Nachdem die Konzernspitze um Fritz Henderson bis heute keinen vielsprechenden Sanierungsplan vorgelegt hat, hat General Motors (G.M.), der weltweit größte Automobilhersteller für Jahrzehnte, am Montag seine Bankrotterklärung nach Chapter 11 des US- Insolvenzrechts abgegeben. Damit ist er zwar offiziell vor den Ansprüchen seiner Gläubiger beschützt, begibt sich aber auch unter das Protektorat eines Staates (die US-Regierung übernimmt 60 Prozent von G.M.), dessen Verschuldung schneller steigt als sein Brutto-inlandsprodukt. Insgesamt sponsert die Regierung General Motors nochmals mit 30,1 Milliarden Dollar, um die Verkleinerung und Restrukturierung des Unternehmens anzuleiten. Denn Chapter 11 bedeutet auch, dass G.M. nicht automatisch liquidiert wird und vom Markt verschwindet. Der über hundert Jahre alte Fabrikant hat nach wie vor die Chance, sich zu reformieren. Zu diesem Zwecke werden die überlebensfähigen Prestigemarken wie Chevrolet und Cadillac bald aus der Insolvenz ausgegliedert. Jedoch sollen die Autos von G.M. in Zukunft kleiner ausfallen – protzige Hummers in den Einfahrten der Vorstädte gehören also bald der Vergangenheit an. Die heutige Entscheidung, ihre Ursachen und vor allem ihre Folgen für die 235.000 (ehemaligen) Arbeiter und ihre Pensionen erklärt die New York Times sehr gut in einem 10-minütigen Video: http://video.nytimes.com/video/2009/06/01/business/1194840629090/the-decline-of-gm.html
There’s this great video about G.M. on nytimes.com.
[...] hat sich die Bevölkerung halbiert und schon längst die Millionengrenze überschreiten. Seit der General Motors-Krise: Tendenz steigend. Es bleibt ein bisschen Rest-Optimismus in den Suburbs, wo man sich wie Eminem [...]