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	<title>Julia Stelzner &#187; Online-Campaigning</title>
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	<description>Stilvorlagen aus Mode, Kunst, Gesellschaft, Politik und Kulinarik</description>
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		<title>Online-Wahlkampf made in Germany, pt. 2</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 14:26:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagwahl 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Campaigning]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Politische Kommunikation]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Sie werden sich wünschen, wir wären politikverdrossen&#8221;
Von Zacharias Zacharakis auf Spiegel.de. Ein Auszug:
&#8220;All das birgt keine Überraschungen. Die Hoffnung der]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8220;Sie werden sich wünschen, wir wären politikverdrossen&#8221;</strong><br />
Von Zacharias Zacharakis auf <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,632598,00.html" target="_blank" rel="nofollow">Spiegel.de</a>. Ein Auszug:<br />
&#8220;All das birgt keine Überraschungen. Die Hoffnung der deutschen Parteien auf eine massenhafte Mobilmachung von Wählern im Netz ist ohnehin bereits der Erkenntnis gewichen, dass man dafür auch entsprechend charismatische Figuren bräuchte. Doch ein Barack Obama ist in Deutschland bisher nicht in Sicht.<br />
Als wäre dies nicht genug, drohen nun Netzaktivisten, die Online-Kampagnen der beiden Regierungsparteien zu bekämpfen. Sie sind wütend auf die Union und vor allem auf die SPD, weil diese den Beschluss über Internetsperren gegen Kinderpornografie durchgeboxt haben &#8211; gegen alle Widerstände aus der Community und trotz einer Netz-Petition mit weit über 130.000 Unterstützern. (&#8230;)<br />
Doch die Stimmen im Netz klingen alles andere als versöhnlich: &#8220;Sie werden sich wünschen, dass wir politikverdrossen sind!&#8221; Dieser Satz geistert als Schlachtruf durch zahlreiche Foren. Der in der Szene bekannte Politikblogger Michael Seemann alias MSpro, schreibt: &#8220;Wir werden die SPD in einen Sturm aus Scheiße schicken. Sie hat sich nämlich selber zum Feind des Internets gekürt.&#8221;"</p>
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		<title>Interview mit Blue State Digital</title>
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		<pubDate>Tue, 05 May 2009 08:27:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Blue State Digital]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Campaigning]]></category>
		<category><![CDATA[Politische Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahlkampf 2008]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer lernen will, interessantes Interview mit dem Macher hinter Obamas Online-Kampagne auf der Website der WirtschaftsWoche. Hier zwei Auszüge.
wiwo.de: Herr]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer lernen will, interessantes Interview mit dem Macher hinter Obamas Online-Kampagne auf der Website der <a href="http://www.wiwo.de/politik/das-rueckgrat-von-obamas-erfolg-war-eine-e-mail-beziehung-395848/" target="_blank" rel="nofollow">WirtschaftsWoche</a>. Hier zwei Auszüge.</p>
<p><em><strong>wiwo.de: Herr Gensemer, was machte Obama bei seinen Internet-Aktivitäten anders als seine Konkurrenten?</strong><br />
Es ging bei Obama nicht um die Online-Beziehung zu Menschen. Die Online-Aktivitäten dienten als Wegbereiter für Offline-Aktionen. Wir hörten den Leuten zu. Es war kein Modell, in dem sich ein einziger an viele wendete. Es ging immer darum, zuzuhören, was die Leute sagten, und diesen Aktivismus zu verzahnen. Der Großteil unseres Online-Inhalts bestand daraus, was Leute für den Wahlkampf taten. Das wurde zu einem integralen Teil des Wahlkampfs selbst. Es ging nicht um einen Kandidat im Elfenbeinturm, der von der Unterstützung der Leute redete – die Unterstützung der Leute selbst war die Story. </em> (&#8230;)<span id="more-932"></span><br />
