Preen – aufgehübscht.

15. September 2009

preen
Das britische Label Preen, in personae Justin Thornton und Thea Bregazzi, ist hierzulande ein unterschätzter Hingucker, der mit seinen minimalistischen, nicht minder avantgardi-stischen Schnitten und dem wohldosierten Einsatz von Farbe schon mal an einen Helmut Lang oder eine Jil Sander erinnert. Trotzdem versteht es Preen, jeden Trend in seine Kollektionen einfließen zu lassen – zuletzt breite Schultern, lockere Hosen und eine betonte Taille. Mit der vornehmlich weißen Kollektion für Frühling 2010 (also ich würde Look Numero uno ja ohne Frage zur Hochzeit tragen) zeigt Preen sich knapp über zehn Jahre nach dem Debut 1996/97 distinguiert: “This dress-heavy collection was very romantic, infinitely more sophisticated than kinky. It featured many marvels of sculptural construction, with single pieces stitched from up to ten different fabrics and/or featuring topiary frills that weren’t especially inviting of touch.” Wenn das mal keine todsichere Ausgabe ist.

Photo Credits & Quotation: Style.com

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