
Credits: Atelier Mayer (rechts) und Longchamp (links)
Mit Kate Moss wurde die Trendbezeichung “Boho-Chic” als Schleichwerbung bei Ebay eingeführt und der Vorliebe für Vintagestücke – bevorzugt die der siebziger Jahre – ein Stigma auferlegt. Dass Kate deshalb bei “ihrer” Kollektion für das französische Taschen-Traditionslabel Longchamp Inspiration in Stücken aus vergangenen Jahrzehnten fand, ist kein Wunder, aber im Fall der obigen Tasche doch ein Stück weit Abbild einer Clutch, die es so vor dreißig Jahren schon mal gab, wenn auch damals (leider) noch aus echtem Reptilienleder.
Stilvorlage: Zweimal Schlange
20. November 2010Taschen für die Vergangenheit
23. August 2010![]()
Credits: Oscar de la Renta Onlineshop
Ich habe nunmal kein iPad. Deswegen sind mir modische Hüllen für den tollen Taschen-Rechner auch ziemlich gleichgültig. Aber wo wir schon einmal dabei sind: Eigentlich finde ich sie allesamt unansehlich, sowohl die “crazy Neowerber-Sleeves” als auch die “geschmackvollen Business-Laptophüllen”. Oscar de la Renta sah in dieser Angelegenheit gleichwohl Verbesserungsbedarf. Sein Lösungsvorschlag reisst jedoch weitaus größere Wunden auf: als animalische Accessoires aus Python- oder Krokodileder. Abgesehen davon, dass ich dieses Muster nicht mehr sehen kann, seitdem es in der Kleinstadt, aus der ich komme, zur Jahrtausendwende die Kopfsteinpflaster-Gassen bevölkerte, sondern vor allem auch, weil Herr de la Renta es hätte besser wissen sollen. Schieben wir es mal auf die Altersdemenz.
Ich träume von sauberen Straßen
22. Dezember 2009
Damit ich mir diese bezaubernden Schuhe von ASOS zu Weihnachten schenken kann. Die warten mit meiner favorisierten Farbkombination auf, aber auch mit einer perfiden Dreckanfälligkeit – bei Matschpfützen, Staubstraßen und beim Weggehen. Soll ich das Risiko eingehen, dass aus einer schneeweißen Spitze ein marmoriertes Etwas wird? Das 50 Euro Angebot ist einfach zu verführerisch. Deswegen werde ich alle Imprägniersprays der Schuhläden Deutschlands testen.
Black Satin
2. Dezember 2009
Kontraste very welcome:
Bewusst kitschiger Strassring – aka Ghettoglitzer, der zuletzt zur Milleniumswende seine Glanzzeit feierte (als ich die Jahre 2000/2001 wie eine Diskokugel beging; ohne verlorenzugehen) – zur als Gothicgedöns diffamierten schwarzen Nagelpolitur (Black Satin von Chanel, geschätzte 45 Minuten Trockenzeit. Ich bin ungeduldig und bitte demzufolge Schrammen zu entschuldigen) und von außen rockigen Kurzhandschuhen (Urban Outfitters, $25) mit samtweichem Schafffell im Inneren.
Wild @ heart!
Gute Taschen: zum Verkauf
27. November 2009
So Freunde, das Pensum ist erreicht! Nach meiner letzten Anschaffung aus New York (die Schwarze) ist erstmal Schluss mit neuen und alten Taschen. Mehr passen schließlich auch nicht an dafür vorgesehene Aufhängung. Und schließlich schlummern versteckt auf dem Dachboden noch ein paar versteckte Grazien von 1995-2005, u.a. die üblichen Luxus-plagiate oder H&M-Schnickschnack. Jetzt wird also ausgemustert – unter anderem die von Oma wohl gepflegten Stücke + ich leg drei rote Taschen drauf.
Deshalb hier eine Idee für einen fairen Deal: Ihr wollte eine der angebotenen Taschen. Dann schreibt mir eine E-Mail. Zahlt den angebenen Preis (Porto inklusive) an die Dt. Krebshilfe oder PeTA. Sendet mir davon einen Beleg. Und ich schick ruckzuck die Taschen. Alles klar? Dann geht’s nach Weiterlesen zu den Taschen und den Bankverbin-dungen der Vereine.