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	<title>Julia Stelzner &#187; Ästhetik</title>
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	<description>Stilvorlagen aus Mode, Kunst, Gesellschaft, Politik und Kulinarik</description>
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		<title>PREEN Pre-Fall 2012: Blaupause</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 13:47:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ästhetik]]></category>
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		<category><![CDATA[Preen]]></category>

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Credits: Style.com
Per se ist es ja nicht so meins, unter dem Tag &#8220;Must-have&#8221;, &#8220;New-in&#8221; oder &#8220;Inspiration&#8221; einfach nur Bilder von]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-11410 aligncenter" title="Preen Pre-Fall 01" src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2012-01-13-um-14.41.58.png" alt="" width="320" height="480" /><br />
<img class="size-full wp-image-11411 aligncenter" title="Preen Pre-Fall 02" src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2012-01-13-um-14.41.29.png" alt="" width="320" height="480" /><br />
<img class="size-full wp-image-11412 aligncenter" title="Preen Pre-Fall 03" src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2012-01-13-um-14.42.34.png" alt="" width="320" height="480" /><br />
<img class="size-full wp-image-11413 aligncenter" title="Preen Pre-Fall 04" src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2012-01-13-um-14.40.47.png" alt="" width="320" height="480" /><br />
<img class="size-full wp-image-11414 aligncenter" title="Preen Pre-Fall 05" src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2012-01-13-um-14.42.11.png" alt="" width="320" height="480" /><em>Credits: <a href="http://www.style.com/fashionshows/complete/2012PF-PREEN" target="_blank" rel="nofollow">Style.com</a></em></p>
<p>Per se ist es ja nicht so meins, unter dem Tag &#8220;Must-have&#8221;, &#8220;New-in&#8221; oder &#8220;Inspiration&#8221; einfach nur Bilder von neuer Kleidung oder neuen Kollektionen zu posten. Beim britischen Label PREEN ergeht es mir inzwischen, wie ich bereits beim letzten Mal erwähnte, aber nicht anders. Das Lob-Fass läuft ja sonst noch über. Also überlasse ich in diesem Fall wieder mal &#8211; meinen Kontostand verfluchend &#8211; der Kleidung die Bühne und begnüge mich mit meinem Porzellan in ähnlichem Dekor.</p>
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		<title>Kein Koyote und auch kein Kaninchen.</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 16:10:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ästhetik]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
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		<description><![CDATA[Die letzten beiden Januar-Monate in Berlin waren entweder eisig oder verschneit. Das Thermometer sank zuweilen auf -19 Grad. Und das]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-11334" title="Fjällräven Nuuk Parka" src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2011-12-19-um-17.15.36.png" alt="" width="270" height="270" />Die letzten beiden Januar-Monate in Berlin waren entweder eisig oder verschneit. Das Thermometer sank zuweilen auf -19 Grad. Und das tagelang. Ein eleganter Wollmantel taugt da freilich nichts; solche Sperenzchen kann man sich vielleicht zur Fashion Week erlauben; nach 3 Gläsern Champagner intus. Ebenso hält mein oller H&amp;M-Parka in Olivgrün, der sich seit dem 2. Semester &#8211; und das ist lange her &#8211; in meinem Kleiderschrank befindet, wenig warm in solchen Tagen. Da muss was Ordentliches her, dachte ich mir also jüngst. Mit 30 kann man sich auch mal eine gute Jacke leisten (es ist ja nicht so, dass ich mir nicht erst mit selber Begründung wahnsinnig teure Schuhe gekauft hätte, und als ob die Snowboard-Jacken früher ein Schnäppchen gewesen wären). Also begab ich mich auf die Suche nach <em>der Winterjacke</em>, die stadttauglich ist, aber auch bei Touren in der Natur funktioniert. Eine kurze, gesteppte Variante schloss ich aus, ist zwar rap-ig, aber sieht zu sehr danach aus, als hätte ich mir eine Luftmatratze umgebunden. Blieb, mal wieder, nur der Parka. Und der hat ja bekanntlich ein Fell-umrandete Kapuze. Und die ist leider fast immer, ich habe wirklich viel gesichtet, echt. Ist natürlich Preispolitik. So verwenden viele Labels wie <em>Woolrich</em>, <em>Moncler</em>, <em>Peuterey u.a.