Informationen zu den 50 bekanntesten Modedesignern kompakt aufbereitet, aber ansprechend beschrieben, und dazu die relevantesten Print-Anzeigen und Runway-Bilder – das liefert der Prestel Verlag mit “50 Fashion Designer, die man kennen sollte” von Simone Werle (20€). Ein treffsicheres Nachschlagewerk über das Who is Who der großen Labels, das eine 100-jährige Modegeschichte in ihren gesellschaftshistorischen Kontext einbettet und dabei auf Details achtet.
Ein Buch für Modegeneralisten und all solche, die es werden wollen. Der Kontext offenbart jedoch neue Informationen,
z.B. dass Balenciaga niemals Anzeigen schaltete und trotzdem seinen Ruf als teuerster Modemacher aufrecht erhielt. Dass Courrèges aus Angst vor weiteren Plagiaten sein Modehaus ganze zwei Jahre schloss. Oder dass Lacroix über sich selbst sagte “Ich bin ein Recycling-Virtuose auf einem Parforceritt durch die Mode der letzten drei Jahrhunderte.” Natürlich gibt es Spezialliteratur und selbstredend benachteiligt die Limitation auf 50 Personen respektive Marken weitere wichtige Modemacher, aber dafür gibt es ja immer noch die Qualitätsmagazine und die Eigenrecherche. weiterlesen
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