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	<title>Julia Stelzner – Writer and Editor</title>
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		<title>Grüße aus Palm Springs</title>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 08:07:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<strong>FAZ Magazin; 05/2013:</strong> Hier erholen sich Stars in der Sonne. Viele pilgern aber auch wegen des Designs in die kalifornische Stadt.

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				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>FAZ Magazin; 05/2013:</strong> Hier erholen sich Stars in der Sonne. Viele pilgern aber auch wegen des Designs in die kalifornische Stadt.<br />
<a href="http://www.juliastelzner.de/2013/05/16/gruse-aus-palm-springs/gruse_aus_palm_springs-2/" rel="attachment wp-att-498"><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/2013/05/Grüße_aus_Palm_Springs1.jpg" alt="Grüße_aus_Palm_Springs" width="710" height="947" class="aligncenter size-full wp-image-498" /></a></p>
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		<title>Ein Koch im Haus</title>
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		<pubDate>Thu, 16 May 2013 07:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essen]]></category>

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<strong>FAZ Magazin; 03/2013:</strong> Freitagabend, eine Wohnung in Prenzlauer Berg, an der Grenze zu Mitte. Fünf Freunde sind zum Essen zusammengekommen. Nicht ungewöhnlich, wenn man die 30 überschritten hat und mehr will als ein Stück Pizza auf dem Weg zum Club. Wenn man zum Beispiel zu Hause essen möchte, wo der Nachwuchs spielen kann, so wie …]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.juliastelzner.de/2013/05/17/ein-koch-im-haus/ein-koch-im-haus_andreas-pein/" rel="attachment wp-att-529"><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/2013/05/Ein-Koch-im-Haus_Andreas-Pein.jpg" alt="Ein Koch im Haus_Andreas Pein" width="710" height="474" class="aligncenter size-full wp-image-529" /></a></p>
<p><strong>FAZ Magazin; 03/2013:</strong> Freitagabend, eine Wohnung in Prenzlauer Berg, an der Grenze zu Mitte. Fünf Freunde sind zum Essen zusammengekommen. Nicht ungewöhnlich, wenn man die 30 überschritten hat und mehr will als ein Stück Pizza auf dem Weg zum Club. Wenn man zum Beispiel zu Hause essen möchte, wo der Nachwuchs spielen kann, so wie die vier Jahre alte Tochter von Sonja Heiss.</p>
<p>Die Autorin und Filmemacherin hat von ihren Freunden zum Einzug in ihre neue Wohnung einen Koch geschenkt bekommen, für einen Abend. Die Freunde sind auch die Gäste: Ellie, die an den letzten Zügen ihrer Dissertation in Geschichte sitzt und deswegen kaum zum Essen kommt. Sabine, Psychologin und Sonjas älteste Freundin. Martin, der Zugbegleiter aus Friesland. Sowie die Autorin dieses Textes, begeisterte und vielseitige Esserin, so lange es nur vegetarisch ist.</p>
<p>Es beginnt mit den Amuse-Bouche. Sie sind: sehr klein. „Hier haben wir den Waldorfsalat“, sagt der Koch des Abends und meint ein Stück geschmorten Sellerie in Apfelgelee, bestreut mit zerbröselten Walnusskernen. Man könnte es fast übersehen. Die Gäste amüsieren sich: „Der Waldorfsalat war halt ein bisschen mächtig“, meint Martin später über die paar Quadratzentimeter. Zum Glück gibt es noch drei Achtel eingelegte Radieschen.</p>
<p>Kristof Mulack, 29 Jahre alt, ist jetzt der Alleinunterhalter. Er wird noch einige Überraschungen servieren. Die nächste ist schon angerichtet: Spreewaldgurken-Eis. Klingt komisch. Aber alle nehmen es begeistert auf und ein. Sonja fragt: „Kann ich eine ganze Packung davon haben?“ Sabine sagt: „Du musst dir das Eis patentieren lassen.“ Das fängt doch gut an. Aber Saure-Gurken-Eis ist eben Kristofs Spezialität. Beim Bedienen hilft übrigens Maggie, die Verlobte des Kochs. Einen solchen Service sind wir nicht gewöhnt, denn in Mitte gehört es mittlerweile  in Restaurants dazu, Bestellungen lange hinauszuzögern.</p>
<p>Einen privaten Koch zu buchen passt natürlich zum Zeitgeist, zu ambitionierten Hobbyköchen und Food-Nerds. Also denen, die sich am Bahnhof internationale Gourmet-Zeitschriften kaufen, Kurse beim Promi-Koch belegen und ihre Reiseziele nach angesagten Restaurants aussuchen. Noch vor zehn Jahren war Essengehen anlassgetrieben. Heute ist es Lifestyle mit den Disziplinen Landesküchen, Diäten, Restaurantformen. Die beliebteste Disziplin ist die subtilste: der Rückzug ins Private, zu Private Dinings in Flüsterrestaurants, den „Supper Clubs“, und nach Hause. Auch Kitchensurfing hilft bei der kulinarischen Privatisierung. Die Online-Community vermittelt in Berlin, New York und Boston Köche an Haushalte und Firmen. Viele von ihnen haben die langen Schichten in Restaurants satt. Oder haben gar keine Ausbildung als Koch, arbeiten aber professionell, wie Kristof.</p>
