
Der zweite Besuch nach der inoffiziellen Eröffnung im Bixels in der Baustellen-geschädigten Mulackstrasse für: Ofenkartoffeln in anständiger Größe, die erst mit etwas Butter und geriebenem Käse angemacht werden, bevor sie seriös befüllt werden. Nicht mit gestockter Sour Cream und einem müden Blatt ungewaschener Petersilie, sondern in der vegetarischen Variante bspw. mit Minzquark, Feta, Artischocken und Möhrensalat. So forget about the carbs!
Finest Baked Potatoes of Berlin
23. Juli 2010WESTBERLIN by Hedi Slimane Diary
22. Juli 2010morbide: Beelitz-Heilstätten
16. Juli 2010

All Credits: Stumme Zone
Der Gesamtkomplex von 60 Häusern wurde während der Industrialisierung als Arbeiter-Lungenheilstätte für die Tuberkulose-Erkrankten am Rande Berlins eröffnet. Im ersten und zweiten Weltkrieg dienten diese als Lazarett für die Soldaten an der russischen Front, unter anderem für den jungen Adolf Hitler. Kurz nach der deutschen Wiedervereinigung regenerierte sich hier Erich Honecker. Seit der Insolvenz 2000 liegt das Gelände brach und wurde in den letzten zehn Jahren einerseits für Fotoshootings und Filmproduktionen, z.B. von Polanskis Pianist, genutzt. Auf der anderen Seite wurden die alten Operationssäle aber auch für schwarze Messen und andere sadistische Handlungen missbraucht. weiterlesen
Helle Köpfe bei Marcel Ostertag
7. Juli 2010
Da war ja noch was morgen
6. Juli 2010
Dabei ist das Plakat, das die Stadt Berlin in Auftrag gegeben hat, um auf die hiesige Modewoche aufmerksam zu machen, doch nicht zu übersehen. Schließlich hat man einmal fett auf Pantone Pink gedrückt und ein paar kesse Flamingo-Beine vom fernen Florida ins Berliner Beige geholt – wobei Flamingos in diesen Breitengraden in etwa so verbreitet sind, wie die High Heels, auf denen das Vögelchen da stolziert. Und wer jetzt meint, das Miles-Milla-Mercedes-Motiv sei gewagt: Bei der Bekanntgabe der Örtlichkeit geht man ebenfalls auf Nummer Sicher und deswegen sehen wir hier nicht den Dom zu Köln, die Commerzbank zu Frankfurt oder die Veste von Coburg, sondern die – ja, schon wieder – gesammelte Metropolen-Silhouette bekannt aus den Vorabend-Serien zu Beginn der 2000er, die da alle in der Haupstadt spielten, als diese sich langsam auch links und rechts der Landstraßen zum Place to be etablierte.
Wir sehen uns dann morgen, irgendwo zwischen Alex und Brandenburger Tor!


