Alle Artikel mit dem Tag ‘New York’

Mad Women: Alex Prager im MoMA

19. August 2010



YouTube Preview Image All Credits: Alex Prager Photography

Die Frauen und Mädchen aus Alex Pragers Fotografien tragen sechziger Jahre Garderobe und viel Make-up. Die synthetischen Szenen, in denen sie sich bewegen, scheinen auch ein halbes Jahrhundert zurückzuliegen. Und lassen sich mühelos mit der übersteigerten Dramaturgie eines Guy Bourdin in Verbindung bringen (und weniger mit einer Fotoserie aus 2010: “Week-end”.) Prager arbeitet mit gezielten Momentaufnahmen, die auch einem Film von Hitchcock oder Wim Wenders “Paris, Texas” entstammen könnten. Nicht die Ausbildung, denn die gibt es nicht, sondern ein auf langen Reisen geschultes Auge sorgte dafür, dass Prager ankommt in der Kunstwelt. Nach mehreren Galerie-Exkursen stellt die Kalifonierin im MoMA aus. Und ich würde mir das sehr gerne einmal ansehen.  weiterlesen

Gärtnerfreuden in NYC

24. Juni 2010


Nochmal ein Jährchen in New York weilen, bevor es irgendwann in ferner Zeit (also wenn ich der Großstadt tatsächlich überdrüssig sein sollte) auf den Bauernhof geht, steht fest auf der Agenda. Denn auch dort lässt sich prima das spätere “farm life” üben, wenn man nicht in einem 5-Quadratmeter-Sarg in Tribeca haust, sondern in einem dieser adretten Rooftop Gärten. Ach ja, das wäre tatsächlich was: Ranunkeln, Rauke und Radieschen mitten in der City …   weiterlesen

The other artist is present

30. April 2010

… das Motto der Performance: “Marry me, Marina!” Doch die beweist nicht nur seit 6 Wochen unglaubliches Sitzfleisch, sondern auch, wie sehr ihre Ohren dabei auf Durchzug schalten. Und dabei ist gerade erstmal Halbzeit.

Alles Bauhaus, oder was?

28. April 2010

Die Amis haben es ja irgendwie mit der deutschen Kunst. Und dem Merchandise. Da man gerade in der ganz großartigen Neuen Galerie an der Upper East Side New Yorks Dix ausstellt und dessen Portrait der Lady in Red, Anita Berber, dachte sich der findiger Kosmetik-hersteller namens Estée Lauder, einen passenden roten Lippenstift herausbringen zu müssen. Das ist vielleicht noch irgendwie verständlich. Wie die Brücke von Dix zum Bauhaus geschlagen wurde, weiß niemand – außer dem Museum. Denn das stellt das Beste aus der deutschen und österreichischen Kunst des frühen 20. Jahrhundert aus. Doch was erinnert in drei Teufels Namen im Fall des adretten Spiegels zur Linken ans Bauhaus? Das Gold ging dann wohl eher aufs Konto von Lauder oder des Art Déco.

Credits: Neue Galerie Design
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Sleep in the City that never sleeps

25. November 2009

hotel-17-exteriorHotel 17 room42Zurück in Deutschland und ein bißchen wehmütig (vor allem, da nun erst die Demand/Lang/uvm.-Ausstellung begonnen hat), hier noch eben mein persönlicher Tipp für ein New Yorker Hotel unter 100 Euro/Nacht: Das Hotel 17 in Gramercy, drei Blocks vom Union Square, drei Blocks vom East Village und drei Blocks vom Gramercy Park. Eine antike Perle, voll renoviert, mit charmant unterschiedlichen Tapeten in jedem Raum. Ein eigenes Bad gibt es nicht, lediglich ein Waschbecken, doch sind die Duschen so gut wie jederzeit zugänglich und frisch gereinigt. Ruhig war es zudem im sonst so lebhaften New York. Mit Frühstück im Hotel sieht es schlecht aus, aber gleich am Union Square empfiehlt ein Besuch bei Pret à manger (schnell, bio und günstig) oder der City Bakery (schnell, bio und populär) – außerdem, wer will seine Zeit in New York schon im Hotel verbringen? Und allein die Tatsachen, dass Woody Allen hier “Manhattan Murder Mystery” gedreht hat, die VOGUE Models geshootet hat, die wahrscheinlich sowieso hier wohnen, Madonna in ihren frühen Jahren hier lebte, wo heute eine schrille, aber entzückende Amanda Leopore dominiert, macht diese kleinen Unannehmlichkeiten, die eigentlich gar keine sind, schnell wett. Mehr dazu weiß die New York Times.
Good night and good luck!