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	<title>Julia Stelzner &#187; In eigener Sache</title>
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	<description>Stilvorlagen aus Mode, Kunst, Gesellschaft, Politik und Kulinarik</description>
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		<title>Candy Colors: History repeating</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 09:12:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ästhetik]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Pastell]]></category>

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		<description><![CDATA[Damals mit 18 in der ersten Bude mit Elli über der miefigen Gaststätte, in der die Kleinstadt-Rechten täglich bei Braten]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-8256 alignleft" title="kette" src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/kette.jpg" alt="" width="250" height="130" />Damals mit 18 in der ersten Bude mit Elli über der miefigen Gaststätte, in der die Kleinstadt-Rechten täglich bei Braten und Bier verkehrten und über dem debilen Rentnerpaar, das so alt noch gar nicht war, war jedes Zimmer in einem anderen Pastellton gestrichen. Die Küche rosa-lila, der Flur hellblau, mein Zimmer apricot, das von Elli gelb. Im Laufe der nächsten vier Wohnungen nahm das Engagement zu streichen und die Präferenz für Farbe ab. Auch im Kleiderschrank wich die romantische Regenbogenordnung allmählich den gedeckten Farben, allen voran dem Schwarz-Weiß-Realismus. Nun stehen diesen Sommer Pastelltöne auf der Mode-Agenda von Chanel und American Apparel wieder ganz oben. Ich gehe im Gleichschritt und reise mit der Wahl der heutigen Süßigkeit noch einmal in die Vergangenheit, wenn auch nur für die nächsten zwei Stunden, bis ein blankes Gummibändchen von höllischen Zahnschmerzen zeugt.</p>
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		<title>Auf der sommerlichen Reiseagenda</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 13:47:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[auf Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Fernweh]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

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		<description><![CDATA[Wieder dorthin, trotz Brückenphobie?
Hierhin zurück, weil&#8217;s so schön war.
Oder mal zu den Griechen?
Hauptsache: Meer, Sonne, &#8216;ne steife Brise im Haar]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/florida-keys-1.jpg" alt="" title="florida-keys-1" width="520" height="270" class="aligncenter size-full wp-image-7899" /><a href="http://www.keywest.com/" target="_blank" rel="nofollow">Wieder dorthin, trotz Brückenphobie?</a></p>
<p><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Bild-611.png" alt="" title="Tropea" width="520" height="340" class="aligncenter size-full wp-image-7906" /><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tropea" target="_blank" rel="nofollow">Hierhin zurück, weil&#8217;s so schön war.</a></p>
<p><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Bild-612.png" alt="" title="Kreta" width="520" height="363" class="aligncenter size-full wp-image-7914" /><a href="http://www.merian.de/fotostrecke/fotostrecke-56598.html" target="_blank" rel="nofollow">Oder mal zu den Griechen?</a></p>
<p>Hauptsache: Meer, Sonne, &#8216;ne steife Brise im Haar und kühle Drinks bis in die Nacht.</p>
<p><em>Credits: usatourist.com, publywebitalia.com, Merian</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wohnung in Berlin gesucht</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 08:08:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

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		<description><![CDATA[In eigener Sache: Integre, häusliche Frau, tüchtiger Freund und fauler Kater mit Modelqualitäten suchen ab spätestens August 2010 eine neue]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In eigener Sache: Integre, häusliche Frau, tüchtiger Freund und fauler Kater mit Modelqualitäten suchen ab spätestens August 2010 eine neue Bleibe in Berlin:</p>
<p>- am liebsten in Prenzlauer Berg oder seine angrenzenden Viertel<br />
- um die 60-80 Quadratmeter, so 2-3 Zimmer eben.<br />
- Holzboden ist fast schon ein Muss<br />
- Balkon, Terasse oder Garten wären ein Traum<br />
- genauso wie: Flügeltüren und schwarz-weiß gekachelter Küchenboden</p>
<p>Vielleicht weiß diesmal jemand mehr als Immoscout?! Ich würde mich freuen!!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Car Crush: Toyota Corolla RED</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Apr 2010 12:23:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Auto]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

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		<description><![CDATA[
Dieses Jahr wird es wohl wieder nichts mit dem Traumauto. Oder etwa doch?
