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	<title>Julia Stelzner &#187; Modegeschichte</title>
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	<description>Stilvorlagen aus Mode, Kunst, Gesellschaft, Politik und Kulinarik</description>
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		<title>Na sowas!</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Jun 2011 14:18:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Die drei Tage des Condor]]></category>
		<category><![CDATA[Kraftwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Modegeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Joop]]></category>

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		<description><![CDATA[Thomas Gottschalk, der modisch auffälligste deutsche Moderator, widmete im März 1982 der Mode eine ganze Folge von &#8220;Na sowas&#8221; (nach]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><p><a href="http://www.juliastelzner.de/blog/sonstiges/na-sowas/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p><br />
Thomas Gottschalk, der modisch auffälligste deutsche Moderator, widmete im März 1982 der Mode eine ganze Folge von &#8220;Na sowas&#8221; (nach Gottschalks Weggang zu &#8220;Wetten dass?!&#8230;&#8221; fortgeführt als &#8220;Na siehste!&#8221; von Günther Jauch). Kein anderer als &#8220;Kraftwerk&#8221; macht den Opener mit &#8220;Das Model&#8221;. Ab Minute 4:03 wird es jedoch schon interessanter, wenn der junge Gottschalk im braunen Poncho von &#8220;Stone Island&#8221; (Winnetou wäre neidisch gewesen) das Studio betritt und über den Erfolg von deutscher Mode im Ausland parliert. Wer bietet sich da als Gesprächspartner an? Freilich: Wolfgang Joop (<em>&#8220;Und er kommt extra aus New York zu uns!!!&#8221;</em>) Dem Stil von Robert Robert in &#8220;Die drei Tage des Condor&#8221; (spielt in New York) scheint der sich optisch ein wenig angepasst zu haben: mit dem allover-Braun und Goldbeige, letzeres auch auf dem Haupte. Und spätestens dann erfährt der modebewusste Mensch auch, woher Lagerfeld seinen Kalauer <em>&#8220;Heidi Klum? Kenne ich nicht!&#8221;</em> hat. Denn Joop auf die Behauptung (nicht: Frage) des Moderators, dass junge Kollegen meinen, dass sich gerade bei der deutschen Mode etwas tue: <em>&#8220;Die anderen kenne ich ja alle nicht!&#8221;</em> Nicht ohne dieser Volte ein breites Grinsen hinterher zu schießen. (Überhaupt zeigt er sich im Laufe des Gespräch als ziemlich desinteressiert, an allem.)<br />
Es betritt ein Modell mit einem aktuellen Joop-Entwurf in Braun (der Poncho -korrekt: Cape- Look setzt sich auch durch) die Bühne. Gottschalk: <em>&#8220;Das könnte man jetzt so auch in Büros und Kantinen sehen&#8230;&#8221;</em> Dass das aber nicht immer sein muss, zeigt kurz darauf eine Modenschau mit (ja, damals bereits, vor Brigitte) <em>&#8220;ganz normalen Frauen&#8221;</em> in Designer-Entwürfen z.B. von Manfred Schneider oder Chapeau Claque. Anschaulicher geht Modegeschichte wirklich nicht! PS: Eine andere &#8220;schöne&#8221; Folge von &#8220;Na sowas&#8221; ist <a href="http://www.youtube.com/watch?v=pqN6d3ZvQp0&#038;feature=related" target="_blank" rel="nofollow">die mit dem immerlaunischen Klaus Kinski</a>.</p>
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		<title>Dauerrenner: YSL auf der Treppe</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Oct 2010 08:32:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ästhetik]]></category>
		<category><![CDATA[Modegeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Stilvorlage]]></category>
		<category><![CDATA[Yves Saint Laurent]]></category>

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Credits: Life.com und YSL.com
Es hat ganz den Anschein, als habe das Hause Yves Saint Laurent ein Faible für Modeaufnahmen in]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Bild-124.png" alt="" title="yves saint laurent damals" width="520" height="368" class="aligncenter size-full wp-image-8948" /><br />
<img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Bild-104.png" alt="" title="ysl new" width="520" height="180" class="aligncenter size-full wp-image-8942" /><em>Credits: Life.com und YSL.com</em></p>
