
Schon früher habe ich es mir einfach gemacht, was die Kleidungsfrage vor der Schule anging und dadurch wertvolle Minuten gespart, so dass Aufstehen um 7.30 Uhr völlig ausreichte – inkl. Zubereitung von Milchkaffee und Abschreiben der Algebra-Aufgaben: ich habe mich von Kopf bis Fuß in derselben Farbe angezogen – Jacke wie Hose, T-Shirt wie Schuh. Noch heute scheint sich diese monochrome Bequemlichkeit in meinen Alltag einzuschleichen, wenn ich das Schuhwerk passend zum Nagellack wähle. Das finde ich schlicht.
Rotschühchen
31. August 2009Coco Chanel: gestern wie heute
27. August 2009
Vergangene Woche war eine gute Kinowoche: nach “Inglorious Basterds” lockte “Coco avant Chanel” in den Programkinosessel. Ein feiner Film, ein Aufklärungsfilm mit sentimentalen Sequenzen. Mir war vorher unbekannt, dass Mademoiselle sich vier Jahre freie Logis gegen etwas Liebelei in einem Schloß verschaffte und so unverfroren viel rauchte. Und dass ihr die Trauer um die große Liebe trotz aller Schlagfertigkeit beim Schweigen aus dem Gesicht sprach. Am meisten angetan hat es mir jedoch die Modenschau am Ende des Films, die zeigt, wie zeitlos die Mode Chanels doch ist. Die Models könnten in gleicher Aufmachung genauso heute über den Pariser Laufsteg schreiten. Ich würde jedes Teil tragen – hätte ich nur die Mittel.
Ich geh in keinen Harem
27. August 2009Die Schwedinnen haben Sie schon im Frühsommer getragen, jetzt hängen sie auch bei Zara und H&M: die Pluderhosen, ein unschönes Wort wohlgemerkt. Ich habe in den letzten Monaten einige Varianten probiert, weniger wegen der Fashion-Dimension, sondern weil ich es auch mal bequem mag – gerade nach üppigen Speisungen – und eine Alternative zur Jogginghose dringend benötigt wurde. Doch meine Meinung steht inzwischen fest: Keine Bollerbuxe bei Hüftmaßen von 95 cm! Nein zu Elefantenbein und Pferdepo! Das gleichen auch keine langen Beine aus. Da ordere ich mir lieber eine Chino von Dickies wie vor 13 Jahren.
Love is a Battlefield – Pat Benatar
26. August 2009Als Kind wollte ich immer so sein wie Pat in diesem Song – oder wie Liza, aber nie wie Madonna. Denn diese vom Schicksal gebeutelte Frau mit den Katzenaugen war meine Emanzipation und der Amazonen-Tanz ab 3:30 noch weitaus animalischer: heartache to heartache we stand!
Bierchen nach der Arbeit
25. August 2009
Nach drei Jahren Abstinenz wieder Captain Flingern am Ort, wo alles begann: Im Waschsalon auf der Ackerstraße/Düsseldorf Flingern.