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	<title>Julia Stelzner &#187; finest food</title>
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	<description>Stilvorlagen aus Mode, Kunst, Gesellschaft, Politik und Kulinarik</description>
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		<title>Godshot: Guter Kaffee</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 13:34:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulinarik]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[finest food]]></category>
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Wie ich bereits einmal sagte: Ich bin, was Kaffee in öffentlichen Kaffeehäusern anbelangt, ein verdammt wählerisches Geschöpf. Der Kaffeemacher von]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2012-01-09-um-00.03.17.png" alt="" title="Godshot" width="520" height="380" class="alignleft size-full wp-image-11393" /></p>
<p><a href="http://www.juliastelzner.de/blog/kulinarik/was-fur-schaumschlager/">Wie ich bereits einmal sagte</a>: Ich bin, was Kaffee in öffentlichen Kaffeehäusern anbelangt, ein verdammt wählerisches Geschöpf. Der Kaffeemacher von gegenüber verachtet mich dafür, wenn er mit einem Löffel massenweise aufgeblasenen Schaum aus meinem Milchkaffee löffelt. Aber ist doch so: Ich lasse meine Haare ja auch nicht vom Maurer schneiden und will keine Pizza, gebacken von einer Gynäkologin. Ergo verlange ich auch einen Kaffee von jemanden, der sich mit dem Gebräu auskennt &#8211; und nicht von der Studentin, die nebenbei nur ein paar Euros verdienen will und den Kaffee viel zu heiß aufbrüht, sodass er bitter schmeckt. Liebe zum Handwerk &#8211; muss schon sein. <a href="http://www.juliastelzner.de/blog/kulinarik/koffein-reichlich-und-richtig/">In San Francisco wurde ich dahingehend ja ganz und gar verwöhnt</a>: Ich schwelge immer noch in dichtem Kaffee, mit sanfter und zugleich kräftiger Crema und ohne Milchschaumschlägerei. <em>Latte Macchiato ist so letztes Jahrzehnt!</em> Worauf ich nun hinauswill: Ich habe auch in Berlin einen Platz gefunden, dem ich neben dem Lieblingslümmeladen &#8220;<a href="http://www.juliastelzner.de/blog/kulinarik/samstags-im-kiez/">SLOERM</a>&#8221; das Prädikat &#8220;einwandfreister Milchkaffee&#8221; verleihen kann: das <a href="http://godshot.de/" target="_blank" rel="nofollow">Godshot</a> im östlichen Prenzlauer Berg in der Immanuelkirchstraße 32. Dort gibt es drei verschiedene Kaffeesorten (nicht wie im<a href="http://www.philzcoffee.com/" target="_blank" rel="nofollow"> Philz </a> in San Fran über 20; reicht aber völlig), was ich zu Zwecken der Abwechslung sehr goutiere. Der Milchkaffee wird mit Milch aus einem Berliner Naturschutzgebiet gereicht. Außerdem wird ein kleines Kekschen dazu serviert &#8211; eine nette Geste, die irgendwo zwischen verlorenem Kännchen und Sojamilch woanders vergessen worden scheint. Und wer jetzt noch wissen will, wie man so guten Kaffee hinbekommt &#8211; kann an einem der <a href="http://godshot.de/seminare-im-godshot-2/" target="_blank" rel="nofollow">Barista-Seminare</a> teilnehmen. Ich wüsste da schon ein paar&#8230;</p>
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		<title>Kürbis über alles.</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 21:39:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulinarik]]></category>
		<category><![CDATA[finest food]]></category>
		<category><![CDATA[Rezept]]></category>

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		<description><![CDATA[
Der Kürbis ist ein gutes Gemüse, auch wenn er wieder monatelang die Speisekarten dominieren wird. Vor allem als Suppe, die]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/pbread.jpg" alt="" title="pbread" width="520" height="347" class="alignleft size-full wp-image-11182" /></p>
<p>Der Kürbis ist ein gutes Gemüse, auch wenn er wieder monatelang die Speisekarten dominieren wird. Vor allem als Suppe, die &#8211; und das ist nur eine Anmerkung &#8211; in der Variante mit der Kokosnuss ein Reinfall für mich ist, da in der Kombination zu dicht, zu fleischig, weswegen ich sie mit etwas Frischem wie Orangen oder Äpfeln und Weisswein zubereite). Meine liebste Kürbisvariation ist jedoch weniger eine Flüssige, als das in den USA so beliebte &#8220;Pumpkin Bread&#8221;: ein süß-herber Kürbiskuchen mit winterlichen Gewürzen:</p>
