Alle Artikel mit dem Tag ‘Düsseldorf’

Neue Stimmen aus Düsseldorf: Voices of Fashion

3. Februar 2010

Im Westen nichts Neues? Oder etwa doch? Düsseldorf will am Wochenende ein zweites Zeichen dafür setzen, dass hier Mode nicht nur eine Angelegenheit der Königsallee ist: mit Voices of Fashion – ein Event, das als “Signal und Startpunkt für eine neue Ära der konstruktiven Kooperation der zahlreichen Kreativbranchen der Stadt – Mode, Textilwirtschaft, Design, Kommunikation, Musik, Kunst, Architektur und Presse” dienen soll.  weiterlesen

Vorschau: MODESCH 01/2010

19. Januar 2010

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“Modesch” ist ein rheinländischer Ausdruck und bedeutet so viel wie – wie soll es auch anders sein: modisch. Das ist nicht ungewöhnlich für eine Stadt, die sich nach wie vor Modehauptstadt nennt, auch wenn sie diesen Rang längst an die andere Haupstadt abgetreten hat. Ungewöhnlich ist jedoch die Herangehensweise eines neuen Magazins. Denn in MODESCH werden die sonst in den Reiseführern genannten “Must-Sees” Königsallee, Die längste Theke der Welt und der Medienhafen sowie die Werbefabriken und die Großraumdiskos außer Acht gelassen und stattdessen die wirklich kreativen Konzepte Düsseldorfs beleuchtet, von denen es oftmals heißt, dass es jene gar nicht gebe. Vielleicht, weil sie einfach nur so versteckt sind hinter all der Opulenz, dass man wirklich suchen muss bis man sie findet.

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MODESCH hat eine Menge Schätzchen gefunden in den Hinterhöfen, den Nebenstraßen und im Pornoviertel Düsseldorfs und seine Errungenschaften unter die Rubriken “Heemat” und “Modepöppke” gepackt. Erste befasst sich mit den ambitionierten Kulturschaffenden einer Stadt, die zwar ein großes Budget hat, aber dieses leider oftmals an den falschen Stellen ausgibt und dem Unbekannten nur wenig Aufmerksamkeit schenkt. Aber das ist eine alte Geschichte und in vielen Städten nicht anders. (…)   weiterlesen

Visueller Rückblick: MODESCH Launch

16. Januar 2010

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NYRT via Flingern.net
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Die Gäste auf der Empore des NRW-Forums
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Die Macher hinter MODESCH: Marc, Amelie, Marjorie und Tatjana via Flingern.net

Etwas mehr bei Klick auf Weiterlesen.
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Neuanstrich für Düsseldorf: MODESCH

15. Januar 2010

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Es ist nicht zu verneinen, dass in Düsseldorf der Lack abblättert, wenn die guten Clubs schon seit langem ihre Pforten geschlossen haben, der Special Guest der hiesigen Shoperöffnungen Dolly Buster heißt, es zwar fantastische Ausstellungen im NRW-Forum gibt und halbbekleidete Modenschauen im antiquierten Medienhafen, aber leider nur wenig Nennenswertes in den kleinen Galerien und Stores passiert.
Umso mehr fallen dann die kleinen Revolten ins Gewicht. Das neueste Vorhaben: Marjorie Kublun, Amelie Charlotte Schulz, Tatjana Genin und Marc Fischer lancieren ein Lifestyle-Magazin namens MODESCH, das es sich zum Ziel gemacht hat, der Landeshaupstadt neues Gesicht zu zeigen. Parallel präsentieren sich Düsseldorfs Designer und Vintagehändler im Zuge einer Modenschau. Man darf mehr als gespannt sein. Mehr Informationen zu MODESCH gibt es hier. Eine ausführliche Rezension wird an dieser Stelle folgen.

Zeitpunkt des Geschehens: heute abend, 18 Uhr, im NRW-Forum Düsseldorf

Düsseldorf, Januar 2010. MODESCH macht Schluss mit den Zeiten, zu denen Düsseldorf noch als die Modestadt für Luxustussis beschimpft werden durfte. MODESCH zeigt, wie viel die Stadt wirklich zu bieten hat. MODESCH fängt Impulse aus den Bereichen Mode, Kunst und Lebensart ein und zeigt innovative Projekte und Konzepte rund um die Stadt Düsseldorf. MODESCH ändert den Blickwinkel auf die Stadt und offenbart die geballte Kreativität, die in ihr steckt. MODESCH ist DIE Plattform für alle, die zur Vielschichtigkeit der Stadt beitragen und die unsere Heimat Düsseldorf so einzigartig macht.

Eat Art

20. Dezember 2009

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12-mal. So oft denke ich durchschnittlich am Tag an meine Nahrungsaufnahme. Ich gebe zu, das legt ein gewisses Zwangsverhalten nahe, wenn ich morgens daran denke, was ich abends kochen werde und nach dem Abendmahl meinen Frühstücksplan zurecht lege. Vor Reisen studiere ich die örtliche Küche. Vor Ort wird diese ausgiebig gekostet. Für Fertigkost habe ich nichts übrig – es sei denn, ich habe 0,7 Promille im Blut. Gerade lüstet es mir übrigens nach Artischocken und Milchreis. Man kann sagen, Essen ist für mich Kunst: ars vivendi.
Und die gab es heute satt: Die Düsseldorfer Kunsthalle zeigt die 30 Jahre alten Werke aus Daniel Spoerris Eat Art Galerie (Düsseldorf) sowie viele aktuelle Kontributionen. Das Sleek Mag widmet sich ebenfalls auf über 200 Seiten der Ästhetik unseres Essens. Das ist in beiden Fällen mal appetitlich, mal etwas fies. Aber über guten Geschmack lässt sich ja so wunderbar streiten. Mir hat es jedenfalls bestens gemundet. Weitere Eindrücke des Festmahls nach Weiterlesen.

Die Ausstellung „Eating the Universe“ — ein Titel, den Peter Kubelka, ehemals Professor für Film und Kochen an der Frankfurter Städelschule, in den 1970er Jahren für eine TV-Sendung über das Kochen als Kunstgattung erfand — verfolgt mit einer breit angelegten Bestandsaufnahme aus heutiger Sicht Themen der Eat Art bis in die Gegenwart. Sie zeigt, wie relevant der künstlerische Umgang mit der Grundsubstanz Nahrung als elementare Schnittstelle von Kunst und Leben bis heute geblieben ist und vor dem Hintergrund von Themen wie Überfluss und Hunger, Konsum- und Globalisierungskritik, moderne Ernährungslehren und Koch-Shows, Gesundheitswahn und Fast Food eine neue Aktualität bekommt.

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Eating the Universe. Vom Essen in der Kunst
Kunsthalle Düsseldorf
28. November 2009 — 28. Februar 2010

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