Heute auf Pro7. Ich leg mir dann schon mal die Taschentücher zurecht.
Filmtipp: 20.15 Uhr “Unsere Erde”
26. März 2010Stilvorlage: Der kamelfarbene Wollmantel
14. März 2010

Der Wollmantel in der Farbe eines Kamels (hier: Chloé Fall/Winter 2010) wird dieses Jahr allen Prognosen nach zur Uniform-ierung der Moderedakteurinnen beitragen. Er ist gewiss kein Kompliment an die weibliche Figur, sondern eine strenge Oberbekleidung, mit dem die Frau sich unbemerkt auf männlichen Terrain bewegt.
Im Fall von Michelle Pfeiffer in den “Fabelhaften Baker Boys” wirkt der Look dagegen zerstreut und jenseits aller Seriosität. Vielmehr unterstreicht er die Arglosigkeit einer Sängerin, die sich mit zwei ewig zankenden Pianisten-Brüdern herumstreiten muss, allerdings am Ende die Oberhand behält. Nach “Weiterlesen” drei weitere abbildungswürdige Outfits von “Susie Diamond”. weiterlesen
Stilvorlage: Blow Up 1966
5. März 2010
Credits: www.lacasapark.com/la/category/film/
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Die (Bild-)Sprache von Das weiße Band
24. Januar 2010
Credits: IMDB
In den hiesigen Programmkinos lief “Das weiße Band” von Michael Haneke nicht sehr lange zur Prime Time. Im Ausland hat es eine Goldene Palme und einen Golden Globe kassiert und marschiert stramm gen Oscars. Das deutsche Kino ist ohne Frage mit Filmen wie “Good Bye, Lenin” und “Das Leben der Anderen”, die sich wie “Das weiße Band” mit der ruhmlosen deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts beschäftigen, schon etwas länger schwer in Mode. Quentin Tarrantino zeigte mit den “Inglorious Basterds” seine Interpretation des 2. Weltkrieges und erstmalig konnten alle Nationen darüber lachen.
Michael Haneke greift mit seinem Werk diesen Filmen gegenüber nicht nur temporär gesehen viel weiter zurück (auf die Tage vor Ausbruch des 1. Weltkrieges). Er geht auch deutlich mehr in die Tiefe und gibt damit Auskunft über die Tiefenpsychologie. Oberflächlich betrachtet war der Alltag seiner Protagonisten im bröckelnden Kaiserreich durchaus in Ordnung, ja sogar geordnet bis in die letzten Winkel des familiären Zusammenlebens. Doch hinter verschlossenen Türen geht es mehr als liebevoll zu. Haneke fordert diese Erkenntnis jedoch nicht mit totalen Einstellungen ein. (…)
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VOGUE 2/2010
14. Januar 2010

Photo Credits: VOGUE, taken from fashionising
Oha, die Grande Dame des Modeprints weiß doch noch zu überzeugen: sie schreibt sogar Geschichte. Auf dem Cover der Februar-Ausgabe der deutschen VOGUE vereinigen sich Zukunft, Zeitgeist und Historimus zu einer absolut einrahmungswürdigen Komposition. Die abgebildete Toni Garrn war bereits in der Januar-Ausgabe als Brigitte Bardot-Adaption zu sehen. Nun ist sie das moderne Metropolis (Fritz Lang, 1927) und verkörpert im Editorial gleichzeitig Maria, die Herzensdame des Films, sowie das signifikante, ihr nachgestaltete Robotermädchen. Kein geringerer als Karl Lagerfeld zeichnet sich für die matt-metallischen Aufnahmen verantwortlich. Unnötig zu erwähnen, dass sich deshalb auch Designers Liebling Baptiste Giaconi vor der Kamera einfand.