</em> Koyotenfell am Kragen, die Herkunft nicht immer geklärt. Andere legen Marderhundfell oder Kaninchenfell an. Es stand als inakzeptabel fest, dass <a href="http://www.peta.de/web/chinapelz.1732.html" target="_blank" rel="nofollow">einem Tier das Fell über die Ohren gezogen wird</a>, damit ich mir das umlegen kann. Die Zeiten sind jawohl vorbei! Doch habe ich gerade noch, auf dem Weg zum Lunch in Mitte-Mitte, mindestens 24 Drittel-Koyoten auf Halshöhe gezählt. Ebenso ausgeschlossen ist die <a href="http://www.youtube.com/watch?v=pNmJ2jflh20" target="_blank" rel="nofollow">Lebendrupfung von Gänsen</a> für die beliebten Daunen. Doch ein Blick auf die Websites der Hersteller verrät nicht immer viel über die Herkunft des tierischen Materials. So war die Suche nach der vertretbaren Winterjacke keine Leichte (Anmerkung: auch einige der aufgeführten Preise waren alles andere als gerechtfertigt). Es vergingen Stunden an Online-Recherche und Kopfschütteln, bis mich meine schwedische Freundin auf das Label <a href="http://www.fjallraven.se/" target="_blank" rel="nofollow">Fjällräven</a> brachte. Und siehe da, die Funktionalität wird ausgiebig beschrieben, es gibt keine echten Pelz am Kragen. Dafür Daunen, die nicht aus Lebendrupfung stammen. Grund genug, mal das Unternehmen zu befragen.*</p>
<p><strong>Interview mit Thomas Gröger, Vertriebsleiter Fjällräven Deutschland, zu den Tier- und Umweltschutzbemühungen von Fjällräven.</strong><br />
<strong><br />
Viele Winterjacken haben echtes Fell am Kragen. Fjällräven nicht. Warum?</strong><br />
Wir sind eine Outdoor-Marke und wir stellen Bekleidung für Leute her, die gerne draußen in der Natur unterwegs sind. Dazu zählen wir uns im Übrigen auch selbst. Und genau deshalb sehen wir uns in einer Verantwortung gegenüber unserem „Spielplatz“. Es ist für uns einfach nicht denkbar, einem Tier das Fell über die Ohren zu ziehen. Der Kunstpelz aus Acryl funktioniert nicht ganz so gut wie ein natürlicher Pelz (er vereist leichter), aber nicht so viel schlechter, dass es den Tod eines Tieres rechtfertigen würde.</p>
<p><strong>Um Daunen zu gewinnen, werden Gänse oft lebend gerupft. Woher bezieht Fjällräven seine Daunen?</strong><br />
Von Lebendrupf distanzieren wir uns ganz klar und ausdrücklich. Daune aus Lebendrupf zu verwenden widerspricht klar unserem Grundsatz, Verantwortung für unsere Umwelt zu übernehmen. Fjällräven verarbeitet daher ausschließlich Daune von totgerupften Tieren, die zu Nahrungszwecken geschlachtet wurden. Um das zu kontrollieren, unternehmen wir massive Anstrengungen und arbeiten mit nur einem einzigen Daunenlieferanten zusammen. Unser Lieferant wiederum bezieht die Daune ausschließlich von vertraglich gebundenen Farmen und Schlachtbetrieben.</p>
<p><strong>Unternimmt Fjällräven ansonsten weitere Tierschutzbemühungen?</strong><br />
Ja, ganz allgemein, weil das unserer Grundhaltung entspricht und im Falle des Polarfuchses ganz speziell, weil er sozusagen unser „Wappentier“ darstellt. Dafür rief Fjällräven Anfang der 90er Jahre gemeinsam mit der Universität Stockholm das Projekt „Save the Arctic Fox“ ins Leben. Unsere finanzielle Unterstützung soll den Fortbestand dieser bedrohten Tierart sichern und jeder, der einen Kånken-Rucksack aus der „Save the Arctic Fox“-Edition kauft, trägt ebenfalls dazu bei.<br />
<strong><br />
Und wie ist das mit dem Umweltschutz? Die Jacken sind teilweise mit Polyester gefüttert, das aus Erdöl hergestellt wird.</strong><br />
Umweltschutz liegt uns, genau wie Tierschutz, sehr am Herzen. Darum gehen wir das Thema so an, dass wir möglichst langlebige Produkte herstellen: Müllvermeidung heißt das Schlüsselwort in Sachen Umweltschutz. Danach erst folgen Verringerung und schließlich das Recycling. Wir arbeiten zum Beispiel bei einigen Jacken und Rucksäcken mit EcoCircle Polyester (= bereits recyceltes PES, das erneut wieder recycelt werden kann). Wir setzen auch Organic Cotton ein (zertifiziert nach GOTS). Wichtiger ist aber ein ganzheitlicher Ansatz: Wir haben damit begonnen für unser ganzes Unternehmen einen Eco Audit durchzuführen. Dieser bezieht sich nicht auf das einzelne Produkt, sondern auf das große Ganze. Bei diesen sorgen wir bereits für eine vollständige Klimakompensation der CO2-Emissionen.<br />
