
Oder eben so richtig in den Seilen hängen, das funktioniert ganz einwandfrei im Klettergarten bei Schloß Banz, bei Coburg. War ich zu Beginn noch so töricht und gab vor meiner kleinen Schwester zum Besten, dass ich fünfmal die Woche Sport treibe, praktisch die Fitheit in personam sei, und deswegen danach unbedingt noch wandern wolle – im Gottesgarten Frankens – war ich hinterher schlauer und um zwei Zentimeter Bizepsumfang reicher. Denn vor allem die letzte Route in 17 Meter Höhe, die ich alleine tätigte (wie gesagt: große Klappe plus kaum zu bändigende Abenteuerlust), war äußerst anstrengend. Weniger wegen des Kraftaktes, als vielmehr wegen der Balance, die mir nach wie vor fremd ist. Nicht der Rede wert, dass hinterher im Klosterbiergarten eine deftige Brotzeit folgen musste: für mich wie immer mit Weißem Käse.