<p>- 240ml Kürbispürée (Dazu einen Kürbis, z.B. Hokaido oder Butternut, waschen, halbieren, entkernen und im Ofen bei 180 Grad für ca. 45 Minuten grillen, bis er weich ist. Dann das weiche Fruchtfleisch mit Löffel herausholen und, sobald abgekühlt, pürieren)<br />
- 220g Mehl<br />
- 1 TL (Weinstein-)Backpulver<br />
- 220g (Rohr-)Zucker<br />
- 1 Prise Salz<br />
- 2 Eier<br />
- 120ml Olivenöl<br />
- 60ml fettarmer Jogurt oder Buttermilch (oder Wasser)<br />
- 1 Prise Muskatnuss<br />
- 1 große Prise Piment<br />
- 1 TL Zimt<br />
- 120g zerkleinerte Walnüsse</p>
<p>Erst Kürbispürée, Öl, Eier und Jogurt verquirlen. Danach die trockenen Zutaten separat verrühren. Diese unter die feuchte Mischung heben und gut verrühren. Teig in eine gefettete Backform geben und im bei 180 Grad (vorgeheizten) Ofen 60 Minuten backen.</p>
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		<title>Keine Tacos in Tijuana.</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Oct 2011 18:33:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulinarik]]></category>
		<category><![CDATA[Cesars Salad]]></category>
		<category><![CDATA[finest food]]></category>
		<category><![CDATA[Mexiko]]></category>
		<category><![CDATA[San Diego]]></category>
		<category><![CDATA[Tiujana]]></category>

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Ich war wirklich mehr als scharf drauf &#8211; auf das mexikanische Essen in Kalifornien. Hab es immer wieder versucht, zweimal,]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/cesar1.jpg" alt="" title="cesar1" width="520" height="388" class="alignleft size-full wp-image-11145" /><br />
<img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/cesar3.jpg" alt="" title="cesar3" width="520" height="388" class="alignleft size-full wp-image-11146" /></p>
<p>Ich war wirklich mehr als scharf drauf &#8211; auf das mexikanische Essen in Kalifornien. Hab es immer wieder versucht, zweimal, dreimal, ja sogar viermal, die Tacos und Burritos mit vegetarischer Füllung, die letzten Endes doch wieder nur aus Bohnenbrei und Reis bestanden, garniert mit drei Tomatenstückchen und etwas Zwiebel inmitten eines Tacos mit miefigen Nebengeschmack. Ich war zu diesem Zweck in richtigen Restaurants genauso wie am Straßenstand. Ohne Erfolg und mit der Folge, dass ich hinterher mindestens vier Churros essen musste, um den Geschmack des ersteren zu eliminieren (mit Erfolg, sagt die Waage). In Tijuana angelangt, kam ich dann aber doch noch in den Genuss eines hervorragenden mexikanischen Mahls, nichts im Teigmantel. Sondern: &#8220;Caesar Salad&#8221; und zwar, so sagt man, am Ort seiner <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Caesar_salad" target="_blank" rel="nofollow">Rezeptentwicklun</a>g &#8211; im &#8220;Hotel Caesar&#8221;. Zubereitet wurde dieser binnen weniger Sekunden als Showact live am Tisch. Mit ganzen Salatblättern, einem Crostini und frisch geriebenem Parmesan. Das schmeckte ganz vorzüglich, vor allem wegen der nicht zu intensiven Zitronennote und dem frischen Pfeffer im Dressing zum knackfrischen Salat. Doch auch sonst ist Tijuana einen  Ausflug (nicht nur zum Zigarettenkauf) wert, wenn man in der Nähe von San Diego weilt. Schließlich schmecken hier auch die Churros am Besten!</p>
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		<title>Biomarkt in Baumarkt-Größe.</title>
		<link>http://www.juliastelzner.de/blog/kulinarik/biomarkt-in-baumarkt-grose/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Sep 2011 05:54:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulinarik]]></category>
		<category><![CDATA[auf Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[finest food]]></category>
		<category><![CDATA[Whole Foods]]></category>

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In Deutschland sind die Bioläden klein und manchmal auch ein bißchen muffig. Wenn ich an die Zeiten denke, in denen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2011-09-27-um-06.12.11.png" alt="" title="whole foods01" width="520" height="390" class="aligncenter size-full wp-image-11095" /><br />
<img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Whole-Foods-4.jpg" alt="" title="Whole Foods 4" width="520" height="696" class="aligncenter size-full wp-image-11103" /><br />
<img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Whole-Foods-5.jpg" alt="" title="Whole Foods 5" width="520" height="696" class="aligncenter size-full wp-image-11104" /><br />
