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	<title>Julia Stelzner &#187; Mode</title>
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	<description>Stilvorlagen aus Mode, Kunst, Gesellschaft, Politik und Kulinarik</description>
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		<title>Noch mehr PREEN. Weniger Bilder.</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 18:50:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ Foto: Frank Reichert
Das deutsche Interview Magazine startete in der Woche vor Erscheinen der Printausgabe (diesen Freitag ist es soweit)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-11424" title="Preen" src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/MG_2914_bearbeitet_02.jpg" alt="" width="520" height="350" /> <em>Foto: Frank Reichert</em></p>
<p>Das deutsche Interview Magazine startete in der Woche vor Erscheinen der Printausgabe (diesen Freitag ist es soweit) mit einem <a href="http://blog.interview.de" target="_blank" rel="nofollow">Online-Portal</a>. Schließlich war Fashion Week in Berlin. Und in diesen prallgefüllten Tagen erwies sich die Seite mit den Kurzinterviews und Backstage-Berichten sicherlich als eine der aktuellsten Informationsquellen im Häppchenformat. Etwas länger fiel da schon mein Text über das von mir hier nicht nur einmal erwähnte britische Label <a href="http://preen.eu/" target="_blank" rel="nofollow">PREEN </a>aus. Anbei ein Auszug. Weiterlesen möge der Interessent bitte auf <a href="http://blog.interview.de/#2622530/Preen-Vom-Punk-zum-Powerdress" target="_blank" rel="nofollow">Interview.de</a>. Mehr zum Erscheinen von Interview und der dazugehörigen Website gibt es <a href="http://kress.de/tagesdienst/detail/beitrag/114272-deutsche-interview-kommt-am-freitag-angelina-jolie-spricht-mit-clint-eastwood.html" target="_blank" rel="nofollow">hier</a>.</p>
<p><strong>PREEN: VOM PUNK ZUM POWERDRESS<br />
In den Neunzigern ließen sich Thea Bregazzi und Justin Thornton vom Punk inspirieren. Heute begeistern sie mit den kurzen Kleidern ihres Labels PREEN das junge Hollywood.</strong></p>
<p>Die Portobello Road in Notting Hill: Auf dem Bürgersteig tauchen Antiquitätenhändler altes Möbiliar in liebliche Pastelltöne. Die Anwohner trinken derweil vor dem Pub ihr erstes Nachmittagsbier. In diesem, fast schon familiären, Umfeld verkauft das Label PREEN seit 1996 seine Mode. Ihre kleine Boutique liegt in einer Passage ein wenig abseits der Straße. Gut riecht es dort – nach Duftkerzen. Zur Linken erstreckt sich eine einzige Kleiderstange über die komplette Länge des Shops. An ihr hängt die aktuelle Herbst-Winter-Kollektion.</p>
<p>Diese wurde schon auf der New Yorker Fashion Week von den Kritikern begeistert angenommen. Vor allem die Blusen mit den schimmernden, kaleidoskopartigen Drucken. Zu denen ließen sich Thea Bregazzi und Justin Thornton, das Designerpaar hinter PREEN, von der kalifornischen Arts-and-Crafts-Bewegung inspirieren. Michelle Obama trug bereits vor allen anderen ein lilafarbenes Kleid aus jener Kollektion.</p>
<p>Den einzelnen Looks ist die Dekonstruktion deutlich anzusehen. Thornton macht dafür den gemeinsamen Schaffensprozess verantwortlich, als wir uns später im Studio der Designer treffen: „Ich entwickle meist sehr grafische Schnitte und dann moniert Thea, dass das Kleid zwar gut aussähe, aber keinen Platz für die Brüste lasse.“ Das Paar hatte sich in einem Kunstseminar auf der Isle of Man, ihrer Heimat, kennengelernt. Da waren die beiden 18. Einige Jahre später traf man sich in einem Londoner Club zufällig wieder. </p>
<p>Heute haben die beiden sieben festangestellte Designer. Sie sind kaum älter als 30 und wirken bei der Arbeit am großen Schneidetisch hochkonzentriert. „Wenn der Schauentermin näherrückt, geht es schon etwas stressiger zu“, sagt Thornton. Doch noch drängt sich im Atelier im Norden von Notting Hill der Eindruck auf, dass die Stimmung in einem fernöstlichen Tempel nicht ausgeglichener sein könnte. Wie schon die Boutique liegt das Studio etwas verborgen: inmitten von Geschäftsgebäuden, ohne Klingelschild und mit verhangenen Fenstern.</p>
<p>Splendid Isolation auch in der Mode? Sicherlich nicht beabsichtigt. Doch gerade mit dieser diskreten Nonchalance reüssiert PREEN als moderner UK-Modexport. Einer, der avantgardistisch ist, obwohl er sich seit 15 Jahren selbst zitiert. Und dabei ein Stück weit erwachsen wurde. Kleinteiliges Patchwork oder transparente Oberteile, beeinflusst vom Victorian Punk, sieht man kaum noch bei PREEN. Drapierungen, Asymmetrie und Layering sind hingegen geblieben – streng geometrisch strukturiert und penibel vernäht. <a href="http://blog.interview.de/filter/daily#2622530/Preen-Vom-Punk-zum-Powerdress" target="_blank" rel="nofollow">(&#8230;)</a></p>
