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	<title>Julia Stelzner &#187; Kulinarik</title>
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	<description>Stilvorlagen aus Mode, Kunst, Gesellschaft, Politik und Kulinarik</description>
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		<title>Godshot: Guter Kaffee</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 13:34:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulinarik]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[finest food]]></category>
		<category><![CDATA[Godshot]]></category>
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Wie ich bereits einmal sagte: Ich bin, was Kaffee in öffentlichen Kaffeehäusern anbelangt, ein verdammt wählerisches Geschöpf. Der Kaffeemacher von]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2012-01-09-um-00.03.17.png" alt="" title="Godshot" width="520" height="380" class="alignleft size-full wp-image-11393" /></p>
<p><a href="http://www.juliastelzner.de/blog/kulinarik/was-fur-schaumschlager/">Wie ich bereits einmal sagte</a>: Ich bin, was Kaffee in öffentlichen Kaffeehäusern anbelangt, ein verdammt wählerisches Geschöpf. Der Kaffeemacher von gegenüber verachtet mich dafür, wenn er mit einem Löffel massenweise aufgeblasenen Schaum aus meinem Milchkaffee löffelt. Aber ist doch so: Ich lasse meine Haare ja auch nicht vom Maurer schneiden und will keine Pizza, gebacken von einer Gynäkologin. Ergo verlange ich auch einen Kaffee von jemanden, der sich mit dem Gebräu auskennt &#8211; und nicht von der Studentin, die nebenbei nur ein paar Euros verdienen will und den Kaffee viel zu heiß aufbrüht, sodass er bitter schmeckt. Liebe zum Handwerk &#8211; muss schon sein. <a href="http://www.juliastelzner.de/blog/kulinarik/koffein-reichlich-und-richtig/">In San Francisco wurde ich dahingehend ja ganz und gar verwöhnt</a>: Ich schwelge immer noch in dichtem Kaffee, mit sanfter und zugleich kräftiger Crema und ohne Milchschaumschlägerei. <em>Latte Macchiato ist so letztes Jahrzehnt!</em> Worauf ich nun hinauswill: Ich habe auch in Berlin einen Platz gefunden, dem ich neben dem Lieblingslümmeladen &#8220;<a href="http://www.juliastelzner.de/blog/kulinarik/samstags-im-kiez/">SLOERM</a>&#8221; das Prädikat &#8220;einwandfreister Milchkaffee&#8221; verleihen kann: das <a href="http://godshot.de/" target="_blank" rel="nofollow">Godshot</a> im östlichen Prenzlauer Berg in der Immanuelkirchstraße 32. Dort gibt es drei verschiedene Kaffeesorten (nicht wie im<a href="http://www.philzcoffee.com/" target="_blank" rel="nofollow"> Philz </a> in San Fran über 20; reicht aber völlig), was ich zu Zwecken der Abwechslung sehr goutiere. Der Milchkaffee wird mit Milch aus einem Berliner Naturschutzgebiet gereicht. Außerdem wird ein kleines Kekschen dazu serviert &#8211; eine nette Geste, die irgendwo zwischen verlorenem Kännchen und Sojamilch woanders vergessen worden scheint. Und wer jetzt noch wissen will, wie man so guten Kaffee hinbekommt &#8211; kann an einem der <a href="http://godshot.de/seminare-im-godshot-2/" target="_blank" rel="nofollow">Barista-Seminare</a> teilnehmen. Ich wüsste da schon ein paar&#8230;</p>
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		<title>Kürbis über alles.</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 21:39:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulinarik]]></category>
		<category><![CDATA[finest food]]></category>
		<category><![CDATA[Rezept]]></category>

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		<description><![CDATA[
