Anke Schipp beantwortet in ihrem Artikel „Hausverbot für Madame Roitfeld“ (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung* vom 7. März 2010) sieben Fragen, die die Modewelt beschäftigen sollen – u.a. die Divergenzdebatte von Modejournalismus und Modeblogs. Den Part „Wenn ich ein Blogger wär’?“ erklärt sie mit folgender ironisch-irrelevanter Szenerie, die mich schmunzeln ließ, auch wenn sie (bewusst) jeglichem Realitätsanspruch entbehrt. Oder etwa nicht?
„Erst mal danke, Leute, also Dior, Lanvin, Margiela, Viktor & Rolf und all die anderen. Kam ich ins Hotel, und da lagen sie die Einladungen, wow! (…) Auf dem verwackelten Foto hinten links, das ist übrigens Anna, ihr wisst schon, die Anna. Mit ihrem Bodyguard. Ihr wisst schon, wegen der Pelze. (…) Nachher gehe ich noch zu einem Empfang, dann ist irgend so ein Dinner. Hey, dann schlafe ich erst mal. Paris ist echt ganz schön anstrengend.“
* Anmerkung in eigener Sache, nicht zum Thema: Ich lief gestern vier verschiedene Stationen ab, um ebenjene Zeitung zu erstehen. weiterlesen