<strong><br />
Viele kaufen sich jedes Jahr eine neue Winterjacke. Welche Produkte bzw. Designs setzt Fjällräven dem Trend zur Vergänglichkeit entgegen? </strong></p>
<p>Dem treten wir mit drei Eigenschaften unserer Produkte entgegen: Langlebigkeit, Langlebigkeit, Langlebigkeit. Wir setzen auf Kontinuität, auf Unaufgeregtheit und auf die Gewissheit, dass unsere Produkte einfach robust sind. Eine Fjällräven-Jacke muss nicht nach einem Winter erneuert werden – auch nicht nach zwei oder drei – und der Fjällräven-Kunde will sie auch gar nicht erneuern. Viele unserer Produkte bekommen mit dem Gebrauch eine gewisse Patina und gewinnen dabei an Charakter – ohne dabei an Funktion zu verlieren. Die Modewelt beschreibt das als „Used Look“. Wir nennen das „Qualität“.</p>
<p>* <a href="http://www.fjallraven.de/produkte/jacken/nuuk-parka" target="_blank" rel="nofollow">Eine Jacke</a> wurde außerdem bestellt. Der Freund fragte beim ersten Anprobieren zuhause zwar, auf welche Polarexpedition ich nun wolle. Und ja, die Ärmel sind ein bißchen weit, auch in S, was den Parka etwas grob wirken lässt. Die Geschlechterfrage bleibt offen. Soll jetzt aber auch egal sein. Warm soll es sein.</p>
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		<title>new at home: PORTJEE</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 15:47:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ästhetik]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Hanna Aden]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Parfum]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Becker]]></category>

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		<description><![CDATA[
Parfum ist immer persönlich. PORTJEE ist so ein Parfum. Es ist sogar das persönlichste Parfum aller Zeiten. So ist das]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Parfum2.jpg" alt="" title="Parfum2" width="520" height="582" class="alignleft size-full wp-image-11262" /></p>
<p><em>Parfum ist immer persönlich</em>. PORTJEE ist so ein Parfum. Es ist sogar das persönlichste Parfum aller Zeiten. So ist das nämlich am 30.: Da gibt es maßgeschneiderte Hip Hop-Touren durch die Bronx und Düfte, die in keinem anderen Boudoir stehen. Denn der Flakon ist ein liebevolles Einzelexemplar. Freunde haben ihn mir geschenkt: Stefan und Hanna. Stefan ist ausgebildeter Produktdesigner und sieht nicht nur immer tadelhaft gekleidet aus, sondern steckt in Geschenke und Eigenbauten ähnlich viel Mühe. Das Konzept hinter dem Duft-Flakon stammt von <a href="http://www.littleaden.com/" target="_blank" rel="nofollow">Hanna</a>. Sie erzählte mir, dass es Berlin sei, was sie zur Flakon-Form inspiriert hätte: Die vielen einzelnen Aspekte. Das ewig Unfertige. Das Rohe. Das Schmutzige. Der Dreck auf der Straße. So stammen alle Holzteile von der Straße, aufgesammelt von Kreuzberg bis Mitte. Der Name ist ebenfalls typisch Berlinerisch und kann übersetzt werden mit &#8211; wen wundert&#8217;s &#8211; <em>Portier</em> bzw. <em>Hauswart</em>. Nur der Duft darin, der ist keineswegs schmutzig oder unfreundlich. Sondern sehr floral, ohne lieblich zu sein. Und das Beste: PORTJEE erinnert mich doch glatt an Mama&#8217;s <a href="http://www.juliastelzner.de/blog/aesthetik/mama-montana/">Montana</a>.<br />
PS: Stefan entwirft auch für andere. Anfragen leite ich gerne weiter.</p>
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		<title>Kind, mach doch mal sexy!</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 16:43:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ästhetik]]></category>
		<category><![CDATA[Carien roitfeld]]></category>
		<category><![CDATA[Eva Ionesco]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Guy Bourdin]]></category>

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		<description><![CDATA[Foto: Screenshot aus Trailer bei youtube.com

