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	<title>Julia Stelzner &#187; Ausstellung</title>
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	<description>Stilvorlagen aus Mode, Kunst, Gesellschaft, Politik und Kulinarik</description>
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		<title>Street Life &amp; Home Stories</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 10:35:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ästhetik]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Ingvild Goetz]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>
		<category><![CDATA[Nan Goldin]]></category>
		<category><![CDATA[Street Life & Home Stories]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Struth]]></category>

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Weil man in München nicht nur entspannt Bayern München-Spiele im Kreise Gleichgesinnter schauen kann (anders als hier in Berlin), sondern]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/street-life.jpg" alt="" title="street life" width="520" height="693" class="aligncenter size-full wp-image-10924" /></p>
<p>Weil man in München nicht nur entspannt Bayern München-Spiele im Kreise Gleichgesinnter schauen kann (anders als hier in Berlin), sondern die Stadt bei jedem Besuch auch eine vielverprechende Ausstellung bietet, zog es mich vergangenen Samstag nach der ersten Halbzeit in <a href="http://www.villastuck.de/ausstellungen/2011/streetlife/index.htm" target="_blank" rel="nofollow">&#8220;Street Life &#038; Home Stories&#8221;</a>. Neben der hier bereits beschriebenen <a href="http://www.juliastelzner.de/blog/aesthetik/aschemunder/">Videokunst-Schau &#8220;Aschemünder&#8221;</a> eine weitere Präsentation aus der Sammlung Goetz mit Werken von August Sander, Candida Höfer, Diane Arbus, Cindy Sherman, Hans-Peter Feldmann, Thomas Struth, Nan Goldin, Wolfgang Tillmans und vielen mehr &#8211; praktisch die Crème de la Crème der internationalen Fotoklasse. Schwerpunkt der Ausstellung ist die Straße beziehungsweise das häusliche Umfeld. Selten menschenleer wie bei &#8220;Unbewusste Orte&#8221;, Struths Straßenzügen. Oft voller eindringlicher, sozialpolitischer Momente wie in &#8220;Trona&#8221; von Tobias Zielony &#8211; eine Serie, die die zumeist von Crystal abhängigen Einwohner einer dem Niedergang geweihten ehemaligen Bergbau-Stadt in Kalifornien porträtiert. Auf der anderen Seite: die dokumentarischen Schwarz-Weiß-Bilder von Diane Arbus, die abgelöst werden von denen einer Nan Goldin. Gerade diese Wechselwirkung zwischen Epochen und Bildsprache sowie die Konzentration auf nur ein einziges Medium sind Qualitätsgaranten für eine der besten Ausstellungen, die ich in vergangener Zeit gesehen habe. Schnell hin!</p>
<p><em><strong>nur noch bis 11. September 2011:</em><br />
Street Life &#038; Home Stories<br />
Fotografien aus der Sammlung Goetz<br />
Villa Stuck<br />
Prinzregentenstr. 60<br />
81675 München</strong></p>
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		<title>Viktor und Rolf und all die anderen</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jul 2011 14:20:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ästhetik]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Basic Instincts]]></category>
		<category><![CDATA[Text]]></category>

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Wer nicht vorhat, die Zeit zwischen den Schauen der Berliner Fashion Week mit Messebesuchen zu füllen oder die Zeit wie]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Bild-133.png" alt="" title="Dutch Fashion" width="520" height="350" class="aligncenter size-full wp-image-10582" /></p>
<p>Wer nicht vorhat, die Zeit zwischen den Schauen der Berliner Fashion Week mit Messebesuchen zu füllen oder die Zeit wie ich, auf der heimischen Couch mit einer dicken Scheibe Käsebrot zu verbringen, dem rate ich zu einem Besuch der <a href="http://www.premsela.org/en/fashion-culture_1/basic-instincts_1/" target="_blank" rel="nofollow">Basic Instincts-Ausstellung</a> in der Villa Elisabeth in der Invalidenstraße (das versteckte Haus links der Schinkel-Kirche). Auf <a href="www.lesmads.de">LesMads</a> wurde bereits <a href="http://www.lesmads.de/2011/06/ausstellungsankundigung_basic_instincts_in_berlin.html" target="_blank" rel="nofollow">hier</a> und <a href="http://www.lesmads.de/2011/07/ausstellungseroffnung_basic_instincts.html" target="_blank" rel="nofollow">hier</a> über die Schau, u.a. mit Iris van Herpen, berichtet. Deswegen möchte ich jetzt nicht mehr als auf meinen Text zu holländischem Modedesign in der wunderschön großformatigen Zeitung zur Ausstellung zu verweisen, die überall in Berlin ausliegt. PS: Natürlich empfiehlt sich Basic Instincts den Berlinern auch nach der Fashion Week. Die Ausstellung gastiert noch bis Ende Juli hier in der Haupstadt.</p>
