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	<title>Julia Stelzner &#187; In eigener Sache</title>
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	<description>Stilvorlagen aus Mode, Kunst, Gesellschaft, Politik und Kulinarik</description>
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		<title>Kein Koyote und auch kein Kaninchen.</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 16:10:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ästhetik]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Mode]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
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		<description><![CDATA[Die letzten beiden Januar-Monate in Berlin waren entweder eisig oder verschneit. Das Thermometer sank zuweilen auf -19 Grad. Und das]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-11334" title="Fjällräven Nuuk Parka" src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2011-12-19-um-17.15.36.png" alt="" width="270" height="270" />Die letzten beiden Januar-Monate in Berlin waren entweder eisig oder verschneit. Das Thermometer sank zuweilen auf -19 Grad. Und das tagelang. Ein eleganter Wollmantel taugt da freilich nichts; solche Sperenzchen kann man sich vielleicht zur Fashion Week erlauben; nach 3 Gläsern Champagner intus. Ebenso hält mein oller H&amp;M-Parka in Olivgrün, der sich seit dem 2. Semester &#8211; und das ist lange her &#8211; in meinem Kleiderschrank befindet, wenig warm in solchen Tagen. Da muss was Ordentliches her, dachte ich mir also jüngst. Mit 30 kann man sich auch mal eine gute Jacke leisten (es ist ja nicht so, dass ich mir nicht erst mit selber Begründung wahnsinnig teure Schuhe gekauft hätte, und als ob die Snowboard-Jacken früher ein Schnäppchen gewesen wären). Also begab ich mich auf die Suche nach <em>der Winterjacke</em>, die stadttauglich ist, aber auch bei Touren in der Natur funktioniert. Eine kurze, gesteppte Variante schloss ich aus, ist zwar rap-ig, aber sieht zu sehr danach aus, als hätte ich mir eine Luftmatratze umgebunden. Blieb, mal wieder, nur der Parka. Und der hat ja bekanntlich ein Fell-umrandete Kapuze. Und die ist leider fast immer, ich habe wirklich viel gesichtet, echt. Ist natürlich Preispolitik. So verwenden viele Labels wie <em>Woolrich</em>, <em>Moncler</em>, <em>Peuterey u.a.</em> Koyotenfell am Kragen, die Herkunft nicht immer geklärt. Andere legen Marderhundfell oder Kaninchenfell an. Es stand als inakzeptabel fest, dass <a href="http://www.peta.de/web/chinapelz.1732.html" target="_blank" rel="nofollow">einem Tier das Fell über die Ohren gezogen wird</a>, damit ich mir das umlegen kann. Die Zeiten sind jawohl vorbei! Doch habe ich gerade noch, auf dem Weg zum Lunch in Mitte-Mitte, mindestens 24 Drittel-Koyoten auf Halshöhe gezählt. Ebenso ausgeschlossen ist die <a href="http://www.youtube.com/watch?v=pNmJ2jflh20" target="_blank" rel="nofollow">Lebendrupfung von Gänsen</a> für die beliebten Daunen. Doch ein Blick auf die Websites der Hersteller verrät nicht immer viel über die Herkunft des tierischen Materials. So war die Suche nach der vertretbaren Winterjacke keine Leichte (Anmerkung: auch einige der aufgeführten Preise waren alles andere als gerechtfertigt). Es vergingen Stunden an Online-Recherche und Kopfschütteln, bis mich meine schwedische Freundin auf das Label <a href="http://www.fjallraven.se/" target="_blank" rel="nofollow">Fjällräven</a> brachte. Und siehe da, die Funktionalität wird ausgiebig beschrieben, es gibt keine echten Pelz am Kragen. Dafür Daunen, die nicht aus Lebendrupfung stammen. Grund genug, mal das Unternehmen zu befragen.*</p>
<p><strong>Interview mit Thomas Gröger, Vertriebsleiter Fjällräven Deutschland, zu den Tier- und Umweltschutzbemühungen von Fjällräven.</strong><br />
<strong><br />