Anfang des Jahres monierte ich die Produktion &#8220;Cadeaux&#8221; (Franz. VOGUE) der Carine Roitfeld, die sich]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=25Pe12uLXqs" target="_blank" rel="nofollow"><img class="alignleft size-full wp-image-11171" title="I am not a f... princess" src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2011-10-27-um-18.44.14.png" alt="" width="520" height="380" /></a><em>Foto: Screenshot aus Trailer bei youtube.com<br />
</em><br />
Anfang des Jahres <a href="http://www.juliastelzner.de/blog/aesthetik/kids-couture/">monierte ich</a> die Produktion &#8220;Cadeaux&#8221; (Franz. VOGUE) der Carine Roitfeld, die sich auf die Spuren eines Guy Bourdin begab, und Mädchen im Grundschulalter in lasziver Anmutung inszenierte. Die Öffentlichkeit diskutierte daraufhin eifrig über Freiheit der Kunst versus Schutz des Kindes. Über das, was wirklich im Kopf der jungen Laien-Models vor sich ging, wusste freilich niemand zu berichten. Nun nimmt sich ein Film der Thematik an. Mit autobiografischem Hintergrund. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=25Pe12uLXqs" target="_blank" rel="nofollow">&#8220;I am not a f&#8230; princess.&#8221;</a> läuft seit heute in den deutschen Kinos und zeigt die Geschichte der Eva Ionesco (inzwischen 46 und Regisseurin), die ihrer Mutter, der Fotografin Irina Ionesco, als Kind und Jugendliche in sexuell aufgeladenen Posen Model stand. Über diese Zeit sagt sie in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 23.10.2011: <em>&#8220;Was mich beunruhigt hat, war, dass andere das, was sie machte, gutzuheißen schienen. Sie hat ja viel Applaus für ihre Fotos bekommen, galt als große Künstlerin. Am Anfang war das natürlich alles sehr unbewusst, aber ab dem Zeitpunkt, an dem ich ein Bewusstsein für meinen Körper entwickelt hatte, habe ich mich gefragt, was das eigentlich für <strong>eine abartige Sache</strong> ist.&#8221;</em> (S. 27) Ob die prominente Anklage derartigen Bildern Einhalt gebietet? Es ist zu hoffen!</p>
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		<title>Stilvorlage: Dries van Noten Schuhe</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 12:39:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ästhetik]]></category>
		<category><![CDATA[Dries van Noten]]></category>
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		<category><![CDATA[Kopie]]></category>
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		<description><![CDATA[H&#038;M Conscious Collection
Nachmache statt Nachhaltigkeit: H&#038;M schreibt auf seiner Website, man habe sich bei der aktuellen &#8220;Conscious Collection&#8221; (seit letzter]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Bild-134.png" alt="" title="hm shoes" width="520" height="222" class="aligncenter size-full wp-image-11118" /><em>H&#038;M Conscious Collection</em></p>
<p><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Bild-227.png" alt="" title="DvN Shoes" width="213" height="324" class="alignleft size-full wp-image-11119" />Nachmache statt Nachhaltigkeit: H&#038;M schreibt auf seiner Website, man habe sich bei der aktuellen <em>&#8220;Conscious Collection&#8221;</em> (seit letzter Woche in den Läden erhältlich) von <em>&#8220;Ölgemälden und traditionellen schwedischen Kurbitsmalereien&#8221;</em> inspirieren lassen. Kommt hin. Nur bei den Schuhen, da hat man wohl ein bißchen zu viel Anregung beim belgischen Designer Dries van Noten gefunden, der über die Jahre eine ganz großartige Absatzform (bei den Pumps) entwickelt hat, und jene erst für dieses Frühjahr teilweise mit vollflächigen Blumendrucken versehen hat. Mal wieder ein klassischer Fall für die Kopier-Schublade. Leider.<em> links: Dries van Noten Spring 2011 (via style.com)</em></p>
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		<title>Michael Kors: Urban Safari</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 04:58:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ästhetik]]></category>
		<category><![CDATA[Fashion Week]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Kors]]></category>
		<category><![CDATA[New York]]></category>