<p>Ein kurzer Auszug:<br />
<strong><br />
Mode aus Holland: Viktor und Rolf und all die anderen</strong><br />
Die Indizienlage, dass Mode eine prominente Rolle in der niederländischen Designkultur innehat, ist eindeutig: zwei Modewochen ehe Berlin den Laufsteg aufbaute, unzählige Ausstellungen, reichlich renommierte Modeschulen und immer wieder nationale Finanzhilfen und internationale Auszeichnungen für holländische Jungdesigner. Aber was genau steckt hinter dem Phänomen „Dutch Fashion Design“? (&#8230;)<span id="more-10581"></span><br />
<strong><br />
Feines Frankreich, dezentes Deutschland, unbeschriebenes Holland?</strong><br />
Nähert man sich dem holländischen Stil aus der Ferne, verspricht der modehistorische Prüfstein bei der Typisierung Hilfe. Kommen wir also von Westen: Frankreich blickt sicherlich auf die größte Modetradition zurück. Couturehäuser wie Balenciaga, Chanel und Dior geben nach wie vor den Ton an. Selbst Belgien zog 1988 alle Aufmerksamkeit mit den „Antwerp Six“ auf sich. Natürlich profitierte der unwesentlich kleinere Nachbar der Niederlande dabei von der Nähe zu Paris. Daneben holte Deutschland in den achtziger Jahren eifrig auf: als Jil Sander und Wolfgang Joop die deutsche Geradlinigkeit globalisierten. Und die Niederlande?! Im Zusammenhang mit erfolgreicher holländischer Mode zitierte man vor wenigen Jahren allenfalls Viktor &#038; Rolf, die die etablierte Pariser Fashion Week mit eigenwilligen Aufführungen stimulierten, nachdem sich ihr Designkollektiv „Le Cri Néerlandais“ (mit ehemaligen Mitstudenten wie Saskia van Drimmelen oder Lucas Ossendrijver) aufgelöst hatte. Freilich, Mexx und G-Star sind zwei weitere Aushängeschilder für „Mode aus den Niederlanden“, deren Kaufwirkung nicht unterschätzt werden darf. Doch die positionieren sich im Basic- bzw. Denim-Wear-Bereich. Stilbildung kann man ihnen nicht attestieren.</p>
<p><strong>Von Calvinismus zum Konzeptionalismus</strong><br />
Liegt der Grund dafür etwa tiefer in der niederländischen Geschichte verwurzelt, die vielmehr eine religiöse als eine modische ist? In dem Sinne, dass die Strenge des Calvinismus mit seinen schwarzen, schlichten Gewändern nachhaltig aufs modische Gemüt der Holländer geschlagen hat? Noch heute sind die Niederländer nicht für bunte Kleidung bekannt – jenseits vom Fußball, versteht sich, gegen das knallige Orange wirken die deutschen, schwarz-weißen Trikots fast puritanisch. Holländische Jungdesigner setzen die Farbarmut fort. Dadurch wird der Blick des Betrachters, vielleicht auch erst der zweite, komplett auf den Schnitt gelenkt. Denn, in der Enge Europas, fand die holländische Mode ihren USP in der Unabhängigkeit (von der nicht existenten historischen Mode-DNA) gepaart mit einer ordentlichen Portion Individualismus (gegenüber den internationalen Wettbewerbern). Und ist damit der japanischen Mode gleichwohl näher als der deutschen.<br />
Schließlich verfolgen holländische Modemacher eine Ausdrucksart, die stets – und das ist die Essenz – auf einem Konzept basiert. Wechselseitige Impulse mit anderen Disziplinen sind da selbstverständlich. Das Credo: Spezialisierung durch Synergie.</p>
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		<title>Colonia Utopia und die smart urban stage</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jul 2011 11:22:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Media Park]]></category>
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Was München in den Achtziger Jahren war und was Berlin heute verkörpert, war zwischendrin &#8211; in den Neunzigern &#8211; Köln:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/mp1.jpg" alt="" title="mp" width="520" height="390" class="aligncenter size-full wp-image-10525" /><br />