<strong>Sie haben eine Menge über die Transparenz von Obamas Wahlkampfteam gesprochen. Ist das eine der Lektionen, die deutsche Politiker von ihnen lernen können: Wenn man heute Wahlkämpfe gewinnen will, muss man offener und erreichbarer sein?</strong><br />
Genau so ist es. Sie müssen Wählern einen Grund geben, sich in den Wahlkampf einzubringen. Und es genügt nicht mehr, nur auf die Führungsqualitäten des Kandidaten zu verweisen. Sie müssen in Beziehungen investieren, sie müssen die Dynamik verstehen. Das ist keine reine Online-Sache, sondern Politik im Zeitalter von 24-Stunden-Nachrichtenkanälen. Es gibt keinen Platz mehr für einen Elfenbeinturm.</p>
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		<title>Obamas Online-Kampagne</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Apr 2009 09:34:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Campaigning]]></category>
		<category><![CDATA[Politische Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Thesis]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahlkampf 2008]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn www.barackobama.com das beliebteste Reiseziel der politisch interessierten Internet-User ist, dann ist MyBO der Marktplatz dessen. Auf der als Social]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-938" title="obamaweb" src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/bild-42.png" alt="obamaweb" width="222" height="274" />Wenn www.barackobama.com das beliebteste Reiseziel der politisch interessierten Internet-User ist, dann ist MyBO der Marktplatz dessen. Auf der als Social Community ausgerichteten Partner-Website trifft man (neue) Bekannte, es wird diskutiert und geworben – innerhalb der Mitglieder, aber auch zwischen Kampagne und Mitgliedern. Denn Obama und sein Team kommunizierten zum einen mit Hilfe der Online-Plattform mit den Usern, indem diese zum Beispiel Kommentare auf Obamas Blog hinterlassen konnten. Auf der anderen Seite mobilisierte und organisierte die Internetkampagne die Unterstützer in freiwilligen Helfergruppen, die Wahlkampf in den Innenstädten oder an den Haustüren Amerikas machten – mit dem Ziel unentschiedene Wähler von Obama zu überzeugen.</p>
<p>Einer von ihnen ist der 37-jährige Webdesigner Mario Champion. Er verbrachte seine Wochenenden vor der Wahl damit, Barack Obama in seiner Nachbarschaft im Süden Austins in Texas – seines Zeichens „Bush-Land“ – zu promoten: „One of 10 captains in precinct 461, Champion knocked on the doors of 60 adresses ladled out from the Obama campaign‘s online precinct-captain training tool, a web application that manages volunteer canvassers and tracks their efforts. Once Champion and the other precinct captains returned from their ‘block walks’, they entered the results of their expeditions back into the database, logging which households had Obama boosters, who&#8217;s caucusing, and who&#8217;s willing to volunteer.“ Champion ist nur einer von fast einer Million Mitglieder von www.mybarackobama.com. Sie alle sind die Träger eines gigantischen Grassroot Campaignings, das &#8230; <span id="more-782"></span>die pionierhaften und schon sehr erfolgreichen Online-Bemühungen von Howard Dean 2004 in den Schatten stellt. Joe Trippis, Deans Kampagnenmanager, zu dieser rasanten Entwicklung: „We were like the Wright brothers. The Obama team skipped Boeing, Mercury, Gemini – they‘re Appollo 11, only four years later.