31. Mai 2009

Samtag abend im Gallo Nero das Zebra ausführen, das er mir am Tag zuvor geschenkt hat (Safari bei H&M). Dazu den Schnäppchen-Blazer von Barney’s, erstanden beim gut gefüllten Sample Sale in New York letzten September – vor dem Zusammenbruch der Lehman Brothers. Die hart verdiente Kova & T Leggings (für das erste Mal joggen – siehe “About”). Schlichte und lange Zeit wirklich unbequeme Boss-Pumps (“Shoe-Stretch” vom Schuster schuf Abhilfe). Und die Lieblings-Longchamp aus einem kleinen Second Hand Laden in Marais (Paris) nach drei Croissants auf der Straße für den ungefähren Preis ebendieser Gebäckstücke. Unterbekleidung ebenfalls von den Schweden. Aber wen interessiert das schon. Liebe und Zufriedenheit sind mir die liebsten Dinge. Und die sind kein bißchen käuflich.
# Having dinner with my boyfriend.
30. Mai 2009

Ich lasse mich gerne von den 40 Jahre alten Kochbüchern meiner Oma (selbst eine begnadete Herstellerin von Backwerk) inspirieren und kombiniere die besten Rezepte mit neuen, vollwertigen Zutaten frei nach Geschmack. So geschehen heute mit einem ganz einfachen Rharaberkuchen.
Zuerst 50g Butter in einer großen Pfanne schmelzen, dann 100g Rohrzucker und 400g, in 1 cm dicke Stücken geschnittenen, Rhabarber beigeben und das Ganze 5 min. auf mittlerer Stufe vermengen lassen. Der Rührteig geht so: 125g Butter, 200g Rohrzucker, 1 Packung Bourbon-Vanillezucker (Der andere taugt nichts. Ich empfehle Alnatura), 1 Prise Salz verrühren und anschließend 200g Mehl (ich nehme halb Vollkorn, halb normales), 1 halbe Packung Backpulver (wem – wie mir – normales Backpulver Bauchweh verursacht, der nimmt das Weinstein-Backpulver von Alnatura – funktioniert mindestens genauso gut) gut unterheben. Fertig wäre der Teig. Ich gebe allerdings gerne 75g Topfen (eine Art Quark) und ebenjene Menge an Semmelbröseln hinzu. Das macht den Kuchen saftiger. Dann die Springform buttern und mit Semmelbröseln bestäuben, Teig rein, warmen Rhabarber drüber, darüber ein Semmelbrösel-Zucker-Gemisch streuen, und bei 160 Grad auf mittlerer Schiene 45min in dem Elektro-Ofen backen.
I like to bake with some recipes from the Seventies and combine them with new, organic stuff – like cane sugar or organic baking soda. This is a rhubarb cake – made today.
29. Mai 2009
# I wrote my master thesis about the success factors of Barack Obama in the US-election 2008.
Hier die einleitenden Worte:
„(…) this campaign can’t only be about me. It must be about us – it must be about what we can do together. This campaign must be the occasion, the vehicle, of your hopes, and your dreams. It will take your time, your energy, and your advice – to push us forward when we’re doing right, and to let us know when we’re not. This campaign has to be about reclaiming the meaning of citizenship, restoring ou ur sense of common purpose, and realizing that few obstacles can withstand the power of millions of voices calling for change.” (Obamas Announcement Speech vom 10. Februar 2007)
Als Barack Obama am 10. Februar 2007 an einem kalten, aber sonnigen Wintertag seine Kandidatur für den Präsidentschaftswahlkampf 2008 am Alten Kapitol in Springfield (Illinois) ankündigte, entfachte er nicht zufällig Assoziationen mit Abraham Lincoln. Lincoln hatte an ebenjener Stelle vor fast 150 Jahren als Abgeordneter des Repräsen-tantenhauses seine bekannte „A House Divided”-Rede für die Einheit der Vereinigten Staaten von Amerika und gegen die Sklaverei gehalten. Mit der Wahl dieser symbol-trächtigen Stelle als Ort der Ankündigungsrede präsentierte sich Obama bewusst in der Nachfolge des ersten republikanischen Präsidenten, der das Land durch die Sezession und den Bürgerkrieg geführt hat – zurück zur nationalen Einheit. Auch er will die Politik der USA neu justieren, in erster Linie im Inneren, aber auch als Mitspieler und nicht als Dirigent eines multilateralen Mächtekonzerts. Das offenbarte der junge, farbige Senator von Illinois in seiner idealistischen „Announcement-Speech” ein Jahr vor den Vorwahlen. … weiterlesen
28. Mai 2009

Der dicht frequentierteste Platz von New York City von der 42. bis zur 47. Straße ab sofort autofrei – zur Erhöhung des Freizeitwertes für Einheimische und Touristen, sagt Bloomberg.
Ich mag diese kleinen verkehrsfreien Plätzchen in New York und habe letztes Jahr viele Mittagspausen mit meinem Frozen Yogurt Granatapfel mitten auf dem Broadway, Höhe Flatiron Building, verbracht, wo die Straße 15 Sitzplätzen wich. Oder genoss die autofreie Park Avenue jeden Sonntag, wo die hiesigen Familien ihre Fahrradtouren machen. Die Lunge hat sich übrigens auch gefreut über die geminderten Abgase der Taxis – zumindest bis zur Zigarette am Abend.
27. Mai 2009

Wer die modische Inspiration auf globaler Ebene sucht, dem möchte ich Lookbook.nu ans Herz legen. Hier zeigen modemanische Menschen, Männlein wie Weiblein, wie sie sich kleiden. Natürlich ist das exzentrisch, aber dafür legen sich die Einsender auch mächtig ins Zeug: das Ergebnis sitzt. Noch überzeugender – denn derartige Websites gibt es viele – ist allerdings hier die Qualität der Fotos.
Ach ja, und weil Beliebtheitsskalen ja schon auf dem Schulhof so beliebt waren, kommt auch Lookbook nicht ohne eine Bewertungsfunktion der Outfits aus.
Spieglein, Spieglein, an der Wand…