Der Kürbis ist ein gutes Gemüse, auch wenn er wieder monatelang die Speisekarten dominieren wird. Vor allem als Suppe, die]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/pbread.jpg" alt="" title="pbread" width="520" height="347" class="alignleft size-full wp-image-11182" /></p>
<p>Der Kürbis ist ein gutes Gemüse, auch wenn er wieder monatelang die Speisekarten dominieren wird. Vor allem als Suppe, die &#8211; und das ist nur eine Anmerkung &#8211; in der Variante mit der Kokosnuss ein Reinfall für mich ist, da in der Kombination zu dicht, zu fleischig, weswegen ich sie mit etwas Frischem wie Orangen oder Äpfeln und Weisswein zubereite). Meine liebste Kürbisvariation ist jedoch weniger eine Flüssige, als das in den USA so beliebte &#8220;Pumpkin Bread&#8221;: ein süß-herber Kürbiskuchen mit winterlichen Gewürzen:</p>
<p>- 240ml Kürbispürée (Dazu einen Kürbis, z.B. Hokaido oder Butternut, waschen, halbieren, entkernen und im Ofen bei 180 Grad für ca. 45 Minuten grillen, bis er weich ist. Dann das weiche Fruchtfleisch mit Löffel herausholen und, sobald abgekühlt, pürieren)<br />
- 220g Mehl<br />
- 1 TL (Weinstein-)Backpulver<br />
- 220g (Rohr-)Zucker<br />
- 1 Prise Salz<br />
- 2 Eier<br />
- 120ml Olivenöl<br />
- 60ml fettarmer Jogurt oder Buttermilch (oder Wasser)<br />
- 1 Prise Muskatnuss<br />
- 1 große Prise Piment<br />
- 1 TL Zimt<br />
- 120g zerkleinerte Walnüsse</p>
<p>Erst Kürbispürée, Öl, Eier und Jogurt verquirlen. Danach die trockenen Zutaten separat verrühren. Diese unter die feuchte Mischung heben und gut verrühren. Teig in eine gefettete Backform geben und im bei 180 Grad (vorgeheizten) Ofen 60 Minuten backen.</p>
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		<title>Keine Tacos in Tijuana.</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Oct 2011 18:33:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulinarik]]></category>
		<category><![CDATA[Cesars Salad]]></category>
		<category><![CDATA[finest food]]></category>
		<category><![CDATA[Mexiko]]></category>
		<category><![CDATA[San Diego]]></category>
		<category><![CDATA[Tiujana]]></category>

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Ich war wirklich mehr als scharf drauf &#8211; auf das mexikanische Essen in Kalifornien. Hab es immer wieder versucht, zweimal,]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/cesar1.jpg" alt="" title="cesar1" width="520" height="388" class="alignleft size-full wp-image-11145" /><br />
<img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/cesar3.jpg" alt="" title="cesar3" width="520" height="388" class="alignleft size-full wp-image-11146" /></p>
<p>Ich war wirklich mehr als scharf drauf &#8211; auf das mexikanische Essen in Kalifornien. Hab es immer wieder versucht, zweimal, dreimal, ja sogar viermal, die Tacos und Burritos mit vegetarischer Füllung, die letzten Endes doch wieder nur aus Bohnenbrei und Reis bestanden, garniert mit drei Tomatenstückchen und etwas Zwiebel inmitten eines Tacos mit miefigen Nebengeschmack. Ich war zu diesem Zweck in richtigen Restaurants genauso wie am Straßenstand. Ohne Erfolg und mit der Folge, dass ich hinterher mindestens vier Churros essen musste, um den Geschmack des ersteren zu eliminieren (mit Erfolg, sagt die Waage). In Tijuana angelangt, kam ich dann aber doch noch in den Genuss eines hervorragenden mexikanischen Mahls, nichts im Teigmantel. Sondern: &#8220;Caesar Salad&#8221; und zwar, so sagt man, am Ort seiner <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Caesar_salad" target="_blank" rel="nofollow">Rezeptentwicklun</a>g &#8211; im &#8220;Hotel Caesar&#8221;. Zubereitet wurde dieser binnen weniger Sekunden als Showact live am Tisch. Mit ganzen Salatblättern, einem Crostini und frisch geriebenem Parmesan. Das schmeckte ganz vorzüglich, vor allem wegen der nicht zu intensiven Zitronennote und dem frischen Pfeffer im Dressing zum knackfrischen Salat. Doch auch sonst ist Tijuana einen  Ausflug (nicht nur zum Zigarettenkauf) wert, wenn man in der Nähe von San Diego weilt. Schließlich schmecken hier auch die Churros am Besten!</p>
