, aber ich will Quietschgelb für mein sonniges Gemüt und in memoriam meines neongelben Skianzugs, in dem ich vor zwei Jahrzehnten Schweizer Pisten ohne Rücksicht auf Verluste herunterflitze. Schuh heil!
Quelle: Edellight