Im Zusammenhang mit dem Thema Design stellt sich immer wieder die Frage nach dem „Weniger und Mehr“ bei der Gestaltung von Gebrauchs-gegenständen. Dabei geht es um mehr als um Minimalismus, Ästhetisierung oder eindimensionale Funktionalität. Dieter Rams hat Gestaltung immer umfassend gedacht und praktiziert. Seine 10 Thesen zu einem guten Design aus dem Jahr 1985 fordern sowohl Nützlichkeit, Verständlichkeit, Ehrlichkeit und Unaufdringlichkeit als auch eine hohe innovative und ästhetische Qualität, eine konsequente Detailgestaltung und nicht zuletzt Langlebigkeit und Umweltverträglichkeit. Und schließlich soll gutes Design so wenig Design wie möglich sein.
Das Bild von der schönen, blonden Frau mit den langen Beinen, die so anmutig über ihr hochgerutschtes Strickkleid hinwegsieht, stammt – so erzählt es das Plakat, das seit Wochen Berlin ziert – von Alice Springs. Es ist eines der frühen Werke von einer Frau, die den zenralaustralischen Ort als ihr Pseudonym wählte, weil ihr tatsächlicher Name in der Fotografenlandschaft bereits prominent besetzt war. Von ihrem Mann Helmut Newton. Wäre jener 1970 nicht von Influenzaviren heimgesucht worden, dann wäre Alice Springs wohl auch immer Mrs. Newton, die ehemalige Schauspielerin und Muse, geblieben. weiterlesen
Nur noch bis Sonntag befindet sich die Privatsammlung der Julia Stoschek Collection, sonst beheimatet in einer renovieren Fabrik in Düsseldorf Oberkassel, in den Hamburger Deichtorhallen. Unter anderem auf der Künstlerliste: Marina Abramović, Terence Koh, Thomas Ruff, Doug Aitken uvm.
Dali hat sich mit Schiaparelli kreativ ausgelebt, Yves Saint Laurent hat mit dem Duktus von Mondrian, Picasso und Co. experimentiert und Sonia Delaunay entwarf Kleider entsprechend ihrer Farbphilosophie. Das war die alte Garde. DYSFASHIONAL zeigt die Neue: Nach Luxemburg, Lausanne und Paris kommt die Ausstellung diesen Freitag auch nach Berlin und zeigt im Haus der Kulturen Schnittstellen von Mode und Kunst. Gezeigt werden die Designer: Raf Simons, Antonio Marras, Maison Martin Margiela, Hussein Chalayan, Damien Blottière & Pierre Hardy, Justin Morin & Billie Mertens, Bernhard Willhelm & Christophe Hamaide-Pierson, Kostas Murkudis, Gaspard Yurkievich & Florence Doléac, Hiroaki Ohya, Jerszy Seymour, Michael Sontag, Sissel Tolaas, Bless, Item Idem und Marc Turlan. Eröffnung ist am Donnerstag um 18 Uhr. Danach ist die Installlation bis zum 17. Juli zu sehen.
… das Motto der Performance: “Marry me, Marina!” Doch die beweist nicht nur seit 6 Wochen unglaubliches Sitzfleisch, sondern auch, wie sehr ihre Ohren dabei auf Durchzug schalten. Und dabei ist gerade erstmal Halbzeit.