Viele Winterjacken haben echtes Fell am Kragen. Fjällräven nicht. Warum?</strong><br />
Wir sind eine Outdoor-Marke und wir stellen Bekleidung für Leute her, die gerne draußen in der Natur unterwegs sind. Dazu zählen wir uns im Übrigen auch selbst. Und genau deshalb sehen wir uns in einer Verantwortung gegenüber unserem „Spielplatz“. Es ist für uns einfach nicht denkbar, einem Tier das Fell über die Ohren zu ziehen. Der Kunstpelz aus Acryl funktioniert nicht ganz so gut wie ein natürlicher Pelz (er vereist leichter), aber nicht so viel schlechter, dass es den Tod eines Tieres rechtfertigen würde.</p>
<p><strong>Um Daunen zu gewinnen, werden Gänse oft lebend gerupft. Woher bezieht Fjällräven seine Daunen?</strong><br />
Von Lebendrupf distanzieren wir uns ganz klar und ausdrücklich. Daune aus Lebendrupf zu verwenden widerspricht klar unserem Grundsatz, Verantwortung für unsere Umwelt zu übernehmen. Fjällräven verarbeitet daher ausschließlich Daune von totgerupften Tieren, die zu Nahrungszwecken geschlachtet wurden. Um das zu kontrollieren, unternehmen wir massive Anstrengungen und arbeiten mit nur einem einzigen Daunenlieferanten zusammen. Unser Lieferant wiederum bezieht die Daune ausschließlich von vertraglich gebundenen Farmen und Schlachtbetrieben.</p>
<p><strong>Unternimmt Fjällräven ansonsten weitere Tierschutzbemühungen?</strong><br />
Ja, ganz allgemein, weil das unserer Grundhaltung entspricht und im Falle des Polarfuchses ganz speziell, weil er sozusagen unser „Wappentier“ darstellt. Dafür rief Fjällräven Anfang der 90er Jahre gemeinsam mit der Universität Stockholm das Projekt „Save the Arctic Fox“ ins Leben. Unsere finanzielle Unterstützung soll den Fortbestand dieser bedrohten Tierart sichern und jeder, der einen Kånken-Rucksack aus der „Save the Arctic Fox“-Edition kauft, trägt ebenfalls dazu bei.<br />
<strong><br />
Und wie ist das mit dem Umweltschutz? Die Jacken sind teilweise mit Polyester gefüttert, das aus Erdöl hergestellt wird.</strong><br />
Umweltschutz liegt uns, genau wie Tierschutz, sehr am Herzen. Darum gehen wir das Thema so an, dass wir möglichst langlebige Produkte herstellen: Müllvermeidung heißt das Schlüsselwort in Sachen Umweltschutz. Danach erst folgen Verringerung und schließlich das Recycling. Wir arbeiten zum Beispiel bei einigen Jacken und Rucksäcken mit EcoCircle Polyester (= bereits recyceltes PES, das erneut wieder recycelt werden kann). Wir setzen auch Organic Cotton ein (zertifiziert nach GOTS). Wichtiger ist aber ein ganzheitlicher Ansatz: Wir haben damit begonnen für unser ganzes Unternehmen einen Eco Audit durchzuführen. Dieser bezieht sich nicht auf das einzelne Produkt, sondern auf das große Ganze. Bei diesen sorgen wir bereits für eine vollständige Klimakompensation der CO2-Emissionen.<br />
<strong><br />
Viele kaufen sich jedes Jahr eine neue Winterjacke. Welche Produkte bzw. Designs setzt Fjällräven dem Trend zur Vergänglichkeit entgegen? </strong></p>
<p>Dem treten wir mit drei Eigenschaften unserer Produkte entgegen: Langlebigkeit, Langlebigkeit, Langlebigkeit. Wir setzen auf Kontinuität, auf Unaufgeregtheit und auf die Gewissheit, dass unsere Produkte einfach robust sind. Eine Fjällräven-Jacke muss nicht nach einem Winter erneuert werden – auch nicht nach zwei oder drei – und der Fjällräven-Kunde will sie auch gar nicht erneuern. Viele unserer Produkte bekommen mit dem Gebrauch eine gewisse Patina und gewinnen dabei an Charakter – ohne dabei an Funktion zu verlieren. Die Modewelt beschreibt das als „Used Look“. Wir nennen das „Qualität“.</p>
<p>* <a href="http://www.fjallraven.de/produkte/jacken/nuuk-parka" target="_blank" rel="nofollow">Eine Jacke</a> wurde außerdem bestellt. Der Freund fragte beim ersten Anprobieren zuhause zwar, auf welche Polarexpedition ich nun wolle. Und ja, die Ärmel sind ein bißchen weit, auch in S, was den Parka etwas grob wirken lässt. Die Geschlechterfrage bleibt offen. Soll jetzt aber auch egal sein. Warm soll es sein.</p>