Fakt ist, mein unmerklich jüngerer Begleiter seit nunmehr]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/photo13.jpg" alt="" title="Toyota" width="520" height="390" class="alignleft size-full wp-image-7041" /><br />
Dieses Jahr wird es wohl wieder nichts mit dem Traumauto. <a href="http://suchen.mobile.de/fahrzeuge/showDetails.html?id=129938205&#038;__lp=227&#038;scopeId=C&#038;sortOption.sortBy=price.consumerGrossEuro&#038;sortOption.sortOrder=ASCENDING&#038;makeModelVariant1.makeId=12400&#038;makeModelVariant1.searchInFreetext=false&#038;makeModelVariant2.searchInFreetext=false&#038;makeModelVariant3.searchInFreetext=false&#038;vehicleCategory=Car&#038;segment=Car&#038;siteId=GERMANY&#038;negativeFeatures=EXPORT&#038;damageUnrepaired=NO_DAMAGE_UNREPAIRED&#038;export=NO_EXPORT&#038;customerIdsAsString=&#038;lang=de&#038;pageNumber=1" target="_blank" rel="nofollow">Oder etwa doch</a>?<br />
Fakt ist, mein unmerklich jüngerer Begleiter seit nunmehr zehn Jahren rollt und rollt und rollt. Und macht &#8211; vor allem frisch gewaschen &#8211; immer noch eine schlanke Figur, wie ich finde. Ist es also schon an der Zeit für eine neue Liebe namens Jaguar &#8211; zum Cruisen an, sagen wir mal, den Mügelsee? </p>
]]></content:encoded>
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		<title>R.I.P.: 5 Dinge aus einer Jugend</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Apr 2010 16:00:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ästhetik]]></category>
		<category><![CDATA[90ies]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Neunziger Jahre]]></category>
		<category><![CDATA[Rückblick]]></category>

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		<description><![CDATA[
Nach einem Wiederaufleben der guten, alten Snowboardzeiten und der Erkenntnis, wie ich noch vor über zehn Jahren ohne Rücksicht auf]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-6756 alignleft" title="damals" src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/damals.jpg" alt="" width="250" height="280" /><br />
Nach einem Wiederaufleben der guten, alten Snowboardzeiten und der Erkenntnis, wie ich noch vor über zehn Jahren ohne Rücksicht auf Verluste die Pisten hinabraste, konnte ich mir das Schwelgen in Erinnerungen wieder nicht verkneifen. Und habe festgestellt, dass, auch wenn viele Lieblingsstücke seit früher Adoleszens einfach nicht mehr wegzudenken sind, es gewisse Dinge gab, die ohne große Nachwehen mit der Milleniumswende aus meinem Leben verschwunden sind.<span id="more-6755"></span> </p>
<p>Dazu gehören: die rote G-Shock Uhr von Casio, die ich bei jedem Besuch in der Heimat verzweifelt suche. Die Armytasche aus dem NATO-Store, die mit Patches reichlich personalisiert wurde. Der Edding 850, der immer viel zu schnell leer wurde. Ja, auch Berentzen&#8217;s Saurer Apfel muss der Vollständigkeit halber an dieser Stelle repräsentativ für jeden Wochenausklang in der Dorfdisko genannt werden. Und zuletzt, die blaue Haarfarbe von Directions, die nach vier Haarwäschen wieder verschwand. Im Gegensatz zu den Farbresten in der Badewanne, zum Leidwesen der Mutter. </p>
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		<title>Watch me at 0:25 &#8211; Langnese Kult Spot</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 14:14:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[München]]></category>

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		<description><![CDATA[
Ich habe früh angefangen, eigenes Geld zu verdienen. Ich war ein Kinderarbeiter, beflügelt von den schauspielerischen Verdiensten der Mutter und]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/NDectdrcM40&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/NDectdrcM40&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="520" height="425"></embed></object></p>