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		<title>PREEN Pre-Fall 2012: Blaupause</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 13:47:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ästhetik]]></category>
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		<category><![CDATA[Preen]]></category>

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Credits: Style.com
Per se ist es ja nicht so meins, unter dem Tag &#8220;Must-have&#8221;, &#8220;New-in&#8221; oder &#8220;Inspiration&#8221; einfach nur Bilder von]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-11410 aligncenter" title="Preen Pre-Fall 01" src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2012-01-13-um-14.41.58.png" alt="" width="320" height="480" /><br />
<img class="size-full wp-image-11411 aligncenter" title="Preen Pre-Fall 02" src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2012-01-13-um-14.41.29.png" alt="" width="320" height="480" /><br />
<img class="size-full wp-image-11412 aligncenter" title="Preen Pre-Fall 03" src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2012-01-13-um-14.42.34.png" alt="" width="320" height="480" /><br />
<img class="size-full wp-image-11413 aligncenter" title="Preen Pre-Fall 04" src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2012-01-13-um-14.40.47.png" alt="" width="320" height="480" /><br />
<img class="size-full wp-image-11414 aligncenter" title="Preen Pre-Fall 05" src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2012-01-13-um-14.42.11.png" alt="" width="320" height="480" /><em>Credits: <a href="http://www.style.com/fashionshows/complete/2012PF-PREEN" target="_blank" rel="nofollow">Style.com</a></em></p>
<p>Per se ist es ja nicht so meins, unter dem Tag &#8220;Must-have&#8221;, &#8220;New-in&#8221; oder &#8220;Inspiration&#8221; einfach nur Bilder von neuer Kleidung oder neuen Kollektionen zu posten. Beim britischen Label PREEN ergeht es mir inzwischen, wie ich bereits beim letzten Mal erwähnte, aber nicht anders. Das Lob-Fass läuft ja sonst noch über. Also überlasse ich in diesem Fall wieder mal &#8211; meinen Kontostand verfluchend &#8211; der Kleidung die Bühne und begnüge mich mit meinem Porzellan in ähnlichem Dekor.</p>
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		<title>Kein Koyote und auch kein Kaninchen.</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 16:10:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ästhetik]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
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		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>
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		<description><![CDATA[Die letzten beiden Januar-Monate in Berlin waren entweder eisig oder verschneit. Das Thermometer sank zuweilen auf -19 Grad. Und das]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-11334" title="Fjällräven Nuuk Parka" src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2011-12-19-um-17.15.36.png" alt="" width="270" height="270" />Die letzten beiden Januar-Monate in Berlin waren entweder eisig oder verschneit. Das Thermometer sank zuweilen auf -19 Grad. Und das tagelang. Ein eleganter Wollmantel taugt da freilich nichts; solche Sperenzchen kann man sich vielleicht zur Fashion Week erlauben; nach 3 Gläsern Champagner intus. Ebenso hält mein oller H&amp;M-Parka in Olivgrün, der sich seit dem 2. Semester &#8211; und das ist lange her &#8211; in meinem Kleiderschrank befindet, wenig warm in solchen Tagen. Da muss was Ordentliches her, dachte ich mir also jüngst. Mit 30 kann man sich auch mal eine gute Jacke leisten (es ist ja nicht so, dass ich mir nicht erst mit selber Begründung wahnsinnig teure Schuhe gekauft hätte, und als ob die Snowboard-Jacken früher ein Schnäppchen gewesen wären). Also begab ich mich auf die Suche nach <em>der Winterjacke</em>, die stadttauglich ist, aber auch bei Touren in der Natur funktioniert. Eine kurze, gesteppte Variante schloss ich aus, ist zwar rap-ig, aber sieht zu sehr danach aus, als hätte ich mir eine Luftmatratze umgebunden. Blieb, mal wieder, nur der Parka. Und der hat ja bekanntlich ein Fell-umrandete Kapuze. Und die ist leider fast immer, ich habe wirklich viel gesichtet, echt. Ist natürlich Preispolitik. So verwenden viele Labels wie <em>Woolrich</em>, <em>Moncler</em>, <em>Peuterey u.a.