<p>Es hat ganz den Anschein, als habe das Hause Yves Saint Laurent ein Faible für Modeaufnahmen in imposanten Treppenhäusern. Woran es wohl liegen mag? </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Fußball &amp; Fashion pt.II</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 13:14:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ästhetik]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Modegeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Siebziger]]></category>

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Fussball und Mode scheint nicht nur seit SEPP eine wenig beachtete Verbindung zu offenbaren. Doch mit dem dem kühlen Strenesse-Look,]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/JSyhDbV9wHo&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/JSyhDbV9wHo&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="520" height="425"></embed></object></p>
<p>Fussball und Mode scheint nicht nur seit SEPP eine wenig beachtete Verbindung zu offenbaren. Doch mit dem dem kühlen Strenesse-Look, den die Nationalelf seit vier Jahren werbewirksam zur Schau stellt, hat dieser Clip so viel gemeinsam wie Delling und Netzer vor der Kamera. Hier präsentieren motivierte Modelle neue Farbansätze für die Bundesliga-Trikots mit einem Tänzchen zu südamerikanischen Klängen &#8211; von wegen Testosteronstrotzende Fußballer! Auch Günther Netzer postuliert im schwarzen Einheitslook, &#8220;dass mehr Farbe in die Stadien hereinsollte.&#8221; Ergo: Mit Poldis neongelben Schuhen ist es auch auf internationaler Ebene längst nicht getan.</p>
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		<title>Nachtrag zur Military Mode 2010</title>
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		<pubDate>Sun, 30 May 2010 15:16:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ästhetik]]></category>
		<category><![CDATA[Balmain]]></category>
		<category><![CDATA[Fashion]]></category>
		<category><![CDATA[Jean-Paul Gaultier]]></category>
		<category><![CDATA[Military Look]]></category>
		<category><![CDATA[Modegeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Text]]></category>

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		<description><![CDATA[
Credits: Jean Paul Gaultier und Balmain Spring/Summer 2010 on Style.com
Erst Aufmarsch auf den Laufstegen bei Gaultier, Balmain und einigen anderen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/00150m.jpg" alt="" title="00150m" width="245" height="385" class="alignleft size-full wp-image-7506" /><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/00300m.jpg" alt="" title="00300m" width="245" height="385" class="alignright size-full wp-image-7507" /><br />
<em>Credits: Jean Paul Gaultier und Balmain Spring/Summer 2010 on Style.com</em></p>
<p>Erst Aufmarsch auf den Laufstegen bei Gaultier, Balmain und einigen anderen. Dann, ein halbes Jahr später, Kampfesgelüster in Glamour, InStyle und Gala sowie online: Der Military Style ist mal wieder da. Die Publikationen rühmen unisolo die unglaublichen <a href="http://www.refinery29.com/military-style-basic-training-on-3-ways-to-get-the-look.php" target="_blank" rel="nofollow">Variationsmöglichkeiten</a> (Stichwort &#8220;Stilbruch&#8221;) einer derben Gestaltungsbasis mit Verniedlichendem wie Blümchenkleid. </p>
<p>Von Entrüstung wie in den Siebzigern &#8211; als Vivienne Westwood und Malcolm McLaren zum ersten Mal der Provokation durch den Punk ein gebührend militantes Aussehen verliehen (gegenüber den friedliebenden Hippies auf der anderen Seite des Atlantik)  &#8211; keine Spur. Stattdessen gehören Parka und derbe Schnürschuhe neuerdings zum Samstagsausgeh-Outfit der angehenden Unternehmensberaterin. Auch das Camouflagemuster wurde schon in den Neunzigern von rauen Rappern, die heute Armani tragen, wenig verborgen getragen. </p>
<p>Warum also die Rückkehr zu einem Modestil, der sich weniger mit den letzten verbleibenden, den ewigen Kriegsschauplätzen dieser Welt, beschäftigt als vor allem mit sich selbst? Denn damals, beim Aufkeimen, gab es immerhin noch Chile und Vietnam. Drei Erklärungsansätze: <span id="more-7505"></span></p>
<p>Ist es die Suche nach staatlicher Autorität, in einer Zeit, in der sich die Parteien-Landschaft weitestgehend in der Mitte positioniert; bis auf einige Ausläufer am rechten und linken Rand? Oder sind dabei Selbstdisziplinierung und Konditionierung im Spiel, die in den diffusen, keine Grenzen setzenden Nullerjahren nicht stattgefunden haben. Und damit die Suche nach Orientierung und Zurechtweisung. Ein konservativer Ansatz.</p>