<img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/CIMG6187.jpg" alt="" title="Whole Foods 2" width="520" height="390" class="aligncenter size-full wp-image-11099" /><br />
<img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/CIMG6189.jpg" alt="" title="Whole Foods 7" width="520" height="390" class="aligncenter size-full wp-image-11105" /><br />
<img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/CIMG6191.jpg" alt="" title="Whole foods 07" width="520" height="390" class="aligncenter size-full wp-image-11108" /><br />
<img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2011-09-28-um-07.03.05.png" alt="" title="whole foods 6" width="520" height="390" class="aligncenter size-full wp-image-11102" /></p>
<p>In Deutschland sind die Bioläden klein und manchmal auch ein bißchen muffig. Wenn ich an die Zeiten denke, in denen ich für ein Biobrot oder eine -Milch noch das nicht mehr als 50 Qudratmeter große <em>Reformhaus</em> der Kleinstadt aufsuchen musste, hat sich inzwischen einiges getan. Heute gibt&#8217;s in meiner Nachbarschaft beispielsweise den LPG-Supermarkt, der bei der Eröffnung vor vier Jahren noch als &#8220;Europas größter Bio-Supermarkt&#8221; angepriesen wurde. In Sachen Charme zeigt er im Jahre 5 leider immer noch nicht ganz so viel Größe. Noch zu unansprechend ist das Essen drapiert, zu teuer oft die Preise. In den Staaten ist der Einkauf von <em>whole foods</em>, also Lebensmittel ohne Zusatzstoffe, sondern natürlich belassen, eine ganz andere Nummer &#8211; eine, die mich beim ersten <a href="http://www.wholefoodsmarket.com/" target="_blank" rel="nofollow">Whole Foods</a>-Besuch in New York vor drei Jahren schlicht überwältigt hat; in dem Moment, als ich das erste Mal vor den zubereiteten Salaten und warmen Gerichten stand, die ich mir frei nach Gusto zusammenstellen konnte. Ich kannte vorher ja nur die Fotos von jungen Schauspielerinnen, die sich in besagter Kette ihr Essen kaufen. So tat ich es dann also auch, ein knappes halbes Jahr lang in New York &#8211; sechs Monate, in dem nicht nur das Land einen Wirtschaftscrash erlitt, sondern sich auch mein angespartes Vermögen viel zu schnell verflüssigte. Nur war mir dabei immer etwas mulmig zumute: diese Mengen an Essen, aufgetürmt bis zur Decke und so frisch, dass man es eigentlich am selben Abend noch wegschmeißen muss, um Qualitätstandards zu halten. In Los Angeles sollte ich das Ganze vor ein paar Tagen nochmal in einer ganz anderen Dimension erleben. In der gab es auch noch eine <em>Raw</em>- (sehr beliebt an der Westküste) und eine <em>Healthy Food</em>-Ecke gibt, sowie eine Theke für Mexikanische Kost und die, an der man sich seine <em>Pho</em> selbst komponieren kann. Außerdem gibt es nicht etwa ein bis drei <em>Bread Puddings</em> zum Nachtisch, sondern &#8211; oh ha! &#8211; acht verschiedene Sorten. Und Cracker, Mehl, Nüsse oder Reis (in ca. 40 Varianten) kann man sich auch noch selbst bemessen. Das alles untergebracht in einem Gebäude, das so groß ist wie ein neuer Baumarkt an der Stadtgrenze. Denn nur in diesem Gigantismus wird eine Auswahl &#8211; großteils vegetarisch, was ich per schon mal goutiere &#8211; möglich gemacht, in der man geschätzt zwei Jahre jeden Tag etwas anderes essen kann. Und zwar genau das, worauf man gerade Lust hat (nicht so wie bei der Biokiste, die vorgibt, was es eben zu Zeit regional bzw. saisonal auf dem Feld und an den Bäumen gibt &#8211; ein ebenfalls von mir geschätztes Konzept.). Was soll ich sagen: Auch während dieser US-Reise kompensierte Whole Foods das ein oder andere Mal teure Restaurantbesuche. Nur ganz sicher bin ich mir immer noch nicht (obwohl es wieder einmal gut geschmeckt hat heute abend; sogar die veganen Schinkenwürfel auf dem Salat), ob <em>viel nicht zu viel</em> ist, sondern einfach der Luxus unserer Zeit, in einem auf <em>Convenience</em> bedachten Land? Und daran schließt sich gleich folgende Frage an: Ist Berlin &#8211; nach den UK und den USA &#8211; reif für Whole Foods? Ich meine: ja!</p>
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		<title>Kefir, frozen.</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 05:14:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulinarik]]></category>
		<category><![CDATA[finest food]]></category>

