<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Julia Stelzner &#187; Balmain</title>
	<atom:link href="http://www.juliastelzner.de/tag/balmain/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.juliastelzner.de</link>
	<description>Stilvorlagen aus Mode, Kunst, Gesellschaft, Politik und Kulinarik</description>
	<lastBuildDate>Fri, 03 Feb 2012 15:17:58 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.2</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Balmain Spring 2011: rockt immer noch</title>
		<link>http://www.juliastelzner.de/blog/aesthetik/balmain-spring-2011-rockt-immer-noch/</link>
		<comments>http://www.juliastelzner.de/blog/aesthetik/balmain-spring-2011-rockt-immer-noch/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 12 Oct 2010 20:48:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ästhetik]]></category>
		<category><![CDATA[Balmain]]></category>
		<category><![CDATA[Fashion]]></category>
		<category><![CDATA[Paris Fashion Week Spring 2011]]></category>
		<category><![CDATA[RTW Paris 2011]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.juliastelzner.de/?p=8827</guid>
		<description><![CDATA[
Das Neueste ist es nicht, beides: Die Show von Balmain während der kürzlichen Pariser Fashion Week, die schon zehn Minuten]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/15714060?color=ffffff" width="520" height="390" frameborder="0"></iframe></p>
<p>Das Neueste ist es nicht, beides: Die Show von Balmain während der kürzlichen Pariser Fashion Week, die schon zehn Minuten nachdem die Gäste das Interconti nahe der Oper verlassen haben durch das Netz kursierte. Auch nicht die Tatsache, dass Christophe Decarnin nach einer Brokat-bepackten, mehr Militarylastigen Kollektion 2009 wieder Lederjacken im Bikerlook (Diesmal, Achtung Innovation: besetzt von Nieten) über zerschlissenen Shirts und zu gebleichten oder gebatikten Jeans in Dreiviertel-Länge zeigte. Punk eben, beschallt von Sid Vicious, der in Lederröhre eine genauso gute Figur macht wie eine Carmen Kass, Sasha Pivovarova oder Daria Werbowy. Stilecht mit Sicherheitsnadeln, die in tagelanger Kleinstarbeit auf das kleine Höschen gepinnt wurde, bis dieses dann ganz rebellisch an die 12.000 Euro kostet. Ein Betrag, den sich nur die leisten können, die im Etablissement ganz oben stehen &#8211; fernab vom Nonkonformismus. Ein dennoch hübscher Widerspruch! </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.juliastelzner.de/blog/aesthetik/balmain-spring-2011-rockt-immer-noch/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Nachtrag zur Military Mode 2010</title>
		<link>http://www.juliastelzner.de/blog/aesthetik/nachtrag-zur-military-mode-2010/</link>
		<comments>http://www.juliastelzner.de/blog/aesthetik/nachtrag-zur-military-mode-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 30 May 2010 15:16:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ästhetik]]></category>
		<category><![CDATA[Balmain]]></category>
		<category><![CDATA[Fashion]]></category>
		<category><![CDATA[Jean-Paul Gaultier]]></category>
		<category><![CDATA[Military Look]]></category>
		<category><![CDATA[Modegeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Text]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.juliastelzner.de/?p=7505</guid>
		<description><![CDATA[
Credits: Jean Paul Gaultier und Balmain Spring/Summer 2010 on Style.com
Erst Aufmarsch auf den Laufstegen bei Gaultier, Balmain und einigen anderen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/00150m.jpg" alt="" title="00150m" width="245" height="385" class="alignleft size-full wp-image-7506" /><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/00300m.jpg" alt="" title="00300m" width="245" height="385" class="alignright size-full wp-image-7507" /><br />
<em>Credits: Jean Paul Gaultier und Balmain Spring/Summer 2010 on Style.com</em></p>
<p>Erst Aufmarsch auf den Laufstegen bei Gaultier, Balmain und einigen anderen. Dann, ein halbes Jahr später, Kampfesgelüster in Glamour, InStyle und Gala sowie online: Der Military Style ist mal wieder da. Die Publikationen rühmen unisolo die unglaublichen <a href="http://www.refinery29.com/military-style-basic-training-on-3-ways-to-get-the-look.php" target="_blank" rel="nofollow">Variationsmöglichkeiten</a> (Stichwort &#8220;Stilbruch&#8221;) einer derben Gestaltungsbasis mit Verniedlichendem wie Blümchenkleid. </p>
<p>Von Entrüstung wie in den Siebzigern &#8211; als Vivienne Westwood und Malcolm McLaren zum ersten Mal der Provokation durch den Punk ein gebührend militantes Aussehen verliehen (gegenüber den friedliebenden Hippies auf der anderen Seite des Atlantik)  &#8211; keine Spur. Stattdessen gehören Parka und derbe Schnürschuhe neuerdings zum Samstagsausgeh-Outfit der angehenden Unternehmensberaterin. Auch das Camouflagemuster wurde schon in den Neunzigern von rauen Rappern, die heute Armani tragen, wenig verborgen getragen. </p>
<p>Warum also die Rückkehr zu einem Modestil, der sich weniger mit den letzten verbleibenden, den ewigen Kriegsschauplätzen dieser Welt, beschäftigt als vor allem mit sich selbst? Denn damals, beim Aufkeimen, gab es immerhin noch Chile und Vietnam. Drei Erklärungsansätze: <span id="more-7505"></span></p>
<p>Ist es die Suche nach staatlicher Autorität, in einer Zeit, in der sich die Parteien-Landschaft weitestgehend in der Mitte positioniert; bis auf einige Ausläufer am rechten und linken Rand? Oder sind dabei Selbstdisziplinierung und Konditionierung im Spiel, die in den diffusen, keine Grenzen setzenden Nullerjahren nicht stattgefunden haben. Und damit die Suche nach Orientierung und Zurechtweisung. Ein konservativer Ansatz.</p>
<p>Oder gilt es in den revolutionären Dimensionen des Punk und der Antifa zu denken, die sich mitunter die Symbole des Obrigkeitsstaates zu Nutze machen, um Widerstand und Selbstverteidigung zu suggerieren? Combat Boots der Demonstranten versus Schutzanzüge der Polizei &#8211; ein modisches Aufeinandertreffen, das jedes Jahr beispielsweise zum 1. Mai in Berlin reichlich zelebriert wird. Eine subversive Annäherung.</p>
<p>Offensichtlich handelt es sich aber auch um eine frauenfokussierte Moderichtung, die das Domina-Schema gewiss nicht negieren kann. Unnahbarkeit und Unterwerfung: das impliziert den sexuellen Mythos der Amazone, die mit der in Jogginghose putzenden und ewig lamentierenden Frau zuhause wenig gemein hat. Oder warum sonst verkaufen sich Uniform-Kostüme so hervorragend. Gender und Military &#8211; ist das die neue Perspektive?</p>
<p>Worin auch immer das größte Potential stecken mag. Irgendwie wirkt das Ganze doch genauso abgekämpft wie die Uniform eines Kim Jong-il oder die sexy Begleiterinnen von Gaddafi. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.juliastelzner.de/blog/aesthetik/nachtrag-zur-military-mode-2010/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

