
Dabei ist das Plakat, das die Stadt Berlin in Auftrag gegeben hat, um auf die hiesige Modewoche aufmerksam zu machen, doch nicht zu übersehen. Schließlich hat man einmal fett auf Pantone Pink gedrückt und ein paar kesse Flamingo-Beine vom fernen Florida ins Berliner Beige geholt – wobei Flamingos in diesen Breitengraden in etwa so verbreitet sind, wie die High Heels, auf denen das Vögelchen da stolziert. Und wer jetzt meint, das Miles-Milla-Mercedes-Motiv sei gewagt: Bei der Bekanntgabe der Örtlichkeit geht man ebenfalls auf Nummer Sicher und deswegen sehen wir hier nicht den Dom zu Köln, die Commerzbank zu Frankfurt oder die Veste von Coburg, sondern die – ja, schon wieder – gesammelte Metropolen-Silhouette bekannt aus den Vorabend-Serien zu Beginn der 2000er, die da alle in der Haupstadt spielten, als diese sich langsam auch links und rechts der Landstraßen zum Place to be etablierte.
Wir sehen uns dann morgen, irgendwo zwischen Alex und Brandenburger Tor!
so krass schlimm gestaltet!!! ist fast peinlich für berlin als “kreativhauptstadt” deutschlands. weiss nicht wer das verbrochen hat…wäre doch so leicht mal was zielgruppenaffineres zu machen, auch wenn man sich da normaler gestaltungstrends bedienen würde. wird fast nur noch getoppt vom “wedding dress” design.
ja, zu wedding dress gibt’s morgen was :) auch ein Heuler!
[...] dritte Platz in der Kategorie “Schlechtestes Plakat der Berliner Modewoche 2010″ (neben jenem und [...]