“ Was war nach nur einer Wahlperiode anders, und weshalb hatte genau Obamas Online-Kampagne bei den Usern gezündet? Platt gesagt: Weil man das beste Rezept genommen und dieses mit ein paar ausgeklügelten Zutaten verfeinert hat. Denn my.barackobama.com ist eine Kombination aus Meetup, MySpace und Facebook: der „Voter Generated Content“ hat das Sagen. Obamas Kampagne hat sich jedoch nicht einfach nur von den interaktiven Innovationen des Web 2.0 der vergangenen Jahre inspirieren lassen, sondern jemand engagiert, der sich am besten mit den neuen Instrumenten auskennt: Chris Hughes, Mitbegründer von Facebook (weltweit 70 Millionen User) und unter Obama „Online Organizing Guru“. Anfang 2007 verließ Hughes Facebook, um Obamas Internetkampagne Gemeinschaftssinn einzuhauchen. Obama wusste um dessen Relevanz: „One of my fundamental beliefs from my days as a community organizer is that real change comes from the bottom up. And there‘s no more powerful tool for grass-roots organizing than the Internet.“ Hughes bestätigt diese Relevanz: „If we did not have online organizing tools, it would be much harder to be where we are now.“ Die Online  Organizing Tools sind demnach der Schlüsselpunkt von Obamas Erfolgs im World Wide Web – und der realen Welt. Ein Blick auf die einzelnen Instrumente von MyBo lohnt sich.<br />
Zugang zur Welt von MyBo verschafft eine kurze und simple Anmeldung, die alles in allem eine Minute dauert. Danach öffnet sich sogleich ein Pop-Up Fenster, in dem man nach lokalen Gruppen oder Events suchen kann, um sich zu organisieren. Wer das nicht will, kann aber auch zuerst den neuen MyBo-Account umfangreich personalisieren. Denn die Website hat genauso wie die bekannten Weblog-Anbieter Wordpress, Blogger und Tumblr die Funktionen eines „Dashboards“. Man kann wie in Facebook sein Profil inklusive eines Bildes anlegen und einer Gruppe beitreten. Bis zum Sommer 2008 hatten sich so 15.000 landesweit verteilte Gruppen gebildet, die zwischen 15 und 100.000 Mitglieder haben. Oder man baut ein Netzwerk auf, zu dem man Freunde hinzufügt, die schon Mitglieder sind oder die man selbst geworben hat, und innerhalb dessen man sich Nachrichten senden kann. Außerdem besteht die Möglichkeit, den MyBo-Account mit dem Facebook-Account zu verknüpfen. Das ist aber längst nicht alles. Das Dashboard führt darüber hinaus einen persönlichen Aktivitätsindex, der zeigt wie viele Events besucht wurden, an wie vielen Türen geklopft wurde und wie viel Spenden gesammelt wurden. Weitere „Features“ (Besonderheiten) sind die Kreation einer eigenen Fundraising-Page und eine Meetup-ähnliche Übersicht über Veranstaltungen, zu denen man eingeladen wurde bzw. die man selbst geplant hat. Sämtliche  Materialien für ein erfolgreiches Grassroot-Campaigning bietet die Rubrik „Organizing Resource Center“. Sie bietet nicht nur das Tool „Neighbor to Neighbor“ zum Kontaktieren von unentschlossenen Wählern in der Nachbarschaft, sondern auch verschiedenen Anleitungen zu den Instrumenten – beispielsweise für den Outreach via Telefon –, die von jungen Kampagnenbeteiligten in Tutorials anschaulich erklärt werden.<br />
MyBo vereint auf diese Weise geschickt die Vorzüge aus Online- und Offline-Welt, erleichtert die Partizipation und zielt auf ein effizientes Endergebnis ab. Ein Beispiel dafür: Man kann sich zum Beispiel auf MyBo Telefonlisten von registrierten Wählern inklusive eines Gesprächsleitfadens herunterladen, diese abtelefonieren soweit man kommt und dann zurück an die Zentrale mailen, so dass der Nächste damit weiterarbeiten kann. Die Konkurrenz zeigt sich beeindruckt: Clintons Internet Director nennt Obamas Online Outreach „the way for future campaigns“. John McCain, selbst 2000 ein ertragreicher Online-Fundraiser, erkennt Obamas „excellent use of the Internet“. Das Nacheifern fiel ihnen dennoch schwer, da für die hohen Benutzerzahlen von Obamas Internetkampagne sicherlich auch ausschlaggebend ist, dass Obama, der ehemalige Community-Organizer und eifrige Blackberry-Benutzer, der schon frühzeitig ein Facebook-Konto hatte, und seine Onlinekampagne kohärent sind: „You can have the best technology of the world, but if you don‘t have a community who wants to use it and who are excited about it, then it has no purpose.“<br />