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Es gibt immer wieder ein neues Low/No Fat-Goodie auf der New Yorker Modewoche. Dieses hier schmeckt sogar gut: Frozen Kefir]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/IMG_1751.jpg" alt="" title="IMG_1751" width="520" height="390" class="aligncenter size-full wp-image-11050" /><br />
Es gibt immer wieder ein neues Low/No Fat-Goodie auf der New Yorker Modewoche. Dieses hier schmeckt sogar gut: <a href="http://lifeway.net/Products/FrozenKefir.aspx" target="_blank" rel="nofollow">Frozen Kefir</a> von Lifeway. Praktisch der neueste Clou auf der Frozen Yogurt-Welle. Und so verleiht man schließlich auch dem Nischenprodukt des Kefir jenseits des Türkenimbiss ein bißchen Glamour.</p>
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		<title>Gemischter Teller</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Jul 2011 12:20:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[eat out]]></category>
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Ich war lange auf der Suche nach guter türkischer Kost. Vegetarisch, versteht sich; und jenseits von schleimigen Salat-Taschen. Bei &#8220;Bal]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Türke21.jpg" alt="" title="Türke2" width="520" height="693" class="aligncenter size-full wp-image-10732" /></p>
<p>Ich war lange auf der Suche nach guter türkischer Kost. Vegetarisch, versteht sich; und jenseits von schleimigen Salat-Taschen. Bei <a href="http://www.qype.com/place/1513786-Bal-Koefteci-Berlin" target="_blank" rel="nofollow">&#8220;Bal Köfteci&#8221;</a> am Kottbusser Damm 101 in Neukölln meine ich nach dem ersten Besuch, diese gefunden zu haben. Besonders schätze ich hier, dass ich (als diejenige, der immer irgendwas an der vorgegebenen Speiseordnung nicht passt) mir mein Gericht selbst zusammenstellen kann: als sogenannter &#8220;Vegetarischer Wunschteller&#8221; für 4,50 Euro. Den kann man sich &#8211; wie man sieht &#8211; eigentlich auch gut zu zweit teilen, insofern nicht futterneidisch.</p>
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		<title>Schönwetter-Salat</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jul 2011 09:12:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulinarik]]></category>
		<category><![CDATA[Fenchel]]></category>
		<category><![CDATA[finest food]]></category>
		<category><![CDATA[Rezept]]></category>
		<category><![CDATA[Salat]]></category>

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Zugegeben, Fenchel passt als klassisches Herbstgemüse nicht gerade auf die saisonale Speisekarte. Aber in Anbetracht des Wetters macht sich die]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Foto1.jpg" alt="" title="Fenchelsalat" width="520" height="390" class="aligncenter size-full wp-image-10512" /><br />
Zugegeben, Fenchel passt als klassisches Herbstgemüse nicht gerade auf die saisonale Speisekarte. Aber in Anbetracht des Wetters macht sich die Knolle mit dem leichten Lakritzgeschmack in diesen Tagen gar nicht mal so schlecht: z.B. als süß-fruchtiger Salat mit Datten, Walnüssen und Äpfeln. Für 4 Personen nehme man hierfür: 2 Knollen Fenchel, 2 Äpfel (z.B. Braeburn), je eine Hand voll klein gehackter Datteln und Walnüsse sowie 1 EL Dill, welche man mit dem angerührten Dressing aus 3 EL Olivenöl, dem Saft einer ausgepressten Zitrone, 2 EL Ahornsirup, Salz &#038; Pfeffer und dem Fenchelgrün vermengt und darin 20 Minuten vor Verzehr ziehen lässt.<br />
Auf dass die Sonne nun wieder scheine!</p>
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		<title>Ohne Sauce nichts los.</title>
		<link>http://www.juliastelzner.de/blog/kulinarik/ohne-sauce-nichts-los/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 May 2011 10:13:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulinarik]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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Es ist jedes Jahr das Gleiche. Mit den steigenden Temperaturen sinkt die Kalorien-nachfrage der Frauen. Salat-Hamsterkauf ist die Folge. Für]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Dressing-Flaschen2.jpg" alt="" title="Dressing-Flaschen2" width="520" height="231" class="alignleft size-full wp-image-10345" /></p>
