Vergangene Woche hat die erste Elizabeth Peyton Ausstellung in Paris eröffnet: in der Gagosian Gallery nahe der Champs Elysées. Dafür möchte ich eben meine kurze Empfehlung aussprechen. Habe mir 2009 ihre Ausstellung “Live Forever” im New Museum in New York angesehen und war ungemein angetan. Sollte ich bis Ende Juli in Paris sein, was ich nach jetzigem Stand stark bezweifle, würde ich mir deshalb auch gerne die neuen Porträts von ihren (manchmal auch prominenten) Wegbegleitern zu Gemüte führen. Eine Tatsache, die mir jetzt schon mal neu war: “Peyton lives and works in New York and Berlin”; laut der Gagosian Gallery. Ja, wer würde das nicht gern… (Bild via Gagosian Gallery)
Ein Besuch im “Haus der Kunst” lohnt sich in den kommenden Wochen nicht nur wegen der Ausstellung “Future Beauty” über japanische Mode (dazu hier bald ein Rückblick), die noch bis 19. Juni zu sehen ist. Seit vergangener Woche wird dort auch die Videokunst-Sammlung von Ingvild Goetz im Luftschutzkeller des kolossal-klassizistischen Ex-Nazigebäudes gezeigt, darunter Werke von u.a. David Claerbout, Willie Doherty, Harun Farocki und Omer Fast.
Die Sammlung bezieht fest die Kellerräume, allerdings in einem halbjährlichen, thematischen Wechsel. Die erste Ausstellung mit dem Namen “Aschemünder” reflektiert die historische Örtlichkeit, indem insbesondere Videoinstallationen im Kontext von Krieg und Gewalt zu sehen sind – jeweils in einem Einzelraum, abgeschottet von der (friedlichen) Wirklichkeit. Jedoch mit Bildern, die sich nicht so einfach ignorieren lassen wie das Coverbild der Tageszeitung. Kunst, die (sich) eben bewegt.
“Aschemünder”
Sammlung Goetz im Haus der Kunst
9. April bis 4. September 2011
Auf dem Programm für einen Besuch in der alten Heimat kommende Woche:
“(…) Seiner Zeit voraus, beschäftigte er sich bereits in den 1960er Jahren in Ausstellungen, Bühnenauftritten und Hörspielen mit unseren von der Reizüberflutung der Massenmedien beeinflussten Sehgewohnheiten und analysierte die Sprache von Fernsehen, Werbung und Fotografie. Analog zur Bildenden Kunst, die sich seit den 1950er Jahren mehr und mehr von den traditionellen Disziplinen wie Skulptur und Malerei löste, wurde in der Nachkriegszeit auch in der Literatur nach neuen, zeitgemäßen Ausdruckformen gesucht. Kriwet, dessen Wurzeln in der konkreten Poesie liegen, beschreibt sich selbst als visuellen Poet. Sein Interesse gilt der Sprache, die für ihn nicht nur Wort, sondern auch Bild ist. (…)”
In this short film by Art21, shown in the special VIP lounge of the VIP Art Fair, artist Cindy Sherman shows us around her studio and talks us through her work. Sherman is represented by L & M Arts and Metro Pictures. via Wallpaper* Magazine.
Ich kann es nunmal nicht lassen. Auch die neuesten, von Preen auf der New Yorker Modewoche gezeigten, Looks haben es mir angetan. Leisten kann ich sie mir immer noch nicht. Ein Kaleidoskop wäre dagegen durchaus drin. Hat ja auch was von Preen, Klee, Hundertwasser oder Delaunay, irgendwie und abzüglich der Schnitte… weiterlesen