<p>Ich habe früh angefangen, eigenes Geld zu verdienen. Ich war ein Kinderarbeiter, beflügelt von den schauspielerischen Verdiensten der Mutter und einem kleinen Taschengeld. So sprach ich nach der Schule und ohne Wissen der Eltern um die Ecke bei Tele5 vor und verdiente schon in der 1. Klasse mein Geld mit der Werbung. Lebensstation war schließlich München Schwabing &#8211; ein Ort, an dem Mitte der Achtziger alles möglich schien: The Bavarian Dream. <span id="more-6226"></span> Hier wurde alle zwei Wochen in der Schule ein Casting durchgeführt. Und um einzigartig zu bleiben, legte ich mir bald einen Künstlernamen zu. Drei Julias in der Klasse waren einfach zu viel. Ab der Hälfte der 1. Klasse war ich nur noch <em>Juliane</em> und bedauerte vor dem Lehrerkollegium die fehlerhafte Eintragung der Eltern so glaubwürdig, dass mein Jahreszeugnis ausgestellt wurde auf eine Juliane Stelzner, die mitunter durch ihr &#8220;rechthaberisches Verhalten&#8221; auffiel. Daraus hat die Mutter gelernt, meine kleine Schwester wurde ein Jahr darauf mit einem japanischen Männernamen gesegnet.<br />
Einen 4-Sekünder-Erguss meiner Nebentätigkeit gibt es hier zu sehen. Seitdem kann ich übrigens kein Cornetto Nuss mehr essen, ohne an Spülmittel zu denken. Was ich damit sagen will? Eigentlich nichts! Ich komme damit einfach nur der Bitte einer Freundin nach, wieder mehr persönliche Anekdoten zu erzählen. Und ich denke, diese hier hat sogar für sie Neuigkeitswert. Außerdem mag ich das Video immer noch!</p>
<p><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Bild-28-390x237.png" alt="" title="Juliane Stelzner Lagnese" width="520" height="370" class="aligncenter size-large wp-image-6267" /></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Nachtrag: the way I live</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 22:53:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Stil]]></category>

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		<description><![CDATA[
Lange gesucht, endlich gefunden: meine kleine Bude in Berlin. So Rosa wie bei Inès ist da höchstens das Schlafzimmer. Der]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-6083" title="at home 03" src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/at-home-03.jpg" alt="" width="245" height="320" /><img class="alignright size-full wp-image-6084" title="at home 04" src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/at-home-04.jpg" alt="" width="245" height="320" /><br />
Lange gesucht, endlich gefunden: meine kleine Bude in Berlin. So Rosa wie bei Inès ist da höchstens das Schlafzimmer. Der Rest ist fast erwachsen, würde ich meinen.<br />
<span id="more-6082"></span></p>
<p><img class="size-full wp-image-6085 alignleft" title="at home 06" src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/at-home-06.jpg" alt="" width="245" height="200" /><img class="size-full wp-image-6088 alignright" title="at home 02" src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/at-home-02.jpg" alt="" width="245" height="200" /></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Deutsche Modeblogs: Die Klasse von 2010</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 10:00:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ästhetik]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[ZEITmagazin]]></category>

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		<description><![CDATA[ Pretty Picture wie so viele by Markus Jans.
Hier der Artikel: http://www.zeit.de/2010/08/Mode-Blogger
Normalerweise läuft es so ab: Ich beweihräuchere am Donnerstag]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/570-.zeit_magazin_blogger.jpg" alt="" title="570---.zeit_magazin_blogger" width="520" height="290" class="aligncenter size-full wp-image-5758" /><em> Pretty Picture wie so viele by <a href="http://jans-photography.net/" target="_blank" rel="nofollow">Markus Jans</a>.<br />
Hier der Artikel: <a href="http://www.zeit.de/2010/08/Mode-Blogger" target="_blank" rel="nofollow">http://www.zeit.de/2010/08/Mode-Blogger</a></em></p>