<p>Oder gilt es in den revolutionären Dimensionen des Punk und der Antifa zu denken, die sich mitunter die Symbole des Obrigkeitsstaates zu Nutze machen, um Widerstand und Selbstverteidigung zu suggerieren? Combat Boots der Demonstranten versus Schutzanzüge der Polizei &#8211; ein modisches Aufeinandertreffen, das jedes Jahr beispielsweise zum 1. Mai in Berlin reichlich zelebriert wird. Eine subversive Annäherung.</p>
<p>Offensichtlich handelt es sich aber auch um eine frauenfokussierte Moderichtung, die das Domina-Schema gewiss nicht negieren kann. Unnahbarkeit und Unterwerfung: das impliziert den sexuellen Mythos der Amazone, die mit der in Jogginghose putzenden und ewig lamentierenden Frau zuhause wenig gemein hat. Oder warum sonst verkaufen sich Uniform-Kostüme so hervorragend. Gender und Military &#8211; ist das die neue Perspektive?</p>
<p>Worin auch immer das größte Potential stecken mag. Irgendwie wirkt das Ganze doch genauso abgekämpft wie die Uniform eines Kim Jong-il oder die sexy Begleiterinnen von Gaddafi. </p>
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		<title>Stilvorlage: Cruise Collections</title>
		<link>http://www.juliastelzner.de/blog/aesthetik/sommer-sonne-segellook-zum-cruisen/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 May 2010 14:01:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ästhetik]]></category>
		<category><![CDATA[Cruise Collection]]></category>
		<category><![CDATA[Marine-Look]]></category>
		<category><![CDATA[Modegeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Stilvorlage]]></category>

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		<description><![CDATA[

Credits: Oben/unten links: Christa Peters &#8220;NINO Werbearchiv&#8221; 1964, Oben rechts: Louis Vuitton Cruise Collection 2010. Unten links: Gucci Cruise Collection]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Cruise-1.jpg" alt="" title="Cruise 1" width="520" height="306" class="aligncenter size-full wp-image-7478" /><br />
<img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Cruise-3.jpg" alt="" title="Cruise 3" width="520" height="299" class="aligncenter size-full wp-image-7479" /><br />
<em>Credits: Oben/unten links: Christa Peters &#8220;NINO Werbearchiv&#8221; 1964, Oben rechts: Louis Vuitton Cruise Collection 2010. Unten links: Gucci Cruise Collection 2010.</em></p>
<p>Während ein Segelboot oder gar eine Motoryacht nicht jeder sein Eigen nennen kann, ist der maritime Look längst in die Massen eingetaucht und schmückt seit Jahrzehnten frische Editorials im Frühsommer. In gehobenen Kreisen, also all jenen die sich nicht das Ringelshirt bei Petit Bateau für 50 Euro kaufen, sondern für den Trip auf die Antillen die Luxusvarianten von Gucci, Chanel und Louis Vuitton in ihre Canvas Taschen stecken, rangiert derartige Urlaubsgarderobe als &#8220;Cruise Collection&#8221; &#8211; von &#8220;Cruise&#8221; wie Kreuzfahrt. <span id="more-7480"></span></p>
<p>Vor fast fünfzig Jahren, zu Sturmzeiten des Textilherstellers NINO (1963-1966), für den Christa Peters die gezeigten Anzeigenbilder schoss, hieß ein solcher Stil noch unaufgeregt &#8220;Boating-Look&#8221; oder &#8220;Trans-Ocean-Look&#8221;. Farben und Accessoires waren die Gleichen. Das nur als Anregung für baldige Tretboot-Anstrengungen im Wannsee. </p>
<p><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Cruise-2.jpg" alt="" title="Cruise 2" width="520" height="880" class="aligncenter size-full wp-image-7487" /><em>Credits: Oben: Chanel Cruise Collection 2010. Unten: Christa Peters für NINO.</em></p>
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		<title>Verpackt ist, was man sehen soll.</title>
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		<pubDate>Mon, 10 May 2010 15:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ästhetik]]></category>
		<category><![CDATA[Fashion]]></category>
