Eigentlich kann einem Na, Na, Na, Naomi ja schon fast leid tun: Erst kürzlich hatte sie sich nicht-die-geringste-Ahnung-habend unsanft von einer ABC-Reporterin verabschiedet (siehe Video on top), als diese löblich insistent nach den Verwicklungen mit Charles Taylor fragte. Nun muss sie also doch beim Sondertribunal gegen Liberias Ex-Despoten, der sich einmal Präsident nannte, aussagen. Und das alles nur weil der generöse, da frisch in Amt und Würden gelangte, Taylor der Hübschen ganz ungehobelt 1997 einen dicken Klunker überreichte – bei einer bescheidenen Feierlichkeit in Mandelas Haus in Südafrika. Da Naomi schon jeher der Ruf überbordender Höflichkeit nacheilt, wäre es ihr natürlich auch nicht im entferntesten in den Sinn gekommen, das gute Stück abzulehnen oder nach der nötigen Nachdenkzeit von 30 Sekunden zurückzugeben. Warum auch? Sie war damals TOPMODEL! Andere Geschenke kommen deshalb gar nicht erst in Frage. Doch aufgrund der Tatsache, dass sie damals so angab mit ihrer neuen Errungenschaft bei Mia Farrow, führen jetzt alle Wege offiziell nach Den Haag, wo Taylor schon seit Anfang 2008 wegen Kriegsverbrechen und anderen Verbrechen gegen die Menschlichkeit der Prozess gemacht wird – zum Beispiel genau wegen jener Blutdiamanten-für-Waffen-Deals, mit denen der Krieg in Sierra Leone katalysierte. Aber davon konntest du ja nichts wissen, nicht wahr Naomi?
ach ja. die mode und die politik und die models… hmmm.
hmmm??