So viel zu den Applikationen. Was hingegen Optik und Inhalt von MyBo betrifft, weist die Website eine übersichtliche Struktur auf, die eine intentionale Bedienung erlaubt, und ein Design, das viel mit Icons und Headlines arbeitet anstatt mit einer Flut von Texten. Den kompletten Seiteninhalt an dieser Stelle aufzuführen, würde zu viel Platz einnehmen. Deswegen nur zu den Besonderheiten: Die Microsite „Fight the Smears“, die Diffamierungen den Kampf ansagt, indem hier die Hintergründe zu den jeweiligen Behauptungen gegen Obama geliefert werden. Beispielsweise wird unter der Anschuldigung, dass Obama kein Amerikaner sei, seine Geburtsurkunde abgebildet. Der Menüpunkt „Media“ bzw. auf den einzelnen Unterseiten verteilt zeigen sich die Bemühungen der Kampagne im Mobile Marketing. Man kann sich Klingeltöne, eine iPhone Applikation oder die neuesten Obama-Infos via SMS aufs Handy schicken lassen, wenn man eine SMS an 6-2-2-6-2 (für „O-B-A-M-A“) schickt. Doch das nur exemplarisch. Insgesamt überzeugt die Website durch eine konzeptionelle Konsistenz und die ständige Verlinkung von Inhalten. Über all dem steht der rote Knopf, der Spendenaufruf-Button, der so eifrig geklickt wurde, dass am Ende mehr als drei Millionen individuelle Spender insgesamt 6,5 Millionen mal online Geld für die Kampagne gespendet haben. Die durchschnittliche Spende betrug $80. Jeden Monat des Jahres 2008 nahm Obama so über $20 Millionen ein. Zwischen März 2007 und Juli 2008 machte das allein eine Gesamtsumme von $280 Millionen aus. Und diese Gelder brauchte Obama auch, schließlich hatte er nach seiner Nominierung den öffentlichen Wahlkampfspenden eine Absage erteilt, konnte aber auch nur so unbegrenzt private Spenden eintreiben.<br />
Umgesetzt wurde my.barackobama.com von Bluestate Digital (BSD), dem Marktführer im Bereich E-Campaigning mit Filialen in Washington DC, New York, Boston und London. Hier fanden die ehemaligen Online-Manager Deans ein neues Wirkungsfeld. Die Rolle von BSD im Präsidentschaftswahlkampf Obama war nach eigenen Worten „to manage the online fundraising, constituency-building, issue advocacy, and peer-to-peer online networking aspects“. BSD machte in diesen Bereichen viele Kampagnen-Innovationen erst möglich, zum Beispiel die „Grassroots Match“ Technologie beim Fundraising, die Spender zusammenbringt, der personalisierte Emailversand an verschiedene Verteilergruppen (Viel- oder Wenigspender) oder die Verwaltung von zwei Millionen Benutzerprofilen, 400.000 Blogeinträgen und 200.000 Events bzw. von drei Millionen online durchgeführten Telefonanrufen an potentielle Wähler. Außerdem halfen die BSD-Technologien der Kampagnenleitung die Website mit dem „BSD Management Dashboard“, einem Content Management System, an bestimmte Themen oder Situationen schnell anzupassen.<br />
Barack Obamas Internetkampagne machte sich aber nicht nur die Mechanismen der Social Communities zunutze. Sie war auch selbst Teil dessen. Eine Datenerhebung vom 4. Juni 2008 sondierte die Social Network Verwurzelung von Obama. Bei Facebook hatte er rund 883.100 Unterstützer und bei MySpace 382.967 Freunde. Er lag damit weit über Clinton und McCain, vor allem bei Facebook konnte er fünf bis sechsmal mehr Anhänger aufweisen. Die interaktive Omnipräsenz von Barack Obama machte übrigens auch vor Videospielen nicht Halt. Im Autorennspiel „Burnout Paradise“ fährt man sogar an einem riesigen Obama-Wahlplakat vorbei.<br />