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		<title>new at home: PORTJEE</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 15:47:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ästhetik]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Hanna Aden]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Parfum]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Becker]]></category>

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		<description><![CDATA[
Parfum ist immer persönlich. PORTJEE ist so ein Parfum. Es ist sogar das persönlichste Parfum aller Zeiten. So ist das]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Parfum2.jpg" alt="" title="Parfum2" width="520" height="582" class="alignleft size-full wp-image-11262" /></p>
<p><em>Parfum ist immer persönlich</em>. PORTJEE ist so ein Parfum. Es ist sogar das persönlichste Parfum aller Zeiten. So ist das nämlich am 30.: Da gibt es maßgeschneiderte Hip Hop-Touren durch die Bronx und Düfte, die in keinem anderen Boudoir stehen. Denn der Flakon ist ein liebevolles Einzelexemplar. Freunde haben ihn mir geschenkt: Stefan und Hanna. Stefan ist ausgebildeter Produktdesigner und sieht nicht nur immer tadelhaft gekleidet aus, sondern steckt in Geschenke und Eigenbauten ähnlich viel Mühe. Das Konzept hinter dem Duft-Flakon stammt von <a href="http://www.littleaden.com/" target="_blank" rel="nofollow">Hanna</a>. Sie erzählte mir, dass es Berlin sei, was sie zur Flakon-Form inspiriert hätte: Die vielen einzelnen Aspekte. Das ewig Unfertige. Das Rohe. Das Schmutzige. Der Dreck auf der Straße. So stammen alle Holzteile von der Straße, aufgesammelt von Kreuzberg bis Mitte. Der Name ist ebenfalls typisch Berlinerisch und kann übersetzt werden mit &#8211; wen wundert&#8217;s &#8211; <em>Portier</em> bzw. <em>Hauswart</em>. Nur der Duft darin, der ist keineswegs schmutzig oder unfreundlich. Sondern sehr floral, ohne lieblich zu sein. Und das Beste: PORTJEE erinnert mich doch glatt an Mama&#8217;s <a href="http://www.juliastelzner.de/blog/aesthetik/mama-montana/">Montana</a>.<br />
PS: Stefan entwirft auch für andere. Anfragen leite ich gerne weiter.</p>
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		<title>Blogpausen</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Nov 2011 17:58:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

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Weil ich nun wiederholt darauf angesprochen wurde, warum hier nur noch so wenig passiert: Dahinter steckt kein Konzept, keine Verabredung,]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Robben.jpg" alt="" title="Robben" width="520" height="390" class="alignleft size-full wp-image-11246" /><br />
Weil ich nun wiederholt darauf angesprochen wurde, warum hier nur noch so wenig passiert: Dahinter steckt kein Konzept, keine Verabredung, keine Online-Crisis.<br />
<em>Hat sich einfach so eingeschlichen</em>. Dass ich inzwischen nicht mehr so viel poste als noch vor zwei, drei Jahren &#8211; als mich mit oft mehrmals täglichen Posts vor jeder neuen Seite der Masterarbeit drückte (am Ende waren es 110). Oder als noch vor einem Jahr &#8211; als ich unter dem beruhigenden Deckmantel der Festanstellung in der Agentur täglich vor mich hinbloggte, wenn ich gerade auf Feedback wartete (und das passierte oft und vor allem spätabends). Inzwischen widme ich mich einem (meist Mode-)thema lieber ausführlicher, als 20 Minuten max. pro Blogeintrag. Schreibe mehr, als in das Template-Fenster von Wordpress passt. Verdiene damit mein Geld, was hier nie der Fall war und auch nie sein sollte &#8211; auch wenn entsprechende Anfragen wöchentlich eintrudeln. Und habe damit eigentlich genug Abwechslung, während zuvor