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Dries van Noten Fall/Winter 2010: Die neue Lässigkeit von Eleganz. Tadellos geschneidert, die virilen Blazer und Anzughosen, und die femininen Silhoutten, für die sich Van Noten mal der Sechziger (Bleistiftrock) und ein anderes Mal der Fünfziger (glockenförmige Röcke) bedient, die beide in ihrer Schlichtheit dekadenübergreifend überzeugen. Wären da nicht die Leopardengemusterten Schals und die floralen Drucke auf Kleidern und Röcken, die die schwerwiegende, uniforme Sterilität von Dunkelblau, Grau, Senf, Olive, Kamel und Schwarz sanft auflockern.
Eine Kollektion, die auch in der Anwendung überzeugt: Wenig Schnickschnack, sondern einfach hereinschlüpfen und mit Clutch oder Sonnenbrille versehen. Einmal mit den Händen durch die Haare streifen, anstatt langer Glätt- oder Flechtorgien. Und fertig! Ganz brave Kosmopolitin mit wilder Seele.