<p>Die Idee zum Kitchensurfing hatte Chris Muscarella. Der Amerikaner war mehr als 15 Jahre lang in der amerikanischen Start-up-Szene tätig. Im Jahr 2011 eröffnete er ein Restaurant in New York. „Da habe ich gemerkt, dass es viele talentierte Köche gibt, die wenig verdienen und die im Netz keine Plattform haben, sich zu präsentieren und nebenbei Geld zu verdienen.“ Gemeinsam mit einem Programmierer, Lars Kluge, und einem Designer, Borahm Cho, beide aus Deutschland, entwickelte er Kitchensurfing. Im Frühsommer 2012 ging die Website in New York online. Berlin folgte im vergangenen Herbst. Weitere Städte in Deutschland sind geplant. Mehr als 50 Köche aus der Hauptstadt sind im Portal vertreten. „Wir machen uns in Supper Clubs, Restaurants und bei Straßenverkäufern auf die Suche nach neuen Köchen“, sagt Kavita Meelu, die Kitchensurfing in Berlin betreibt.</p>
<p>Sie sprach auch Kristof an, als sie zu Gast war in seinem Supper Club „Mulax“ in Kreuzberg, den er seit einem halben Jahr mit seiner Schwester führt. Der Versicherungskaufmann und ehemalige Rapper (daher also die Eloquenz!) wollte eigentlich ein Restaurant eröffnen; ungewiss, ob er damit jemals profitabel sein könnte. Kristof hat schon einige Tage in Profi-Küchen verbracht, unter anderem in der von Tim Raue, dem er in seinem direkten Umgangston ähnelt. Mit Supper Club und Kitchensurfing testet er das Vollzeit-Gastronomen-Leben.</p>
<p>In der Küche von Sonja hält Kristof mit zwei Plastikboxen Einzug. Eine mit den Geräten, wie zum Beispiel der 3500 Euro teuren Eismaschine und der Grillpfanne. Die andere für die vorbereiteten Gerichte und die frischen Zutaten. Fast anderthalb Tage hat er für das Einkaufen und das Vorkochen gebraucht. Auf der Arbeitsplatte stehen ein Dutzend Plastikflaschen mit den Saucen. Aus einer tropft Kristof gerade orangefarbene Flüssigkeit neben zwei gegrillte Möhrenhälften. Darüber kommen Popcorn-Streusel, die ebenfalls Möhrenschalen enthalten und der heiße Möhrensaft, abgeschmeckt mit Wermut und Safran.  Die Gäste äußern sich überschwänglich. „So leckere Möhren habe ich noch nie gegessen“, sagt Sabine. Martin genießt still. Die Autorin greift beherzt beim Popcorn zu, das Kristof auch noch auf den Tisch gestellt hat.</p>
<p>„Es gibt drei Arten von Kitchensurfing-Kunden“, sagt Kavita Meelu. „Zum einen solche, die Geburtstagsdinner und Jubiläumsfeiern ausrichten. Zum anderen diejenigen, meist Agenturchefs, die ihre Mitarbeiter mit einem kreativen Essen verwöhnen wollen. Und dann natürlich die vielen jungen Eltern, die mit ihren Kleinkindern nicht ins Restaurant wollen und deshalb einen Koch buchen. Oft ist es sogar günstiger als ein Restaurantbesuch, weil man sich die teuren Getränke spart oder den Babysitter.“ So vermittelt Kitchensurfing Gerichte und Köche in jeder Preisklasse, angefangen vom Lunch für acht Euro pro Person bis zum Vier-Gänge-Menü für 45 Euro. (So viel kostet es auch heute abend.) Viele Anfragen richten sich an internationale Köche, die mexikanische Tacos, chinesische Dumplings, peruanisches Cerviche oder moderne skandinavische Kost servieren.</p>
<p>Kristof, ein gebürtiger Berliner, ist kulinarisch ganz in Brandenburg zu Hause. Alle seine Zutaten stammen aus der Region, sagt er. Das Gemüse baut er sogar selbst auf einem Acker in Schönefeld an. Seine Menükarte ist auf die Zutaten reduziert. Die Farben sind einheitlich, denn Kristof, der selbst ein lilafarbenes Kochjackett trägt, steht auf Farbküche. Jeder Teller ist Ton in Ton gehalten, auch der Hauptgang: „Petersilienwurzel gebacken, als Creme, frittierte Schale und Sauce mit Grünkohl. Dazu: Müritz-Saibling.“ Und damit Sonja den auch ungestört essen kann, bastelt Kristof ihrer kleinen Tochter gerade eine Höhle, und wir unterhalten uns über andere Dinge als Möhrchen und Radieschen. Ellie nascht die restliche Schokolade vom Dessert aus dem Topf, die anderen rauchen auf dem Balkon. Und als Kristof und Maggie die Küche um halb zwölf verlassen, ist sie sauber aufgeräumt. Wir trinken weiter.</p>
<p>Foto: Andreas Pein</p>
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		<title>Grüße aus Kapstadt</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Mar 2013 19:31:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<strong>FAZ Magazin; 03/2013:</strong> Der Sommer geht hier nun zu Ende. Zum Glück kann man in Südafrika aber auch gut überwintern.