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		<description><![CDATA[
Credits: Michael Kors
Soso, Südafrika: Michael Kors, der dieses Jahr sein 30. Firmenjubiläum feierte, zeigte auf der New Yorker Fashion Week]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2011-09-18-um-20.35.22.png" alt="" title="MK01" width="520" height="770" class="aligncenter size-full wp-image-11035" /><br />
<img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2011-09-18-um-20.38.42.png" alt="" title="MK02" width="520" height="770" class="aligncenter size-full wp-image-11036" /><em>Credits: Michael Kors</em></p>
<p>Soso, Südafrika: Michael Kors, der dieses Jahr sein 30. Firmenjubiläum feierte, zeigte auf der New Yorker Fashion Week letzten Mittwoch eine Kollektion, die die &#8220;easy laid back attitude&#8221; der Lembobo Lodge im Kruger Nationalpark transportieren sollte (okay, es gibt auch nicht allzu viele Orte, wo man in Afrika &#8220;superentspannt&#8221; Urlaub machen kann). Das gelang Kors auch, sehr offensichtlich sogar. Die Kollektion präsentierte &#8211; zu einem Song von Adele und in Anwesenheit von unter anderem Michael Douglas &#8211; die ganze Palette des <em>Safaristils</em>: z.B. grobes Leinen, animalische Prints sowie Olive-, Sienna- und Beigetöne. Das Ganze garniert mit allerlei Verschleißelementen wie schrägen Rocksäumen, Löchern im Pulli oder Batikdrucken für die ausgeblichene Optik. Unter den gezeigten Looks waren aber auch ein paar bodenlange, elegante Abendkleider und Badeanzüge &#8211; eher für die Luxuslodge gedacht als die Großstadt, die ansonsten (und das nicht ohne Grund) Kors Pflaster ist. Gut gefielen deshalb vor allem jene Teile, die eben genau dort gut funktionieren: wie die sportlichen Capes oder die lose fallende Seidenhose und das Kleid in einem goldenen Curry-Ton. Ein schwerer Fall dagegen: die Accessoires aus <a href="http://www.peta.de/web/exotenleder.1790.html" target="_blank" rel="nofollow">Krokodilleder</a>.</p>
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		<title>Alexander Wang: Neue Sportswear-Ära</title>
		<link>http://www.juliastelzner.de/blog/aesthetik/alexander-wang-neue-sportswear-ara/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Sep 2011 17:34:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ästhetik]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Wang]]></category>
		<category><![CDATA[New York Fashion Week]]></category>

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		<description><![CDATA[Mal wieder ein ziemlich unscharfes Foto, zeigt aber die Location gut. 
Credits: Style.com
Blica hat auf ihrem Blog in den letzten]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-11005" title="alexander wang" src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/IMG_1633_2.jpg" alt="" width="520" height="390" /><em>Mal wieder ein ziemlich unscharfes Foto, zeigt aber die Location gut. </em></p>
<p><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Wang.jpg" alt="" title="Wang" width="520" height="392" class="aligncenter size-full wp-image-11016" /><em>Credits: Style.com</em></p>
<p>Blica hat auf ihrem <a href="http://blicablica.blogspot.com/" target="_blank" rel="nofollow">Blog</a> in den letzten Wochen mehrmals von der Rückkehr der Sportswear in der Mode gesprochen. Bei Alexander Wang war es ebenfalls soweit &#8211; vergangenen Samstag am Pier94 während der New Yorker Fashion Week. Für seine Spring Summer 2012-Kollektion berief Wang sich so auf die Kleidung der Athleten. Heißt: es gab viel luftiges Nylon-Meshdesign (vor allem bei den Jacken, aber auch als Koptuch) zu sehen sowie Multifunktions-Elemente, bspw. übergroße Hosen- bzw. Rocktaschen. Vor allem die Einflüsse von BMX und Motocross sollten integriert werden, letztere durch die engen Ganzkörperanzüge mit Art Déco-ähnlichen Linien und Flächen. Zum Ende der Show präsentierte Wang drei auffällig bedruckte Ponchoshirts &#8211; eigentlich ein Schnitt, der auf indianischen Wurzeln beruht, in Wangs Fall jedoch von einem SciFi Film-Set stammen könnte. Und dazu passte die Location mit den Spiegelaufbauten, die die Looks vielfach brachen, ganz hervorragend. Ich persönlich, aber das tut ja nichts zur Sache, mag Sportswear auch nach diesem Nachmittag lieber originär &#8211; eher retro als futuristisch.</p>