Was München in den Achtziger Jahren war und was Berlin heute verkörpert, war zwischendrin &#8211; in den Neunzigern &#8211; Köln: die deutsche Großstadt, die ganz oben auf der Hipness-Liste stand. Weil Schauspieler, Musiker, Künstler und die unbestimmbare Medienmeute sich am liebsten genau da niederließ. Nicht zu vergessen: die ganze Industrie dahinter. Colonias Pulsmesser damals: die neuen Prachtbauten des Mediaparks. Genauso wie der Potsdamer Platz ein artifizieller Platz oberhalb des Rings, der ein wenig auf Midtown macht und flankiert wird vom einem noch künstlicheren See, auf dem man Bötchen fahren kann. Ansonsten kommt der Ort trotz seines Grüngürtels immer noch ziemlich grau daher. Wo einst, vor 15 Jahren, frühe Hipster und solche, die es werden wollten, über den Platz hin zu EMI, BMG und VIVA pilgerten, sieht man heute einen mäßig bekannten Jungschauspieler samt Manager bei einer Cola sitzen und einen vorbeischlendernden Ex-MTV Moderator. Mehr geht nicht. Die anderen sind schon lange weg. Was den Kölschgenuss an diesem doch recht sonnigen Fleckchen auf angenehme Weise beruhigt. Denn irgendwann zur Jahrtausendwende löste die &#8220;Bread &#038; Butter&#8221; die &#8220;Interjeans&#8221; als Modemesse ab. VIVA und die Popkomm zogen später ebenfalls nach Berlin. Was nicht heißt, dass Köln heute kein attraktiver Wohnort mehr sei. Nein, das ist allemal &#8211; auch wenn in Sachen &#8220;Urban Lifestyle&#8221; die Domstadt gegen die Hauptstadt verlor, die in den Neunzigern vielen noch zu abgewrackt schien. </p>
<p><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Foto2.jpg" alt="" title="Foto" width="520" height="390" class="aligncenter size-full wp-image-10526" /></p>
<p>Mit dem zweiten Anlaufpunkt der &#8220;<a href="http://www.smart-urban-stage.com/" target="_blank" rel="nofollow">smart urban stage</a>&#8221; hierzulande (Nach Berlin vergangenes Jahr. Ist klar.), versucht Köln den Beweis anzutreten, dass es seine Großstadt-Visionen nicht verloren hat. Heiß ist es im Zelt und verständlicherweise leer, am Montag nach dem Aufbau. Was aber auch zugenüge Platz bei der <a href="http://www.smart-urban-stage.com/cologne/future-minds-award/visit-our-exhibition-in-cologne/" target="_blank" rel="nofollow">Projektsichtung</a> verspricht: vor den Säulen mit Monitor und Erklärtext, und manchmal auch einer kleinen Vitrine. Jene Projekte sollen darauf Antwort geben, mit welchen Mitteln der städtische Alltag &#8220;umweltfreundlicher und gemeinschaftsorientierter&#8221; gestaltet werden kann (auf den Spuren des smart). In der Kategorie &#8220;Be&#8221; geschieht das mit alten Seecontainern, in denen kulturelle Aktivitäten geplant sind, bei denen Langzeitarbeitslose eingebunden werden sollen. &#8220;<a href="http://www.koelnerbox.de/" target="_blank" rel="nofollow">Jack in the Box</a>&#8221; nennt sich dieses Projekt, das aufgrund der eingesetzten Mittel wohl noch besser in die Hansestädte passen würde, dessen gesellschaftlicher Ansatz aber gefällt, insofern so umzusetzen.</p>
<p><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/lf.jpg" alt="" title="lf" width="520" height="390" class="aligncenter size-full wp-image-10527" /><br />
&#8220;<a href="http://www.leinfein.de/produkt.html" target="_blank" rel="nofollow">Hanky Vogue</a>&#8221; aus der Kategorie &#8220;Create&#8221; will den Papiertaschentüchern den Gar ausmachen. Mit Taschentüchern aus Biobaumwolle, die je 450 Papiertaschentücher ersetzen sollen (wenn sie denn den Waschmaschinengang heil überleben, was ich in Anbetracht des dünnen Stoffes und der Größe noch anzweifle). Es gibt des Weiteren eine Vorhersage für Feinstaub mit einem eigenem Messfahrzeug, etwas zu &#8220;Coworking Spaces&#8221; und natürlich auch was zu &#8220;Augmented Reality&#8221;, von denen das Erste am überzeugt und letztere schon etwas gesehen wirken. Lieblingsstück, wenn auch ein rein optisches, ist das <a href="http://www.smart-urban-stage.com/cologne/ideas/project-cityscope-%E2%80%93-urban-kaleidoscope/" target="_blank" rel="nofollow">Urban Kaleidoscope</a>, das das Panorama prägnanter städtischer Plätze reflektiert und von dem ich hiermit ein Bild nachreiche.</p>
<p><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Bild-130.png" alt="" title="UK" width="520" height="300" class="aligncenter size-full wp-image-10556" /></p>
<p>Wer sich die Ausstellung selbst anschauen möchte, kann dies noch <strong>bis zum 15. Juli im Mediapark Köln</strong>. Ist ja auch gerade nicht so heiß!<em> (Links sponsored by smart)</em><br />
