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	<title>Julia Stelzner &#187; Politik</title>
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	<description>Stilvorlagen aus Mode, Kunst, Gesellschaft, Politik und Kulinarik</description>
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		<title>Soldiers in Pink</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Aug 2011 13:58:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ästhetik]]></category>
		<category><![CDATA[Military Look]]></category>
		<category><![CDATA[Mode]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Military Look in einer gelebten Dimension: Das modische Auftreten der Soldatinnen zum 60. Geburtstag der Volksrepublik, das zugegebenermaßen &#8211;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.juliastelzner.de/blog/aesthetik/soldiers-in-prink/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Der <a href="http://www.juliastelzner.de/blog/aesthetik/nachtrag-zur-military-mode-2010/">Military Look</a> in einer gelebten Dimension: Das modische Auftreten der Soldatinnen zum 60. Geburtstag der Volksrepublik, das zugegebenermaßen &#8211; gegenüber Gaddafis Trupp &#8211; trotz synchronem Stechschritt als süßlicher Stewardessenauflauf anmutet. Und letztendlich wie eine gigantische Akquisemaßnahme fürs Militär wirkt. Denn wo man sich früher in Mannskleidung hüllte, um nicht aufzufallen, führt China die Kleidung der weiblichen Soldatinnen in der Öffentlichkeit ad absurdum. </p>
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		<title>Und ewig lockt das Zimmermädchen.</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jul 2011 13:29:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ästhetik]]></category>
		<category><![CDATA[Editorial]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[VOGUE]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[

Beim Durchblättern der aktuellen Juli-VOGUE stellt sich die Frage: Zufall oder Absicht, dass die deutsche VOGUE ein &#8220;Zimmermädchen&#8221;-Editorial (&#8220;Looks voller]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Foto3.jpg" alt="" title="Foto" width="520" height="390" class="aligncenter size-full wp-image-10563" /><br />
<img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/vogue3.jpg" alt="" title="vogue3" width="520" height="390" class="aligncenter size-full wp-image-10564" /></p>
<p>Beim Durchblättern der aktuellen Juli-VOGUE stellt sich die Frage: Zufall oder Absicht, dass die deutsche VOGUE ein &#8220;Zimmermädchen&#8221;-Editorial (<em>&#8220;Looks voller erotischer Eleganz&#8221;</em>) zeigt, nachdem der Ex-IWF Chef Dominique Strauss-Kahn in den letzten Wochen mit Vergewaltigungsvorwürfen seitens eines New Yorker Zimmermädchens konfrontiert wurde? Und deren Zunft so die öffentliche Meinung genauso besetzte wie den Platz vor dem New Yorker Gerichtsgebäude. (Bis DSK am Wochenende vom Vorwurf freigesprochen wurde. Zumindest von diesem.)</p>
<p><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/vogue2.jpg" alt="" title="vogue2" width="520" height="390" class="aligncenter size-full wp-image-10567" /><br />
<img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/vogue1.jpg" alt="" title="vogue1" width="520" height="390" class="aligncenter size-full wp-image-10568" /></p>
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		<title>Die Unausgesprochene</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 14:22:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Angela Merkel]]></category>
		<category><![CDATA[Stilvorlage]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Es fällt mir nicht leicht, aber ich muss politischen Bankrott anmelden: Mein Bundespräsident ist zurückgetreten, mein Kandidat für die Nachfolge]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Es fällt mir nicht leicht, aber ich muss politischen Bankrott anmelden: Mein Bundespräsident ist zurückgetreten, mein Kandidat für die Nachfolge nur zweite Liga. Die Wahl in Nordrhein-Westfalen war ein Desaster, der Euro ist angezählt, daran bin auch ich nicht ganz unschuldig. Und wenn die Griechen mit dem Sparen nicht tatsächlich Ernst machen, können wir unsere jüngsten Sparbeschlüsse gleich wieder vergessen.</p>
<p>Ich könnte das jetzt alles sprachlich bemänteln, darin sind wir Politiker schließlich Profis. Ich könnte sagen: »Wir meistern die Aufgabe, die auf dem Tisch liegt.« Oder: »Wer Bundeskanzler werden will, der weiß, dass es solche Phasen gibt.« Hab ich auch alles schon so gesagt. Aber würde heute jemand einen Strich unter die Arbeit meiner Regierung ziehen, was würde übrig bleiben? Steuern für Hoteliers gesenkt, Bundespräsident weg, Bau des Stadtschlosses in Berlin auf unbestimmte Zeit verschoben. Kurz gesagt: Wir sind gescheitert. Das Land treibt ziellos vor sich hin.&#8221;</p>
<p>Die ganze Rede, die das <strong>SZ Magazin für Angela Merkel </strong>schrieb, gibt es <a href="http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/34065/1/1" target="_blank" rel="nofollow">hier nachzulesen</a>. Gute St(e)ilvorlage!</p>
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		<title>Das ungeliebte Jahrzehnt</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 13:56:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[2010: eine Null muss gehen.