 
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				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>FAZ Magazin; 03/2013:</strong> Der Sommer geht hier nun zu Ende. Zum Glück kann man in Südafrika aber auch gut überwintern.<br />
<a href="http://www.juliastelzner.de/2013/05/17/gruse-aus-kapstadt/gruse_aus_kapstadt/" rel="attachment wp-att-514"><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/2013/05/Grüße_aus_Kapstadt.jpg" alt="Grüße_aus_Kapstadt" width="710" height="947" class="aligncenter size-full wp-image-514" /></a> </p>
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		<title>An entscheidender Stelle</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Mar 2013 19:15:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
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<strong>Tagesspiegel; 03/2013: </strong>Endlich ein Trend-Accessoire, das länger angesagt ist als eine Saison: das Tattoo am Handgelenk. In letzter Zeit bevorzugt von jungen Frauen genau dort getragen, wo sonst der Handtaschengriff oder ein Gliederarmband baumelt. Die eigene Person nicht ausgeschlossen, wenngleich das Unendlichkeitssymbol so hoch angesiedelt ist, dass es unter einem Pulli nicht hervorschaut – zur …]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.juliastelzner.de/2013/03/17/an-entscheidender-stelle/tattoo_js/" rel="attachment wp-att-459"><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/2013/03/Tattoo_js.jpg" alt="Tattoo_js" width="710" height="533" class="aligncenter size-full wp-image-459" /></a></p>
<p><strong>Tagesspiegel; 03/2013: </strong>Endlich ein Trend-Accessoire, das länger angesagt ist als eine Saison: das Tattoo am Handgelenk. In letzter Zeit bevorzugt von jungen Frauen genau dort getragen, wo sonst der Handtaschengriff oder ein Gliederarmband baumelt. Die eigene Person nicht ausgeschlossen, wenngleich das Unendlichkeitssymbol so hoch angesiedelt ist, dass es unter einem Pulli nicht hervorschaut – zur Schonung der großväterlichen Nerven.</p>
<p>Die Motive jener Handgelenkszierden sind als durchaus klassisch einzuordnen: Ein Herz gehört beispielsweise zu den Top Drei-Tattoos. Ein florales Motiv ist ebenfalls im Ranking ganz weit oben.</p>
<p>Sowie ein traditionelles Motiv aus der Fauna: ein Vögelchen, wahlweise eine Schwalbe oder eine Taube. Manche Frau ist gleich so gewieft und lässt sich ein (Blumen-)Armband stechen. Scarlett Johansson ist so eine. Überhaupt offenbart mancher Winker auf dem roten Teppich einiges. Etwa, und das ist nichts neues, dass die multitätowierte Angelina Jolie den Buchstaben „H“ als Rune an dieser Stelle trägt. Oder dass Hollywood-Kollegin Jessica Alba auf selber Höhe auf eine hinduistisch-inspirierte Lotusblüte schwört. Die Liste ließe sich unendlich fortsetzen. Zum Beispiel mit Eva Longoria, Megan Fox und Viktoria Beckham, um nur ein paar zu nennen.</p>
<p>Überhaupt scheint das weibliche Handgelenk ein obgleich dezentes Äquivalent zum männlichen, komplett tätowierten Unterarm. Denn sind wir mal ehrlich, bei der letzten Europameisterschaft wurden doch mehr Tattoos als Tore gesichtet. Nun fragt man sich freilich, warum bei den Frauen gerade das zarte Handgelenk den Lendenbereich oder die Schulter als Körperteil Nummer Eins im Tattoostudio abgelöst hat. Spielt es eine Rolle, dass man an dieser Stelle &#8211; entgegen dem unteren Rückenbereich oder dem Oberarm &#8211; nicht dick werden kann? Das Tattoo demnach in Form bleibt? Denn aus dem schlanken Infinity-Symbol wird schwerlich eine mächtige Acht werden. Was allerdings noch viel mehr ins Auge fällt, gerade am Sonntagmorgen: Das Tattoo am Handinnengelenk ist absolut konform mit der inoffiziellen Stempelstelle. Passt also prima zu den Clubkids, die eigentlich schon junge Erwachsene sind. Und ist sogar noch nachhaltiger. Karl Lagerfeld sollte demnach unter die Tätowierer gehen. Insbesondere, nachdem Dior Ende 2012 ein schönes Klebe-Tattoo mit Goldanteil und in Armband-Form auf den Markt gebracht hat. Kostete so viel wie ein echtes Tattoo, hielt aber wesentlich kürzer. Hand drauf!</p>
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		<title>Instafood</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Mar 2013 19:00:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