<p>Normalerweise läuft es so ab: Ich beweihräuchere am Donnerstag das ZEITmagazin und wünsche mir bei jeder neuen, gelungenen Ausgabe ein Teil davon gewesen zu sein. Heute ist es andersherum: Ich bin ein zentraler Teil dessen (unendlich berührt und sehr froh, dass ich die Augen offen habe) &#8211; zumindest visuell beim Shooting von 10 deutschen Modeblogs neben Les Mads, fnart, Stil in Berlin, Reigen, Coute que Coute, La Liste, Dandy Diary, Pandafck, Belle on Earth. Allerdings bin ich ein wenig enttäuscht, dass sich dazu nur ein kurzer Fragebogen gesellt (mit weniger spannenden Fragen als die des gehaltvollen <a href="http://www.zeit.de/2010/08/Nick-Knight" target="_blank" rel="nofollow">Nick Knight-Interviews</a>) und kein differenzierter Abriss über Relevanz, Unterschiede und Entwicklung der deutschen Modeblogs &#8211; jenseits des fundierten <a href="http://www.zeit.de/2010/08/Modeblog" target="_blank" rel="nofollow">Artikels</a> von Tilmann Prüfer über die Durchdringung von Mode durch das Internet. Und verbleibe verwundert darüber, dass aus meiner Domain ein .com gemacht wurde, das es so natürlich nicht <del datetime="2010-02-18T13:48:08+00:00">gibt</del> gab.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>relaunch: Die Spiele sind eröffnet</title>
		<link>http://www.juliastelzner.de/blog/sonstiges/relaunch-die-spiele-sind-eroffnet/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 16:43:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Alles neu macht der Februar&#8221; ist das Motto des Monats: Nach neuer Stadt, neuem Job und neuer Wohnung, gibt es]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Alles neu macht der Februar&#8221; ist das Motto des Monats: Nach neuer Stadt, neuem Job und neuer Wohnung, gibt es nun auch auf dieser Plattform kleine, feine Veränderungen. Zum Beispiel weicht meine absolutistische Herrschaft etwa doch der Demokratie mit der lang ersehnten Kommentarfunktion. Ich freue mich auf spannende Diskurse! Dafür ist das Portfolio raus, kann aber als PDF angefragt werden. Überhaupt &#8211; lest lieber Bücher oder das, worüber ich im Blog ohne Rücksicht auf Verluste schreibe. Es gibt ja hier keine Kunden zu vergrätzen. Noch nicht.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Das ungeliebte Jahrzehnt</title>
		<link>http://www.juliastelzner.de/blog/sonstiges/das-ungeliebte-jahrzehnt/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 13:56:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[2010: eine Null muss gehen.
10 Tage ist es jung, das neue Jahrzehnt. Höchste Zeit für einen Rückblick auf die vergangene]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>2010: eine Null muss gehen.</p>
<p>10 Tage ist es jung, das neue Jahrzehnt. Höchste Zeit für einen Rückblick auf die vergangene Dekade. Der Spiegel titelte die 2000er jüngst noch ein „verlorenes Jahrzehnt“. Andere benennen sie der Einfachkeit halber als die Nullerjahre &#8211; eine wenig positiv besetzte Assoziation voller Nullrunden.</p>
<p>Ja, sicher, es war nicht alles schön in den letzten zehn Jahren. Wir hatten 9/11 und zwei daraus entstandene Kriege, die kein Ende nehmen wollen. Die EU sollte einfach nicht so recht zusammenfinden. Es gab die Erhöhung der Mehrwertsteuer um drei Prozentpunkte, die schlimmste Finanzkrise seit 80 Jahren, DSDS und Paris Hilton. Shit happens. </p>
<p>Es geschahen aber auch sehr erfreuliche Dinge: Das Internet wurde interaktiver denn je. Clint Eastwood drehte großartige Filme. Das MoMA und Obama statteten Berlin einen Besuch ab. Navigationssysteme wurden erfunden. Und es regieren immer mehr Frauen: in Sex and the City und Der Teufel trägt Prada und dann natürlich auch noch Angela und Carla.</p>
