Passin’ me by – The Pharcyde
25. August 2010Picknick Action Satisfaction
24. August 2010
Credits: I heart Berlin
Land’s End Canvas, bekannt für US-Preppy Style (Karohemden, Cardigans, Polohemden und Chinos; alles ab Oktober hierzulande zu erstehen), lud vergangenen Samstag zum Picknick an die Halbinsel Stralau, ein Ort, der mir bis dahin unbekannt war. Heraus kam eine gelungene, weil ungezwungene und unverbindliche PR-Veranstaltung. Inklusive Ruderboot-Touren, Karodecken-Talk, ernstzunehmenden Cricket-Versuchen, gehaltvoller Fruchtbowle und kleinen Häppchen. Sowie einem Kleidungsswap zur Verbreitung der Marke (nach achtmal Umziehen sollte ich zwei schöne Teile finden). Danke dafür! Weitere Bilder und ein Video haben Glamcanyon und Proletkult im Repertoire.
Taschen für die Vergangenheit
23. August 2010![]()
Credits: Oscar de la Renta Onlineshop
Ich habe nunmal kein iPad. Deswegen sind mir modische Hüllen für den tollen Taschen-Rechner auch ziemlich gleichgültig. Aber wo wir schon einmal dabei sind: Eigentlich finde ich sie allesamt unansehlich, sowohl die “crazy Neowerber-Sleeves” als auch die “geschmackvollen Business-Laptophüllen”. Oscar de la Renta sah in dieser Angelegenheit gleichwohl Verbesserungsbedarf. Sein Lösungsvorschlag reisst jedoch weitaus größere Wunden auf: als animalische Accessoires aus Python- oder Krokodileder. Abgesehen davon, dass ich dieses Muster nicht mehr sehen kann, seitdem es in der Kleinstadt, aus der ich komme, zur Jahrtausendwende die Kopfsteinpflaster-Gassen bevölkerte, sondern vor allem auch, weil Herr de la Renta es hätte besser wissen sollen. Schieben wir es mal auf die Altersdemenz.
Mad Women: Alex Prager im MoMA
19. August 2010

All Credits: Alex Prager Photography
Die Frauen und Mädchen aus Alex Pragers Fotografien tragen sechziger Jahre Garderobe und viel Make-up. Die synthetischen Szenen, in denen sie sich bewegen, scheinen auch ein halbes Jahrhundert zurückzuliegen. Und lassen sich mühelos mit der übersteigerten Dramaturgie eines Guy Bourdin in Verbindung bringen (und weniger mit einer Fotoserie aus 2010: “Week-end”.) Prager arbeitet mit gezielten Momentaufnahmen, die auch einem Film von Hitchcock oder Wim Wenders “Paris, Texas” entstammen könnten. Nicht die Ausbildung, denn die gibt es nicht, sondern ein auf langen Reisen geschultes Auge sorgte dafür, dass Prager ankommt in der Kunstwelt. Nach mehreren Galerie-Exkursen stellt die Kalifonierin im MoMA aus. Und ich würde mir das sehr gerne einmal ansehen. weiterlesen
