Inspirierender Beitrag über die Kultur-schaffenden wie Neo Rauch, Peaches oder Julia Franck und ihre neuen Arbeiten getreu dem Motto “Packen wir es an”. In Krisenzeiten hat sich gerade die Kunst stets verdient gemacht. Und das wird sie auch diesmal. Bin gespannt…
Literaturtipp: Heute in der ZEIT
30. April 2009Geschmäcker sind verschieden. Weiß ich!
30. April 2009Lange habe ich diesen Fall in mich hineingefressen, habe nichts gesagt, das Fenster geschlossen und wenn es mir zu viel wurde das Gespräch mit meinen Freunden gesucht. Doch jetzt muss es endlich einmal raus. Ich kann so nicht arbeiten. Jeder Mensch hat unterschiedliche Vorstellungen von wohlklingender Gitarrenmusik: Ich bevorzuge Slash, meine Mutter Jimmy Hendrix, meine Schwester spielt selbst irgendwas, und mein Nachbar? Das ist hier die Frage!
Zupft er jeden Nachmittag an seinen Saiten, stimmt diese, handelt es sich gar um eine Ukulele oder spielt er tatsächlich eine Platte ab? Dann hat die aber einen gehörigen Sprung! Denn was ich hier bei geöffnetem Fenster vernehmen muss, lässt meine Ohren bluten und meine Gehirnwindungen kotzen. Es ist eine Mischung aus esoterischer Selbstfindungsmusik (ich weiß, wo ich stehe), dadaistischen Tonabfolgen (ich mag es geordnet) und dem Erlernen dieses Instruments (ich kann auf die Pauke hauen).
So eben habe ich von meinem Balkon gerufen, ein glockenhelles und freundliches “Hallo”. Doch der Musikant verweigerte das Gespräch und versteckt sich hinter seinen gehäkelten Vorhängen bzw. dort, wo ich ihn zumindest vermute. Jetzt mäht zwei Häuser weiter jemand Rasen und ich denke an Rock. Doch sehe dich vor. Das nächste Mal stehe ich vor deiner Türe. Die Klampfe muss weg.
Filmtipps: Tribeca’s Short Films
29. April 2009Wie gerne wäre ich dabei gewesen, um danach bei Bubby’s zu dinnieren. Zum Glück gibt es die besten Kurzfilme online auf nymag.com.
Hier mein Favorit: Love Does Grow on Trees von Bevan Walsh.
Nachtrag vom 15. Mai 2009: Wie schön, dass dieser sich persönlich einige Wochen darauf für meinen Post bedankte. Thank you for your email, Bevan!
Keine Randerscheinung: Blog der Caritas
28. April 2009Auf der Suche nach einer potenziellen ehrenamtlichen Nebenbeschäftigung bin ich nach Bahnhofsmission und Diakonie soeben auf die Website der Caritas gestoßen. Die wirbt gerade mit ihrer Kampagne “Soziale Manieren” für einen menschlicheren Umgang mit denjenigen, die in unserer Gesellschaft nicht darüber klagen, dass sie wegen der Rezession nur noch bei H&M einkaufen können, sondern denen es richtig beschissen geht. Weil sie aufgrund von Suchtproblemen, einem Unfall oder Vorstrafen ganz unten ankommen sind.
Und nichts schwieriger ist, als sich wieder hochzuarbeiten – insofern es denn Arbeit gibt. Dabei werden sie von denen, die sich eine solche Situation nicht ausmalen können, noch argwöhnisch beobachtet. Wahrscheinlich weil sie Angst haben selbst abzurutschen, und es so weit von sich schieben.
Wer sich aber tatsächlich interessiert ist, was in den Köpfen von “Obdachlosen, Süchtigen, psychisch Kranken, Häftlingen oder extrem armen Menschen vorgeht, was sie bewegt und womit sie zu kämpfen haben”, der findet auf dem Caritas Blog “Mitten am Rand” die ungeschönte und ungefilterte Wahrheit. Allein … weiterlesen
Europawahl – so langweilig wie ihre Plakate?!
27. April 2009
Wenn nicht gerade wieder die beiden Doppelnamen, der Grüne, Daniel Cohn-Bendit, und die Gelbe, Silvana Koch- Mehrin, durch Deutschland touren, wissen die Wenigsten, dass überhaupt Europawahl ist. Ein Bericht des Eurobarometers von September 2008 hat entsprechend gezeigt, dass 69 Prozent der Deutschen überhaupt nicht wissen, wann der nächste Wahltermin ist (es ist der 7. Juni 2009), und sich die knappe Mehrheit (52 Prozent) dafür überhaupt nicht interessiert. Kein Wunder also, dass für die Wahl zum Europa-parlament, die es nun schon seit 20 Jahren gibt, kräftig die Werbetrommel gerührt werden muss. So erblicke ich schon seit Tagen die müden Wahlplakate der CDU mit dem “Wir” im Zentrum –und der weißen Schrift, die sich nicht unbedingt als vorteilhaft entpuppt, da die Plakate an stark befahrenen Straßen stehen und im Frühsommer davon ausgegangen werden kann, dass häufig die Sonne scheint, so dass man bei den Vorbeifahrenden wohl kaum von einem nachhaltigen Eindruck sprechen kann. Nun präsentierte auch die Werbeagentur BUTTER. ihre Entwürfe für die SPD: einen Föhn, einen Hai und ein 50 Cent-Stück, die die Politik der Gegner … weiterlesen