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		<title>Derek Lam: Palm Springs Affair</title>
		<link>http://www.juliastelzner.de/blog/aesthetik/derek-lam-palm-springs-affair/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Sep 2011 02:43:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Derek Lam]]></category>
		<category><![CDATA[mb!]]></category>
		<category><![CDATA[New York Fashion Week SS2012]]></category>

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		<description><![CDATA[by Derek Lam International
Foto: Hannah Schmitz
&#8221; (&#8230;) Derek Lam zeigte (Anmerkung: am 11. September 2011 auf der New Yorker Fashion]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-11008" title="derek lam" src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2011-09-18-um-04.44.12.png" alt="" width="520" height="300" /><em>by Derek Lam International</em><br />
<img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2011-09-18-um-04.43.37.png" alt="" title="derek lam2" width="520" height="300" class="aligncenter size-full wp-image-11009" /><em>Foto: Hannah Schmitz</em></p>
<p>&#8221; (&#8230;) Derek Lam zeigte <em>(Anmerkung: am 11. September 2011 auf der New Yorker Fashion Week)</em> eine im Vergleich zum Vorjahr deutlich farbenfrohere Sommer- kollektion, inspiriert vom Westküstenstaat Kalifornien. Genauer gesagt von den Midcentury Homes, den rundum verglasten 1950er Jahre Bungalows, die dort so zahlreich vertreten sind. Der 45-jährige Designer wuchs selbst in San Francisco auf. Und (&#8230;) erklärte nach der Show, dass er beim Entwerfen vor allem Richard Neutras Kaufmann House in Palm Springs vor Augen hatte, insbesondere „dessen cleanes Interior und das informelle Leben in der Natur.“ Diese Kombination von „neutralen Tönen mit natürlichen Nuancen“ sollte auch die Kollektion widerspiegeln. Lam huldigte hierbei ebenfalls dem Lochmuster &#8211; genauso wie am Tag zuvor Alexander Wang, ein weiterer Vertreter der angesagten „Asian-American“-Designergarde. (&#8230;)&#8221;</p>
<p><em>Auszug aus (m)einem leicht gekürzten Beitrag für <a href="http://mb.mercedes-benz.com/" target="_blank" rel="nofollow">mb! by Mercedes Benz</a>.</em></p>
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		<title>Less is more #2</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Sep 2011 14:50:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ästhetik]]></category>
		<category><![CDATA[Dieter Rams]]></category>
		<category><![CDATA[Interior]]></category>
		<category><![CDATA[Less is more]]></category>
		<category><![CDATA[Philip Sinden]]></category>

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All Credits: Philip Sinden
Der britische Fotograf Philip Sinden, der schon so manche Prominenz in ihrem Zuhause abgelichtet hat, hat Dieter]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/dr6.jpg" alt="" title="dr6" width="520" height="780" class="aligncenter size-full wp-image-10940" /><br />
<img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/dr7.jpg" alt="" title="dr7" width="520" height="347" class="aligncenter size-full wp-image-10941" /><em>All Credits: <a href="http://www.philipsinden.com/portfolio2010/" target="_blank" rel="nofollow">Philip Sinden</a></em></p>
<p>Der britische Fotograf <a href="http://www.philipsinden.com/portfolio2010/" target="_blank" rel="nofollow">Philip Sinden</a>, der schon so manche Prominenz in ihrem Zuhause abgelichtet hat, hat Dieter Rams Privathaus in Kronberg im Taunus für dessen Monografie &#8220;<a href="http://www.amazon.de/As-Little-Design-Possible-Dieter/dp/0714849189" target="_blank" rel="nofollow">As Little Design As Possible</a>&#8221; porträtiert. Hat man sich irgendwie auch so vorgestellt, die Residenz des Braun-Chefdesigners: viel Weiß, maximal funktionalistisch und aufgeräumt bis in den kleinsten Winkel. Auch der heute so unzeitgemäß erscheinende, gekachelte Fußboden passt dazu. Warum es bei einem solchen stimmigen Interieur allerdings einen japanischen Garten braucht &#8211; das will mir nicht ganz aufgehen. Sei&#8217;s drum. Nach Aussage Rams war die japanische Kultur schon immer seine größte Inspirationsquelle. Deshalb eben: Bonsai statt Birke. </p>