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		<title>Biomarkt in Baumarkt-Größe.</title>
		<link>http://www.juliastelzner.de/blog/kulinarik/biomarkt-in-baumarkt-grose/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Sep 2011 05:54:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulinarik]]></category>
		<category><![CDATA[auf Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[finest food]]></category>
		<category><![CDATA[Whole Foods]]></category>

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In Deutschland sind die Bioläden klein und manchmal auch ein bißchen muffig. Wenn ich an die Zeiten denke, in denen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2011-09-27-um-06.12.11.png" alt="" title="whole foods01" width="520" height="390" class="aligncenter size-full wp-image-11095" /><br />
<img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Whole-Foods-4.jpg" alt="" title="Whole Foods 4" width="520" height="696" class="aligncenter size-full wp-image-11103" /><br />
<img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Whole-Foods-5.jpg" alt="" title="Whole Foods 5" width="520" height="696" class="aligncenter size-full wp-image-11104" /><br />
<img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/CIMG6187.jpg" alt="" title="Whole Foods 2" width="520" height="390" class="aligncenter size-full wp-image-11099" /><br />
<img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/CIMG6189.jpg" alt="" title="Whole Foods 7" width="520" height="390" class="aligncenter size-full wp-image-11105" /><br />
<img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/CIMG6191.jpg" alt="" title="Whole foods 07" width="520" height="390" class="aligncenter size-full wp-image-11108" /><br />
<img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2011-09-28-um-07.03.05.png" alt="" title="whole foods 6" width="520" height="390" class="aligncenter size-full wp-image-11102" /></p>
<p>In Deutschland sind die Bioläden klein und manchmal auch ein bißchen muffig. Wenn ich an die Zeiten denke, in denen ich für ein Biobrot oder eine -Milch noch das nicht mehr als 50 Qudratmeter große <em>Reformhaus</em> der Kleinstadt aufsuchen musste, hat sich inzwischen einiges getan. Heute gibt&#8217;s in meiner Nachbarschaft beispielsweise den LPG-Supermarkt, der bei der Eröffnung vor vier Jahren noch als &#8220;Europas größter Bio-Supermarkt&#8221; angepriesen wurde. In Sachen Charme zeigt er im Jahre 5 leider immer noch nicht ganz so viel Größe. Noch zu unansprechend ist das Essen drapiert, zu teuer oft die Preise. In den Staaten ist der Einkauf von <em>whole foods</em>, also Lebensmittel ohne Zusatzstoffe, sondern natürlich belassen, eine ganz andere Nummer &#8211; eine, die mich beim ersten <a href="http://www.wholefoodsmarket.com/" target="_blank" rel="nofollow">Whole Foods</a>-Besuch in New York vor drei Jahren schlicht überwältigt hat; in dem Moment, als ich das erste Mal vor den zubereiteten Salaten und warmen Gerichten stand, die ich mir frei nach Gusto zusammenstellen konnte. Ich kannte vorher ja nur die Fotos von jungen Schauspielerinnen, die sich in besagter Kette ihr Essen kaufen. So tat ich es dann also auch, ein knappes halbes Jahr lang in New York &#8211; sechs Monate, in dem nicht nur das Land einen Wirtschaftscrash erlitt, sondern sich auch mein angespartes Vermögen viel