<p>Sushi wurde zum Nouvelle Fast Food der exquisiten Gesellschaft (der Thuna und der Salmon mussten dran glauben). Latte Macchiato und Bionade zu den In-Getränken der ewigen Müßiggänger. Bloggerinnen sind inzwischen die neuen Modeleitbilder, nicht mehr die VJanes. Die Handys wurden immer moderner  &#8211; mit polyphonen Klingeltönen, Farbdisplays und MMS &#8211; und Afrika immer ausgebeuteter (Coltan). Seit 2007 ist das iPhone allen Nachahmern zum Trotz State-of-the-Art. Der Fantasy-Boom fasst die Eskapismus-Bemühungen der Reizüberfluteten zusammen. Die Klimakatastrophe interessiert (noch) herzlich wenig, wenn es doch unter den Heizpilzen so schön warm ist. Gore redet gegen die Wand. Dafür wurden die Flüge immer billiger. Die Lohas bemühen sich um eine bessere Welt und sind gleichzeitig wahnsinnig hip. </p>
<p>Irgendwie ein widersprüchliches Jahrzehnt. In den Neunzigern haben wir uns alle noch so prächtig amüsiert (mit Baywatch und dem Brioni-Kanzler). Dann kam der Dotcom-Crash und irgendwie schworen sich alle auf &#8220;ein neues Bewusstsein&#8221; ein ohne wirklich nachzudenken. Weiß jemand um all die guten Vorsätze, die wir hatten? Die 2000er waren so gedacht als Dekade zur Eindämmung von Malaria, als internationale Dekade für eine Kultur des Friedens und der Gewaltlosigkeit zugunsten der Kinder der Welt und als Dekade zur Überwindung von Gewalt. Aber aus eigener Erfahrung wissen wir gerade in diesen Tagen wie es um die Einhaltung von guten Vorsätzen bestimmt ist: schlecht!</p>
<p>Was die Welt hingegen wirklich beschäftigte und meine Wenigkeit im Speziellen, das zeigt eine kurze Zeitreise zurück in die letzten zehn Jahre:<br />
<strong><br />
2000: </strong><br />
Die Welt steht noch. Die Rechner leben noch. Willkommen im neuen Millenium. Der Y2K-Bug war nicht gefräßig bzw. erst zehn Jahre später bei den Bankautomaten. Dafür gab es den Dotcom-Crash und auf Billie Boy folgte George W. Ich war endlich volljährig und cruiste mit meinem Toyota Corolla nur noch selten zu den Hip Hop Events der Republik, denn ich hatte the Real Big Thing gefunden. Außerdem bezog ich die erste eigene Wohnung &#8211; mit jedem Zimmer in einem anderen Farbton und einem Kleiderschrank voller Miss Sixty.</p>
<p><strong>2001: </strong><br />
Die Terroranschläge auf das World Trade Center lassen der Angst vor dem internationalen Terror und beim Betreten jedes Flugzeugs freien Lauf. Außerdem fürchtet sich die Welt erneut vor der Maul- und Klauenseuche. Der Krieg der USA gegen die Taliban in Afghanistan beginnt am 7. Oktober 2001. Ich werde an diesem Tag 20, zahle schon seit 10 Monaten meine H&#038;M Divided Einkäufe mit dem Euro und leiste mir rote Extensions, die sage und schreibe zwei Wochen halten.<br />
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2002: </strong><br />
Der Amoklauf von Erfurt macht Michael Moores &#8220;Bowling for Columbine&#8221; auch in Deutschland zur traurigen Realität. Ein Flugzeug voller Kinder stürzt über dem Bodensee ab. Grass veröffentlicht &#8220;Im Krebsgang&#8221; und Walser &#8220;Tod eines Kritikers&#8221;. Die rotgrüne Koalition geht in die 2. Runde. Ich habe mein Abi in der Tasche und ziehe weg vom mieslaunigen Franken hinein in die Hochburg der Ausgelassenheit: Köln &#8211; eine Stadt, in der man meinen Leopardenmini nicht nur an Karneval schätzt. </p>
<p><strong>2003: </strong><br />
Der Irakkrieg beginnt im März. Die langen Sitzungen im UN-Sicherheitsrat haben nichts geholfen. Die Irak-Resolution 1441 wurde gebilligt, auch ohne Evidenz der Waffenlager. Ansonsten heißt es: Asia all over. Die Mädels haben den Hello Kitty Wahnsinn. Man spricht bei Wohnkonzepten nur noch von &#8220;Feng Shui&#8221; und ich probiere zum ersten Mal Sushi. Mit Gurkeninlay. Außerdem ziehe ich weiter nach Düsseldorf und beginne ordentlich Geschichte und Politik zu studieren, nachdem ich bislang nicht berühmt geworden bin. Womit auch?</p>
<p><strong>2004: </strong><br />