<p>Zur Erinnerung (und Anwendung):<br />
<em><strong>Dieter Rams’ 10 principles to “good design”</strong><br />
1. Good design is innovative<br />
2. Good design makes a product useful<br />
3. Good design is aesthetic<br />
4. Good design helps us to understand a product<br />
5. Good design is unobtrusive<br />
6. Good design is honest<br />
7. Good design is long-lasting<br />
8. Good design is consequent to the last detail<br />
9. Good design is concerned with the environment<br />
10. Good design is as little design as possible</em></p>
<p><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/dr01.jpg" alt="" title="dr01" width="520" height="650" class="aligncenter size-full wp-image-10942" /><br />
<img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/dr4.jpg" alt="" title="dr4" width="520" height="347" class="aligncenter size-full wp-image-10944" /><br />
<img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/dr51.jpg" alt="" title="dr5" width="520" height="740" class="aligncenter size-full wp-image-10949" /><br />
<em>All Credits: <a href="http://www.philipsinden.com/portfolio2010/" target="_blank" rel="nofollow">Philip Sinden</a></em></p>
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		<title>Street Life &amp; Home Stories</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 10:35:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Stelzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ästhetik]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Ingvild Goetz]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>
		<category><![CDATA[Nan Goldin]]></category>
		<category><![CDATA[Street Life & Home Stories]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Struth]]></category>

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		<description><![CDATA[
Weil man in München nicht nur entspannt Bayern München-Spiele im Kreise Gleichgesinnter schauen kann (anders als hier in Berlin), sondern]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.juliastelzner.de/wp-content/uploads/street-life.jpg" alt="" title="street life" width="520" height="693" class="aligncenter size-full wp-image-10924" /></p>
<p>Weil man in München nicht nur entspannt Bayern München-Spiele im Kreise Gleichgesinnter schauen kann (anders als hier in Berlin), sondern die Stadt bei jedem Besuch auch eine vielverprechende Ausstellung bietet, zog es mich vergangenen Samstag nach der ersten Halbzeit in <a href="http://www.villastuck.de/ausstellungen/2011/streetlife/index.htm" target="_blank" rel="nofollow">&#8220;Street Life &#038; Home Stories&#8221;</a>. Neben der hier bereits beschriebenen <a href="http://www.juliastelzner.de/blog/aesthetik/aschemunder/">Videokunst-Schau &#8220;Aschemünder&#8221;</a> eine weitere Präsentation aus der Sammlung Goetz mit Werken von August Sander, Candida Höfer, Diane Arbus, Cindy Sherman, Hans-Peter Feldmann, Thomas Struth, Nan Goldin, Wolfgang Tillmans und vielen mehr &#8211; praktisch die Crème de la Crème der internationalen Fotoklasse. Schwerpunkt der Ausstellung ist die Straße beziehungsweise das häusliche Umfeld. Selten menschenleer wie bei &#8220;Unbewusste Orte&#8221;, Struths Straßenzügen. Oft voller eindringlicher, sozialpolitischer Momente wie in &#8220;Trona&#8221; von Tobias Zielony &#8211; eine Serie, die die zumeist von Crystal abhängigen Einwohner einer dem Niedergang geweihten ehemaligen Bergbau-Stadt in Kalifornien porträtiert. Auf der anderen Seite: die dokumentarischen Schwarz-Weiß-Bilder von Diane Arbus, die abgelöst werden von denen einer Nan Goldin. Gerade diese Wechselwirkung zwischen Epochen und Bildsprache sowie die Konzentration auf nur ein einziges Medium sind Qualitätsgaranten für eine der besten Ausstellungen, die ich in vergangener Zeit gesehen habe. Schnell hin!</p>
<p><em><strong>nur noch bis 11. September 2011:</em><br />
Street Life &#038; Home Stories<br />
Fotografien aus der Sammlung Goetz<br />
Villa Stuck<br />
Prinzregentenstr. 60<br />
81675 München</strong></p>
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