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		<description><![CDATA[Virile Version von Lagerfelds lustigem Landadel oder letzter Ausläufer des Neunziger Jahre-Revivals? Ralph Lauren und Jean Paul Gaultier haben also]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Virile Version von Lagerfelds lustigem Landadel oder letzter Ausläufer des Neunziger Jahre-Revivals? Ralph Lauren und Jean Paul Gaultier haben also die Jeanslatzhosen wieder laufstegfähig gemacht. In den späten Siebzigern und frühen Achtzigern trugen die deutschen Post-Suffragaten die blaue Kompaktklamotte symbolhaft für die Gleichberechtigung. Die sollte Mann auch sehen. In diesem Sinne wurden die femininen Formen von Petticoat, Minirock und Blümchenkleid zugunsten des Schutzschildes aus Denim im Kampf der Geschlechter abgelegt, zum Beispiel in dem der <a href="http://www.frauenlernenleben.de/Fest/Sichtermann/sichtermann.html" target="_blank" rel="nofollow">Lila Latzhose</a>. Auch wenn die Genderdebatten im Jahre 2010 längst nicht abreißen, sollte die Latzhose jedoch alles bleiben: nur kein Kontinuum, dass an verlängerte Pinkelpausen im Kindergarten erinnert. Es sei denn, es handelt sich um die junge <a href="http://arttattler.com/Images/NorthAmerica/NewYork/MetropolitanMuseumofArt/Model%20as%20Muse/9.Kate-Moss-by-Peter-Lindbergh,-1994.jpg" target="_blank" rel="nofollow">Kate Moss</a>.</p>
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		<title>Raffinierte Maschen der DDR</title>
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		<pubDate>Wed, 05 May 2010 13:06:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
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		<category><![CDATA[DDR]]></category>
		<category><![CDATA[einestages]]></category>
		<category><![CDATA[Modegeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Credits: &#8220;DDR Mode&#8221; auf einestages
Wieder einmal entpuppt sich einestages als wahre Fundgrube für kurios anmutende Modegeschichten aus der Vergangenheit. Dieses]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-7239" title="Eines Tages DDR Mode 2" src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/2138a36a7508e1004b38269849a2d4d7_image_document_large_featured_borderless.jpg" alt="" width="520" height="350" /><em>Credits: &#8220;DDR Mode&#8221; auf einestages</em></p>
<p>Wieder einmal entpuppt sich <a href="http://einestages.spiegel.de/page/Home.html" target="_blank" rel="nofollow">einestages</a> als wahre Fundgrube für kurios anmutende Modegeschichten aus der Vergangenheit. Dieses Mal: <a href="http://einestages.spiegel.de/static/authoralbumbackground/7661/schrilles_aus_der_grauzone.html" target="_blank" rel="nofollow">&#8220;Schrilles aus der Grauzone&#8221;</a>, inspiriert von einem neuen <a href="http://shop.spiegel.de/shop/action/productDetails/9523802/das_grosse_ddr_mode_buch_3359022610.html?aUrl=90009999" target="_blank" rel="nofollow">Bildband</a>. Denn es war gar nicht alles so trist im Arbeiter- und Bauernstaat der 60er. Zumindest kompensierte man die Exotik jenseits der Grenze mit kessen Blumenkleidern und knappen Bikinis. Solange die in den VEBs produ-zierten Waren vorrätig waren. Wenn nicht, dann schmiss die Genossin einfach selbst die Nähmaschine an.<span id="more-7243"></span></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-7240" title="DDR Mode Eines Tages 3" src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/d9f8ba8f614314bebcdbb882b3895a2d_image_document_large_featured_borderless.jpg" alt="" width="330" height="460" /><br />
<img class="aligncenter size-full wp-image-7241" title="DDR Mode Eines Tages 4" src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/8164bb51a896953526f4665af0d74681_image_document_large_featured_borderless.jpg" alt="" width="330" height="460" /><br />
<img class="aligncenter size-full wp-image-7242" title="DDR Mode Eines Tages 5" src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/294b7387fc228205a9b289915e10112f_image_document_large_featured_borderless.jpg" alt="" width="330" height="460" /><br />
<img class="aligncenter size-full wp-image-7238" title="Eines Tages DDR Mode 1" src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/dbe4cd9d34403efb1adc326cb640863c_image_document_large_featured_borderless.jpg" alt="" width="330" height="480" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>50 Fashion Designer. 100 Jahre Mode.</title>
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		<pubDate>Mon, 03 May 2010 09:20:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ästhetik]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Fashion]]></category>
		<category><![CDATA[Modegeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>

