Der Online-Relaunch des T-Magazines war meiner Meinung nach schon lange überfällig (zu viel Flash, zu viel unkoordinierte Anzeigen und ein wenig einladende Nutzerführung zum fröhlichen Weiterklicken). Deswegen macht mich das Ergebnis beim wöchentlichen Site-Check besonders glücklich.
Man siehe da: Eine Hauptbühne, die die aktuellen Einträge aus dem Magazin vorstellt, sowie ständig wechselnde Marginalspalten: rechts die schlaue Verlinkung mit den jüngsten Beiträgen aus dem hauseigenen Blog “The Moment” (nun ins Interface integriert) und links einen Blick auf die hervorragenden Kontributoren wie Suzy Menkes, (…)
die Screen Test Videos oder Twitter-Updates. Durch die Posts navigiert das “alte” Menü Women’s Fashion, Men’s Fashion, Design, Travel, Food, Culture und Video. Darüber hinaus erleichtert eine zentrale Suchfunktion das schnelle Auffinden von Beiträgen.
Alles in allem für mich schon berufswegen ein metamedialer Topschuss und als Privatperson freue ich mich über Suzy Menkes’ Story mit dem klangvollen Namen “Au Revoir, Fussy Froufrou” zur Schlichtheit in der amerikanischen Mode, die Homestory über Ambra Medda, Kuratorin u.a. der Design Miami/Basel, mit jeder Menge Inspirationspotential, und die Istanbul-Reportage (nächstes Jahr muss ich auch endlich hin). Das drucke ich mir dann aber aus und ziehe mich zum Lesen in den Sessel zurück – so viel “Offline” muss sein.