</em> Koyotenfell am Kragen, die Herkunft nicht immer geklärt. Andere legen Marderhundfell oder Kaninchenfell an. Es stand als inakzeptabel fest, dass <a href="http://www.peta.de/web/chinapelz.1732.html" target="_blank" rel="nofollow">einem Tier das Fell über die Ohren gezogen wird</a>, damit ich mir das umlegen kann. Die Zeiten sind jawohl vorbei! Doch habe ich gerade noch, auf dem Weg zum Lunch in Mitte-Mitte, mindestens 24 Drittel-Koyoten auf Halshöhe gezählt. Ebenso ausgeschlossen ist die <a href="http://www.youtube.com/watch?v=pNmJ2jflh20" target="_blank" rel="nofollow">Lebendrupfung von Gänsen</a> für die beliebten Daunen. Doch ein Blick auf die Websites der Hersteller verrät nicht immer viel über die Herkunft des tierischen Materials. So war die Suche nach der vertretbaren Winterjacke keine Leichte (Anmerkung: auch einige der aufgeführten Preise waren alles andere als gerechtfertigt). Es vergingen Stunden an Online-Recherche und Kopfschütteln, bis mich meine schwedische Freundin auf das Label <a href="http://www.fjallraven.se/" target="_blank" rel="nofollow">Fjällräven</a> brachte. Und siehe da, die Funktionalität wird ausgiebig beschrieben, es gibt keine echten Pelz am Kragen. Dafür Daunen, die nicht aus Lebendrupfung stammen. Grund genug, mal das Unternehmen zu befragen.*</p>
<p><strong>Interview mit Thomas Gröger, Vertriebsleiter Fjällräven Deutschland, zu den Tier- und Umweltschutzbemühungen von Fjällräven.</strong><br />
<strong><br />
Viele Winterjacken haben echtes Fell am Kragen. Fjällräven nicht. Warum?</strong><br />
Wir sind eine Outdoor-Marke und wir stellen Bekleidung für Leute her, die gerne draußen in der Natur unterwegs sind. Dazu zählen wir uns im Übrigen auch selbst. Und genau deshalb sehen wir uns in einer Verantwortung gegenüber unserem „Spielplatz“. Es ist für uns einfach nicht denkbar, einem Tier das Fell über die Ohren zu ziehen. Der Kunstpelz aus Acryl funktioniert nicht ganz so gut wie ein natürlicher Pelz (er vereist leichter), aber nicht so viel schlechter, dass es den Tod eines Tieres rechtfertigen würde.</p>
<p><strong>Um Daunen zu gewinnen, werden Gänse oft lebend gerupft. Woher bezieht Fjällräven seine Daunen?</strong><br />
Von Lebendrupf distanzieren wir uns ganz klar und ausdrücklich. Daune aus Lebendrupf zu verwenden widerspricht klar unserem Grundsatz, Verantwortung für unsere Umwelt zu übernehmen. Fjällräven verarbeitet daher ausschließlich Daune von totgerupften Tieren, die zu Nahrungszwecken geschlachtet wurden. Um das zu kontrollieren, unternehmen wir massive Anstrengungen und arbeiten mit nur einem einzigen Daunenlieferanten zusammen. Unser Lieferant wiederum bezieht die Daune ausschließlich von vertraglich gebundenen Farmen und Schlachtbetrieben.</p>
<p><strong>Unternimmt Fjällräven ansonsten weitere Tierschutzbemühungen?</strong><br />
Ja, ganz allgemein, weil das unserer Grundhaltung entspricht und im Falle des Polarfuchses ganz speziell, weil er sozusagen unser „Wappentier“ darstellt. Dafür rief Fjällräven Anfang der 90er Jahre gemeinsam mit der Universität Stockholm das Projekt „Save the Arctic Fox“ ins Leben. Unsere finanzielle Unterstützung soll den Fortbestand dieser bedrohten Tierart sichern und jeder, der einen Kånken-Rucksack aus der „Save the Arctic Fox“-Edition kauft, trägt ebenfalls dazu bei.<br />
<strong><br />
Und wie ist das mit dem Umweltschutz? Die Jacken sind teilweise mit Polyester gefüttert, das aus Erdöl hergestellt wird.</strong><br />
Umweltschutz liegt uns, genau wie Tierschutz, sehr am Herzen. Darum gehen wir das Thema so an, dass wir möglichst langlebige Produkte herstellen: Müllvermeidung heißt das Schlüsselwort in Sachen Umweltschutz. Danach erst folgen Verringerung und schließlich das Recycling. Wir arbeiten zum Beispiel bei einigen Jacken und Rucksäcken mit EcoCircle Polyester (= bereits recyceltes PES, das erneut wieder recycelt werden kann). Wir setzen auch Organic Cotton ein (zertifiziert nach GOTS). Wichtiger ist aber ein ganzheitlicher Ansatz: Wir haben damit begonnen für unser ganzes Unternehmen einen Eco Audit durchzuführen. Dieser bezieht sich nicht auf das einzelne Produkt, sondern auf das große Ganze. Bei diesen sorgen wir bereits für eine vollständige Klimakompensation der CO2-Emissionen.<br />
<strong><br />
Viele kaufen sich jedes Jahr eine neue Winterjacke. Welche Produkte bzw. Designs setzt Fjällräven dem Trend zur Vergänglichkeit entgegen? </strong></p>
<p>Dem treten wir mit drei Eigenschaften unserer Produkte entgegen: Langlebigkeit, Langlebigkeit, Langlebigkeit. Wir setzen auf Kontinuität, auf Unaufgeregtheit und auf die Gewissheit, dass unsere Produkte einfach robust sind. Eine Fjällräven-Jacke muss nicht nach einem Winter erneuert werden – auch nicht nach zwei oder drei – und der Fjällräven-Kunde will sie auch gar nicht erneuern. Viele unserer Produkte bekommen mit dem Gebrauch eine gewisse Patina und gewinnen dabei an Charakter – ohne dabei an Funktion zu verlieren. Die Modewelt beschreibt das als „Used Look“. Wir nennen das „Qualität“.</p>
