10. Februar 2010
Nachdem die Schneeschmelze in Berlin einfach nicht eintreten will, es im Gegenteil heute schon wieder geschneit hat, wäge ich die Schuhfrage neu ab. Denn die UGG-Boots werden trotz hundertfacher Imprägnierung zu schnell nass (nicht feucht) und die Timberlands lasse ich mir wie schon vor 13 Jahren nur zur Cargohose angehen – nicht zur Röhrenjeans. Nun denke ich in größeren Relationen und stelle die Moonbootsfrage – für 360 Grad Bodenhaftung und -35 Grad Tauglichkeit. Bene! Italienisches Schuhwerk soll ja noch keinem geschadet haben. Über die Farbwahl könnte man an dieser Stelle streiten, aber ich will Quietschgelb für mein sonniges Gemüt und in memoriam meines neongelben Skianzugs, in dem ich vor zwei Jahrzehnten Schweizer Pisten ohne Rücksicht auf Verluste herunterflitze. Schuh heil!
Quelle: Edellight
29. Januar 2010


Würde ich mein durch lingusitische Denkspiele hart erarbeites Geld nicht im kommenden Monat für einen Umzug ausgeben und hielte ich einen Preis von 1.000 Euro pro Kleid bei aller Vollkommenheit nicht für zu hoch, dann würde ich sie in kleine Schwarze aus dem Hause Preen investieren. (…)
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2. Dezember 2009
Kontraste very welcome:
Bewusst kitschiger Strassring – aka Ghettoglitzer, der zuletzt zur Milleniumswende seine Glanzzeit feierte (als ich die Jahre 2000/2001 wie eine Diskokugel beging; ohne verlorenzugehen) – zur als Gothicgedöns diffamierten schwarzen Nagelpolitur (Black Satin von Chanel, geschätzte 45 Minuten Trockenzeit. Ich bin ungeduldig und bitte demzufolge Schrammen zu entschuldigen) und von außen rockigen Kurzhandschuhen (Urban Outfitters, $25) mit samtweichem Schafffell im Inneren.
Wild @ heart!
25. November 2009




Ich habe es nicht nur einmal getan, sondern wieder, wieder und wieder. Ich habe Schuhe gekauft, die ich eigentlich gar nicht brauche. Alles nur, weil ich scharf auf Overknees war, die einen Tag nach der ersten Anprobe schlagartig ausverkauft waren und wodurch ich 275 Dollar gespart hätte, die ich durchaus für etwas Sinnvolles hätte einsetzen können, hätte ich sie nicht nach und nach für die abgebildeten vier Schuhe (Sam Edelman, Gucci, Nine West, Studded Biker Boots aus irgendwo in Mexiko) fröhlich verblasen. In diesem Moment schäme ich mich zwar ein bißchen für so viel Habgier, doch bin gleichzeitig mit mir im Reinen, da ich das prognostizierte Schuh-Budget inkl. Tax nicht überschritten habe. Überhaupt möchte ich kein Paar missen, denn wir werden eine lange, eingehende Beziehung haben. Non, je ne regrette rien.