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<strong>I love you-Magazine; 02/2013:</strong> First of all: I plead guilty. The evidence is clear. Yet, from the prank of ringing of a neighbor’s doorbell to my first cigarette, isn’t it always this way? Once one is assimilated into a larger group, self-reflection vanishes at the cost of self-assertion. It’s the same with Instagram. I feel …]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.juliastelzner.de/2013/03/17/instafood/ily_no_09_1/" rel="attachment wp-att-419"><img class="aligncenter size-full wp-image-419" alt="ILY_NO_09_1" src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/2013/03/ILY_NO_09_1.jpg" width="710" height="975" /></a></p>
<p><strong>I love you-Magazine; 02/2013:</strong> First of all: I plead guilty. The evidence is clear. Yet, from the prank of ringing of a neighbor’s doorbell to my first cigarette, isn’t it always this way? Once one is assimilated into a larger group, self-reflection vanishes at the cost of self-assertion. It’s the same with Instagram. I feel at home with all these images of food. Strictly speaking, the images with “#food” posted on the social image site increases at a rate of millions . There aren’t even that many pictures of feet . Under #food: the McDonald’s maxi menu next to images of cake stands piled with sugary sweet macaroons, or schnitzel and fries and – Oh! Hello… ­­– a bare male torso. Someone obviously knows how to entice women. It’s not for nothing that the tag #foodporn is synonymous with Instagram.</p>
<p>It’s the same on Facebook. Since the world has denounced the elaborate rights of use status messages like “Still recovering from last night.” are just as fleeting as the memories of the previous evenings debauchery. In this light an image of one’s lunch comes across as non-committal. Face detection is impossible! Only Twitter is lagging. Packing food into 140 characters should be left to the writers of cookbooks. All the same, Instagram makes it clear: it’s no longer “my house, my car, my boat.” Rather “my sandwich, my steak, my favorite experimental restaurant.” Edo, ergo sum. I eat, therefore I am. As to the intentions behind all this, one can only speculate. After all, you can’t throw every Instagram user into the same pot.</p>
<p>There are, for example, the images from ‘bestie’ top models Karlie Kloss and Toni Garrn. On Instagram they post not only backstage pictures from photo shoots, but also images of their food. If you’re thinking of cotton balls soaked in orange juice or veggie sticks, you’re wrong. On the image menus of Miss Kloss and Miss Garrn are chocolate chip cookies and pancakes with sausages. In this case the food images on Instagram almost cause a cognitive dissonance in the viewer. </p>
<p>Those that see themselves as elite restaurant testers are another kind &#8211; no matter what image they post, it’s clear that they’re at the place to be. Who needs Yelp when the information is nicely filtered and freshly served via the iPhone? Ambitious jetsetters are much the same. A photo of the best pizza in Naples, tacos in Tijuana, and frog legs in Cambodia – culinary discoveries that not even Andrew Zimmerman from “Bizarre Foods” would get behind, and certainly not average-Joe food posters.</p>
<p>Of course, one has to take into the account the exorbitant competition that is taking place here – that is, coming up with something better than a boiled egg with caviar, a masterfully arranged fruit plate, or, yawn, an avocado sandwich, #vegan. The number of food professionals on Instagram make it better. Many run blogs parallel to their Instagram imagery, where they promote preposterous edible creations, ranging from neon layered cake to bacon shakes. This turns the followers on Instagram into a focus group. The images they like appear later in detailed blog posts, with the 18 filters of Instagram functioning as a replacement for Photoshop. A circle to which – as I already confessed – I truculently count myself. It’s a little like in the past, when one would tag a public toilet or electrical boxes on the side of the street with a permanent marker. My hashtag: <strong>#veggieway</strong>. </p>
<p><a href="http://www.iloveyou-magazine.com/index.php">Explore the I love you Diet-Issue here.</a></p>
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		<title>Interview: Franck Durand</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Mar 2013 18:55:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mode]]></category>

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		<description><![CDATA[ <strong>Previiew; 02/2013:</strong> Franck Durand (born 1969) is the founder and Creative Director of Atelier Franck Durand. At the age of 20 he started working for Marc Ascoli, one of the most influential Art Directors of his generation and at 29, he went into partnership. 