10 Tage ist es jung, das neue Jahrzehnt. Höchste Zeit für einen Rückblick auf die vergangene]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>2010: eine Null muss gehen.</p>
<p>10 Tage ist es jung, das neue Jahrzehnt. Höchste Zeit für einen Rückblick auf die vergangene Dekade. Der Spiegel titelte die 2000er jüngst noch ein „verlorenes Jahrzehnt“. Andere benennen sie der Einfachkeit halber als die Nullerjahre &#8211; eine wenig positiv besetzte Assoziation voller Nullrunden.</p>
<p>Ja, sicher, es war nicht alles schön in den letzten zehn Jahren. Wir hatten 9/11 und zwei daraus entstandene Kriege, die kein Ende nehmen wollen. Die EU sollte einfach nicht so recht zusammenfinden. Es gab die Erhöhung der Mehrwertsteuer um drei Prozentpunkte, die schlimmste Finanzkrise seit 80 Jahren, DSDS und Paris Hilton. Shit happens. </p>
<p>Es geschahen aber auch sehr erfreuliche Dinge: Das Internet wurde interaktiver denn je. Clint Eastwood drehte großartige Filme. Das MoMA und Obama statteten Berlin einen Besuch ab. Navigationssysteme wurden erfunden. Und es regieren immer mehr Frauen: in Sex and the City und Der Teufel trägt Prada und dann natürlich auch noch Angela und Carla.</p>
<p>Sushi wurde zum Nouvelle Fast Food der exquisiten Gesellschaft (der Thuna und der Salmon mussten dran glauben). Latte Macchiato und Bionade zu den In-Getränken der ewigen Müßiggänger. Bloggerinnen sind inzwischen die neuen Modeleitbilder, nicht mehr die VJanes. Die Handys wurden immer moderner  &#8211; mit polyphonen Klingeltönen, Farbdisplays und MMS &#8211; und Afrika immer ausgebeuteter (Coltan). Seit 2007 ist das iPhone allen Nachahmern zum Trotz State-of-the-Art. Der Fantasy-Boom fasst die Eskapismus-Bemühungen der Reizüberfluteten zusammen. Die Klimakatastrophe interessiert (noch) herzlich wenig, wenn es doch unter den Heizpilzen so schön warm ist. Gore redet gegen die Wand. Dafür wurden die Flüge immer billiger. Die Lohas bemühen sich um eine bessere Welt und sind gleichzeitig wahnsinnig hip. </p>
<p>Irgendwie ein widersprüchliches Jahrzehnt. In den Neunzigern haben wir uns alle noch so prächtig amüsiert (mit Baywatch und dem Brioni-Kanzler). Dann kam der Dotcom-Crash und irgendwie schworen sich alle auf &#8220;ein neues Bewusstsein&#8221; ein ohne wirklich nachzudenken. Weiß jemand um all die guten Vorsätze, die wir hatten? Die 2000er waren so gedacht als Dekade zur Eindämmung von Malaria, als internationale Dekade für eine Kultur des Friedens und der Gewaltlosigkeit zugunsten der Kinder der Welt und als Dekade zur Überwindung von Gewalt. Aber aus eigener Erfahrung wissen wir gerade in diesen Tagen wie es um die Einhaltung von guten Vorsätzen bestimmt ist: schlecht!</p>
<p>Was die Welt hingegen wirklich beschäftigte und meine Wenigkeit im Speziellen, das zeigt eine kurze Zeitreise zurück in die letzten zehn Jahre:<br />
<strong><br />
2000: </strong><br />
Die Welt steht noch. Die Rechner leben noch. Willkommen im neuen Millenium. Der Y2K-Bug war nicht gefräßig bzw. erst zehn Jahre später bei den Bankautomaten. Dafür gab es den Dotcom-Crash und auf Billie Boy folgte George W. Ich war endlich volljährig und cruiste mit meinem Toyota Corolla nur noch selten zu den Hip Hop Events der Republik, denn ich hatte the Real Big Thing gefunden. Außerdem bezog ich die erste eigene Wohnung &#8211; mit jedem Zimmer in einem anderen Farbton und einem Kleiderschrank voller Miss Sixty.</p>
<p><strong>2001: </strong><br />
Die Terroranschläge auf das World Trade Center lassen der Angst vor dem internationalen Terror und beim Betreten jedes Flugzeugs freien Lauf. Außerdem fürchtet sich die Welt erneut vor der Maul- und Klauenseuche. Der Krieg der USA gegen die Taliban in Afghanistan beginnt am 7. Oktober 2001. Ich werde an diesem Tag 20, zahle schon seit 10 Monaten meine H&#038;M Divided Einkäufe mit dem Euro und leiste mir rote Extensions, die sage und schreibe zwei Wochen halten.<br />
<strong><br />
2002: </strong><br />