ein Modekommentar zwischen unzähligen Beautytexten schon Variation genug war. Das Rezitieren von Nachrichten aus der Modewelt überlasse ich lieber den anderen. Die waren sowieso schon immer schneller. Mein Gesicht ist unfotogen und mein Modestil unspektakulär, als dass es damit irgendwas zu reißen gebe. Stattdessen widme ich gerade der Konzeption und Redaktion einer App, arbeite an einem neuen Blog und verfasse Reiseberichte. Tippe also in die Tasten. Und blicke vor allem optimistisch in die Zukunft. Trotzdem wird es hier noch was zu sehen und zu lesen geben; längst nicht mehr täglich, aber doch ein paarmal monatlich. Wenn es etwas mitzuteilen gibt. Aus welchem Genre auch immer. </p>
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		<title>Face off.</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Nov 2011 16:14:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Eddie]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

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Und wo wir schon mal mit dem Cat Content angefangen haben: Eddie ist so übel abgenervt von seinen ganzen Nachbildungen,]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/eddie3.jpg" alt="" title="eddie3" width="520" height="313" class="alignleft size-full wp-image-11230" /><br />
<img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/eddie5.jpg" alt="" title="eddie5" width="520" height="282" class="alignleft size-full wp-image-11235" /><br />
<img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/eddie4.jpg" alt="" title="eddie4" width="520" height="335" class="alignleft size-full wp-image-11236" /><br />
<img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Eddie1.jpg" alt="" title="Eddie1" width="520" height="304" class="alignleft size-full wp-image-11231" /><br />
<img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Eddie2.jpg" alt="" title="Eddie2" width="520" height="388" class="alignleft size-full wp-image-11232" /><br />
Und wo wir schon mal mit dem Cat Content angefangen haben: Eddie ist so übel abgenervt von seinen ganzen Nachbildungen, zuletzt gesehen als Ohrenschützer bei H&#038;M, dass er sich ein neues Alter Ego zugelegt hat und in den letzten zwei Tagen nur noch als Pinguin gesehen wart. Auch getönte Kontaktlinsen wünscht der Herr, in Blau. Schönen Sonntag noch!</p>
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		<title>In eigener Sache: Katzenfreund/in gesucht!</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 15:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

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		<description><![CDATA[


Meine liebe Freundin Hanna hat vor ein paar Wochen in der Skalitzer Straße, Berlin, einen scheinbar herrenlosen Kater gefunden, den]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/benny3.jpg" alt="" title="benny3" width="520" height="390" class="alignleft size-full wp-image-11220" /><br />
<img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/benny2.jpg" alt="" title="benny2" width="520" height="390" class="alignleft size-full wp-image-11221" /><br />
<img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/benny1.jpg" alt="" title="benny1" width="520" height="690" class="alignleft size-full wp-image-11224" /></p>
<p><del datetime="2011-11-23T22:24:33+00:00">Meine liebe Freundin <a href="http://www.littleaden.com/" target="_blank" rel="nofollow">Hanna</a> hat vor ein paar Wochen in der Skalitzer Straße, Berlin, einen scheinbar herrenlosen Kater gefunden, den sie Benni getauft hat. Nachdem sich keiner auf ihre Aushänge hin gemeldet hat bzw. ihr daraufhin mitgeteilt wurde, dass der Kater schon des Längeren in der Gegend herumstreune, hat sie ihn bei sich aufgenommen, kastrieren lassen und seine Ohrenentzündung behandeln lassen.<br />