Six years later, in 2004, he created the Atelier Franck …]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.juliastelzner.de/2013/03/17/interview-franck-durand/cool1/" rel="attachment wp-att-428"><img class=" wp-image-428 alignleft" alt="franck_durand_by_david_sims.jpg" src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/2013/03/cool1.png" width="347" height="410" /></a> <strong>Previiew; 02/2013:</strong> Franck Durand (born 1969) is the founder and Creative Director of Atelier Franck Durand. At the age of 20 he started working for Marc Ascoli, one of the most influential Art Directors of his generation and at 29, he went into partnership. </p>
<p>Six years later, in 2004, he created the Atelier Franck Durand, responsible for the creative design of fashion campaigns for the likes of Balmain’s and Isabel Marant’s.</p>
<p>Asking him about the atelier’s timeless, even a bit old-world looking logo Franck says he just didn’t want to have a trendy logo, which he would be tempted to change every eight months. Franck Durand lives in Paris with his wife Emmanuelle Alt, editor-in-chief of French Vogue, and their two children.</p>
<p><em>What are your selection criteria when looking for photographers?</em></p>
<p>The feeling is important, as well as the quality of their work and the interest we have for them; it’s all very much about the relationship.</p>
<p><em>How much are photographers involved in the design phase?</em></p>
<p>It depends on the relationship we have with the photographer. Photographers such as Inez and Vinoodh or Karim Sadli are people I feel comfortable enough with to talk about a design phase.</p>
<p><em>Would you say there is a creative design that is typically French?</em></p>
<p>In the end there is, but it isn&#8217;t just about the nationality. It is more about confrontation and the marriage between an uncompromising and rigorous heritage and contemporary creativity.</p>
<p><em>On a more personal note: What does all your creative work has in common?</em></p>
<p>An image, a video, a magazine… These are all, in some way, statements on life. Plus, at the Atelier there is always the desire to keep a connection to reality, even if it&#8217;s a fantasy.</p>
<p><em>And how would you describe your dream client?</em></p>
<p>The dream client is someone who has constant drive: for proposition and projection and in the quest for quality.</p>
<p><em>Is there a rule when choosing color or black and white for your imagery?</em></p>
<p>There are no rules.</p>
<p><em>What do you think about provocative fashion advertisements?</em></p>
<p>It depends on what one considers to be provocative. Today, it appears rather more as marketing than true provocation. And as a matter of fact, which campaigns can be seen as provocative today? Hamilton, Bourdin or Newton wouldn&#8217;t be able to publish the same images today. Seducing the masses means also accepting that you have to be more prudish.</p>
<p><em>What would be your criteria for a unique fashion advertisement?</em></p>
<p>A campaign is a matter of seduction. Therefore, the first step is to look for the embodiment, not to be confused with the target; and to keep it very personal but not to the extent maybe where »they&#8217;ll get it in 15 years« either. You should also always be in touch with reality. We believe our work to be successful when our involvement becomes invisible.</p>
<p><em><em>Do you have an all-time favorite advertisement?</em></em></p>
<p>At the time, the Jil Sander F/W 91/92 by Nick Knight with Linda Evangelista in a pink armchair was a very striking campaign for me.</p>
<p><em>Which movie could you watch every day?</em></p>
<p>There are a few which all have very different styles. At the moment though, as it’s quite cold in Paris, I would like to see a comedy like Richard Quine&#8217;s &#8220;Bell, Book and Candle&#8221;.</p>
<p><em>How do you like your apartment: Designer with clean lines or cozy and more cluttered?</em></p>
<p>We live in the 16th arrondissement, in Village Boileau. I have always been rather tidy by nature. Therefore, our house looks like a summerhouse: light, warm and tidy.</p>
<p><em>In which situations do you ask your wife Emmanuelle for creative advice?</em></p>
<p>We rarely talk about our work. When we do, it is more about the unusual and funny moments, seldom about the struggles. At home we discuss family; children, grandparents, friends…</p>
<p>Photo: Franck Durand by David Sims. Courtesy of <a href="http://franckdurand.com/">Atelier Franck Durand</a>.</p>
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		<title>Interview: Elin Kling</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Mar 2013 18:50:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
<strong>FAZ Magazin; 02/2013:</strong> Elin Kling betreibt seit 2007 Schwedens erfolgreichsten Modeblog „Style by Kling“. Im Interview spricht die 29 Jahre alte Bloggerin über Modebewusstsein auf dem Land und geschenkte Markenkleidung.
Sie sind auf dem Land aufgewachsen. Waren Sie modebewusst?
