
Ich lasse mich gerne von den 40 Jahre alten Kochbüchern meiner Oma (selbst eine begnadete Herstellerin von Backwerk) inspirieren und kombiniere die besten Rezepte mit neuen, vollwertigen Zutaten frei nach Geschmack. So geschehen heute mit einem ganz einfachen Rharaberkuchen.
Zuerst 50g Butter in einer großen Pfanne schmelzen, dann 100g Rohrzucker und 400g, in 1 cm dicke Stücken geschnittenen, Rhabarber beigeben und das Ganze 5 min. auf mittlerer Stufe vermengen lassen. Der Rührteig geht so: 125g Butter, 200g Rohrzucker, 1 Packung Bourbon-Vanillezucker (Der andere taugt nichts. Ich empfehle Alnatura), 1 Prise Salz verrühren und anschließend 200g Mehl (ich nehme halb Vollkorn, halb normales), 1 halbe Packung Backpulver (wem – wie mir – normales Backpulver Bauchweh verursacht, der nimmt das Weinstein-Backpulver von Alnatura – funktioniert mindestens genauso gut) gut unterheben. Fertig wäre der Teig. Ich gebe allerdings gerne 75g Topfen (eine Art Quark) und ebenjene Menge an Semmelbröseln hinzu. Das macht den Kuchen saftiger. Dann die Springform buttern und mit Semmelbröseln bestäuben, Teig rein, warmen Rhabarber drüber, darüber ein Semmelbrösel-Zucker-Gemisch streuen, und bei 160 Grad auf mittlerer Schiene 45min in dem Elektro-Ofen backen.
I like to bake with some recipes from the Seventies and combine them with new, organic stuff – like cane sugar or organic baking soda. This is a rhubarb cake – made today.