zu schnell verflüssigte. Nur war mir dabei immer etwas mulmig zumute: diese Mengen an Essen, aufgetürmt bis zur Decke und so frisch, dass man es eigentlich am selben Abend noch wegschmeißen muss, um Qualitätstandards zu halten. In Los Angeles sollte ich das Ganze vor ein paar Tagen nochmal in einer ganz anderen Dimension erleben. In der gab es auch noch eine <em>Raw</em>- (sehr beliebt an der Westküste) und eine <em>Healthy Food</em>-Ecke gibt, sowie eine Theke für Mexikanische Kost und die, an der man sich seine <em>Pho</em> selbst komponieren kann. Außerdem gibt es nicht etwa ein bis drei <em>Bread Puddings</em> zum Nachtisch, sondern &#8211; oh ha! &#8211; acht verschiedene Sorten. Und Cracker, Mehl, Nüsse oder Reis (in ca. 40 Varianten) kann man sich auch noch selbst bemessen. Das alles untergebracht in einem Gebäude, das so groß ist wie ein neuer Baumarkt an der Stadtgrenze. Denn nur in diesem Gigantismus wird eine Auswahl &#8211; großteils vegetarisch, was ich per schon mal goutiere &#8211; möglich gemacht, in der man geschätzt zwei Jahre jeden Tag etwas anderes essen kann. Und zwar genau das, worauf man gerade Lust hat (nicht so wie bei der Biokiste, die vorgibt, was es eben zu Zeit regional bzw. saisonal auf dem Feld und an den Bäumen gibt &#8211; ein ebenfalls von mir geschätztes Konzept.). Was soll ich sagen: Auch während dieser US-Reise kompensierte Whole Foods das ein oder andere Mal teure Restaurantbesuche. Nur ganz sicher bin ich mir immer noch nicht (obwohl es wieder einmal gut geschmeckt hat heute abend; sogar die veganen Schinkenwürfel auf dem Salat), ob <em>viel nicht zu viel</em> ist, sondern einfach der Luxus unserer Zeit, in einem auf <em>Convenience</em> bedachten Land? Und daran schließt sich gleich folgende Frage an: Ist Berlin &#8211; nach den UK und den USA &#8211; reif für Whole Foods? Ich meine: ja!</p>
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		<title>Lieblingskaffee in LA: Groundwork</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Sep 2011 04:40:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulinarik]]></category>
		<category><![CDATA[auf Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Café]]></category>
		<category><![CDATA[Los Angeles]]></category>
		<category><![CDATA[Venice Beach. Kaffee]]></category>

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		<description><![CDATA[

Spitzenkaffee auch in Los Angeles, besser gesagt in Venice Beach und damit in unmittelbarer Nähe zu unserem bezaubernden Beach-Condo mit]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2011-09-27-um-06.17.57.png" alt="" title="Ground Coffee 1" width="520" height="390" class="aligncenter size-full wp-image-11082" /><br />
<img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2011-09-27-um-06.17.12.png" alt="" title="Groundwork Coffee 2" width="520" height="390" class="aligncenter size-full wp-image-11083" /></p>
<p>Spitzenkaffee auch in Los Angeles, besser gesagt in Venice Beach und damit in unmittelbarer Nähe zu unserem bezaubernden Beach-Condo mit den immer netten, kiffenden Nachbarn (um die 40): <a href="http://www.groundworkcoffee.com/" target="_blank" rel="nofollow">Groundwork Coffee</a>. Das Café &#8211; ein paar wenige Plätze im Inneren, mehr davor &#8211; fungiert eigentlich als Fabrikverkauf der Biorösterei (Bohnen zum größten Teil aus fairem Handel), ist aber eine Institution per se &#8211; sowohl für die Nachbarn als auch die Touristen, die zum fünf Minuten entfernten Strand schlappen. Deswegen ist der Coffeeshop gerade zwischen 9 und 11 Uhr morgens extrem gut gefüllt. Für einen Latte anzustehen lohnt sich übrigens nicht, gibt es doch sechs Sorten