Alle Artikel mit dem Tag ‘Rezept’

Kürbis über alles.

7. November 2011

Der Kürbis ist ein gutes Gemüse, auch wenn er wieder monatelang die Speisekarten dominieren wird. Vor allem als Suppe, die – und das ist nur eine Anmerkung – in der Variante mit der Kokosnuss ein Reinfall für mich ist, da in der Kombination zu dicht, zu fleischig, weswegen ich sie mit etwas Frischem wie Orangen oder Äpfeln und Weisswein zubereite). Meine liebste Kürbisvariation ist jedoch weniger eine Flüssige, als das in den USA so beliebte “Pumpkin Bread”: ein süß-herber Kürbiskuchen mit winterlichen Gewürzen:

- 240ml Kürbispürée (Dazu einen Kürbis, z.B. Hokaido oder Butternut, waschen, halbieren, entkernen und im Ofen bei 180 Grad für ca. 45 Minuten grillen, bis er weich ist. Dann das weiche Fruchtfleisch mit Löffel herausholen und, sobald abgekühlt, pürieren)
- 220g Mehl
- 1 TL (Weinstein-)Backpulver
- 220g (Rohr-)Zucker
- 1 Prise Salz
- 2 Eier
- 120ml Olivenöl
- 60ml fettarmer Jogurt oder Buttermilch (oder Wasser)
- 1 Prise Muskatnuss
- 1 große Prise Piment
- 1 TL Zimt
- 120g zerkleinerte Walnüsse

Erst Kürbispürée, Öl, Eier und Jogurt verquirlen. Danach die trockenen Zutaten separat verrühren. Diese unter die feuchte Mischung heben und gut verrühren. Teig in eine gefettete Backform geben und im bei 180 Grad (vorgeheizten) Ofen 60 Minuten backen.

Schönwetter-Salat

4. Juli 2011


Zugegeben, Fenchel passt als klassisches Herbstgemüse nicht gerade auf die saisonale Speisekarte. Aber in Anbetracht des Wetters macht sich die Knolle mit dem leichten Lakritzgeschmack in diesen Tagen gar nicht mal so schlecht: z.B. als süß-fruchtiger Salat mit Datten, Walnüssen und Äpfeln. Für 4 Personen nehme man hierfür: 2 Knollen Fenchel, 2 Äpfel (z.B. Braeburn), je eine Hand voll klein gehackter Datteln und Walnüsse sowie 1 EL Dill, welche man mit dem angerührten Dressing aus 3 EL Olivenöl, dem Saft einer ausgepressten Zitrone, 2 EL Ahornsirup, Salz & Pfeffer und dem Fenchelgrün vermengt und darin 20 Minuten vor Verzehr ziehen lässt.
Auf dass die Sonne nun wieder scheine!

Tolle Knolle: Topinambur

22. Februar 2011

Einen intensiven Eigengeschmack hat Topinambur nicht, aber einen feinen. Die Knollen mit amerikanischen Wurzeln schmecken wie die frischere Schwester der Kartoffel, was auch die Alternativ-Bezeichnung “Erdbirne” suggeriert. Für eine Suppe nehme man: 1 Zwiebel, 500 g Topinambur, 2 Kartoffeln, 2 Petersilienwurzeln, 2 Stangensellerie, etwas Salz & Pfeffer, 200 ml Weißwein, 200 ml Sahne, 400 ml Gemüsefond, 1 Lorbeerblatt, 1 TL Honig, 2 TL Meerrettich.

Grüezi, du falsches Stück!

8. Februar 2011



Im Bild: Ein “Zürcher Geschnetzeltes”, ohne Mini-Rind, sondern den Gluten des Weizens, der Champion-Sahne-Weißwein-Soße so tückisch untergejubelt, dass der Freund darüber die (optische) Aversion gegen das braune Eiweiß vergessen sollte. Ebenjenem, nach dem die Chinesen so verrückt sind wie ich seit der ersten Kostprobe 1990 in Coburgs erstem und einzigem Vollwert-Restaurant. Ergo: Der Seitan kam, schmeckte und siegte! Auch als neutraler Schweizer.

Der gute Spargel auf Italienisch

2. Mai 2010

Halbierter grüner Spargel kurz in einem Sugo von eingelegten Tomaten, Cocktail-tomaten, roten Zwiebeln, Mandeln, Petersilie, wenige Kapern sowie dem Öl der Erstgenannten und Balsamicocreme gedünstet und mit Bandnudeln vermengt.