So weit, so gut. Hanna hat jedoch schon zwei Katzen. Ich habe auch schon einen Kater. Unser Freundeskreis besteht aus weiteren Tierbesitzern, Allergikern oder welchen, die einfach kein Tier wollen; meist aus Zeitgründen. Deshalb promoviere ich nochmal auf diesem Wege einen wirklich grundsympathischen, jungen Kater (ca. 1 Jahr alt), der keinerlei Stress macht, sondern stattdessen froh ist, endlich ein Dach über dem Kopf zu haben. Auch wenn es nicht das entgültige ist. Deshalb freuen wir uns über Interessenten oder Weiterverbreitung. Und wer sich Benni mal persönlich anschauen will, ist jederzeit auf einen Kaffee mit Keks eingeladen. Nachrichten bitte an mich. Danke für die Aufmerksamkeit.</del></p>
<p><strong>Update: Benni ist unter der Haube und lebt la dolce vita bei Eva. Danke für die vielen Anfragen.</strong></p>
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		<title>California Love &#8211; Liebhaber gesucht!</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Aug 2011 10:07:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[auf Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich reise ja bald an die Westküste. Zum ersten Mal. Drei Wochen lang. Ab Mitte September. Die Destinationen sind (nach]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.juliastelzner.de/blog/sonstiges/california-love-liebhaber-gesucht/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Ich reise ja bald an die Westküste. Zum ersten Mal. Drei Wochen lang. Ab Mitte September. Die Destinationen sind (nach einer Woche New York): San Francisco, Montery, Santa Barbara, Los Angeles, San Diego, Las Vegas, Death Valley, Yosemite Park. Nun verbringe ich diese Tage und Nächte schon eifrig mit der Apartment-, Kultur- und Food-Recherche (Ich sag&#8217;s ja immer, klappt es mit dem Schreiben nicht mehr, mache ich mein Online-Reisebüro auf). Tipps von anderen finde ich natürlich unheimlich klasse. Wen jemand einen auf Lager hat, also immer raus damit; im Gegenzug gibt&#8217;s von mir beste New York, Kapstadt und Bayern-Interna!</p>
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		<title>Was für Schaumschläger!</title>
		<link>http://www.juliastelzner.de/blog/kulinarik/was-fur-schaumschlager/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Mar 2011 21:10:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulinarik]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Text]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich trinke gerne Kaffee. Das ist freilich nichts Ungewöhnliches. Wie so viele andere trinke ich ihn besonders gern am Morgen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich trinke gerne Kaffee. Das ist freilich nichts Ungewöhnliches. Wie so viele andere trinke ich ihn besonders gern am Morgen. Auch das ist eine weit verbreite Sitte, oder vielmehr ein Zwang. Denn ich verlasse eher das Haus, ohne mir die Haare zu kämmen oder meinen Schlüsselbund einzupacken, als ohne vorher einen Kaffee getrunken zu haben oder einen im Thermobecher mitzuführen &#8211; mit Milch. Mädchenkaffee.</p>
<p>So gehe ich jedenfalls auf Nummer sicher, keinen dieser aufgeblasenen Milchkaffees für drei Euro aufwärts kaufen zu müssen. Denn wenn ich etwas so schlimm finde wie Zahnpasta mit Lemon-Geschmack, dann ist das Milchkaffee, der zu zwei Dritteln aus aufgeschäumter Milch besteht und überall nur noch Latte Macchiato heißt. Fancy-schmancy und mehr Masse als Klasse. Weil die Milch in 20% aller Fälle (ich relativiere: in meinem Viertel Prenzlauerökoberg in 70% aller Fälle) aus H-Milch besteht, welche ich geschmacklich und gesundheitlich verachtenswert finde (aber ich will nicht zur <a href="http://www.juliastelzner.de/blog/kulinarik/milk/">Redundanz </a>neigen). Vor allem, wenn sie zu Kaffee aus Maschinen serviert wird, bei der kein Cent gespart wurde. Wo bleibt da bitte die ganzheitliche Geschmacksvertretung? Dann lieber guter Filterkaffee. Da bin ich primitiv.</p>