<p>Es ist jedes Jahr das Gleiche. Mit den steigenden Temperaturen sinkt die Kalorien-nachfrage der Frauen. Salat-Hamsterkauf ist die Folge. Für die Bikinifigur, wie die gestählten Fitnesstrainerinnen und dünnen Heftchen einen leeren Bauch schönreden. Übrigens kein besonders schönes Wort: Bikinifigur. Erinnert irgendwie an überfüllte Strände in Gran Canaria. Zurück zum Salat. Von ihm gibt es inzwischen massig Variationen (die großstädtischen Salatbars verlangen dafür ein Vermögen). Doch ohne Dressing sind sie alle gleich: ziemlich geschmacklos! Genauso wie die Fertig-mischungen aus dem Supermarkt trotz voll von Geschmacksverstärker.<br />
In Berlin gibt es jetzt neue, bessere Salatsaucen – probiert und für einwandfrei befunden auf dem Wochenmarkt am Zionskirchplatz. Für all diejenigen, die ihren Bio-Salat auch bereits fertig gestückelt und gewaschen kaufen (aber auch für alle anderen), ist &#8220;<a href="http://www.haus-der-feinen-kost.de/Feinkost/Sortiment/Blattgold.html" target="_blank" rel="nofollow">blattgold</a>&#8221; genau das Richtige. Die Dressings zu je 150 ml sind nicht ganz günstig (3,60 Euro). Der Name ist Programm &#8211; gerade beim &#8220;Superior Dressing&#8221; mit echten Blattgoldflocken &#8211; und reicht für etwa vier Aufgüsse. Dafür wird das Dressing nicht gestreckt, künstlich aromatisiert oder machinell gefertigt. Und das schmeckt man. Produziert wird &#8220;blattgold&#8221; vom &#8220;<a href="http://www.haus-der-feinen-kost.de/Feinkost/%C3%9Cber-uns/Manufaktur.html" target="_blank" rel="nofollow">Haus der feinen Kost</a>&#8221; und ist beispielsweise auch am Samstag auf dem Hackeschen Markt erhältlich. </p>
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		<title>Tolle Knolle: Topinambur</title>
		<link>http://www.juliastelzner.de/blog/kulinarik/tolle-knolle-topinambur-als-suppe/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Feb 2011 18:23:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulinarik]]></category>
		<category><![CDATA[finest food]]></category>
		<category><![CDATA[Rezept]]></category>

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		<description><![CDATA[Einen intensiven Eigengeschmack hat Topinambur nicht, aber einen feinen. Die Knollen mit amerikanischen Wurzeln schmecken wie die frischere Schwester der]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/topinambursuppe1-390x390.jpg" alt="" title="topinambursuppe1" width="260" height="260" class="alignleft size-large wp-image-9778" />Einen intensiven Eigengeschmack hat Topinambur nicht, aber einen feinen. Die Knollen mit amerikanischen Wurzeln schmecken wie die frischere Schwester der Kartoffel, was auch die Alternativ-Bezeichnung &#8220;Erdbirne&#8221; suggeriert. Für eine Suppe nehme man: 1 Zwiebel, 500 g Topinambur, 2 Kartoffeln, 2 Petersilienwurzeln, 2 Stangensellerie, etwas Salz &#038; Pfeffer, 200 ml Weißwein, 200 ml Sahne, 400 ml Gemüsefond, 1 Lorbeerblatt, 1 TL Honig, 2 TL Meerrettich.</p>
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		<title>Grüezi, du falsches Stück!</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Feb 2011 23:16:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulinarik]]></category>
		<category><![CDATA[finest food]]></category>
		<category><![CDATA[Rezept]]></category>
		<category><![CDATA[Vegetarismus]]></category>

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Im Bild: Ein &#8220;Zürcher Geschnetzeltes&#8221;, ohne Mini-Rind, sondern den Gluten des Weizens, der Champion-Sahne-Weißwein-Soße so tückisch untergejubelt, dass der Freund]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Seitan1.jpg" alt="" title="Seitan1" width="520" height="390" class="aligncenter size-full wp-image-9649" /><br />
<img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Seitan2.jpg" alt="" title="Seitan2" width="520" height="390" class="aligncenter size-full wp-image-9648" /><br />
Im Bild: Ein &#8220;Zürcher Geschnetzeltes&#8221;, ohne Mini-Rind, sondern den Gluten des Weizens, der Champion-Sahne-Weißwein-Soße so tückisch untergejubelt, dass der Freund darüber die (optische) Aversion gegen das braune Eiweiß vergessen sollte. Ebenjenem, nach dem die Chinesen so verrückt sind wie ich seit der ersten Kostprobe 1990 in Coburgs erstem und einzigem <a href="http://www.naturkost-restaurant.de/" target="_blank" rel="nofollow">Vollwert-Restaurant</a>. Ergo: Der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Seitan" target="_blank" rel="nofollow">Seitan</a> kam, schmeckte und siegte! Auch als neutraler Schweizer.</p>
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