<p>* <a href="http://www.fjallraven.de/produkte/jacken/nuuk-parka" target="_blank" rel="nofollow">Eine Jacke</a> wurde außerdem bestellt. Der Freund fragte beim ersten Anprobieren zuhause zwar, auf welche Polarexpedition ich nun wolle. Und ja, die Ärmel sind ein bißchen weit, auch in S, was den Parka etwas grob wirken lässt. Die Geschlechterfrage bleibt offen. Soll jetzt aber auch egal sein. Warm soll es sein.</p>
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		<title>Soldiers in Pink</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Aug 2011 13:58:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ästhetik]]></category>
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		<category><![CDATA[Mode]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Military Look in einer gelebten Dimension: Das modische Auftreten der Soldatinnen zum 60. Geburtstag der Volksrepublik, das zugegebenermaßen &#8211;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.juliastelzner.de/blog/aesthetik/soldiers-in-prink/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Der <a href="http://www.juliastelzner.de/blog/aesthetik/nachtrag-zur-military-mode-2010/">Military Look</a> in einer gelebten Dimension: Das modische Auftreten der Soldatinnen zum 60. Geburtstag der Volksrepublik, das zugegebenermaßen &#8211; gegenüber Gaddafis Trupp &#8211; trotz synchronem Stechschritt als süßlicher Stewardessenauflauf anmutet. Und letztendlich wie eine gigantische Akquisemaßnahme fürs Militär wirkt. Denn wo man sich früher in Mannskleidung hüllte, um nicht aufzufallen, führt China die Kleidung der weiblichen Soldatinnen in der Öffentlichkeit ad absurdum. </p>
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		<title>Die Couture neu erfunden: Future Beauty.</title>
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		<pubDate>Mon, 02 May 2011 12:47:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ästhetik]]></category>
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		<description><![CDATA[Future Beauty, Haus der Kunst, Sektion &#8220;Flächigkeit&#8221;, Rei Kawakubo
Die wenigsten haben sie wirklich getragen. Dennoch haben die Kollektionen von japanischen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-10242" title="FutureBeauty2" src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/FutureBeauty2.jpg" alt="" width="520" height="390" /><em>Future Beauty, Haus der Kunst, Sektion &#8220;Flächigkeit&#8221;, Rei Kawakubo</em></p>
<p>Die wenigsten haben sie wirklich getragen. Dennoch haben die Kollektionen von japanischen Designern wie Rei Kawakubo, Issey Miyake und Yohji Yamamoto (&#8220;The Big 3&#8243;) seit den 80er Jahren die Mode wie keine andere Strömung vor ihr mit ihrer dekonstruktivistischen Herangehensweise geprägt. Dabei war man sich anfangs nicht so grün, als jene Anfang der Achtziger auf der Pariser Modewoche präsentierten; man stritt parallel in Fragen des Automobil- und Elektrohandels*, was eigentlich nichts zur Sache tat. Möglicherweise waren die Pariser, als Modezentrum lange unanfechtbar, ein wenig verstört ob der Entwürfe, die die &#8220;neuen&#8221; Japaner nach Kenzo auf dem Laufsteg schickten.<br />
Sie waren der diametrale Gegensatz zu den präzise verarbeiteten, europäischen Modellen, die sich an Farbe und Dekor gerade(zu) überboten und dabei auch &#8211; so kommt es uns heute zumindest vor &#8211; seltsame Formen an den Tag legten. Die dunklen, zerfledderten Kleider mit offenem Saum, ohne Abnäher, geschlechtsneutral, waren schon fast ein Affront an das französische und italienische Strengediktat in der Mode (England besaß mit Vivienne Westwood eine Ausnahmestellung). Die künst-lerischen Präsentationen der japanischen Offensive auf dem Laufsteg irritierten nicht minder. Bei Maison Martin Margiela und anderen belgischen Designern gehörte dieses Gesamtbild Jahre später zum guten Ton.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-10243" title="FutureBeauty4" src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/FutureBeauty4.jpg" alt="" width="520" height="693" /><em>Future Beauty, Haus der Kunst, Rei Kawakubo 1983</em></p>
<p>Die Ästhetik in der Mode wurde so von einer japanischen Avantgarde radikal revolutioniert. Ihr zollt die Ausstellung &#8220;<a href="http://www.hausderkunst.de/aktuell/aktuell/future_beauty_30_jahre_japanische_mode.php" target="_blank" rel="nofollow">Future Beauty. 30 Jahre japanische Mode.</a>&#8221; im Münchner &#8220;<a href="http://maps.google.de/maps/place?oe=utf-8&amp;rls=org.mozilla:de:official&amp;client=firefox-a&amp;um=1&amp;ie=UTF-8&amp;q=haus+der+kunst+m%C3%BCnchen&amp;fb=1&amp;gl=de&amp;hq=haus+der+kunst&amp;hnear=M%C3%BCnchen&amp;cid=10744760673648660907" target="_blank" rel="nofollow">Haus der Kunst</a>&#8221; immer noch Respekt. Eine wichtige Schau, in der immer größer werdenen Anzahl an Modeausstellungen. Eine, in der man Stunden verbringen könnte (tatsächlich, denn besonders voll schien sie mir an einem regnerischen Sonntag im März nicht) &#8211; bei der Umgehung der auf einer Art Laufsteg platzierten Puppen, der 360 Grad Sicht verspricht. Und so das Skulpturale der Kleidung komplett erfassen lässt.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-10245" title="Future Beauty1" src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Future-Beauty1.jpg" alt="" width="520" height="693" /><em>Future Beauty, Haus der Kunst,  Junya Watanabe 2000/01 für Comme des Garçons </em></p>