<p>Zurück zum Schaum, denn der funktioniert ja bekanntlich am besten mit H-Milch: Ich hasse Milchschaum! Das weiß auch jedes Café, in dem ich bislang einen Milchkaffee &#8211; wenn möglich &#8211; mit Biomlich und OHNE Milchschaum geordert habe; und mir dafür schon mal verächtliche Kommentare (&#8220;Ob denn Koffein im Kaffee enthalten sein dürfe?! Ja reichlich, du Fuchs!&#8221;) eingeholt habe &#8211; in einem Stammlokal, von dem ich, ich bin so frei, erwarte, dass sich der &#8220;Barristo&#8221; (neudeutsch für Kaffeekocher), der immer der gleiche ist, mein müdes Gesicht merkt.<span id="more-9999"></span></p>
<p>Soll er doch froh sein, dass ich ihn von seiner Mehrarbeit befreie. Alternativ gibt es innovative Schaumgeräte, die das Übernehmen gegen 100 Euro Anschaffungspreis. Hab ich alles schon geschenkt bekommen. Die Freundinnen freuten sich und waren von da an rege zum Sonntagskuchen erschienen. Ästheten mögen jetzt entgegen halten, dass ein Latte Macchiato im Glas besonders schön zur Geltung komme. Kann sein. Aber ich mag Streifen lieber in der Mode, und Fingerkuppen, die nicht rot sind vom Halten der heißen Gläser. Eine bauchige Tasse soll&#8217;s stattdessen sein; und Bauch zusammen mit Streifen war noch nie ein schönes Paar.</p>
<p>Übrigens schätze ich Volumenspielereien auch bei der Suppe nicht. Die wird ja in letzter Zeit genauso oft mit dem Pürierstab nochmal kurz vor dem Serviermoment angegangen, um einen Euro mehr zu verlangen. Weil von dieser einfachen Handbewegung die Geschmacksknospen minutenlang zehren sollen. Ist mir persönlich noch nicht aufgefallen. Aber wie gesagt, ich bin da wohl bedürfnislos. Doch die Proklamation &#8220;Wider der Milchschaum-Manie&#8221;, die lasse ich nicht aus den Augen. Und trink bis dahin weiterhin meinen Milckkaffee ohne viel Schaum im <a href="http://sloerm.net/" target="_blank" rel="nofollow">Sloerm</a> zu Rap-Melodien.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>And so the story goes on. And on. And on.</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Jan 2011 22:30:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

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		<description><![CDATA[
2010 war ein bewegendes Jahr. Allein schon wegen des Umzugs, aber auch mit zwei verschwundenen Fahrrädern und einem kurzzeitig abhanden]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/rakete1.jpg" alt="" title="rakete" width="520" height="325" class="aligncenter size-full wp-image-9386" /><br />
<strong>2010 war ein bewegendes Jahr. </strong>Allein schon wegen des Umzugs, aber auch mit zwei verschwundenen Fahrrädern und einem kurzzeitig abhanden gekommenen Auto. Sowie der vielen Ost-West-Gespräche, die auf den Exodus folgten und viel zu selten unter vier Augen stattfinden sollten. Das soll nächstes Jahr anders werden. Andernfalls, und das sagte ich <a href="http://www.juliastelzner.de/blog/sonstiges/slow-mode/">bereits</a>, schwelge ich in Fortsetzungen. Unter dem neuen, alten <strong>Paradigma der Unendlichkeit</strong>. Ich trinke immer noch am liebsten Wodka Lemon. Es ist Rap, der mich weiterhin beschallt. Die Adidas Superstar leisten treue Dienste wie die schmucke rote Handtasche, die Großvater seiner Liebsten im Italienurlaub vor über dreißig Jahren kaufte. Und auch in der Mode erinnerte man sich 2010 am liebsten dieser Dekade. Mein Kommunikationsdrang, dem ich eigentlich Herr werden wollte, bekommt mit dem iPad (seit dem Fest) ein neues Utensil, dito der Ordnungszwang mit einem <a href="http://www.juliastelzner.de/blog/aesthetik/black-or-white/">Uten.Silo</a>. Ungeachtet dessen wiegen die persönlichen und beruflichen Neuentwicklungen nicht weniger schwer. Doch was davon wirklich Gewicht haben wird, vermag ich heute nicht zu sagen. Außer dass ich mir in diesem neuen Jahr eine Werbepause gönnen werden. Wo das hinführt? Wir werden sehen! Aber ich ließ es bereits anklingen: <strong>2011 wird ein Sensationsjahr.</strong></p>
