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Während der Fashion Week: ‘ne Demo.

26. Januar 2012


Letzte Woche war nicht nur Fashion Week in Berlin, es fand auch eine der größten Demonstrationen GEGEN Gentechnik, Dioxin und Antibiotika im Futtermittel sowie Massentierhaltung und FÜR mehr Bauernhöfe im Zuge einer Neuausrichtung der Agrarindustrie statt. Konkret wurde gefordert: “Die Agrarzahlungen müssten an ökologische, soziale und Tierschutzkriterien gekoppelt und für Großbetriebe gedeckelt werden.” Unter dem Kampagnenmotto “Wir haben es satt!” zogen so 23.000 Menschen aus 90 Organisationen und Verbänden wie dem Deutschen Tierschutzbund, dem Vegetarierbund (bei denen ich selbst Mitglied bin), dem BDM, Bioland, Campact oder Slow Food vom Berliner Hauptbahnhof vor das Bundeskanzleramt. Darunter: meine Wenigkeit sowie Freundin Steffi, die sich seit einem gemeinsamen Kapstadt-Urlaub vor knapp einem Jahr auch fleischlos ernährt und gerade aus Modegründen in der Stadt weilte. Kalt war es, sehr kalt sogar, sodass wir an manchen Momenten die stickige Luft im Modezelt in 300 Metern Luftlinie vermissten. Irgendwann dann auch Eisregen. Machte den meisten aber nichts: Die Menschenmasse reichte so mehr als einmal vom Bahnhof bis zum Bundeskanzleramt. Dort verharrte sie mehrere Stunden bei wärmender Suppe (aus offiziell nicht mehr haltbaren Lebensmitteln, versteht sich) und Gewürzmilch (aus Soja, versteht sich) vor der kleinen Bühne, auf der sich u.a. der Präsident des deutschen Tierschutzbundes, Moritz Schäfer, Fernsehköchin Sarah Wiener oder Mariann Bassey von “Friends of the Earth” zum Thema äußerten.
Zum Weiterlesen bitte ich, einen Blick auf die Kampagnensite zu werfen. Eine Beschäftigung mit dem, was auf den Teller gelangt, wäre natürlich auch fein. Und das nächste Mal geht’s auch wieder um Mode – versprochen! Schließlich schlugen wir nach mehreren Stunden im Regierungsviertel auch irgendwann wieder im Zelt auf, zu der Show von Issever Bahri.

Zitat des Tages

27. Juli 2011

(…) The reality, of course, is that we already have a centrist president — actually a moderate conservative president. Once again, health reform — his only major change to government — was modeled on Republican plans, indeed plans coming from the Heritage Foundation. And everything else — including the wrongheaded emphasis on austerity in the face of high unemployment — is according to the conservative playbook. (…)

(Paul Krugman am 26.07.2011 auf seinem Blog bei der NYTimes)

Auf die leichte Schulter genommen.

5. Mai 2011

Ehepaar Wulff weilte gerade in Mexiko zur Stippvisite. Die amerikanischen Lifestyle-medien interessierte bei diesem Trip insbesondere die Kleidung der Gattin des Bundespräsidenten (“For her departure, Bettina picked khaki pants and a patterned blouse. She changed into a floral skirt, a white tee and a hat to visit the pyramids at Teotihuacan and for a reception at the German Embassy, she really did it up in a printed frock and chunky necklaces.”) Und oh Wunder, ihr Tattoo blieb in diesem Zug auch nicht unerwähnt: “The short-sleeved number also showed off the tribal tattoo on her right arm — which she’s kept covered up in public (…) Whoops!” Gut möglich, dass Bettina Wulff derartigen Bemerkungen überdrüssig war, und deshalb kurzerhand – wie “Kollegin” Margarita Zavala – zum Pashimaschal griff. Ein Accessoire, das wenig Wärmekapital besitzt (wozu auch im heißen Mexiko?). Außerdem ist nicht bekannt, dass man viele Gotteshäuser zu besuchen hatte, für die es sich zu verhüllen ziemt. Also irgendwie eine überflüssige Nummer. So zimperlich ist eine Michelle Obama übrigens nicht. Da werden die definierten Oberarme in den wenigsten Fällen versteckt und wenn der First Lady kalt ist, dann gibt es eben ein Jäckchen.
Die Bilder von ebenjenem Auftritt gibt es hier zu sehen.

Stilvorlage: Let the Sunshine in

20. April 2011

Credits rechts: media.nowpublic.net

Links das aktuelle Wahlplakat der DA (Democratic Alliance) in Südafrika, rechts das Obama-Biden Modell. Sonnige Gemüter, die Wahlkämpfer allerorts.

Zitat des Tages

17. März 2011

No.

(US-Außenministerin Hillary Clinton auf die Fragen “If the president is reelected, do you want to serve a second term as secretary of state?” und “Would you like to serve as secretary of defense?”. Ach, als Präsidentin möchte sie auch nicht mehr kandidieren. Ob sie weiterhin im Senat vertreten sein wird, ist ebenfalls fraglich. Schade! via HuffPost)