Das Fazit zu Obamas Internetkampagne von Simon Rosenberg, Leiter des liberalen Think Tanks „New Politics Institute“: „It‘s impossible to imagine Barack Obama‘s rise without the modern methods that his campaign used to organize itself, particularly around the internet. (&#8230;) He has created an on-line ecosystem that can quickly take advantage of the support of the millions of people now doing politics in this new 21st century way and exponentially grow this dynamic community of change.“</p>
<p>Zitate aus:</p>
<p><a href="http://www.nytimes.com/2008/07/07/technology/07hughes.html" target="_blank" rel="nofollow">http://www.nytimes.com/2008/07/07/technology/07hughes.html</a><br />
<a href="http://www.wired.com/print/politics/law/news/2008/03/obama_tools" target="_blank" rel="nofollow">http://www.wired.com/print/politics/law/news/2008/03/obama_tools</a><br />
<a href="http://www.newpolitics.net/node/614" target="_blank" rel="nofollow">http://www.newpolitics.net/node/614</a><br />
<a href="http://www.bluestatedigital.com/casestudies/ client/ obama_for_america_2008" target="_blank" rel="nofollow">http://www.bluestatedigital.com/casestudies/ client/ obama_for_america_2008</a></p>
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		<title>Web Campaigning &#8211; made in Germany</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Mar 2009 21:51:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dass Obamas Internetkommuni-kation ein Exportschlager werden sollte war abzusehen. Dass vielleicht nicht immer alles übertragbar ist, auch. Trotzdem versuchen es]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-252 alignleft" title="cdu" src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/cdu.jpg" alt="cdu" width="270" height="165" /><img class="size-full wp-image-253 alignleft" title="spd1" src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/spd1.jpg" alt="spd1" width="270" height="162" />Dass Obamas Internetkommuni-kation ein Exportschlager werden sollte war abzusehen. Dass vielleicht nicht immer alles übertragbar ist, auch. Trotzdem versuchen es SPD und CDU mit ihren zwei neuen Internet-portalen. Auch hier soll getwittert und geflickrt werden, Facebookgruppen gegründet, Videoansprachen eingebunden, Newsletter verschickt und natürlich (Politik und Geld liegen nah beieinander) Spenden generiert werden.Ganz egal, ob der Großteil der Nutzer die zweite Lebenshälfte bereits erreicht hat &#8211; wie bei der CDU &#8211; oder nicht. Die SPD hat da schon eine etwas jüngere Zielgruppe &#8211; man duzt sich wie es die Sozis seit jeher tun. Für sie initiiert sie meineSPD.net (Vernetz Dich). War Barack Obama doch mit mybarackobama.com so erfolgreich und ist es immer noch. Kaja Wasserhövel will sich eine Scheibe davon abschneiden. Eine dicke. Abgesehen von den adaptierten Instrumenten für mehr Partizipation, setzen die Volksparteien (insofern man die SPD noch als eine solche bezeichnen kann) auf ein neues Design: Icons statt viel Text. Das mag Sinn machen und gut aussehen, wäre es bei beiden nicht noch relativ insolide. Bei der SPD noch mehr als bei der CDU mit ihrer Überdosis an Orange. Nicht ganz so schlecht fällt jedoch die Usability aus. Hier punktet meiner Meinung nach die CDU, bietet deren Website auch nicht ganz so viel Inhalt und liegt nur als Deckmantel über der alten Website. Die SPD verwirrt mit Zahlen und Kapiteln wie das neue Jahrzehnt (wie? schon wieder 2010?), und versteckt ihre Navigation mir nichts dir nichts am Kopfe der Seite. Ich sag mal: wenn schon, denn schon.</p>
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