PS: Und für danach empfehle ich, als Kontrastprogramm, die Begehung der benachbarten August Sander Sardinien-Ausstellung in der <a href="http://www.photographie-sk-kultur.de/" target="_blank" rel="nofollow">Photographischen Sammlung</a>.</p>
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		<title>Peyton in Paris</title>
		<link>http://www.juliastelzner.de/blog/aesthetik/peyton-in-paris/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 May 2011 15:22:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ästhetik]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Elizabeth Peyton]]></category>
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Vergangene Woche hat die erste Elizabeth Peyton Ausstellung in Paris eröffnet: in der Gagosian Gallery nahe der Champs Elysées. Dafür]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/PEYTO_2010_00030.jpg" alt="" title="PEYTON" width="276" height="350" class="aligncenter size-full wp-image-10416" /></p>
<p>Vergangene Woche hat die erste Elizabeth Peyton Ausstellung in Paris eröffnet: in der <a href="http://maps.google.com/maps?f=q&#038;hl=en&#038;geocode=&#038;q=4+rue+de+Ponthieu,+Paris++75008" target="_blank" rel="nofollow">Gagosian Gallery nahe der Champs Elysées</a>. Dafür möchte ich eben meine kurze Empfehlung aussprechen. Habe mir 2009 ihre Ausstellung &#8220;<a href="http://www.newmuseum.org/exhibitions/400" target="_blank" rel="nofollow">Live Forever</a>&#8221; im New Museum in New York angesehen und war ungemein angetan. Sollte ich bis Ende Juli in Paris sein, was ich nach jetzigem Stand stark bezweifle, würde ich mir deshalb auch gerne die neuen Porträts von ihren (manchmal auch prominenten) Wegbegleitern zu Gemüte führen. Eine Tatsache, die mir jetzt schon mal neu war: &#8220;Peyton lives and works in New York and Berlin&#8221;; laut der Gagosian Gallery. Ja, wer würde das nicht gern&#8230; (Bild via Gagosian Gallery)</p>
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		<title>Die Couture neu erfunden: Future Beauty.</title>
		<link>http://www.juliastelzner.de/blog/aesthetik/die-couture-neu-erfunden/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 May 2011 12:47:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ästhetik]]></category>
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		<description><![CDATA[Future Beauty, Haus der Kunst, Sektion &#8220;Flächigkeit&#8221;, Rei Kawakubo
Die wenigsten haben sie wirklich getragen. Dennoch haben die Kollektionen von japanischen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-10242" title="FutureBeauty2" src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/FutureBeauty2.jpg" alt="" width="520" height="390" /><em>Future Beauty, Haus der Kunst, Sektion &#8220;Flächigkeit&#8221;, Rei Kawakubo</em></p>
<p>Die wenigsten haben sie wirklich getragen. Dennoch haben die Kollektionen von japanischen Designern wie Rei Kawakubo, Issey Miyake und Yohji Yamamoto (&#8220;The Big 3&#8243;) seit den 80er Jahren die Mode wie keine andere Strömung vor ihr mit ihrer dekonstruktivistischen Herangehensweise geprägt. Dabei war man sich anfangs nicht so grün, als jene Anfang der Achtziger auf der Pariser Modewoche präsentierten; man stritt parallel in Fragen des Automobil- und Elektrohandels*, was eigentlich nichts zur Sache tat. Möglicherweise waren die Pariser, als Modezentrum lange unanfechtbar, ein wenig verstört ob der Entwürfe, die die &#8220;neuen&#8221; Japaner nach Kenzo auf dem Laufsteg schickten.<br />
Sie waren der diametrale Gegensatz zu den präzise verarbeiteten, europäischen Modellen, die sich an Farbe und Dekor gerade(zu) überboten und dabei auch &#8211; so kommt es uns heute zumindest vor &#8211; seltsame Formen an den Tag legten. Die dunklen, zerfledderten Kleider mit offenem Saum, ohne Abnäher, geschlechtsneutral, waren schon fast ein Affront an das französische und italienische Strengediktat in der Mode (England besaß mit Vivienne Westwood eine Ausnahmestellung). Die künst-lerischen Präsentationen der japanischen Offensive auf dem Laufsteg irritierten nicht minder. Bei Maison Martin Margiela und anderen belgischen Designern gehörte dieses Gesamtbild Jahre später zum guten Ton.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-10243" title="FutureBeauty4" src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/FutureBeauty4.jpg" alt="" width="520" height="693" /><em>Future Beauty, Haus der Kunst, Rei Kawakubo 1983</em></p>