Der Amoklauf von Erfurt macht Michael Moores &#8220;Bowling for Columbine&#8221; auch in Deutschland zur traurigen Realität. Ein Flugzeug voller Kinder stürzt über dem Bodensee ab. Grass veröffentlicht &#8220;Im Krebsgang&#8221; und Walser &#8220;Tod eines Kritikers&#8221;. Die rotgrüne Koalition geht in die 2. Runde. Ich habe mein Abi in der Tasche und ziehe weg vom mieslaunigen Franken hinein in die Hochburg der Ausgelassenheit: Köln &#8211; eine Stadt, in der man meinen Leopardenmini nicht nur an Karneval schätzt. </p>
<p><strong>2003: </strong><br />
Der Irakkrieg beginnt im März. Die langen Sitzungen im UN-Sicherheitsrat haben nichts geholfen. Die Irak-Resolution 1441 wurde gebilligt, auch ohne Evidenz der Waffenlager. Ansonsten heißt es: Asia all over. Die Mädels haben den Hello Kitty Wahnsinn. Man spricht bei Wohnkonzepten nur noch von &#8220;Feng Shui&#8221; und ich probiere zum ersten Mal Sushi. Mit Gurkeninlay. Außerdem ziehe ich weiter nach Düsseldorf und beginne ordentlich Geschichte und Politik zu studieren, nachdem ich bislang nicht berühmt geworden bin. Womit auch?</p>
<p><strong>2004: </strong><br />
Der Tsunami erschüttert Weihnachten 2004 die asiatische Welt und unser Mitgefühl. Die EU erweitert sich gen Osten. George W. Bush wird tatsächlich wiedergewählt (Vetternwirtschaft in Florida). Dafür erscheint &#8220;Stupid White Man&#8221;. Die EU verbietet die Bezeichnung &#8220;light&#8221; für Zigaretten. Ich rauchte dann eben ab sofort &#8220;Gold&#8221; und trage nach langen Selbstzweifeln hinsichtlich des Oberschenkelumfangs meine erste Röhrenjeans. Alle anderen tragen die bunten Jerseyschals von American Apparel.</p>
<p><strong>2005: </strong><br />
Wir sind Papst und unser Regierungschef ist eine Frau. Die große Koalition wird aus der Versenkung geholt. Die PDS hat sich derweil in &#8220;Die Linkspartei&#8221; umbenannt. Edmund Stoiber will erst nach Berlin und dann wieder doch nicht. Ich will definitiv nach Berlin und verbringe dort einen Sommer beim Bundesinnenministerium. Politisch korrekt gekleidet, versteht sich. Daneben entdecke ich den &#8220;Balkan Style&#8221; für mich und laufe mit einem Timoschenko-Zopf durch den Winter.<br />
<strong><br />
2006: </strong><br />
Im Nahen Osten bekriegen sich Israel und der Libanon. Saddam Hussein wird hingerichtet und jeder kann unfreiwilligerweise live daran teilhaben. Die muslimische Welt protestiert gegen die Mohammed-Karikaturen und Beck folgt auf Platzeck &#8211; Vorstandsroulette bei der SPD. Ich fange doch nicht mit dem Arbeiten an bzw. nur Teilzeit, sondern hänge noch einen Master in Politischer Kommunikation ran. Modisch gesehen tauche ich tief in das Sechziger Jahre Revival ein und suche verzweifelt nach einem Exemplar von Chanel&#8217;s &#8220;Black Satin&#8221;, um meinen Schwarz-Weiß-Wahn zu manifestieren.<br />
<strong><br />
2007: </strong><br />
Beim G8-Gipfel in Heiligendamm trinken die Regierungschefs vergnügt Bierchen. Ansonsten herrscht Katerstimmung &#8211; nur nicht bei den Demonstranten. Bayerns letzter Monarch, Edmund Stoiber, tritt zurück. Die Immobilien in den USA beginnen zu bröckeln. Das iPhone 2G entzückt die ersten Importeure. Ich verdinge mich neben dem Studium schon fünf Jahre nebenbei als Werbetexterin und habe immer noch kein anderes Berufsziel gefunden. In meiner Freizeit lese ich viel über Bradgelina und kippe mit meinen Mädels das ein oder andere Bier.<br />
<strong><br />
2008: </strong><br />
Dieses Jahr steht im Zeichen des amerikanischen Wahlkampfes: alt gegen jung, schwarz gegen weiß, konservativ gegen progressiv. Ein farbiger Senator aus Illinois entscheidet die Schlacht für sich, vor allem wegen seiner fabelhaften Internetkampagne. Blogs sprießen hierzulande nur so aus dem Boden. Auch meiner, ursprünglich noch zu Portfoliozwecken gedacht. Während eines halbjährigen Arbeitsaufenthaltes in New York City (meiner zweiten großen Liebe) blogge ich fröhlich weiter. Eigentlich nur für die Großeltern zu Hause. Doch bald lesen immer mehr mit. Mein ständiger modischer Begleiter (außer beim Wandern) sind meine Kova &#038; T. Latexleggins.<br />
<strong><br />
2009:</strong><br />
