Da mich seit Tagen dicke Mandeln plagen und ich deshalb an nichts anderes denken kann als an Eis, ist mir diese Werbung in jeder Hinsicht eine besondere Freude.
Ha, wie häuslich in den frühen Sechzigern in der Bundesrepublik doch alles war. Da konnte man sich, wenn es gerade nicht im Sommer an die Adria ging, die pure Eislust ganz einfach selbst zubereiten. Mit der Raffinesse einer Fertigeis-Mischung, die jede neuzeitliche Packung Miracoli, das Toasterschnitzel oder auch das Pancake-Powder in der Tube toppt. weiterlesen
… das Motto der Performance: “Marry me, Marina!” Doch die beweist nicht nur seit 6 Wochen unglaubliches Sitzfleisch, sondern auch, wie sehr ihre Ohren dabei auf Durchzug schalten. Und dabei ist gerade erstmal Halbzeit.
Die Amis haben es ja irgendwie mit der deutschen Kunst. Und dem Merchandise. Da man gerade in der ganz großartigen Neuen Galerie an der Upper East Side New Yorks Dix ausstellt und dessen Portrait der Lady in Red, Anita Berber, dachte sich der findiger Kosmetik-hersteller namens Estée Lauder, einen passenden roten Lippenstift herausbringen zu müssen. Das ist vielleicht noch irgendwie verständlich. Wie die Brücke von Dix zum Bauhaus geschlagen wurde, weiß niemand – außer dem Museum. Denn das stellt das Beste aus der deutschen und österreichischen Kunst des frühen 20. Jahrhundert aus. Doch was erinnert in drei Teufels Namen im Fall des adretten Spiegels zur Linken ans Bauhaus? Das Gold ging dann wohl eher aufs Konto von Lauder oder des Art Déco.
Credits: Neue Galerie Design Shop