
An sonnigen Tagen wie diesen schützt ein Stroh-Borsalino von Urban Outfitters/South Beach, Miami, dunkles Haupthaar im Volksgarten Düsseldorf vor einem rauchenden Kopf.

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Atelier-/Wohnungs-/Ladeneröffnung des aktionistischen Künstlerfreundes am 23. Mai in der Brunnenstraße/D-dorf Bilk. Sehr nett war es. Wann steigt die nächste Sause, Heiko?
Souvenirschätzchen vom Hamburger Flohmarkt. Mein Wochenendshopping-Erlebnis für summa summarum: 10 Euro (Kette: 3 Euro, Ohrringe jeweils 2,50 Euro – durch energisches Runterhandeln). Ganz besonders gefällt mir das illustrative Intro des Büchleins mit den vielen Kommata (2 Euro):
“Dieses kleine Buch, das leicht in der Hand wiegt, möchte etwas von der Größe, Vielfalt und Lebendigkeit Hamburgs widerspiegeln, so, wie sie durch die Kamera eingefangen wurden. Es will den, der darin blättert, dazu anregen, die Hansestadt zu durchwandern, und dem, der sie kennengelernt hat, möchte es ein Mittel der Erinnerung sein. Er soll sich erinnern an das Wasser, dessen Adern den Kern Hamburgs umwachsen, an die Elbe, an den pulsierenden Hafen, an die Alster, an die Kanäle und Fleets. (…) Und er soll die Kirchen nicht vergessen, deren Türme in Hamburgs großstädtischer Silhoutte das Unverwechselbare einzeichnen. Wasser, Erde und Himmel, das sind die Elemente Hamburgs.”
Interview auf Spiegel Online mit Arnaud Maillard, dem ehemaligen Assistenten des Modedesigners, zu seinem Ex-Arbeitgeber. Ein Auszug:
Maillard: Er ist ein unglaublicher Narziss, er braucht eine Ewigkeit, um sich morgens zurechtzumachen, er nimmt bei jeder Fotosession Selbstporträts von sich auf und stellt diese überall hin. Er umgibt sich mit einem Hofstaat, niemand widerspricht ihm. Wo er geht und steht, wird Pepsi-Cola im Kristallglas von Baccarat für ihn bereitgehalten und alle 30 Minuten ausgewechselt. Es ist wie im 18. Jahrhundert.
Arnaud Maillard: “Karl Lagerfeld und ich. 15 Jahre an der Seite des Modezaren”.
Heyne Verlag, München, 256 Seiten; 9,95 Euro.