Obama wird vereidigt und in der Bundesrepublik wird gewählt. Was dabei herauskam, wissen wir. Die Folgen des amerikanischen Bankencrash erschüttern nun auch Deutschland. Es kommt zu unzähligen Entlassungen. Die Zeitungsindustrie hat ebenfalls ein schweres Los. Und in Kopenhagen war ja dann irgendwie auch nichts los. Ein vergeudetes Jahr. Auch für mich. Aber nicht ganz. Ich bin nun also Master of Arts (Obama sei Dank), stolze Katerbesitzerin und schreibe endlich für Independent Modemagazine. Dabei geht zwar mein Herz auf, doch das Portemonée bleibt leer. Deswegen geht es weiter mit der Werbetexterei. In meinem Kleiderschrank ist bis auf einige neue gestreifte Shirts und Vintagefunde aus New York recht wenig passiert. Aber das hole ich bald nach. Ich hab da auch schon so eine Idee. </p>
<p>Es ist ja noch nicht aller Tage Ende.</p>
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		<title>Das US-Gesundheitssystem reloaded?</title>
		<link>http://www.juliastelzner.de/blog/politik/das-us-gesundheitssystem-reloaded/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 14:07:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[US-Gesundheitssystem]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie es die Zeit erfordert, schrieb Paul Krugman gestern in der NYT über Obamas Reformvorhaben im Gesundheitswesen. Noch in Wahlkampfzeiten]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie es die Zeit erfordert, schrieb Paul Krugman gestern in der <a href="http://www.nytimes.com/2009/07/24/opinion/24krugman.html?_r=1" target="_blank" rel="nofollow">NYT</a> über Obamas Reformvorhaben im Gesundheitswesen. Noch in Wahlkampfzeiten hörte sich seine Amtsaufgabe Nummer 1 auf jeden Fall so an, als sei sie schnellstmöglich im Kongress durchzubringen (* man bedenke, dass ein alleinstehender Amerikaner in New York eine Versicherungs-Prämie von 900 Dollar monatlich (!) zahlt  und eine ganze Familie Kosten von 2.500 Dollar zu tragen hat. Nicht umsonst leben knapp 50 Mio. Amerikaner ohne eine Krankenversicherung). Heute kämpft Obama genauso wie Hillary Clinton, die in den Neunzigern im Auftrag ihres Mannes ein Vorhaben für eine staatliche Krankenver-sicherung ausarbeitete,  gegen einen immer größer werdenden Widerstand von Republikanern, Lobbyisten und nun auch von demokratischen Kreisen. Mehr im September, hat der Kongress doch erstmal die Abstimmung vorschoben.<br />
Was Nobelpreisträger Krugman dazu sagt, hier in einigen Zitaten:</p>
<p><em>&#8220;To see what I mean, compare what Mr. Obama has said and done about health care with the statements and actions of his predecessor. President Bush, you may remember, was notably unconcerned with the plight of the uninsured. “I mean, people have access to health care in America,” he once remarked. “After all, you just go to an emergency room.” (&#8230;) Now President Obama is trying to provide every American with access to health insurance — and he’s also doing more to control health care costs than any previous president.&#8221;</em></p>
<p><em>&#8220;Many health care experts believe that one main reason we spend far more on health than any other advanced nation, without better health outcomes, is the fee-for-service system in which hospitals and doctors are paid for procedures, not results. As the president said Wednesday, this creates an incentive for health providers to do more tests, more operations, and so on, whether or not these procedures actually help patients.&#8221;</em></p>
<p><em>&#8220;Beyond that, I’d suggest that would-be health reformers won’t have the moral authority to confront our system’s inefficiency unless they’re also prepared to end its cruelty. (&#8230;) President Obama, by contrast, can link Medicare reform with the goal of protecting less fortunate Americans and making the middle class more secure.&#8221;</em></p>
<p><em>&#8220;As a practical, political matter, then, controlling health care costs and expanding health care access aren’t opposing alternatives — you have to do both, or neither.&#8221;</em></p>
<p>Hier geht&#8217;s zum ganzen <a href="http://www.nytimes.com/2009/07/24/opinion/24krugman.html?_r=1" target="_blank" rel="nofollow">Artikel</a>.</p>
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