<p>In den meisten Fällen lassen sich die textilen Skulpturen nahtlos zusammenlegen wie einen Stapel Papier. Exemplarisch dafür ist Miyakes &#8220;132 5-Kollektion&#8221; von 2010, über die das Designstudio sagt: <em>&#8220;Ein Stück flacher Stoff wird zu einer dreidimen-sionalen Struktur (3D). Die Struktur wird zu einer zweidimensionalen Form mit geraden Faltlinien (2D). Wenn diese Form den menschlichen Körper umhüllt, wird sie zur Kleidung (5D).&#8221; </em> (Siehe Buch unten) Erst angezogen offenbaren sich seine Formen. Wie bei einem Origami. In seiner schönsten und &#8211; ausnahmsweise &#8211; farbenfrohsten Variante präsentiert sich die  Polyester-Organdy-Serie von Comme des Garçons, gegen die ein Tutu aus dem Staatsballet als müder Versuch antänzelt.<br />
Eine weitere Überhöhung, gleich zu Beginn der Ausstellung: Die Aufpolsterungen von Rei Kawakubo von 1997 mit einer voluminösen Betonung des Rückens, die Brust vorne flach &#8211; für ungesehene Proportionen. Designer-eigene Printprodukte, die die neue Mode vermitteln sollen, zum Beispiel das Buch &#8220;Issey Miyake &#8211; East meets West&#8221; oder &#8220;Comme des Garçons&#8221;, Rei Kawakubos Bildband mit Fotografien von u.a. Peter Lindbergh zeitgleich zu ihrem Pariser Debüt, sowie das halbjährlich erscheinende Magazin &#8220;Six&#8221; sind ebenfalls im &#8220;Haus der Kunst&#8221; einzusehen.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-10246" title="Future Beauty2" src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Future-Beauty2.jpg" alt="" width="520" height="693" /><em>Future Beauty, Haus der Kunst, Rei Kawakubo 1997</em></p>
<p>&#8220;Future Beauty&#8221; widmet sich den bereits genannten Modedesignern aus Japan und jüngeren Labels wie &#8220;Anrealage&#8221; oder &#8220;Somarta&#8221; sowie massenkompatibleren Stücken aus der Jil Sander Kollektion für Uniqlo in vier Sektionen:<em>„Lob der Schatten“ beschäftigt sich mit der Vorliebe japanischer Mode für dunkle Einfarbigkeit; „Flachheit“ konzentriert sich auf die einfachen geometrischen Formen und das Wechselspiel von Zweidimensionalität und Volumen; die Sektion „Tradition und Innovation“ widmet sich der radikalen Erneuerung der traditionellen japanischen Kleidung und textilen Techniken; „Cooles Japan“ schließlich untersucht die symbiotische Beziehung von Street Style, Populärkultur und Haute Couture.&#8221;</em> (HdK)</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-10248" title="FutureBeautyBook5" src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/FutureBeautyBook5.jpg" alt="" width="260" height="347" />Denjenigen, die es nicht schaffen, sich &#8220;Future Beauty&#8221; bis zum 19. Juni in München anzuschauen, sei der <a href="http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?edi=366001" target="_blank" rel="nofollow">Katalog</a> mit Cindy Sherman auf dem Titel als Überblickswerk wärmstens ans Herz gelegt (39,90 Euro, Prestel). Weil er nicht einfach nur bereits Gesehenes auf Papier bannt, sondern umfassendes Begleitmaterial bietet wie Studiofotos und Skizzen, einen Abstecher in den japanischen Streetstyle oder einem Essay von Barbara Vinken (&#8220;The Empire Designs Back&#8221;), das sich mit der Genese der Avantgarde der 80er Jahre beschäftigt. Mehr Impressionen nach dem Klick!<br />
<img class="alignleft size-full wp-image-10249" title="FutureBeautyBook1" src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/FutureBeautyBook1.jpg" alt="" width="520" height="390" /><br />
<span id="more-10233"></span></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-10250" title="FutureBeautyBook2" src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/FutureBeautyBook2.jpg" alt="" width="520" height="390" /><br />
<img class="alignleft size-full wp-image-10251" title="FutureBeautyBook4" src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/FutureBeautyBook4.jpg" alt="" width="520" height="390" /><br />
<img class="alignleft size-full wp-image-10252" title="FutureBeautyBook3" src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/FutureBeautyBook3.jpg" alt="" width="520" height="390" /><br />