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		<description><![CDATA[Informationen zu den 50 bekanntesten Modedesignern kompakt aufbereitet, aber ansprechend beschrieben, und dazu die relevantesten Print-Anzeigen und Runway-Bilder &#8211; das]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/50-Fashion-Designers1.jpg" alt="" title="50 Fashion Designers1" width="250" height="360" class="alignleft size-full wp-image-7135" />Informationen zu den 50 bekanntesten Modedesignern kompakt aufbereitet, aber ansprechend beschrieben, und dazu die relevantesten Print-Anzeigen und Runway-Bilder &#8211; das liefert  der <a href="http://www.randomhouse.de/prestel/verlag.jsp?men=1648&#038;pub=58000" target="_blank" rel="nofollow">Prestel</a> Verlag mit <a href="http://www.amazon.de/Fashion-Designer-die-kennen-sollte/dp/3791344129/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#038;s=books&#038;qid=1272831766&#038;sr=8-1" target="_blank" rel="nofollow">&#8220;50 Fashion Designer, die man kennen sollte&#8221;</a> von Simone Werle (20€). Ein treffsicheres Nachschlagewerk über das Who is Who der großen Labels, das eine 100-jährige Modegeschichte in ihren gesellschaftshistorischen Kontext einbettet und dabei auf Details achtet.<br />
Ein Buch für Modegeneralisten und all solche, die es werden wollen. Der Kontext offenbart jedoch neue Informationen,<br />
z.B. dass Balenciaga niemals Anzeigen schaltete und trotzdem seinen Ruf als teuerster Modemacher aufrecht erhielt. Dass Courrèges aus Angst vor weiteren Plagiaten sein Modehaus ganze zwei Jahre schloss. Oder dass Lacroix über sich selbst sagte &#8220;Ich bin ein Recycling-Virtuose auf einem Parforceritt durch die Mode der letzten drei Jahrhunderte.&#8221; Natürlich gibt es Spezialliteratur und selbstredend benachteiligt die Limitation auf 50 Personen respektive Marken weitere wichtige Modemacher, aber dafür gibt es ja immer noch <a href="http://www.goethe.de/KUE/des/prj/mod/thm/de4926279.htm" target="_blank" rel="nofollow">die Qualitätsmagazine</a> und die <a href="http://www.google.de/" target="_blank" rel="nofollow">Eigenrecherche</a>. <span id="more-7134"></span></p>
<p><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/50-Fashion-Designers-5.jpg" alt="" title="50 Fashion Designers 5" width="520" height="390" class="aligncenter size-full wp-image-7136" /><br />
<img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/50-Fashion-Designers-7.jpg" alt="" title="50 Fashion Designers 7" width="520" height="390" class="aligncenter size-full wp-image-7137" /><br />
<img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/50-Fashion-Designers-4.jpg" alt="" title="50 Fashion Designers 4" width="520" height="390" class="aligncenter size-full wp-image-7138" /><br />
<img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/50-Fashion-Designers-3.jpg" alt="" title="50 Fashion Designers 3" width="520" height="390" class="aligncenter size-full wp-image-7139" /></p>
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		<title>Über die Inflation von Ballerinas</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Apr 2010 21:01:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ästhetik]]></category>
		<category><![CDATA[Fashion]]></category>
		<category><![CDATA[Mode]]></category>
		<category><![CDATA[Modegeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Schuhe]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich habe heute mal wieder Ballerinas getragen. Schließlich zeigte das Thermometer stolze 20 Grad an, weswegen weder Cowboyboots noch Flip]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe heute mal wieder Ballerinas getragen. Schließlich zeigte das Thermometer stolze 20 Grad an, weswegen weder Cowboyboots noch Flip Flop als geeignete Fußbekleidung in Frage kamen &#8211; eher irgendwas dazwischen. Und für Pumps war ich an einem Casual Sunday auf dem Fahrrad wahrlich nicht bereit. Doch anstatt das ungewohnte Lüftchen auf den Füßen wohlig aufzunehmen, machte sich ein Gefühl von Unwohlsein in mir breit, fußhochwärts.</p>
<p>Ich habe die letzten Sommer viel zu lange dieses Schuhwerk genossen. Und nun bin ich dem Ganzen überdrüssig. So wie ich irgendwann keine Smacks mehr sehen konnte, nachdem ich mich ein Jahr davon dauerernährt habe. </p>
<p>Vor fünf Jahren, es war Karneval, habe ich mir zum ersten Mal Ballerinas gekauft. Aus Lack und mit Schleifchen. Typisch Maus eben. Das war mein Kostüm. Danach kamen die Mattschwarzen ohne Schleifchen. Und die letzten zwei Jahre waren es Mattschwarze mit Nieten. Ziemlich coole Entwicklung. Doch die hat nun ein Ende. </p>