aus Eigenproduktion zur Selbstbetankung. Ich empfehle diese drei: &#8220;Angels Brew&#8221;, den Milden. &#8220;Venice Brew&#8221;, etwas kräftiger und mein Favorit. Sowie &#8220;Bitches Brew&#8221;, die starke Mischung, nach einer langen Nacht. Dazu schmeckt nichts besser als das &#8220;Banana Bread&#8221; und ein kleines Eiersandwich mit gebratenem Gemüse für die Freunde des deftigen Frühstücks. Achja, man kann sich natürlich auch beliebige Mengen des favorisierten Kaffees vor Ort abfüllen und mitnehmen (das Pfund zu ca. 14 Dollar). Obwohl zuhause Kaffee trinken in den USA ja fast schon eine Rarität ist, was jedoch halb so schlimm ist, gebe es mehr Plätze wie <em>Groundwork Coffee</em>. (Anmerkung: Im &#8211; wegen Promidichte -<em> hippen</em> <a href="http://www.urthcaffe.com/" target="_blank" rel="nofollow">Urth Caffé</a> an der Melrose Place schmeckt der Kaffee nämlich nicht halb so gut wie bei Groundwork, sondern schlicht bitter. Die Sandwiches sind dagegen top. Und auch das <a href="http://www.rosecafe.com/" target="_blank" rel="nofollow">&#8220;Rose Café&#8221;</a> vier Blocks weiter in Venice kann mehr in Sachen <em>fancyness</em> mithalten, als was guten Kaffee angeht. Dafür hat es einen großen Außenbereich und leckere, aber nicht ganz günstige Salate.)</p>
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		<title>Koffein, reichlich und richtig.</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 05:47:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulinarik]]></category>
		<category><![CDATA[eat out]]></category>
		<category><![CDATA[Kaffee]]></category>
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		<description><![CDATA[
Meine Top 5 Kaffeebutzen aus San Francisco &#8211; die meisten davon in The Mission angesiedelt, wo genächtigt wurde. Da lag]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/coffe02.jpg" alt="" title="coffe02" width="520" height="693" class="aligncenter size-full wp-image-11069" /><br />
Meine Top 5 Kaffeebutzen aus San Francisco &#8211; die meisten davon in <em>The Mission</em> angesiedelt, wo genächtigt wurde. Da lag der Weg zu gutem Kaffee nah. Gut so!</p>
<p><strong>1. <a href="http://fourbarrelcoffee.com/" target="_blank" rel="nofollow">Four Barrels Coffee</a></strong>: kein W-Lan, kein Gebäck, dafür extra cremiger Milchkaffee nach langer Wartezeit.<br />
<strong>2. <a href="http://www.philzcoffee.com/" target="_blank" rel="nofollow">&#8220;Philz&#8221;</a> in <em>The Castro</em>:</strong> Auswahl aus über 20 Kaffeesorten, die im Papierfilter während ständigem Umrühren aufgebrüht werden. W-Lan und viel Nachbarschaft.<br />
<strong>3. <a href="http://www.thesummit-sf.com/" target="_blank" rel="nofollow">&#8220;The Summit&#8221;</a>:</strong> Großer Raum für Macbook-Nutzer. Im Angebot: Biomilch, jede Menge Snacks sowie Iced Matcha Tea.<br />
<strong>4. <a href="http://www.missionbeachcafesf.com/" target="_blank" rel="nofollow">&#8220;The Mission Beach Cafe&#8221;</a>: </strong>bietet nicht nur super Frühstück und Dinner und ist deswegen zu Stoßzeiten sehr voll, sondern auch klasse Milchkaffee mit &#8220;Blue Bottle Coffee&#8221;<br />
<strong>5. <a href="http://www.bluebottlecoffee.net/about/who-we-are/" target="_blank" rel="nofollow">&#8220;Blue Bottle Coffee&#8221;</a>: </strong>Alteingesessene Rösterei mit Filiale unter anderem im Ferry Building. Für den puren Geschmack am besten Espresso ordern.</p>
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		<title>Kefir, frozen.</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 05:14:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulinarik]]></category>
		<category><![CDATA[finest food]]></category>

