Alle Artikel mit dem Tag ‘Architektur’

WESTBERLIN by Hedi Slimane Diary

22. Juli 2010




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morbide: Beelitz-Heilstätten

16. Juli 2010



All Credits: Stumme Zone

Der Gesamtkomplex von 60 Häusern wurde während der Industrialisierung als Arbeiter-Lungenheilstätte für die Tuberkulose-Erkrankten am Rande Berlins eröffnet. Im ersten und zweiten Weltkrieg dienten diese als Lazarett für die Soldaten an der russischen Front, unter anderem für den jungen Adolf Hitler. Kurz nach der deutschen Wiedervereinigung regenerierte sich hier Erich Honecker. Seit der Insolvenz 2000 liegt das Gelände brach und wurde in den letzten zehn Jahren einerseits für Fotoshootings und Filmproduktionen, z.B. von Polanskis Pianist, genutzt. Auf der anderen Seite wurden die alten Operationssäle aber auch für schwarze Messen und andere sadistische Handlungen missbraucht.   weiterlesen

Die verlassene Stadt

25. Juni 2010



Als Kehrseite zu den wuchernden Gärten in Manhattan floriert weiter oben im Nordwesten, in Detroit, gar nichts mehr. Dafür treiben sich in Ex-Motor City nur noch die blassen Geister von Ford herum. Denn seit 1950 hat sich die Bevölkerung halbiert und schon längst die Millionengrenze unterschritten. Seit der General Motors-Krise: Tendenz steigend. Es bleibt ein bisschen Rest-Optimismus in den Suburbs, wo man sich wie Eminem aus der Krise rappt, und ein postindustrielles Kleinod für Fotografen. In 200 Jahren lässt sich vielleicht auch hier wieder ohne Menscheneinfluss ein blühendes Flussdelta finden.   weiterlesen

Gärtnerfreuden in NYC

24. Juni 2010


Nochmal ein Jährchen in New York weilen, bevor es irgendwann in ferner Zeit (also wenn ich der Großstadt tatsächlich überdrüssig sein sollte) auf den Bauernhof geht, steht fest auf der Agenda. Denn auch dort lässt sich prima das spätere “farm life” üben, wenn man nicht in einem 5-Quadratmeter-Sarg in Tribeca haust, sondern in einem dieser adretten Rooftop Gärten. Ach ja, das wäre tatsächlich was: Ranunkeln, Rauke und Radieschen mitten in der City …   weiterlesen

Auf dem Plan: Unité d’habitation, Berlin

20. Februar 2010


Credits: 1. Morgenpost, 2. Wikipedia, 3. Haustechnik Corbusierhaushaus

Nach dem Vorgängerbauten in Marseille und Nantes entstandene Wohnmaschinerie von Le Corbusier (1887 – 1965) in Berlin Charlottenburg, die sich am Modulor orientiert, einem Versuch, die menschlichen Bedürfnisse in mathematische Gesetze zu pressen (mit einer Deckenhöhe von 2,26 Meter) – und an der ein Andreas Gursky seine helle Freude hätte. Dieser Human-Setzkasten war jedoch dem Berliner Westen sogar 10 Jahre nach dem Krieg und unter akuter Wohnungsnot zu klein und so weisen die gezeigten 550 Wohnungen auf 17 Etagen 2,50 Meter Deckenhöhe auf. Hat mich schon im Kunst-LK fasziniert. Deshalb bald die Live-Sichtung.