Alle Artikel mit dem Tag ‘Ausstellung’

Black-eyed Susan

5. Januar 2011


Credits: Galérie Jérôme de Noirmont

Valérie Belin stellt noch bis zum 27. Januar in der Galerie Jérôme de Noirmont aus. “Valérie Belin travaille ici en deux temps: elle réalise deux images distinctes, d’abord le portrait d’une femme élégante dans une esthétique très années 50, puis un bouquet de fleurs qui sera associé au portrait pour constituer l’oeuvre finale en « incrustant » les deux images l’une dans l’autre. Résulte de cette imbrication une image surprenante, évoquant une forme particulièrement sophistiquée de surimpression.”  weiterlesen

Vom MoMA ins Magazin: Alex Prager

9. Dezember 2010


Credits: W Magazine

Hier ein weiteres Beispiel aus der Reihe “Wenn Kunst und Mode aufeinandertreffen”: Alex Prager, deren Fotografien unter dem Motto “New Photography 2010″ noch bis Januar 2011 im MoMA ausgestellt werden, hat für die November-Ausgabe des W-Magazine die Resort-Kollektionen festgehalten. Und bleibt auch mit “Spellbound” ihrem ungesättigten Bourdin-Hitchcock-Sherman-Stil treu. Gefällt mir.   weiterlesen

Zuerst war die Zeichnung

14. November 2010

Antonio
Bevor neue Kollektionen als Fashion Filme präsentiert wurden und provokante Editorials musealen Charakter erhielten, arbeiteten Mode-Magazine wie VOGUE oder Harper’s Bazar vom Art Déco bis in die Achtziger Jahre hinein mit Illustratoren, damit die Öffentlichkeit sich ein Bild machen konnte von stilbildenden Strömungen aus Paris, Mailand und New York.
“Drawing Fashion” widmet dem Genre der Modezeichnung nun eine Ausstellung im Designmuseum London sowie einen ausführlichen Bildband (Random House/Prestel, 59 Euro).
Die hier gezeigte Sammlung der Münchner Galeristin Joelle Chariau enthält unter anderem Auftragsarbeiten von Chanel, Balenciaga, Dior oder Alexander McQueen und die Jahrzehnte prägenden Werke von Georges Lepape, Christian Bérard, Antonio oder Mats Gustafson. Ein den Katalog eröffnendes Essay von Holly Brubach, Autorin des New York Times Magazine, und Colin McDowell von der Sunday Times setzt diese Art der Modedarstellung in ihren sozialen und kulturellen Urspung: “But many aspiring fashion followers had no direct contact with such people, so how could they know what to wear? They looked for sources of information that were cheap and reliably up to date. And they found them in drawings done at court to illustrate the latest styles being worn by the grand and famous.” Inszenierung wohnt beidem inne, der Fotografie und der Zeichnung, doch stellt gerade “Drawing Fashion” einen intimen Umgang mit dem Textil und die pointierte Reflektion dessen heraus.   weiterlesen

Not in Fashion – MMK Frankfurt

21. September 2010


Credits: Mark Borthwick, Maria Cornejo für MMK Frankfurt

Am kommenden Wochenende eröffnet im Museum für Moderne Kunst in Frankfurt die Ausstellung “Not in Fashion” zu Mode und Fotografie der Neunziger Jahre, unter anderem mit BLESS, Corinne Day, Inez van Lamsweerde & Vinoodh Matadin, Helmut Lang, Martin Margiela, Kostas Murkudis, Jürgen Teller oder Wolfgang Tillmanns – Protagonisten einer Zeit, die dem schönen Schein ein Ende setzte.

“(…) Die aufwendig produzierten Bilder des Prêt-à-porter, der Haute Couture und der mainstream Modemagazine galt es zu überwinden, um „wahres“ Leben und authentische Jugendkultur als Motor für dieses Lebensgefühl zu porträtieren. (…) Die Ausstellung im MMK zeigt auf, wie radikal und innovativ diese Generation war und welchen Einfluss sie auf die bildende Kunst bis heute hat. Die vielschichtige Präsentation mit über 200 Werken der Fotografie, Originaldokumentationen und einem umfangreichen Programm mit Live Events verdeutlicht, wie sich die Bereiche Modedesign, Fotografie und Kunst durchdringen und gegenseitig beeinflussen.”

ACHTUNG: Auf Achtung Zeitgeist befindet sich überdies ein Interview mit der Kuratorin Sophie Von Olfers zur Ausstellung.

Less and More: Rams retrospektiv

28. Juli 2010

Im Zusammenhang mit dem Thema Design stellt sich immer wieder die Frage nach dem „Weniger und Mehr“ bei der Gestaltung von Gebrauchs-gegenständen. Dabei geht es um mehr als um Minimalismus, Ästhetisierung oder eindimensionale Funktionalität. Dieter Rams hat Gestaltung immer umfassend gedacht und praktiziert. Seine 10 Thesen zu einem guten Design aus dem Jahr 1985 fordern sowohl Nützlichkeit, Verständlichkeit, Ehrlichkeit und Unaufdringlichkeit als auch eine hohe innovative und ästhetische Qualität, eine konsequente Detailgestaltung und nicht zuletzt Langlebigkeit und Umweltverträglichkeit. Und schließlich soll gutes Design so wenig Design wie möglich sein.

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