Der Tsunami erschüttert Weihnachten 2004 die asiatische Welt und unser Mitgefühl. Die EU erweitert sich gen Osten. George W. Bush wird tatsächlich wiedergewählt (Vetternwirtschaft in Florida). Dafür erscheint &#8220;Stupid White Man&#8221;. Die EU verbietet die Bezeichnung &#8220;light&#8221; für Zigaretten. Ich rauchte dann eben ab sofort &#8220;Gold&#8221; und trage nach langen Selbstzweifeln hinsichtlich des Oberschenkelumfangs meine erste Röhrenjeans. Alle anderen tragen die bunten Jerseyschals von American Apparel.</p>
<p><strong>2005: </strong><br />
Wir sind Papst und unser Regierungschef ist eine Frau. Die große Koalition wird aus der Versenkung geholt. Die PDS hat sich derweil in &#8220;Die Linkspartei&#8221; umbenannt. Edmund Stoiber will erst nach Berlin und dann wieder doch nicht. Ich will definitiv nach Berlin und verbringe dort einen Sommer beim Bundesinnenministerium. Politisch korrekt gekleidet, versteht sich. Daneben entdecke ich den &#8220;Balkan Style&#8221; für mich und laufe mit einem Timoschenko-Zopf durch den Winter.<br />
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2006: </strong><br />
Im Nahen Osten bekriegen sich Israel und der Libanon. Saddam Hussein wird hingerichtet und jeder kann unfreiwilligerweise live daran teilhaben. Die muslimische Welt protestiert gegen die Mohammed-Karikaturen und Beck folgt auf Platzeck &#8211; Vorstandsroulette bei der SPD. Ich fange doch nicht mit dem Arbeiten an bzw. nur Teilzeit, sondern hänge noch einen Master in Politischer Kommunikation ran. Modisch gesehen tauche ich tief in das Sechziger Jahre Revival ein und suche verzweifelt nach einem Exemplar von Chanel&#8217;s &#8220;Black Satin&#8221;, um meinen Schwarz-Weiß-Wahn zu manifestieren.<br />
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2007: </strong><br />
Beim G8-Gipfel in Heiligendamm trinken die Regierungschefs vergnügt Bierchen. Ansonsten herrscht Katerstimmung &#8211; nur nicht bei den Demonstranten. Bayerns letzter Monarch, Edmund Stoiber, tritt zurück. Die Immobilien in den USA beginnen zu bröckeln. Das iPhone 2G entzückt die ersten Importeure. Ich verdinge mich neben dem Studium schon fünf Jahre nebenbei als Werbetexterin und habe immer noch kein anderes Berufsziel gefunden. In meiner Freizeit lese ich viel über Bradgelina und kippe mit meinen Mädels das ein oder andere Bier.<br />
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2008: </strong><br />
Dieses Jahr steht im Zeichen des amerikanischen Wahlkampfes: alt gegen jung, schwarz gegen weiß, konservativ gegen progressiv. Ein farbiger Senator aus Illinois entscheidet die Schlacht für sich, vor allem wegen seiner fabelhaften Internetkampagne. Blogs sprießen hierzulande nur so aus dem Boden. Auch meiner, ursprünglich noch zu Portfoliozwecken gedacht. Während eines halbjährigen Arbeitsaufenthaltes in New York City (meiner zweiten großen Liebe) blogge ich fröhlich weiter. Eigentlich nur für die Großeltern zu Hause. Doch bald lesen immer mehr mit. Mein ständiger modischer Begleiter (außer beim Wandern) sind meine Kova &#038; T. Latexleggins.<br />
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2009:</strong><br />
Obama wird vereidigt und in der Bundesrepublik wird gewählt. Was dabei herauskam, wissen wir. Die Folgen des amerikanischen Bankencrash erschüttern nun auch Deutschland. Es kommt zu unzähligen Entlassungen. Die Zeitungsindustrie hat ebenfalls ein schweres Los. Und in Kopenhagen war ja dann irgendwie auch nichts los. Ein vergeudetes Jahr. Auch für mich. Aber nicht ganz. Ich bin nun also Master of Arts (Obama sei Dank), stolze Katerbesitzerin und schreibe endlich für Independent Modemagazine. Dabei geht zwar mein Herz auf, doch das Portemonée bleibt leer. Deswegen geht es weiter mit der Werbetexterei. In meinem Kleiderschrank ist bis auf einige neue gestreifte Shirts und Vintagefunde aus New York recht wenig passiert. Aber das hole ich bald nach. Ich hab da auch schon so eine Idee. </p>
<p>Es ist ja noch nicht aller Tage Ende.</p>
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