<p>Die Ästhetik in der Mode wurde so von einer japanischen Avantgarde radikal revolutioniert. Ihr zollt die Ausstellung &#8220;<a href="http://www.hausderkunst.de/aktuell/aktuell/future_beauty_30_jahre_japanische_mode.php" target="_blank" rel="nofollow">Future Beauty. 30 Jahre japanische Mode.</a>&#8221; im Münchner &#8220;<a href="http://maps.google.de/maps/place?oe=utf-8&amp;rls=org.mozilla:de:official&amp;client=firefox-a&amp;um=1&amp;ie=UTF-8&amp;q=haus+der+kunst+m%C3%BCnchen&amp;fb=1&amp;gl=de&amp;hq=haus+der+kunst&amp;hnear=M%C3%BCnchen&amp;cid=10744760673648660907" target="_blank" rel="nofollow">Haus der Kunst</a>&#8221; immer noch Respekt. Eine wichtige Schau, in der immer größer werdenen Anzahl an Modeausstellungen. Eine, in der man Stunden verbringen könnte (tatsächlich, denn besonders voll schien sie mir an einem regnerischen Sonntag im März nicht) &#8211; bei der Umgehung der auf einer Art Laufsteg platzierten Puppen, der 360 Grad Sicht verspricht. Und so das Skulpturale der Kleidung komplett erfassen lässt.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-10245" title="Future Beauty1" src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Future-Beauty1.jpg" alt="" width="520" height="693" /><em>Future Beauty, Haus der Kunst,  Junya Watanabe 2000/01 für Comme des Garçons </em></p>
<p>In den meisten Fällen lassen sich die textilen Skulpturen nahtlos zusammenlegen wie einen Stapel Papier. Exemplarisch dafür ist Miyakes &#8220;132 5-Kollektion&#8221; von 2010, über die das Designstudio sagt: <em>&#8220;Ein Stück flacher Stoff wird zu einer dreidimen-sionalen Struktur (3D). Die Struktur wird zu einer zweidimensionalen Form mit geraden Faltlinien (2D). Wenn diese Form den menschlichen Körper umhüllt, wird sie zur Kleidung (5D).&#8221; </em> (Siehe Buch unten) Erst angezogen offenbaren sich seine Formen. Wie bei einem Origami. In seiner schönsten und &#8211; ausnahmsweise &#8211; farbenfrohsten Variante präsentiert sich die  Polyester-Organdy-Serie von Comme des Garçons, gegen die ein Tutu aus dem Staatsballet als müder Versuch antänzelt.<br />
Eine weitere Überhöhung, gleich zu Beginn der Ausstellung: Die Aufpolsterungen von Rei Kawakubo von 1997 mit einer voluminösen Betonung des Rückens, die Brust vorne flach &#8211; für ungesehene Proportionen. Designer-eigene Printprodukte, die die neue Mode vermitteln sollen, zum Beispiel das Buch &#8220;Issey Miyake &#8211; East meets West&#8221; oder &#8220;Comme des Garçons&#8221;, Rei Kawakubos Bildband mit Fotografien von u.a. Peter Lindbergh zeitgleich zu ihrem Pariser Debüt, sowie das halbjährlich erscheinende Magazin &#8220;Six&#8221; sind ebenfalls im &#8220;Haus der Kunst&#8221; einzusehen.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-10246" title="Future Beauty2" src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Future-Beauty2.jpg" alt="" width="520" height="693" /><em>Future Beauty, Haus der Kunst, Rei Kawakubo 1997</em></p>
<p>&#8220;Future Beauty&#8221; widmet sich den bereits genannten Modedesignern aus Japan und jüngeren Labels wie &#8220;Anrealage&#8221; oder &#8220;Somarta&#8221; sowie massenkompatibleren Stücken aus der Jil Sander Kollektion für Uniqlo in vier Sektionen:<em>„Lob der Schatten“ beschäftigt sich mit der Vorliebe japanischer Mode für dunkle Einfarbigkeit; „Flachheit“ konzentriert sich auf die einfachen geometrischen Formen und das Wechselspiel von Zweidimensionalität und Volumen; die Sektion „Tradition und Innovation“ widmet sich der radikalen Erneuerung der traditionellen japanischen Kleidung und textilen Techniken; „Cooles Japan“ schließlich untersucht die symbiotische Beziehung von Street Style, Populärkultur und Haute Couture.&#8221;</em> (HdK)</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-10248" title="FutureBeautyBook5" src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/FutureBeautyBook5.jpg" alt="" width="260" height="347" />Denjenigen, die es nicht schaffen, sich &#8220;Future Beauty&#8221; bis zum 19. Juni in München anzuschauen, sei der <a href="http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?edi=366001" target="_blank" rel="nofollow">Katalog</a> mit Cindy Sherman auf dem Titel als Überblickswerk wärmstens ans Herz gelegt (39,90 Euro, Prestel). Weil er nicht einfach nur bereits Gesehenes auf Papier bannt, sondern umfassendes Begleitmaterial bietet wie Studiofotos und Skizzen, einen Abstecher in den japanischen Streetstyle oder einem Essay von Barbara Vinken (&#8220;The Empire Designs Back&#8221;), das sich mit der Genese der Avantgarde der 80er Jahre beschäftigt. Mehr Impressionen nach dem Klick!<br />
