

All Credits: Alex Prager Photography
Die Frauen und Mädchen aus Alex Pragers Fotografien tragen sechziger Jahre Garderobe und viel Make-up. Die synthetischen Szenen, in denen sie sich bewegen, scheinen auch ein halbes Jahrhundert zurückzuliegen. Und lassen sich mühelos mit der übersteigerten Dramaturgie eines Guy Bourdin in Verbindung bringen (und weniger mit einer Fotoserie aus 2010: “Week-end”.) Prager arbeitet mit gezielten Momentaufnahmen, die auch einem Film von Hitchcock oder Wim Wenders “Paris, Texas” entstammen könnten. Nicht die Ausbildung, denn die gibt es nicht, sondern ein auf langen Reisen geschultes Auge sorgte dafür, dass Prager ankommt in der Kunstwelt. Nach mehreren Galerie-Exkursen stellt die Kalifonierin im MoMA aus. Und ich würde mir das sehr gerne einmal ansehen. weiterlesen