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		<description><![CDATA[
Es gibt immer wieder ein neues Low/No Fat-Goodie auf der New Yorker Modewoche. Dieses hier schmeckt sogar gut: Frozen Kefir]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/IMG_1751.jpg" alt="" title="IMG_1751" width="520" height="390" class="aligncenter size-full wp-image-11050" /><br />
Es gibt immer wieder ein neues Low/No Fat-Goodie auf der New Yorker Modewoche. Dieses hier schmeckt sogar gut: <a href="http://lifeway.net/Products/FrozenKefir.aspx" target="_blank" rel="nofollow">Frozen Kefir</a> von Lifeway. Praktisch der neueste Clou auf der Frozen Yogurt-Welle. Und so verleiht man schließlich auch dem Nischenprodukt des Kefir jenseits des Türkenimbiss ein bißchen Glamour.</p>
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		<title>Gemischter Teller</title>
		<link>http://www.juliastelzner.de/blog/kulinarik/gemischter-teller/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Jul 2011 12:20:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulinarik]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[eat out]]></category>
		<category><![CDATA[finest food]]></category>

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		<description><![CDATA[
Ich war lange auf der Suche nach guter türkischer Kost. Vegetarisch, versteht sich; und jenseits von schleimigen Salat-Taschen. Bei &#8220;Bal]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Türke21.jpg" alt="" title="Türke2" width="520" height="693" class="aligncenter size-full wp-image-10732" /></p>
<p>Ich war lange auf der Suche nach guter türkischer Kost. Vegetarisch, versteht sich; und jenseits von schleimigen Salat-Taschen. Bei <a href="http://www.qype.com/place/1513786-Bal-Koefteci-Berlin" target="_blank" rel="nofollow">&#8220;Bal Köfteci&#8221;</a> am Kottbusser Damm 101 in Neukölln meine ich nach dem ersten Besuch, diese gefunden zu haben. Besonders schätze ich hier, dass ich (als diejenige, der immer irgendwas an der vorgegebenen Speiseordnung nicht passt) mir mein Gericht selbst zusammenstellen kann: als sogenannter &#8220;Vegetarischer Wunschteller&#8221; für 4,50 Euro. Den kann man sich &#8211; wie man sieht &#8211; eigentlich auch gut zu zweit teilen, insofern nicht futterneidisch.</p>
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		<title>Schönwetter-Salat</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jul 2011 09:12:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
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		<category><![CDATA[finest food]]></category>
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Zugegeben, Fenchel passt als klassisches Herbstgemüse nicht gerade auf die saisonale Speisekarte. Aber in Anbetracht des Wetters macht sich die]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Foto1.jpg" alt="" title="Fenchelsalat" width="520" height="390" class="aligncenter size-full wp-image-10512" /><br />
Zugegeben, Fenchel passt als klassisches Herbstgemüse nicht gerade auf die saisonale Speisekarte. Aber in Anbetracht des Wetters macht sich die Knolle mit dem leichten Lakritzgeschmack in diesen Tagen gar nicht mal so schlecht: z.B. als süß-fruchtiger Salat mit Datten, Walnüssen und Äpfeln. Für 4 Personen nehme man hierfür: 2 Knollen Fenchel, 2 Äpfel (z.B. Braeburn), je eine Hand voll klein gehackter Datteln und Walnüsse sowie 1 EL Dill, welche man mit dem angerührten Dressing aus 3 EL Olivenöl, dem Saft einer ausgepressten Zitrone, 2 EL Ahornsirup, Salz &#038; Pfeffer und dem Fenchelgrün vermengt und darin 20 Minuten vor Verzehr ziehen lässt.<br />
Auf dass die Sonne nun wieder scheine!</p>