<img class="alignleft size-full wp-image-10253" title="FutureBeautyBook6" src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/FutureBeautyBook6.jpg" alt="" width="520" height="390" /><br />
<img class="alignleft size-full wp-image-10254" title="FutureBeautyBook7" src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/FutureBeautyBook7.jpg" alt="" width="520" height="390" /></p>
<p><em>*Quelle: &#8220;Future Beauty. 30 Jahre Mode aus Japan&#8221;, 2011: Prestel Verlag, S. 13.</em></p>
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		<title>Stilvorlage: Schotten leben länger</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Mar 2011 12:45:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ästhetik]]></category>
		<category><![CDATA[Mode]]></category>
		<category><![CDATA[Stilvorlage]]></category>
		<category><![CDATA[Tartan]]></category>

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		<description><![CDATA[ Credits: Style.com

Credits: V. Westwood &#8220;Anglomenia&#8221; (1993) und Alexander McQueen &#038; S.J. Parker: vam.ac.uk, chungkitblog.files.wordpress.com
 Credits: amazon.de
 Credits: gemmadouthwaite.wordpress.com
Sonia Rykiel]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/SRykiel.jpg" alt="" title="SRykiel" width="520" height="392" class="alignleft size-full wp-image-10077" /> <em>Credits: Style.com</em><br />
<img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/styles-tartan.jpg" alt="" title="styles tartan" width="520" height="410" class="alignleft size-full wp-image-10078" /><br />
<em>Credits: V. Westwood &#8220;Anglomenia&#8221; (1993) und Alexander McQueen &#038; S.J. Parker: vam.ac.uk, chungkitblog.files.wordpress.com</em><br />
<img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/books-tartan.jpg" alt="" title="books tartan" width="520" height="340" class="alignleft size-full wp-image-10079" /> <em>Credits: amazon.de</em><br />
<img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/dg-campaign-image.jpg" alt="" title="dg-campaign-image" width="520" height="680" class="alignleft size-full wp-image-10080" /> <em>Credits: gemmadouthwaite.wordpress.com</em></p>
<p>Sonia Rykiel schickte für Herbst/Winter 2011 Models in Karohosen in der bekannten &#8220;Tartan&#8221;-Optik über den Pariser Laufsteg. Ein Look, der in den frühen neunziger Jahren hierzulande bis in die Peripherie hinein verbreitet war und meistens ziemlich dämlich aussah zum klobigen Schuhwerk und einem T-Shirt mit Comic-Druck. Vorreiter dafür war Vivienne Westwood, wie der Highlands-Import ebenfalls von der Insel, nur südlicher, mit ihrer &#8220;Anglomania-Kollektion&#8221; von 1993/94. Ihr Landsmann Alexander McQueen zeigte sich Jahre später im Partner-Tartan-Look mit Sarah Jessika Parker. Und Sean Connery sieht mit dem Schottenrock sowieso adrett aus.<br />
Ob es allerdings auch für diesen Look eine Rennaissance jenseits von Stola, Sofastoff, Salons und Pferdekoppeln geben muss? Auf dem urbanen Festland? Ich bezweifle es!</p>
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		<title>Düsseldorf und die Mode</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 10:17:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
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Zum zweiten Mal findet diese Woche &#8220;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="520" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="wmode" value="transparent" /><param name="data" value="http://www.filmupload.de/flvideo/flvplayer.swf?file=http://www.filmupload.de/flvideo/11481.flv" /><param name="src" value="http://www.filmupload.de/flvideo/flvplayer.swf?file=http://www.filmupload.de/flvideo/11481.flv" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="520" height="350" src="http://www.filmupload.de/flvideo/flvplayer.swf?file=http://www.filmupload.de/flvideo/11481.flv" data="http://www.filmupload.de/flvideo/flvplayer.swf?file=http://www.filmupload.de/flvideo/11481.flv" wmode="transparent"></embed></object></p>
<p>Zum zweiten Mal findet diese Woche &#8220;<a href="http://www.voices-of-fashion.de/>Voices of Fashion</a> statt, eine Inititiative, die zeigen will, dass Düsseldorf immer noch eine Stimme hat in der Mode. Die CPD, die Modemesse, die im Vergleich zur Premium in den letzten Jahren nur noch altersschwach hüstelte, wird unterstützt von einer passgenauen Eröffnung der <a href="http://www.nrw-forum.de/styleclicker_city_menschen_des_21_jahrhunderts/" target="_blank" rel="nofollow">Ausstellung</a> &#8220;Menschen des 21. Jahrhunderts&#8221; des <a href="http://www.styleclicker.net/" target="_blank" rel="nofollow">Styleclickers </a>Gunnar Hämmerle und einem <a href="http://nrwforum.posterous.com/erster-blogger-salon-im-nrw-forum" target="_blank" rel="nofollow">Bloggersalon</a> diesen Donnerstag mit Alfons Kaiser (FAZ, Achtung) und Yorka Schmidt-Junker, Redakteurin des Medienpartners QVEST.<br />