<img class="alignleft size-full wp-image-10249" title="FutureBeautyBook1" src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/FutureBeautyBook1.jpg" alt="" width="520" height="390" /><br />
<span id="more-10233"></span></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-10250" title="FutureBeautyBook2" src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/FutureBeautyBook2.jpg" alt="" width="520" height="390" /><br />
<img class="alignleft size-full wp-image-10251" title="FutureBeautyBook4" src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/FutureBeautyBook4.jpg" alt="" width="520" height="390" /><br />
<img class="alignleft size-full wp-image-10252" title="FutureBeautyBook3" src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/FutureBeautyBook3.jpg" alt="" width="520" height="390" /><br />
<img class="alignleft size-full wp-image-10253" title="FutureBeautyBook6" src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/FutureBeautyBook6.jpg" alt="" width="520" height="390" /><br />
<img class="alignleft size-full wp-image-10254" title="FutureBeautyBook7" src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/FutureBeautyBook7.jpg" alt="" width="520" height="390" /></p>
<p><em>*Quelle: &#8220;Future Beauty. 30 Jahre Mode aus Japan&#8221;, 2011: Prestel Verlag, S. 13.</em></p>
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		<title>Aschemünder</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Apr 2011 15:33:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ästhetik]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>
		<category><![CDATA[Videokunst]]></category>

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		<description><![CDATA[Credits: Haus der Kunst
Ein Besuch im &#8220;Haus der Kunst&#8221; lohnt sich in den kommenden Wochen nicht nur wegen der Ausstellung]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-10123" title="Aschemünder" src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/b07e146b57.jpg" alt="" width="520" height="320" /><em>Credits: Haus der Kunst</em></p>
<p>Ein Besuch im &#8220;Haus der Kunst&#8221; lohnt sich in den kommenden Wochen nicht nur wegen der Ausstellung <a href="http://www.hausderkunst.de/aktuell/aktuell/future_beauty_30_jahre_japanische_mode.php" target="_blank" rel="nofollow">&#8220;Future Beauty&#8221;</a> über japanische Mode (dazu hier bald ein Rückblick), die noch bis 19. Juni zu sehen ist. Seit vergangener Woche wird dort auch die Videokunst-Sammlung von <a href="http://www.sammlung-goetz.de/" target="_blank" rel="nofollow">Ingvild Goetz</a> im Luftschutzkeller des kolossal-klassizistischen <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:M%C3%BCnchen_Haus_der_Kunst_2009.jpg&amp;filetimestamp=20090126131804" target="_blank" rel="nofollow">Ex-Nazigebäudes</a> gezeigt, darunter Werke von u.a. David Claerbout, Willie Doherty, Harun Farocki und Omer Fast.<br />
Die Sammlung bezieht fest die Kellerräume, allerdings in einem halbjährlichen, thematischen Wechsel. Die erste Ausstellung mit dem Namen &#8220;Aschemünder&#8221; reflektiert die historische Örtlichkeit, indem insbesondere Videoinstallationen im Kontext von Krieg und Gewalt zu sehen sind &#8211; jeweils in einem Einzelraum, abgeschottet von der (friedlichen) Wirklichkeit. Jedoch mit Bildern, die sich nicht so einfach ignorieren lassen wie das Coverbild der Tageszeitung. Kunst, die (sich) eben bewegt.</p>
<p><strong>&#8220;Aschemünder&#8221;<br />
Sammlung Goetz im Haus der Kunst<br />
9. April bis 4. September 2011</strong></p>
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		<title>Düsseldorf und Thomas Struth</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Mar 2011 22:06:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ästhetik]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Düsseldorf]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Struth]]></category>