<p>Nicht nur, dass Ballerinas inzwischen alle Frauenfüße weltweit beherbergen, und das meist zum Ärger der Männer. Nein, die Schläppchen machen einfach auch einen schlechten Gang &#8211; so ohne Fußbett und ohne Sohle (Es grüßt der Kieselstein). Viel schlimmer: Die Frauenwelt watschelt durch die schönsten Straßen der Stadt.<br />
<span id="more-7047"></span></p>
<p>Trägt Kate Moss noch ihre Lanvin Modelle? Damit hat der Hype ja schließlich angefangen. Mitnichten. </p>
<p>Ich fordere: Neues Jahrzehnt, neue flache Alternativen. Ansonsten würde ich für Wedges votieren. Denn auch die meistern jedes Kopfsteinpflaster vorzüglich und strecken ungemein &#8211; all diejenigen, die schlanke Fesseln ihr eigen nennen können. Doch zurück zu den ganz Flachen heißt es in meinem Fall nun nicht mehr süße Maus, sondern spießige Madame. Ich kehre zu den Loafers zurück: wie im 3. Semester Politikstudium. Jetzt in Schwarz statt Hellbraun und mit Bommels. Genau jenes <a href="http://www.asos.com/Asos/Asos-Morse-Leather-Fringe-Tassel-Loafer/Prod/pgeproduct.aspx?iid=1062518&#038;cid=4172&#038;Rf-100=Shoes+-+Flat&#038;sh=0&#038;pge=0&#038;pgesize=20&#038;sort=-1&#038;clr=Black" target="_blank" rel="nofollow">Modell</a>.  </p>
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		<title>Der Wahnsinn: Mode-Anzeigen der 70er</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 12:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
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		<category><![CDATA[einestages]]></category>
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		<category><![CDATA[Modegeschichte]]></category>

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Credits: einestages
einestages gehört für mich als ewige Nostalgikerin und Ex-Geschichtsstudentin zur täglichen Online-Lektüre. Als Werbetreibende, die ich nun mal auch]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-6663" title="Eines Tages 01" src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/6ef5e2b986f71156bc0c525c8ada3f72_image_document_large_featured_borderless.jpg" alt="" width="330" height="480" /><br />
<img class="aligncenter size-full wp-image-6665" title="Eines Tages 03" src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/d9f74b70c259490e3aef681c0757d84f_image_document_large_featured_borderless.jpg" alt="" width="330" height="470" /><br />
<em>Credits: einestages</em></p>
<p><a href="http://einestages.spiegel.de/page/Home.html" target="_blank" rel="nofollow">einestages</a> gehört für mich als ewige Nostalgikerin und Ex-Geschichtsstudentin zur täglichen Online-Lektüre. Als Werbetreibende, die ich nun mal auch bin, freue ich mich immer über alte Anzeigen, vornehmlich zu Mode und Pflege, und deshalb erheitert mich die Strecke zur <a href="http://einestages.spiegel.de/external/ShowTopicAlbumBackground/a6469/l18/l0/F.html#featuredEntry" target="_blank" rel="nofollow">&#8220;Modereklame der Siebziger&#8221;</a> (entnommen des Taschen-Titels <a href="http://www.taschen.com/pages/de/catalogue/fashion/all/44910/facts.20th_century_fashion_100_years_of_apparel_ads.htm" target="_blank" rel="nofollow">&#8220;20th Century Fashion&#8221;</a> &#8211; ein schönes Buch) ganz besonders. Denn damals durfte Mode noch so richtig schön auf die Schippe genommen werden &#8211; von albern bis frivol. <span id="more-6662"></span></p>
<p>Zwischen Woodstook-Nachwehen, Shaft-Funk, beginnendem Fetisch-Punk und der Studio54-Diskodauerdröhnung wurden auch die Anzeigen immer verwirrter: Hier Männer in Strümpfen (und Sonnenbrillen, ich komm nicht umhin, mich zu fragen: wozu!?) und ein Text, der tatsächlich Revolution abhandelt. Ein andernmal afroamerikanische Models, denen erst vor kurzem das Wahlrecht zugestanden wurde, oder der Wahnsinn in Baumwolle. Wahrscheinlich haben die Werber tatsächlich damals schon mit dem Koksen begonnen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-6664" title="Eines Tages 02" src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/08932e83f716ce3857624f4dd1db758b_image_document_large_featured_borderless.jpg" alt="" width="330" height="460" /><br />
<img class="aligncenter size-full wp-image-6666" title="Eines Tages 04" src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/16c455952c86e058490cdd1745e72027_image_document_large_featured_borderless.jpg" alt="" width="330" height="460" /></p>
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