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		<title>the real stuff sticks: im Fortuna&#8217;s Feast</title>
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		<pubDate>Mon, 16 May 2011 09:19:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Kulinarik]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[eat out]]></category>
		<category><![CDATA[Fortuna's Feast]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Private Dining]]></category>
		<category><![CDATA[Supper Club]]></category>

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Ein Geheimtipp, der längst keiner mehr ist: Im Fortuna&#8217;s Feast in Neuköllns gentrifiziertester Meile, der Weserstrasse, lädt Suzy Fracassa jeden]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/FF-Raum.jpg" alt="" title="FF Raum" width="520" height="780" class="alignleft size-full wp-image-10383" /></p>
<p>Ein Geheimtipp, der längst keiner mehr ist: Im <a href="http://fortunasfeast.blogspot.com/" target="_blank" rel="nofollow">Fortuna&#8217;s Feast</a> in Neuköllns gentrifiziertester Meile, der Weserstrasse, lädt Suzy Fracassa jeden Freitag zum <a href="http://fortunastable.de/" target="_blank" rel="nofollow">Private Dining</a> ein. An manchen Sonntagen gibt es Brunch. Obgleich das Wort &#8220;Private Dining&#8221; eine überschauliche Runde suggeriert &#8211; eine, in der man sich kennt oder spätestens bei der Vorspeise kennengelernt hat &#8211; führt Suzys E-Mail Verteiler 1.000 potentielle Gäste. Bis zu 40 von ihnen lassen die Woche an einem der großen Tische, die unter der Woche nicht genutzt werden, ausklingen. Wer meint, dass das nahe Beieinandersitzen unentwegt Gesprächsbedarf bedeute, liegt falsch. Man bleibt größtenteils unter sich; durch den Raum raunen viel englische Sprachfetzen. Es werden an diesem Abend gereicht, nach einem grünen Salat und einem Bohnen-Zucchini-Pesto Eintopf, die institutionalisierten &#8220;Little Dishes&#8221; &#8211; mittelgroße Speisen zu ca. 8 Euro, die beliebig kombiniert oder miteinander geteilt werden können; zwei von ihnen vegetarisch (das &#8211; wie ich meine, unvergessliche &#8211; israelische Cous Cous mit Edamame, Zuckerschoten und grünem Spargel sowie Artischoken-Spinat-Crostini). Daneben: gegrillte Scampi und ein Taco gefüllt mit Hühnchen zu Krautsalat. Auf das jeweilige Menü legt sich Suzy zwei bis drei Tage zuvor fest.</p>
<p><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/FF-Spargel.jpg" alt="" title="FF Spargel" width="520" height="347" class="alignleft size-full wp-image-10384" /></p>
<p>Von Montag bis Donnerstag steht Suzy in derselben kleinen Küche im hinteren Teil der beiden Gasträume und bereitet ihr Catering zu &#8211; mal für große Firmenmeetings oder Hochzeiten, ein anderes mal für eine Fotoproduktion von zehn Mann. <em>(Während eines solchen habe ich zum ersten Mal Suzys Kochkünste getestet und war mehr als begeistert. Vom Salatdressing genauso wie von der Pasta mit Radiccio und Pilzen). </em><br />
Der gute Geschmack und die Akribie bei der Auswahl der Zutaten kommen nicht von ungefähr. Auch Suzys Eltern sind leidenschaftliche Köche, deren jeweiliger kulinarischer Hintergrund aus unterschiedlichen Regionen Italiens zu kontrastreichen Neukreationen in der heimischen Küche führte. Bevor Suzy selbst professionell zu kochen begann, arbeitete sie in New York in der Werbung: einer Branche, in der Genuss nur in den Headlines geschrieben steht. Irgendwann hatte sie davon genug (&#8220;I hated this business&#8221;) und ging in die Gastronomie. Wobei sie in den Restaurants an der Upper East Side weniger als kochende Kraft tätig war denn als Waitress. Der Liebe wegen zog Suzy 1999 schließlich nach Berlin, drei Jahre später startete sie ihr Catering Business &#8220;Fortuna&#8217;s Table&#8221;. 