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Credits: Kunstsammlung NRW, gosee.de, contemporaryartlinks.blogspot.com
(Intro: In den letzten Tagen gab es an dieser Stelle wenig Neues zu berichten. Das ziemt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/thomasstruth_kunstsammlungNRW.jpg" alt="" title="thomasstruth_kunstsammlungNRW" width="520" height="530" class="aligncenter size-full wp-image-9962" /><br />
<img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/2.00281-crosby-street-new-york-1978.jpg" alt="" title="Crosby Street, New York, 1978" width="520" height="360" class="aligncenter size-full wp-image-9963" /><br />
<img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Thomas+Struth+6+.jpg" alt="" title="Thomas+Struth+6+" width="540" height="400" class="aligncenter size-full wp-image-9964" /><br />
<em>Credits: Kunstsammlung NRW, gosee.de, contemporaryartlinks.blogspot.com</em></p>
<p><em>(Intro: In den letzten Tagen gab es an dieser Stelle wenig Neues zu berichten. Das ziemt sich eigentlich nicht für ein Blog. Doch nach einem Jahr Festanstellung in der Werbung plus Nebenjobs kamen ein paar schreibfreie Tage sehr genehm &#8211; unter anderem mit einem Besuch der <a href="http://www.kunstsammlung.de/entdecken/ausstellungen/thomas-struth.html" target="_blank" rel="nofollow">Thomas Struth-Ausstellung</a>).</em></p>
<p>Am 26. Februar eröffnete die Ausstellung mit mehr als 100 Werken des ehemaligen Studenten von Bernd und Hilla Becher in der (ich meine: gelungen) umgebauten <a href="http://www.kunstsammlung.de" target="_blank" rel="nofollow">Kunstsammlung NRW</a>. Sie zeigt die unterschiedlichen Werkgruppen und damit den künstlerischen Werdegang Struths &#8211; von den ersten Fotografien im New York der späten Siebziger, den Generationsporträts und der zweidimensional wirkenden, und damit an einen <a href="http://www.poster.de/Rousseau-Henri/Rousseau-Henri-Jungle-Sunset-2602332.html" target="_blank" rel="nofollow">Rousseau</a> erinnernden, Dschungel-Serie &#8220;Paradises&#8221;, die mein schwer auszumachender Favorit ist. In dieser Größe zeigen die Dokumentationen Struths den Einsatz der Großformatkamera natürlich sehr viel besser, als es die bekannten Bildbände können. Hervorzuheben ist außerdem der Ausstellungsführer, der jene Fotografien mit anderen Werken aus der Kunstsammlung vergleicht. Und wenn das nicht massig Berliner nach Düsseldorf ziehen sollte, weiß ich nicht.</p>
<p><strong>Thomas Struth -Fotografien 1978 &#8211; 2010<br />
26.02. – 19.06.2011<br />
K20 GRABBEPLATZ<br />
Düsseldorf</strong></p>
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		<title>Typo total: KRIWET in Düsseldorf</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Feb 2011 19:11:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ästhetik]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Düsseldorf]]></category>
		<category><![CDATA[Kriwet]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Sechziger Jahre]]></category>

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		<description><![CDATA[
Credits: Kunsthalle Düsseldorf
Auf dem Programm für einen Besuch in der alten Heimat kommende Woche: 
&#8220;(&#8230;) Sei­ner Zeit vor­aus, be­schäf­tig­te er]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-large wp-image-9806" title="Kriwet 1" src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Bild-419-390x288.png" alt="" width="390" height="290" /><br />
<img class="aligncenter size-large wp-image-9808" title="Kriwet 3" src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Bild-224-390x289.png" alt="" width="390" height="290" /><em>Credits: <a href="http://www.kunsthalle-düsseldorf.de/index.php?id=112" target="_blank" rel="nofollow">Kunsthalle Düsseldorf</a></em></p>
<p>Auf dem Programm für einen Besuch in der alten Heimat kommende Woche: </p>
<blockquote><p>&#8220;(&#8230;) Sei­ner Zeit vor­aus, be­schäf­tig­te er sich be­reits in den 1960er Jah­ren in Aus­stel­lun­gen, Büh­nen­auf­trit­ten und Hör­spie­len mit un­se­ren von der Reiz­über­flu­tung der Mas­sen­me­di­en be­ein­fluss­ten Seh­ge­wohn­hei­ten und ana­ly­sier­te die Spra­che von Fern­se­hen, Wer­bung und Fo­to­gra­fie. Ana­log zur Bil­den­den Kunst, die sich seit den 1950er Jah­ren mehr und mehr von den tra­di­tio­nel­len Dis­zi­pli­nen wie Skulp­tur und Ma­le­rei lös­te, wur­de in der Nach­kriegs­zeit auch in der Li­te­ra­tur nach neu­en, zeit­ge­mä­ßen Aus­druck­for­men ge­sucht. Kri­wet, des­sen Wur­zeln in der kon­kre­ten Poe­sie lie­gen, be­schreibt sich selbst als vi­su­el­len Poet. Sein In­ter­es­se gilt der Spra­che, die für ihn nicht nur Wort, son­dern auch Bild ist. (&#8230;)&#8221;</p></blockquote>