Ganz im Gegenteil. Ich war zu 100 Prozent Punk. Mit grünen Haaren und eher jungenhafter Kleidung. Aber ich …]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.juliastelzner.de/2013/05/16/interview-elin-kling/attachment/1204071688/" rel="attachment wp-att-472"><img class="aligncenter size-full wp-image-472" alt="Elin Kling Guess by Marciano" src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/2013/05/1204071688.jpg" width="710" height="400" /></a></p>
<p><strong>FAZ Magazin; 02/2013:</strong> Elin Kling betreibt seit 2007 Schwedens erfolgreichsten Modeblog „Style by Kling“. Im Interview spricht die 29 Jahre alte Bloggerin über Modebewusstsein auf dem Land und geschenkte Markenkleidung.</p>
<p>Sie sind auf dem Land aufgewachsen. Waren Sie modebewusst?<br />
Ganz im Gegenteil. Ich war zu 100 Prozent Punk. Mit grünen Haaren und eher jungenhafter Kleidung. Aber ich habe schon immer gerne modisch experimentiert.</p>
<p><strong>Heute verkörpern Sie den zurückgenommenen schwedischen Stil. Warum ist der so erfolgreich?</strong></p>
<p>Ich glaube, die Franzosen sind daran schuld. Wir Schweden kleiden uns zwar recht minimalistisch, aber wir sehen auch alle gleich aus. Letztlich will jede von uns wie eine Französin aus¬sehen – dezent, aber selbstbewusst.<br />
<strong><br />
Sie bloggen, um Ihre Outfits zu präsentieren. Heute bloggen immer mehr junge Frauen. Eine ziemliche Inflation.</strong></p>
<p>Aber mit der Konkurrenz wächst oft auch die Qualität.</p>
<p><strong>Wie muss ein guter Modeblog sein?</strong></p>
<p>Hochwertige Bilder, persönlicher Ton, regelmäßige Updates, relevante Beiträge, große Leidenschaft. Ein Blog ist eine Menge Arbeit.</p>
<p><strong>Sie arbeiten auch als Model und entwerfen selbst Mode. Wie ist Ihre aktuelle Berufsbezeichnung?</strong></p>
<p>„Fashion Entrepreneur“ trifft es ganz gut.</p>
<p><strong>Und womit verdienen Sie Ihren Lebensunterhalt?</strong></p>
<p>I am the Queen of Commercial: Ich finanziere mich über die Werbeeinnahmen meines Blogs und meines Magazins. Die meiste Bannerwerbung auf „Style by Kling“ und „NowManifest“ stammt von Luxuslabels. Die Inhalte sind hingegen unabhängig. Gekauften Content gibt es nicht. Außerdem verdiene ich natürlich mit meinen Kooperationen Geld.</p>
<p><strong>Und wie viel haben Sie selbst gemacht an Ihrer Guess-Kollektion?</strong></p>
<p>Daran waren viele Personen beteiligt, von Jeans-Designern bis zu Strickprofis. Ich war die ganze Zeit in der Fabrik und habe viel gelernt – vom Zeichnen bis hin zu den Drucken.</p>
<p><strong>Die Luxusbranche macht sich die Blogger ziemlich zunutze.</strong></p>
<p>Aber ich habe meinen Blog nicht mit dem Ziel gegründet, für Handtaschen zu bloggen, sondern Geld damit zu verdienen.</p>
<p><strong>Gehen Sie selbst noch shoppen, oder bekommen Sie alles geschenkt?</strong></p>
<p>Ich wünschte, das wäre der Fall. Ich shoppe viel, meist online. Wenn ich einen Tag frei habe, mache ich aber lieber andere Dinge, als in Boutiquen zu gehen.</p>
<p><strong>Wann waren Sie zuletzt einen Tag offline?</strong></p>
<p>Lange her. Ich checke permanent meine Mails. Ich habe auch noch nie einen Abwesenheitsassistenten aktiviert. Es beruhigt mich, jederzeit zu wissen, was los ist.</p>
<p><a href="http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/mode/elin-kling-ich-blogge-nicht-fuer-handtaschen-12110541.html">Hier online.</a></p>
<p>Foto: PR Guess by Marciano</p>
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		<title>Grüße aus Antwerpen</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Mar 2013 18:41:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Grüße aus...]]></category>

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		<description><![CDATA[<strong>FAZ Magazin: 02/2013:</strong> Die Stadt in Belgien ist eine der schönsten Mode-Kapitalen &#8211; und die am wenigsten bekannte.
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				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>FAZ Magazin: 02/2013:</strong><a href="http://www.juliastelzner.de/2013/05/17/gruse-aus-antwerpen/gruse_aus_antwerpen/" rel="attachment wp-att-523"><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/2013/05/Grüße_aus_Antwerpen.jpg" alt="Grüße_aus_Antwerpen" width="710" height="947" class="aligncenter size-full wp-image-523" /></a> Die Stadt in Belgien ist eine der schönsten Mode-Kapitalen &#8211; und die am wenigsten bekannte.</p>
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		<title>Interview: JD Ferguson</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Mar 2013 18:37:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mode]]></category>

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		<description><![CDATA[
<strong>Zitty; 02/2013:</strong> Vor der Eröffnung seiner Berliner Ausstellung erzählt JD Ferguson von seiner Arbeit als Model und dem Wechsel auf die andere Seite der Kamera – der nicht ohne Nebenwirkungen verlief. Seine Bilder zeigen Models und Prominente, die er im Auftrag des „V Magazine“ backstage fotografiert.