Zumal Düsseldorf nicht nur eine lange Mode-Historie sein Eigen nennt, sondern auch die Werbeindustrie, geben uns die Voices of Fashion (über das Logo und die Website bin ich immer noch nicht hinweg. Die Macher leider auch nicht.) noch einen kleinen Imagefilm mit auf den Weg, der Anstoss liefern soll, <em>&#8220;jetzt Glamour und Kreativität aus der ganzen Welt zurückholen in die Stadt.&#8221;</em> Doch der Introsatz klingt bereits etwas antiquiert: <em>&#8220;Teure Kleider und hübsche Damen gehören nach Düsseldorf wie die Butter aufs Brot.&#8221;</em><br />
<span id="more-8095"></span></p>
<p>Es geht munter weiter in der Metaphermanie mit: <em>&#8220;Schillernder Blindlack in anderen Städten hat Düsseldorf, so die Verantwortlichen, zuletzt ein wenig der Bedeutung beraubt.&#8221;</em><br />
Zwei Sekunden später kommt, was kommen muss: Das Geld-Argument wird in die Waagschale geworfen &#8211; das sicher Gewicht hat. Aber auch das Ungleichgewicht zur Schau stellt, wenn auf der anderen Seite nur ein dünnes Hawaiikleidchen, ein Stretchkleid im Leolook oder ein pinkes Satingewand liegen (so stellt zumindest das Video junge Düsseldorfer Kollektionen vor). Doch der Betrachter lernt erneut, dass das &#8211; schon wieder &#8211; etwas mit Butter zu tun hat: <em>&#8220;Denn sie (die Designer) können noch so kreativ sein. Wenn sie am Monatsende ihre Butter nicht auf dem Brot haben, dann wird das schwierig auf die Dauer mit dem kreativ sein.&#8221;<em> </em></em>Allmählich drängt sich die Vermutung auf, Düsseldorf hat nicht nur ein kleines Modeproblem, sondern auch ernsthaft mit hohen Cholesterinwerten zu kämpfen. Schade. Eine Gesundung der Außenwahrnehmung als modevorbildliche Stadt ist so erstmal nicht in Sicht&#8230; Da geht doch noch was. </p>
<p><em><em><em>Anmerkung der Autorin: Gerne hätte sie teilgenommen am Bloggersalon und an der <a href="http://www.voices-of-fashion.de/events/whisper-lounge/" target="_blank" rel="nofollow">Whisper Lounge</a>, die letztes Mal leider so leer war oder war die Location zu groß. Und vor allem: Düsseldorf wiedergesehen. Aber ein Flug unter der Woche ist für Berufstätige, die es unter den Bloggern ja auch geben soll, leider nicht drin. Dafür komme ich eine Woche später, am Wochenende, und schaue, was dieses Mal hängen geblieben ist.</em></em></em></p>
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		<title>DYSFASHIONAL Berlin: 25.06.-17.07.</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 09:54:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ästhetik]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Mode]]></category>

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		<description><![CDATA[ Dali hat sich mit Schiaparelli kreativ ausgelebt, Yves Saint Laurent hat mit dem Duktus von Mondrian, Picasso und Co.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/4056569171_b372cbcf841.jpg" alt="" title="Dysfashional" width="245" height="330" class="alignleft size-full wp-image-7684" /> Dali hat sich mit Schiaparelli kreativ ausgelebt, Yves Saint Laurent hat mit dem Duktus von Mondrian, Picasso und Co. experimentiert und Sonia Delaunay entwarf Kleider entsprechend ihrer Farbphilosophie. Das war die alte Garde. DYSFASHIONAL zeigt die Neue: Nach Luxemburg, Lausanne und Paris kommt die Ausstellung diesen Freitag auch nach Berlin und zeigt im <a href="http://www.hkw.de/de/programm/2010/dysfashional/projekt_detail.php" target="_blank" rel="nofollow">Haus der Kulturen</a> Schnittstellen von Mode und Kunst. Gezeigt werden die Designer: Raf Simons, Antonio Marras, Maison Martin Margiela, Hussein Chalayan, Damien Blottière &#038; Pierre Hardy, Justin Morin &#038; Billie Mertens, Bernhard Willhelm &#038; Christophe Hamaide-Pierson, Kostas Murkudis, Gaspard Yurkievich &#038; Florence Doléac, Hiroaki Ohya, Jerszy Seymour, Michael Sontag, Sissel Tolaas, Bless, Item Idem und Marc Turlan. <strong>Eröffnung ist am Donnerstag um 18 Uhr.</strong> Danach ist die Installlation <strong>bis zum 17. Juli</strong> zu sehen.</p>
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		<title>Football &amp; Fashion: Grüße aus Kapstadt</title>
		<link>http://www.juliastelzner.de/blog/sonstiges/football-fashion-gruse-aus-kapstadt/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 12:50:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Mode]]></category>
		<category><![CDATA[SEPP]]></category>

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		<description><![CDATA[
Kurz vor dem Anstoss am Freitag ist auch das neue SEPP Magazine so gut wie raus.