2008 kam das &#8220;Feast&#8221; als Supperclub hinzu. Wem der übrigens noch nicht &#8220;private&#8221; genug ist, der kann die subtil, aber anspruchsvoll eingerichteten Räumlichkeiten für eigene Anlässe inklusive personalisierter Speisen, Getränke und Service mieten. Bei einem Rosen-Digestif, der nach dem gehaltvollen Sticky Toffee Banana Pudding seinen Nutzen voll entfalten konnte, fand Suzy Zeit, ein paar Fragen zu beantworten. <span id="more-10381"></span></p>
<p><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/FF-Suzy.jpg" alt="" title="FF Suzy" width="520" height="347" class="alignleft size-full wp-image-10385" /></p>
<p><strong>It seems like within the last few years people prefer cooking at home with friends or going to a private dining like yours instead of going to fancy restaurants? What do you think about this more private way of enjoying good food?</strong><br />
<strong><br />
Suzy:</strong> I do think that there is still this trendy, hyped idea of a supper club, where I am a part of it though I never intended it. I think they come because of curiosity, and they come back because they&#8217;ve seen that the food was made with lots of care and love. They can tell somebody made it like as if they&#8217;ve made it at home. Eventually, the real stuff sticks. </p>
<p><strong>I haven&#8217;t heard about your catering before I went to this photoshoot. So how do people get to know about your business?</strong></p>
<p><strong>Suzy:</strong> The funny thing is, I have a bit of a weird aversion to putting a website together. Right know it&#8217;s only the address&#8230; I am just a little nervous to put myself in a box &#8211; like &#8220;this is what I do&#8221;. So it&#8217;s all word of mouth or by recommendations.</p>
<p><strong>Here at &#8220;Little Dish&#8221; &#8211; are you having more regular customers or more new people coming by?</strong></p>
<p><strong>Suzy: </strong>It is 3/4 return people and 25 percent new people checking things out.</p>
<p><strong>If you go to a restaurant yourself &#8211; what things do you disagree with?</strong></p>
<p><strong>Suzy:</strong> I don&#8217;t like pretentious food. I don&#8217;t like overly experimental food. I find it sometimes interesting, but not all the time. I go to more family-run places and those who care about cooking and cook themselves.</p>
<p><strong>How many people do help you here at Friday nights?</strong></p>
<p><strong>Suzy:</strong> It varies in-between one to four people. </p>
<p><strong>And where do you get all your food?</strong></p>
<p><strong>Suzy:</strong> I go to different places. I am a great fan of good Turkish markets. My favourite one is at Kottbusser Damm. </p>
<p><strong>Do you have a favourite German dish?</strong></p>
<p><strong>Suzy:</strong> I love Knoedel.<br />
<strong><br />
Is there one dish that &#8211; if you have to &#8211; would eat for the rest of your life?</strong></p>
<p><strong>Suzy: </strong>That would be Sushi.</p>
<p>Übrigens bietet Suzy seit kurzem auch Kochkurse an, bei denen man nicht nur Inspirationen mit nach Hause nehmen kann, sondern auch die zubereiteten Speisen. Am 28. und 29. Mai sowie am 4. und 5. Juni ist das Thema, passend zur Saison, &#8220;Summer BBQ&#8221;. Anmeldungen und weitere Informationen unter:  <em>feast@fortunastable.de</em></p>
<p><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/FF-STaco.jpg" alt="" title="FF STaco" width="520" height="780" class="alignleft size-full wp-image-10389" /></p>
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