Herr Ferguson, wie wird man vom Ex-Model zum Backstage-Fotografen?
Ich habe …]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.juliastelzner.de/2013/03/17/interview-jd-ferguson/6_jd-ferguson_ralph-lauren-nyc-2007_copyright-jd-ferguson_courtesy-mila-kunstgalerie/" rel="attachment wp-att-451"><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/2013/03/6_JD-Ferguson_Ralph-Lauren-NYC-2007_copyright-JD-Ferguson_courtesy-MILA-Kunstgalerie.jpg" alt="6_JD Ferguson_Ralph Lauren NYC 2007_copyright JD Ferguson_courtesy MILA Kunstgalerie" width="710" height="490" class="aligncenter size-full wp-image-451" /></a></p>
<p><strong>Zitty; 02/2013:</strong> Vor der Eröffnung seiner Berliner Ausstellung erzählt JD Ferguson von seiner Arbeit als Model und dem Wechsel auf die andere Seite der Kamera – der nicht ohne Nebenwirkungen verlief. Seine Bilder zeigen Models und Prominente, die er im Auftrag des „V Magazine“ backstage fotografiert.</p>
<p><em>Herr Ferguson, wie wird man vom Ex-Model zum Backstage-Fotografen?</em></p>
<p>Ich habe Stephen Gan, dem Herausgeber des New Yorker „V Magazine“, assistiert, und der schickte mich irgendwann los, um von den Schauen Backstage-Bilder zu machen. Da ich weder ein ausgebildeter Journalist noch Fotograf bin, habe ich dort auch nie ein Blatt vor den Mund genommen. Ich glaube, das kam im Nachhinein gut an.</p>
<p><em>Dies ist Ihre erste Ausstellung, was genau wird gezeigt?</em></p>
<p>In der Ausstellung sind zum einen persönliche Werke zu sehen, wie die Porträts von männlichen Nachwuchsmodels. Auf der anderen Seite sind aber auch meine Backstage- und Celebrity-Arbeiten für das „V Magazine“ oder das „New York Times Magazine“ zu sehen.</p>
<p><em>Welche Backstage-Situation ist es wert, fotografiert zu werden?</em></p>
<p>Der Backstage-Bereich ist für jeden Fotografen ein Traum, weil man alles festhalten kann: ein Model, das mit Lockenwicklern im Haar vor sich hindöst oder zwei Models beim Posen. Vor der Show herrscht immer eine ganz besondere Energie – allein, weil man mit den absoluten Profis zusammenarbeitet.</p>
<p><em>Für die Magazine, die Sie buchen, werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen der großen Schauen. Welche Motive mögen Sie persönlich?</em></p>
<p>Ich mag die ruhigen, intimen Momente. Wenn es weniger auf das Posen, als die Komposition ankommt. Mein Lieblingsbild zeigt Lily Donaldson, als sie sich nach einer Show von Dolce &amp; Gabbana 2007 konzentriert die Augenbrauen nachzieht.</p>
<p><em>Fühlen Sie sich eher als stiller Beobachter oder Störenfried?</em></p>
<p>Ich rede laut und ununterbrochen, da falle ich ohne weiteres Zutun auf. Meist ist man ja schon wegen des wenigen Schlafes während der Modewochen extrem aufgekratzt. Da ich selbst gemodelt habe, bin ich aber nicht nur mit vielen Models befreundet. Ich weiß auch, wie sie sich fühlen. Das schafft Vertrauen.</p>
<p><em>Ein gesundes Selbstbewusstsein ist also ein Muss für einen Backstage-Fotografen?</em></p>
<p>Ja, das braucht man definitiv. Ich halte meine Kamera in jedes Gesicht – egal, ob es das von Demi Moore, Diane Kruger oder Karl Lagerfeld ist.</p>
<p><em>Gibt es Beschwerden, wenn Leute nicht fotografiert werden wollen?</em><br />
Meist sind die Unsicheren diejenigen, die sich beschweren. Models und Prominente sind das Blitzgewitter gewöhnt. Je bekannter sie sind, desto netter sind sie.</p>
<p><em>Karl Lagerfeld, den Sie auch fotografiert haben, ist also sehr nett?</em></p>
<p>Karl ist wirklich ausgesprochen umgänglich. Ich habe ihn schon sehr oft getroffen und er schätzt mich, weil ich immer offen und ehrlich zu ihm bin. Außerdem hat er alle Freiheiten, zu tun und zu lassen, was er will.</p>
<p><em>Was denken Sie über die deutsche und besonders die Berliner Mode, wenn Sie hier auf die Straße schauen?</em></p>
<p>Nach dem zu urteilen, was ich bislang gesehen habe, kleiden sich die Berliner Männer cool, mit einem Hang zu Vintage. Zum Beispiel hochgekrempelte Hosen und Secondhand-Brillen. Die Frauen tragen wenig High Heels, aber sind trotzdem sehr stylisch, etwas androgyn. Ich mag Berlin sehr und ich überlege, hierher zu ziehen.</p>
