

Credits: einestages
einestages gehört für mich als ewige Nostalgikerin und Ex-Geschichtsstudentin zur täglichen Online-Lektüre. Als Werbetreibende, die ich nun mal auch bin, freue ich mich immer über alte Anzeigen, vornehmlich zu Mode und Pflege, und deshalb erheitert mich die Strecke zur “Modereklame der Siebziger” (entnommen des Taschen-Titels “20th Century Fashion” – ein schönes Buch) ganz besonders. Denn damals durfte Mode noch so richtig schön auf die Schippe genommen werden – von albern bis frivol.
Zwischen Woodstook-Nachwehen, Shaft-Funk, beginnendem Fetisch-Punk und der Studio54-Diskodauerdröhnung wurden auch die Anzeigen immer verwirrter: Hier Männer in Strümpfen (und Sonnenbrillen, ich komm nicht umhin, mich zu fragen: wozu!?) und ein Text, der tatsächlich Revolution abhandelt. Ein andernmal afroamerikanische Models, denen erst vor kurzem das Wahlrecht zugestanden wurde, oder der Wahnsinn in Baumwolle. Wahrscheinlich haben die Werber tatsächlich damals schon mit dem Koksen begonnen.


… hatte ich heute lustiger weise auch als thema…
http://grapefruitprincess.blogspot.com/
Das Buch? Ja, das hätte ich auch gern!