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/1.jpg" alt="" title="SEPP" width="400" height="540" class="aligncenter size-full wp-image-7599" /></p>
<p>Kurz vor dem Anstoss am Freitag ist auch das neue <a href="http://www.sepp-magazine.com/" target="_blank" rel="nofollow">SEPP Magazine</a> so gut wie raus.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Über die Inflation von Ballerinas</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Apr 2010 21:01:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ästhetik]]></category>
		<category><![CDATA[Fashion]]></category>
		<category><![CDATA[Mode]]></category>
		<category><![CDATA[Modegeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Schuhe]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich habe heute mal wieder Ballerinas getragen. Schließlich zeigte das Thermometer stolze 20 Grad an, weswegen weder Cowboyboots noch Flip]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe heute mal wieder Ballerinas getragen. Schließlich zeigte das Thermometer stolze 20 Grad an, weswegen weder Cowboyboots noch Flip Flop als geeignete Fußbekleidung in Frage kamen &#8211; eher irgendwas dazwischen. Und für Pumps war ich an einem Casual Sunday auf dem Fahrrad wahrlich nicht bereit. Doch anstatt das ungewohnte Lüftchen auf den Füßen wohlig aufzunehmen, machte sich ein Gefühl von Unwohlsein in mir breit, fußhochwärts.</p>
<p>Ich habe die letzten Sommer viel zu lange dieses Schuhwerk genossen. Und nun bin ich dem Ganzen überdrüssig. So wie ich irgendwann keine Smacks mehr sehen konnte, nachdem ich mich ein Jahr davon dauerernährt habe. </p>
<p>Vor fünf Jahren, es war Karneval, habe ich mir zum ersten Mal Ballerinas gekauft. Aus Lack und mit Schleifchen. Typisch Maus eben. Das war mein Kostüm. Danach kamen die Mattschwarzen ohne Schleifchen. Und die letzten zwei Jahre waren es Mattschwarze mit Nieten. Ziemlich coole Entwicklung. Doch die hat nun ein Ende. </p>
<p>Nicht nur, dass Ballerinas inzwischen alle Frauenfüße weltweit beherbergen, und das meist zum Ärger der Männer. Nein, die Schläppchen machen einfach auch einen schlechten Gang &#8211; so ohne Fußbett und ohne Sohle (Es grüßt der Kieselstein). Viel schlimmer: Die Frauenwelt watschelt durch die schönsten Straßen der Stadt.<br />
<span id="more-7047"></span></p>
<p>Trägt Kate Moss noch ihre Lanvin Modelle? Damit hat der Hype ja schließlich angefangen. Mitnichten. </p>
<p>Ich fordere: Neues Jahrzehnt, neue flache Alternativen. Ansonsten würde ich für Wedges votieren. Denn auch die meistern jedes Kopfsteinpflaster vorzüglich und strecken ungemein &#8211; all diejenigen, die schlanke Fesseln ihr eigen nennen können. Doch zurück zu den ganz Flachen heißt es in meinem Fall nun nicht mehr süße Maus, sondern spießige Madame. Ich kehre zu den Loafers zurück: wie im 3. Semester Politikstudium. Jetzt in Schwarz statt Hellbraun und mit Bommels. Genau jenes <a href="http://www.asos.com/Asos/Asos-Morse-Leather-Fringe-Tassel-Loafer/Prod/pgeproduct.aspx?iid=1062518&#038;cid=4172&#038;Rf-100=Shoes+-+Flat&#038;sh=0&#038;pge=0&#038;pgesize=20&#038;sort=-1&#038;clr=Black" target="_blank" rel="nofollow">Modell</a>.  </p>
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