<p><em>Noch wohnen in den Bergen nördlich von New York. Wie passt das zum glamourösen Leben eines Backstage-Fotografen?</em></p>
<p>Ich kam 2010 an den Punkt, an dem ich einfach ausgebrannt war. Jahrelanges<br />
Modeln, dann fünf Jahre Partys und Schauen als Fotograf – dazu zwei Schachteln Zigaretten täglich und fast kein Schlaf hatten Spuren hinterlassen.</p>
<p><em>Woran haben Sie gemerkt, dass Sie etwas an Ihrem Leben ändern müssen?</em></p>
<p>Ich bin damals zurück zu meinen Eltern nach Arkansas gegangen und war dort viel mit dem Hund spazieren. Und sogar dabei habe ich posiert und mich selbst fotografiert. In dem Moment habe ich mir gedacht: Das ist echt krass, ich kann nicht existieren, ohne mein Leben dokumentieren. Danach habe ich den Computer für ein Jahr weggepackt und bin in ein Haus von Freunden in die Catskill Mountains oberhalb von New York gezogen.</p>
<p><em>Wann wurde Ihnen die Mode- und Model-Abstinenz denn langweilig?</em></p>
<p>Ehrlich gesagt, bin ich schon nach einem Jahr wieder zu den Modewochen nach New York gefahren. Ich wohne aber inzwischen lieber in der Natur, anstatt für 2.000 Euro in einer Wohnung von der Größe eines Schuhkartons in New York City zu leben. Aber wie gesagt, vielleicht zieht es mich ja bald sogar nach Berlin.</p>
<p><strong>JD Ferguson: Backstage Pass, bis 23.2. in der Mila Kunstgalerie, Linienstr. 154, Mitte</strong></p>
<p>Photo: JD Ferguson. Courtesy of MILA Kunstgalerie.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Warten auf Norton</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Jan 2013 22:12:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mode]]></category>

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<strong>Tagesspiegel; 01/2013: </strong>Wenn man bedenkt, dass Boss jede Saison die größte Show der Fashion Week zeigt, kommt einem die Stimmung eine Stunde vor Beginn überraschend entspannt vor. Die Tatsache, dass wenige Tage zuvor noch beim Bezug der ehemaligen Opernwerkstätten in Mitte eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden und entschärft wurde, ist längst in Vergessenheit geraten. …]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.juliastelzner.de/2013/01/30/warten-auf-norton/boss_hanne-gaby-odiele/" rel="attachment wp-att-396"><img class="aligncenter size-large wp-image-396" alt="Boss_Hanne Gaby Odiele" src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/2013/01/Boss_Hanne-Gaby-Odiele-710x692.jpg" width="710" height="692" /></a></p>
<p><strong>Tagesspiegel; 01/2013: </strong>Wenn man bedenkt, dass Boss jede Saison die größte Show der Fashion Week zeigt, kommt einem die Stimmung eine Stunde vor Beginn überraschend entspannt vor. Die Tatsache, dass wenige Tage zuvor noch beim Bezug der ehemaligen Opernwerkstätten in Mitte eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden und entschärft wurde, ist längst in Vergessenheit geraten. Wo früher großformatige Bühnenbilder angefertigt wurden, werden am Donnerstagabend die Models so dezent angepinselt, dass es gar nicht auffällt. Mittendrin scherzt Chefdesigner Eyan Allen. Dass alles so gefestigt anmutet, mag auch daran liegen, dass keines der internationalen Topmodels wie Kasia Struss, Karmen Pedaru und Hanne Gaby Odiele wie sonst in letzter Minute eingeflogen wurde.</p>
<div>
<p>Allen berichtet, dass ihm der Eröffnungslook, ein silbergraues Wolljacket mit einer architektonisch konstruierten Schulterpartie besonders viel Kopfzerbrechen bei der Umsetzung gemacht habe. Die Models werden zum Ankleiden gerufen. Fünf Minuten später stehen sie bereit. Auch bei so viel schwäbischer Perfektion kann es zu Verzögerungen kommen. So müssen die Models noch ein wenig verweilen, bis Renée Zellweger und Edward Norton in der ersten Reihe Platz nehmen. Irgendeiner kommt ja immer zu spät.</p>
</div>
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