<p><strong><a href="http://www.kunsthalle-düsseldorf.de/index.php?id=112" target="_blank" rel="nofollow">KRI­WET — yes­ter &#8216; n &#8216; to­day</a><br />
Kunsthalle Düsseldorf<br />
19. Februar bis 1. Mai 2011</strong></p>
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		<title>Juergen Teller: Big in Berlin</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Jan 2011 11:28:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ästhetik]]></category>
		<category><![CDATA[032c]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Juergen Teller]]></category>
		<category><![CDATA[Paradis]]></category>

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		<description><![CDATA[ Heute findet die Eröffnung von Tellers Ausstellung &#8220;Paradis&#8221; bei Johann König statt, in deren Genuß ich bereits ein Jahr]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/teller_menandwomen.jpg" alt="" title="teller_menandwomen" width="250" height="320" class="alignleft size-full wp-image-9485" /> Heute findet die Eröffnung von Tellers <a href="http://www.johannkoenig.de/current.html" target="_blank" rel="nofollow">Ausstellung &#8220;Paradis&#8221;</a> bei Johann König statt, in deren <a href="http://www.juliastelzner.de/blog/aesthetik/juergen-zieht-blank/">Genuß</a> ich bereits ein Jahr zuvor in der Frankenperle <a href="http://www.juliastelzner.de/blog/aesthetik/teller-back-to-the-roots/">Nürnberg</a> kommen durfte bzw. die in <a href="http://www.juliastelzner.de/blog/aesthetik/paradis-5/">Paradis 5</a> nachzublättern ist. Morgen dann das <a href="http://032c.com/workshop/" target="_blank" rel="nofollow">Wiedersehen bei 032c</a>. <em>&#8220;Juergen Teller will present new photographs, selected for the vitrine in the 032c Workshop.&#8221;</em> Übrigens: Auch die iPad App von Self Service #33 (danke an <a href="http://fnart.org" target="_blank" rel="nofollow">Mahret</a> für den Tipp) verzeichnet eine Auswahl von Tellers Kate Moss-Fotografien, die ebenfalls im ZEITmagazin von dieser Woche zu finden sind. Das war&#8217;s jetzt aber auch.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Black-eyed Susan</title>
		<link>http://www.juliastelzner.de/blog/aesthetik/black-eyed-susan/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 Jan 2011 10:52:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ästhetik]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Paris]]></category>
		<category><![CDATA[Valérie Belin]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Bild-222.png" alt="" title="Black-eyed Susan 01" width="520" height=650" class="aligncenter size-full wp-image-9443" /><br />
<img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Bild-416.png" alt="" title="Black-eyed Susan 02" width="520" height="650" class="aligncenter size-full wp-image-9444" /><em>Credits: Galérie Jérôme de Noirmont</em></p>
<p>Valérie Belin stellt noch bis zum 27. Januar in der <a href="http://www.denoirmont.com/exposition-valerie-belin-black-eyed-susan-galerie-jerome-de-noirmont.html" target="_blank" rel="nofollow">Galerie Jérôme de Noirmont</a> aus. <em>&#8220;Valérie Belin travaille ici en deux temps: elle réalise deux images distinctes, d’abord le portrait d’une femme élégante dans une esthétique très années 50, puis un bouquet de fleurs qui sera associé au portrait pour constituer l’oeuvre finale en « incrustant » les deux images l’une dans l’autre. Résulte de cette imbrication une image surprenante, évoquant une forme particulièrement sophistiquée de surimpression.&#8221;</em><span id="more-9435"></span></p>
<p><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Bild-118.png" alt="" title="Black-eyed Susan 03" width="520" height="650" class="aligncenter size-full wp-image-9445" /><br />
<img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Bild-320.png" alt="" title="Black-eyed Susan 04" width="520" height="650" class="aligncenter size-full wp-image-9446" /></p>
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