after work rap: Cypress Hill Konzert

8. Juni 2010

Wer hätte gedacht, dass man mit den üblichen Müdigkeitserscheinungen am Montag abend nochmal die Adoleszens aufleben lassen kann. Wobei sich hier sogleich die Frage stellt, ob mit dieser jemals abgeschlossen wurde – sagt der Blick nach unten auf das Schuhwerk an jedem dritten Tag (Adidas Superstar oder Nike Air Max 97, gold). So gehört auch Rap nach wie vor und maßgeblich zum Beschallungsrepertoire. Darunter “Rap Superstar”, “Tequila Sunrise” und natürlich auch “Insane in the Brain” – Songs, die B-Real und Sen Dog alias Cypress Hill gestern abend in Berlin zum Besten gaben und das durchaus auf dem gleichen Niveau wie vor 12 Jahren auf dem Air&Style Snowboardcontest in Innsbruck.

Die Tracks des neuen Albums “Rise up” (EMI) sind nach Westküstenmanier gewohnt laut mit mehr Rock im Rap (wie “Rise up” und “Shut em down” mit Tom Morello von Rage against the Machine oder “Trouble Seeker” mit Daron Malakian von System of a Down), und weniger mit lateinamerikanischen Klängen wie damals. Als Album Top Drei werden gekürt die Beats von: “It ain’t nothin’”, “Light it up” und “K.U.S.H”. Ja, und wie das Bild zeigt, wird auf dem Zypressenhügel natürlich auch noch ordentlich was weggeraucht. Und wenn ich dagegen weiterhin so engagiert Yoga betreibe, kann ich auch in 50 Jahren noch mit dem Kopf nicken.

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