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		<title>Slow Mode</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Dec 2010 13:47:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Coburg]]></category>
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Ich kann nicht behaupten, dass es je anders gewesen wäre. Aber die Tage in der weißen Peripherie Frankens vergehen dieses]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/164867_1648301579787_1604387715_1495100_3426354_n.jpg" alt="" title="164867_1648301579787_1604387715_1495100_3426354_n" width="520" height="338" class="aligncenter size-full wp-image-9399" /></p>
<p>Ich kann nicht behaupten, dass es je anders gewesen wäre. Aber die Tage in der weißen Peripherie Frankens vergehen dieses Jahr besonders gemächlich (weil das Schritttempo auch nichts anderes erlaubt). In etwa so, wie die hiesigen Bedienungen Bellini servieren, der zu 40 Prozent aus Prosecco aus der Schraubverschluss-Flasche besteht und zu 60 Prozent aus Pfirsich-Sirup, während ich überlege, ob ich für eine weitere Zigarettenlänge einen Temperaturunterschied von 32 Grad in Kauf nehmen werde. Es raucht ja keiner mehr von den alten Freunden hier in Coburg. Auch die Türsteher, ein völlig neues Berufsbild, werden strenger, wenn sie meinen Ausweis verlangen, für den sich vor 13 Jahren niemand interessierte, weil ich scheinbar sichtlich mehr Make-up im Gesicht trug. Im Nachhinein freut mich das. Auch ist es völlig okay, einige Knutschausrutscher von damals zu sehen. Wir werden alle älter; vor allem die mit den Kindern, dem Hund und dem Eigenheim. Die Scham blättert langsam ab. Denn eigentlich mag ich ja dieses Kontinuum &#8211; mit den gleichen, vertrauten Gesichtern und der Mode, die noch Stiefel über Jeans goutiert, oder weiteste Snowboardjacken. Wo hängt gleich nochmal meine? Ein Snowboardausflug in den Thüringer Wald wäre doch eine gelungene Abwechslung. Darauf noch einen Bellini! Gehabt euch wohl!</p>
<p><em>(Photo via Sabine S., der Kommentatorin dieses Beitrags)</em></p>
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		<title>Candy Colors: History repeating</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 09:12:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ästhetik]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Pastell]]></category>

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		<description><![CDATA[Damals mit 18 in der ersten Bude mit Elli über der miefigen Gaststätte, in der die Kleinstadt-Rechten täglich bei Braten]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-8256 alignleft" title="kette" src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/kette.jpg" alt="" width="250" height="130" />Damals mit 18 in der ersten Bude mit Elli über der miefigen Gaststätte, in der die Kleinstadt-Rechten täglich bei Braten und Bier verkehrten und über dem debilen Rentnerpaar, das so alt noch gar nicht war, war jedes Zimmer in einem anderen Pastellton gestrichen. Die Küche rosa-lila, der Flur hellblau, mein Zimmer apricot, das von Elli gelb. Im Laufe der nächsten vier Wohnungen nahm das Engagement zu streichen und die Präferenz für Farbe ab. Auch im Kleiderschrank wich die romantische Regenbogenordnung allmählich den gedeckten Farben, allen voran dem Schwarz-Weiß-Realismus. Nun stehen diesen Sommer Pastelltöne auf der Mode-Agenda von Chanel und American Apparel wieder ganz oben. Ich gehe im Gleichschritt und reise mit der Wahl der heutigen Süßigkeit noch einmal in die Vergangenheit, wenn auch nur für die nächsten zwei Stunden, bis ein blankes Gummibändchen von höllischen Zahnschmerzen zeugt.</p>
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